https://www.faz.net/-ifi-8mi74
Anzeigensonderveröffentlichung

Modisch durch die Kälte : Nie mehr frieren – gut gekleidet im Winter

  • -Aktualisiert am

Hochwertige Stoffe sorgen im Winter für Wohlfühl-Mode. Bild: drubig-photo | Fotolia.com

In der kalten Jahreszeit haben wir bei der Kleiderwahl oft das Gefühl, uns zwischen schick und warm entscheiden zu müssen. Dabei kommt es nur auf die richtigen Materialien an.

          3 Min.

          Wenn der kalte Ostwind um die Häuser pfeift, das bunte, herabgefallene Laub aufwirbelt und den Winter ankündigt, möchten wir uns am liebsten mit einer warmen Tasse Tee auf die Couch verkriechen und ein Lieblingsbuch lesen. Der Drang nach eleganter Kleidung lässt schlagartig nach, die große Wollstrickjacke ist unser liebster Begleiter. Doch das muss nicht sein. Auch für den Winter gibt es wunderbare Outfits, die sowohl warm halten, als auch sensationell aussehen. Sie müssen sich nur trauen!

          Auf das Material kommt es an

          Bei der Auswahl der Wintergarderobe gibt es einen wichtigen Faktor zu beachten, der darüber entscheidet, ob sich ein Kleidungsstück für die Witterung eignet oder nicht. Hierbei gilt die Devise: nicht immer ist „mehr“ wirklich mehr. Das bedeutet, auch feine, dünne Stoffe können der Haut den Schutz bieten, den sie in der kalten Jahreszeit so dringend braucht. In der Regel sollte man sich jedoch merken, dass natürliche bzw. naturnahe Materialien besseren Schutz vor Kälte bieten als synthetisch hergestellte wie Viskose oder Gore Tex. Welche Stoffe einem den Winter besonders gut vom Leib halten und durch welche positiven Eigenschaften sich diese auszeichnen, wird im Folgenden erläutert.

          Wolle – der Isolationsprofi

          Der wahrscheinlich am häufigsten verarbeitete Rohstoff für Winterkleidung ist Schafwolle. Zwei besondere Eigenschaften machen diese so beliebt: ihre hervorragende Wärmeisolation sowie die Thermoregulation. Das bedeutet, Feuchtigkeit wird schneller abgeleitet als zum Beispiel bei Baumwolle. Zusätzlich hat das Material die Eigenschaft Körperwärme zu reflektieren beziehungsweise zu speichern, weshalb sie uns stets mollig warmhält. Gewonnen wird der Rohstoff, wie der Name erahnen lässt, aus dem Fell des Hausschafs. Nach dem Scheren wird die Wolle schonend gewaschen, dann mit speziellen Bürsten gekämmt und entweder gebleicht oder eingefärbt, um danach zu Kammgarn versponnen zu werden. Im Anschluss können die Wollfäden zu hochwertiger und modischer Winterkleidung verarbeitet werden. Obwohl Schafwolle die am häufigsten verwendete Wolle in Kleidung ist, gibt es noch andere tierische Spender für den warmen Rohstoff: Kamele, Lamas, Alpakas, (Kaschmir-, Mohair-) Ziegen, Merinoschafe, Yaks oder Angorakaninchen.

          Daune – der Wärmedämmer

          Federleicht und fluffig – die Daune sieht so gemütlich aus, da möchte man sich einfach in ein riesiges Bett voll mit diesen Federn fallen lassen. Aber Daunen sind keine herkömmlichen Federn. Daunen sind besonders – besonders wertvoll, vor allem als Wärmedämmung. Im Gegensatz zu anderen Federn ist ihr Kiel extra kurz und die Federäste lang und weich. Dadurch, und auf Grund ihrer elastischen Dreidimensionalität eignen sie sich besonders als Futter für Winterjacken, Bettdecken, Schlafsäcke und Co. Daunen bilden bei Vögeln das Unterkleid unter den Konturfedern. Da sie stets negativ aufgeladen sind und dadurch einen großen Abstand zueinander haben, bilden sie Luftpolster, die vor Kälte oder Wärme schützen. Generell ist es wichtig, beim Kauf von Artikeln mit Daune darauf zu achten, dass das Gütesiegel Auskunft über die genaue Herkunft und das Gewinnverfahren preisgibt.

