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Tabuthema Inkontinenz : Jeder 10. Deutsche leidet an einer Inkontinenz

  • -Aktualisiert am

Pflegehilfsmittel können den Umgang mit Inkontinenz erleichtern. Bild: ©Freepik

Unsere Gesellschaft stellt sich ständig neuen öffentlichen Diskursen. Doch ein Tabuthema bleibt: Inkontinenz.

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          Nächtlicher Harndrang, Bettnässen, Inkontinenz – wer selbst davon betroffen ist, spricht meist nur ungern darüber. Betroffene fühlen sich nicht selten ungepflegt, stinkend und peinlich berührt. Somit bleibt Inkontinenz ein Tabuthema, was den Betroffenen im Umkehrschluss das Gefühl vermittelt, ein Einzelfall zu sein. Das Schamempfinden erhöht sich und ihr Wissensstand stagniert. So kann auch der Umgang mit Inkontinenz nicht erlernt oder verbessert werden. Dabei ist Inkontinenz stark verbreitet. Offiziell sind mehr als neun Millionen und damit über zehn Prozent der Deutschen inkontinent. Weltweit sind es 200 Millionen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da sich Betroffene häufig nicht einmal ihrem Arzt anvertrauen. Eine Besonderheit ist, dass Frauen wegen ihrer anatomischen Gegebenheiten häufiger betroffen sind. Die größte Gruppe bilden deshalb ältere Frauen ab 80 Jahren, hier sind etwa 40 Prozent betroffen.

          Was ist Inkontinenz genau? 

          Als Inkontinenz beschreibt man die Unfähigkeit, Urin oder Stuhl kontrolliert zurückzuhalten. Dementsprechend wird in Harn- und Stuhlinkontinenz unterschieden, wobei letztere Form seltener auftritt. Es handelt sich bei Inkontinenz weniger um eine Krankheit, als vielmehr um ein Symptom vieler Krankheiten. Beispielsweise können Harnsteine bei einem Patienten Inkontinenz auslösen. Auch eine vergrößerte Prostata, Tumore, Nervenverletzungen oder -reizungen sowie neurologische Erkrankungen wie Alzheimer und Multiple Sklerose gelten als mögliche Ursachen. Die Zahlen der Betroffenen werden aufgrund des demografischen Wandels, also des steigenden Altersdurchschnitts in der Bevölkerung, wachsen: Denn wenn wir länger leben, haben wir auch länger Zeit, um krank zu werden.

          Festgestellt und untersucht werden kann eine Inkontinenz unter anderem mithilfe gynäkologischer oder proktologischer Check Ups (Begutachtung des Enddarms). Ebenso per Ultraschall, Darmspiegelung und Blasenspiegelung.

          Wie wird Inkontinenz therapiert? 

          Therapie-Möglichkeiten sind in hoher Zahl vorhanden, die je nach Schweregrad der Inkontinenz variieren. Angefangen bei simplem Beckenbodentraining, über Elektrotherapien und Medikamenteneinnahme, bis hin zu Operationen. Die Einschränkungen des alltäglichen Lebens können durch Therapien deutlich eingedämmt oder sogar verhindert werden. Was umso wichtiger ist, da die psychische Belastung für Betroffene und Angehörige nicht unterschätzt werden darf. Jede Möglichkeit der Unterstützung ist von hohem Wert.

          Wenn eine physische zur psychischen Belastung wird 

          Dieser Tatsache stimmt auch Werner Franke zu, der seine 82-jährige Mutter trotz Parkinson-Erkrankung selbst pflegt. Franke beschreibt eine deutliche Veränderung des Gemütszustandes seiner Mutter, seitdem das Symptom der Inkontinenz verstärkt aufgetreten ist: „Sie hatte ständig das Gefühl unangenehm zu riechen und vermied unsere Nähe. Die Nähe zu ihren engsten Angehörigen – das war einfach furchtbar“. Der soziale Rückzug aufgrund von Scham hat nicht nur Frankes Mutter selbst einsam gemacht, sondern auch bei ihrer Familie ein Gefühl von Hilflosigkeit ausgelöst. „Über eine Kollegin habe ich dann aber von Möglichkeiten erfahren, die den Umgang mit der Inkontinenz vereinfachen. Außerdem hörte ich zum ersten Mal von der PflegeBox.“

          PflegeBox ist Unternehmen und Produkt zugleich. Das Unternehmen bietet verschiedene Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige zu den Themen Pflegehilfsmittel, Bettschutzeinlagen, Inkontinenzprodukte und vieles mehr an. Individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt, werden ausschließlich die Produkte ausgewählt, die die pflegebedürftige Person tatsächlich benötigt. Werner Frankes Mutter hat ein Rezept für Inkontinenzprodukte. Dieses Originalrezept hat sie bei der PflegeBox eingeschickt und innerhalb weniger Tage ihre Produkte kostenlos geliefert bekommen. Durch ihren anerkannten Pflegegrad konnte sie zusätzlich ihren Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel geltend machen. Dies erfolgte ebenso einfach: Sie hat das Antragsformular mithilfe ihres Sohnes ausgefüllt, unterschrieben und an die PflegeBox geschickt. „Dass wir so wenig Aufwand mit einem doch eher schwierigen Prozess haben, hätte ich nicht erwartet“, so Franke. Denn die Antragstellung und Direktabrechnung mit der Pflegekasse hat die PflegeBox übernommen.

          „Irgendwann drehte sich unser Alltag nur noch um die Frage, wo die nächste Toilette und Möglichkeiten zur Reinigung sind. Die Box nimmt uns viel Arbeit ab, gibt uns ein besseres und sicheres Gefühl“, so Werner Franke, der froh darüber ist, seine Mutter wieder „als ganz die Alte“ zu erleben.

          Weitere Informationen zur PflegeBox finden Sie hier.

          Hier gelangen Sie zur Startseite des Ressorts "Best Ager" - Für Senioren und Angehörige.

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