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Hygiene im Haushalt : So bleibt Ihr Zuhause sauber

  • -Aktualisiert am

Rundum wohlfühlen im eigenen Haushalt – mit einigen einfachen Hygieneregeln klappts. Bild: drubig-photo | Fotolia.com

Winterzeit ist Bakterienzeit. Krankheitserreger gelangen über Hände und Kleidung in unser Heim. Doch es gibt Wege, Ihr Zuhause rein zu halten.

          3 Min.

          Unser Zuhause ist ein Ort, an dem wir uns rundum wohl fühlen möchten. Barfuß durch die Wohnung laufen oder ein Stück Käse, das auf den Boden gefallen ist, wieder in den Mund zu stecken, gehört in den eigenen vier Wänden einfach dazu. Doch unser Heim ist nicht von Natur aus sauber und rein. Ungeliebte Schmutzpartikel und Keime können als blinde Passagiere auf unserer Kleidung, unter unseren Schuhen oder an unseren Händen in die Wohnung gelangen. Dreck gehört zum Leben dazu – nicht ohne Grund haben Kinder vom Bauernhof das beste Immunsystem. Besonders Menschen mit einer geschwächten Abwehr sollten jedoch darauf achten, ihr Zuhause frei von gefährlichen Krankheitserreger zu halten. Die folgenden Hygieneregeln sorgen für ein gesundes und sauberes Heim.

          Ansteckung vermeiden: So wichtig ist Händewaschen

          Sie kommen nach Hause, ziehen Ihre Schuhe aus und hängen die Jacke an den Haken. Was ist das Nächste, das Sie tun? Die Antwort sollte lauten: Hände waschen. An öffentlichen Orten kommen wir mit einer immensen Zahl an Bakterien in Kontakt. Viele sind harmlos und sogar wichtig für unsere Gesundheit. Doch an Geldscheinen, Türklinken und Haltestangen im Bus tummeln sich auch allerlei Krankheitserreger. Durchfallkeime wie Kolibakterien oder auch antibiotikaresistente Staphylokokken wandern von öffentlichen Klinken, Stangen und Knäufen über unsere Hände auf Fernbedienung, Telefon und Kühlschranktür zu Hause. Umso wichtiger ist es, die Hände nach einem Aufenthalt an menschenreichen Orten gut zu reinigen. Experten empfehlen, die nassen Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einzureiben, anschließend unter fließend-warmem Wasser zu waschen und gründlich abzutrocknen.

          Sichere Lebensmittel: Hygiene in der Küche

          Gewaschene Hände sind besonders bei der Lebensmittelzubereitung unverzichtbar. Vor allem bei der Zubereitung von rohen Speisen wie Salat oder Obst sollte auf ausgiebige Händehygiene geachtet werden, damit Keime nicht auf die Nahrung übertragen werden und in den Körper gelangen. Denn auf Obst und Gemüse, das im Supermarkt offen zum Verkauf steht, können andere Kunden Erkältungs- und Grippeviren hinterlassen haben. Abwaschen unter lauwarmem Wasser kann vor einer Ansteckung schützen. Allgemein gilt auch, dass der Umgang mit Fleisch und Eiern erhöhte Vorsichtsmaßnahmen erfordert. Rohprodukte tierischen Ursprungs können mit gefährlichen Keimen, wie Salmonellen, belastet sein. Die Verarbeitung von Geflügel sollte darum auf separaten Arbeitsutensilien erfolgen. Verschiedenfarbige Schneidebretter können die Unterteilung der Lebensmittelgruppen erleichtern. Nach dem Kontakt mit Fleisch oder Eiern ist Händewaschen unverzichtbar, um zu vermeiden, dass gefährliche Erreger auf andere Lebensmittel übertragen werden.Lebensmittelunbedenkliche Reiniger sorgen für Sauberkeit und Hygiene in der Küche und auf Arbeitsflächen.

          Sauberkeit auf dem Boden: Keimfalle Teppich

          Vom Boden isst man nicht – diese Weisheit gilt zumindest in der Öffentlichkeit. In der eigenen Küche sieht das jedoch anders aus und ein Stück heruntergefallener Apfel landet mit einem Happs wieder im Mund. Daheim wird schon nichts passieren – meinen wir. Richtig ist jedoch, dass selbst in einer Wohnung, welche nur mit Hausschuhen betreten wird, eine Vielzahl an Keimen lauern kann. Regelmäßiges, nasses Wischen des Bodens ist unbedingt erforderlich, um eine möglichst große Anzahl an potentiellen Krankheitserregern zu beseitigen. Besonders wohl fühlen sich Keime in Teppichböden. Dort sammeln sich Bakterien und Krankheitserreger leicht an und bleiben in den Fasern haften. Aus diesem Grund sollten Teppiche keinesfalls mit Straßenschuhe betreten werden und zudem mehrere Male pro Woche abgesaugt werden. Spezielle Teppichreiniger entfernen auch tiefsitzende Schmutzpartikel und halten den Boden gründlich sauber.

          Rein und frisch: richtig waschen

          Am Ende eines langen Tages gibt es nichts Schöneres, als sich in ein warmes Bett zu kuscheln oder es sich mit dem Lieblings-Wollpullover auf dem Sofa gemütlich zu machen. Wie Teppichböden beherbergen auch andere Textilien zahlreiche Mikroorganismen, welche nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Handtücher und Bettwäsche sollten regelmäßig gewechselt werden und bei mindestens 60° in die Trommel kommen. Bei Laken und Co. empfiehlt es sich, sie alle zwei bis vier Wochen zu waschen. Handtücher müssen wöchentlich gewechselt werden. Auch Küchentextilien, wie Geschirrtücher- und Lappen, gehören alle sieben Tage in die Kochwäsche.

          Gesundes Mittelmaß: gute Keime, schlechte Keime

          Bakterien spielen in unserem Leben eine tragende Rolle. Sie sitzen zu tausenden auf unserer Haut und sorgen im Darm für eine gesunde Verdauung. Ein Leben ohne sie  ist undenkbar. Doch nicht alle Mikrokeime sind uns wohl gesinnt, weshalb wir uns vor einigen schützen sollten. Vor allem zu Zeiten von Grippewellen ist es ratsam darauf zu achten, Erreger von draußen nicht in Wohnung und Haus zu tragen. Ebenso sind erhöhte Hygienestandards erforderlich, sobald ein Haushaltsmitglied erkrankt ist und eine Ansteckung verhindert werden soll.

          Alles für ein sauberes Zuhause finden Sie auf www.channel21.de/haushalt-technik/reinigen-pflegen.

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