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24-Stunden-Pflege : Im Alter versorgt durch Pflege zu Hause

  • -Aktualisiert am

Rund um die Uhr gut betreut: die 24-Stunden-Pflege für zu Hause. Bild: Robert Kneschke | Fotolia.com

Schon heute gibt es dramatische Engpässe in der Versorgung alter und pflegebedürftiger Menschen. 24-Stunden-Pflege zu Hause schafft Abhilfe.

          Deutschland wird älter. Das wirkt sich auf die Zahl der pflegebedürftigen Personen aus. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums könnte ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bis zum Jahr 2060 auf stattliche 4,7 Millionen anwachsen. Doch wer versorgt diese Menschen? Bereits gegenwärtig steigt die Nachfrage nach ausgebildeten Pflegefachkräften deutlich schneller als das Angebot. Die Fogle: Altenheime sind vielfach überlastet und die Pfleger/innen selbst an den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. 24-Stunden-Pflege durch ausländische Pflegekräfte bietet eine Lösung des Problems an. Dabei sind allerdings einige Hürden zu bewältigen.

          Betreuung in häuslicher Gemeinschaft – ein bewährtes Konzept

          Der Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP) geht davon aus, dass in mehr als 200.000 Haushalten in der Bundesrepublik „Betreuung oder Pflege in häuslicher Gemeinschaft“ stattfindet. Dieser Begriff bezeichnet den Fall, dass eine ausländische Pflege- beziehungsweise Betreuungskraft in dem Haushalt mit der von ihr zu versorgenden Person einzieht und damit vorübergehend Teil der häuslichen Gemeinschaft wird. Deshalb auch der Begriff „24-Stunden-Pflege“.

          Diese sogenannte „24-Stunden-Pflege“ zu Hause hat viele Vorteile für die Betroffenen und deren Angehörigen: Sie sorgt dafür, dass pflegebedürftige Menschen im Alter in den eigenen vier Wänden bleiben können und gleichzeitig gut versorgt sind. Die durchgehende Anwesenheit einer Betreuungsperson vermittelt ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit – auch für Verwandte und Bekannte. Gleichzeitig beugt sie Vereinsamung vor. Sogar Kostenvorteile gegenüber herkömmlichen Formen der Altenpflege bringt dieses Modell mit.

          Die Kosten der 24-Stunden-Pflege

          Altenheime sind teuer, auch wenn es sich nicht um luxuriöse Seniorenresidenzen handelt. Viele Betroffene und ihre Angehörigen können ein Lied davon singen. 2.000 bis 2.500 Euro Selbstbeteiligung sind an der Tagesordnung. Das ist nicht für jeden ohne Weiteres zu bewältigen. 24‑Stunden-Pflege zu Hause ist in den meisten Fällen günstiger. Der Grund dafür ist nicht, wie oftmals angenommen, dass dieses Konzept auf der Ausbeutung ausländischer Arbeitnehmer beruht. Vielmehr haben Betroffene die Möglichkeit, gesetzliche Unterstützung zu nutzen und damit den finanziellen Aufwand zu senken.

          Eine entscheidende Rolle dabei spielt die Pflegeversicherung. Von dieser erhalten pflegebedürftige Menschen Pflegegeld, dessen Höhe sich am jeweiligen Pflegegrad bemisst. Für Personen mit Pflegegrad 3 beträgt es derzeit pauschal 545 Euro pro Monat. Außerdem kann einmal jährlich die Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, Beträge für die Kurzzeitpflege zu erhalten. Wer dann noch steuerliche Abschreibungen nutzt, senkt die Kosten für Betreuung in häuslicher Gemeinschaft schnell auf 1.500 Euro im Monat oder sogar weniger.

          Verschiedene Modelle der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

          Wer sich entschlossen hat, für sich oder einen nahen Angehörigen eine ausländische Pflegekraft zu engagieren, kann dies auf verschiedene Art und Weise tun:

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