          Seide – der Temperaturregler

          Sie ist wohl der wertvollste Rohstoff unter den Textilien – die Seide. Im Sommer kühlend, im Winter wärmend, ist der Temperaturregler das perfekte Material für jedes Kleidungsstück. Gewonnen werden die feinen Seidenfasern aus den Kokons der Seidenraupe. Diese sind die Larven des Seidenspinners, eines Schmetterlings, der sich hauptsächlich von Maulbeeren ernährt und im asiatischen Raum angesiedelt ist. Nachdem das Garn vorsichtig vom Kokon abgewickelt und gereinigt wurde, können die dünnen Fäden in einer Seidenspinnerei weiterverarbeitet werden. Der luxuriöse Rohstoff wird gerne in Unterwäsche, besonders für Babys, verwendet, aber auch in Bettwäsche und anderen Textilien.

          Fleece – der Widerstandsfähige

          Auch wenn dieses Material nicht aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wird, eignet sich Fleece sehr gut als Material für wärmende Kleidungsstücke im Winter. Insbesondere Outdoor-Bekleidung wird oft aus diesem Material gefertigt, da es nicht nur sehr wärmeisolierend wirkt, sondern auch robust und widerstandsfähig ist. Das Wort Fleece kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Flausch“ und besteht aus Polyester, der meist aus PET-Flaschen hergestellt wird.

          Der Zwiebellook: Kleidung richtig kombinieren

          Nachdem das richtige Material für die Wintergarderobe ausgewählt wurde, ist es ratsam, sich die passende Kombination der Kleidungsstücke zu überlegen. Die Schwierigkeit im Winter ist in der Regel der Temperaturunterschied, dem man Tag für Tag ausgesetzt ist. Von der eisigen Kälte mit Wind kommt man in einen beheizten Raum, in dem sofort die Brille beschlägt und man anfängt zu schwitzen. Man muss also für alle Eventualitäten gewappnet sein. Hierbei eignet sich der sogenannte Zwiebellook besonders gut. Der Begriff bedeutet, dass mehrere Lagen Kleidung getragen werden, die bei Bedarf schnell an- oder ausgezogen sind. Das A und O der Zwiebeltechnik ist, dass die unteren Schichten aus Seide oder Baumwolle sind – also aus Materialien, in denen man nicht schwitzt. Am besten ein leichtes Unterhemd oder T-Shirt, darüber eine Bluse oder ein Langarmshirt und als letzte Schicht ein Pullover oder Cardigan aus Wolle oder einem anderen wärmenden Stoff, den man gegebenenfalls leicht ausziehen kann. Wer besonders verfroren ist, zieht unter die Hose eine dünne Strumpfhose. Achten sollte man aber generell darauf, dass die Hose gut sitzt und weder zu eng, noch zu weit ist.

          Wer all diese Tipps beim Kauf oder der Zusammenstellung seiner Wintergarderobe beachtet, ist perfekt für die kalte Jahreszeit gewappnet, stets warm eingepackt und sieht gleichzeitig modisch aus.

          Noch mehr tolle Wintermode finden Sie hier: https://www.channel21.de/mode/

          Topmeldungen

          Glücklich, gesund und schön im Alter – wer wünscht sich das nicht?

          Rundum wohlfühlen : Gesund und schön im Alter

          Gesundheit, Fitness und Schönheit sind in jedem Alter ein Thema. Der Schlüssel zum Wohlbefinden: eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und ein glücklicher Geist.
          Rundum wohlfühlen im eigenen Haushalt – mit einigen einfachen Hygieneregeln klappts.

          Hygiene im Haushalt : So bleibt Ihr Zuhause sauber

          Winterzeit ist Bakterienzeit. Krankheitserreger gelangen über Hände und Kleidung in unser Heim. Doch es gibt Wege, Ihr Zuhause rein zu halten.