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Lichtmangel : Fit durch die dunkle Jahreszeit

  • -Aktualisiert am

Unsere Sonne – lebenswichtiger Energie- und Wärmelieferant. Bild: jd-photodesign | Fotolia.com

Ein düsterer Winter trübt nicht nur das Gemüt. Sonnenmangel hemmt Abläufe im Körper, die Senioren mit richtiger Ernährung und Tageslicht unterstützen sollten.

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          Alles dreht sich nur um sie: unsere Sonne. Nur logisch, dass nicht allein Tag und Nacht, sondern jedes Leben auf der Erde von ihr beeinflusst wird. Gerade der menschliche Körper benötigt ihre Wärme und ihr sichtbares Licht. Erhält unser Körper gerade in der dunklen Jahreszeit nicht genügend Sonnenlicht, reagiert er auf den Lichtmangel mit der Störung wichtiger innerer biochemischer Vorgänge.

          Sonnen Sie sich Ihre Vitamindosis

          Die richtige Dosis an Sonne zählt zu den meistdiskutierten Gesundheitsthemen überhaupt. Ein laxer Umgang mit UV-A- und UV-B-Strahlen führt zu nachhaltigen Schäden an der Haut, beginnend bei schmerzendem Sonnenbrand bis hin zum erhöhten Hautkrebsrisiko. Doch die Lösung ist nicht etwa die Vermeidung des Sonnenlichts und ein strikter Umgang mit Sonnenschutzmitteln. Setzen wir unsere Haut der UV-B-Strahlung aus, bildet der Körper ein sehr wichtiges Vitamin: das Sonnenvitamin D, ein wahrer Allrounder, was unsere Gesundheit betrifft. Damit der Vitamin-D-Spiegel hoch genug ist, braucht es kein Ganzkörper-Sonnenbad. Es reicht, wenn ein Teil des Körpers von der Sonne bestrahlt wird. Gerade ältere Menschen halten sich selten im Freien auf – zu anstrengend kann die Hitze sein. Auch ein Mangel an Bewegungsfreiheit oder Bettlägerigkeit erschwert es manchen Senioren ausreichend Sonnenlicht zu tanken. Erschwerend kommt hinzu, dass die Vitamin D-Synthesefähigkeit der Haut mit zunehmendem Alter abnimmt.

          Vitamin D: Was der Mangel hervorrufen kann

          Wer C sagt, muss auch D sagen. Bekannt ist Vitamin D vor allem für die Fähigkeit die Kalzium-Aufnahme zu steigern. Kalzium selbst wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt. Weiche Knochen und sogar Knochenschwund lassen sich oftmals auf einen extrem niedrigen Vitamin-D-Spiegel zurückführen. Zur Risikogruppe von Osteomalazie und Osteoporose zählen häufig ältere Menschen, deren Haut weniger Vitamin D produziert als die von jüngeren. Muskelschwäche und -schmerzen, Gehstörungen und Stürze gehen mit dem Phänomen des Skelettabbaus einher, da Vitamin D einen günstigen Einfluss auf die Muskulatur hat.

          So füllen Sie Ihren Vitamin-D-Speicher

          Die gute Nachricht: Während andere Vitamine über die Nahrung aufgenommen werden müssen, besitzt unser Körper die Fähigkeit, Vitamin D selbst zu produzieren. Zwei bis drei wöchentliche Sonnenbäder (5 – 20 Minuten, je nach Hauttyp, Monat und Tageszeit) im Gesicht, an Armen und Händen reichen aus, um den Vitaminbedarf zu decken. Senioren sollten einmal täglich eine gute Stunde vor die Haustüre gehen. So prall gefüllt, kann der Körper mit den Vitamin-D-Reserven fast durch die dunkle Jahreszeit kommen. 10 - 20 % des Bedarfs nimmt der Körper über Nahrung auf. Fettfische wie Hering und Lachs, Eier, Käse, Butter und vor allem Lebertran können den Vitamin-D-Speicher zusätzlich anreichern. Ebenso kann Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln vor allem bei älteren Menschen Gutes tun. Eine Analyse des Vitamin-D-Spiegels ist in diesem Fall sinnvoll. Präventiv sollte das Sonnenvitamin nicht eingenommen werden.

          Guter Schlaf dank Tageslicht

          Sonnenlicht hat eine weitere Eigenschaft: Es hilft dem Gehirn in Tag und Nacht zu unterscheiden. Tagsüber sind wir aktiv, nachts schüttet die Zirbeldrüse im Gehirn das Schlafhormon Melatonin aus. Dass wir uns im Frühling und Sommer fitter fühlen, liegt auch daran. Kaum werden die Tage kürzer und draußen herrscht trübes Nieselwetter, verstellt sich die innere Uhr und sorgt für Dauermüdigkeit. Selbst bei ungemütlichem Schmuddelwetter ist das Tageslicht stärker als jedes künstliche Licht, mit dem unsere Räume erhellt werden. Schwer vorzustellen, aber gegen Müdigkeit und Winterblues hilft auch ein Spaziergang im Regen. Auch allen anderen an Winterdepression Leidenden sei empfohlen, den Körper mit etwas Tageslicht aus dem Energiesparmodus zu holen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten, ob bei Ihnen eine Zugabe von Vitamin D sinnvoll ist. Mehr Informationen zur Vitaminversorgung  finden Sie auf https://www.channel21.de/marken/vitatop

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