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Premiumwohnen in Deutschland : Sorglos im Alter: Betreutes Wohnen Premium

  • -Aktualisiert am

Das Konzept des Premiumwohnens vereint Betreuungsdienstleistungen und Komfort im Alter. Bild: © manbob86 | Pixabay.com

Premium-Wohnanlagen erfüllen die Hoffnung vieler, im Alter sorglos und unbeschwert leben zu können, ohne die gewohnten Standards aufgeben zu müssen.

          Laut Zahlen des statistischen Bundesamtes waren im Dezember 2017 3,41 Millionen Menschen pflegebedürftig – zumindest im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Doch nicht nur bereits pflegebedürftige Menschen wollen sich absichern – gerade vermögende und vitale Senioren möchten sich auch in Zukunft selbstständig und unterstützt wissen.

          Neue Standorte für Anlagen des Betreuten Wohnens

          Um diese Nachfrage zu erfüllen, entstehen überall in Deutschland Betreute Wohnanlagen – entweder an Einzelstandorten, aber oft auch im Verbund mit einem Pflegeheim. Im Sektor des Betreuten Wohnens sind nach aktuellen Zahlen etwa 480 neue Standorte geplant, mehr als die Hälfte davon befindet sich bereits in der Bauphase. In den in Bau befindlichen und geplanten Anlagen entstehen rund 15.500 neue Wohneinheiten. Zum Vergleich: In Pflegeheimen befinden sich aktuell etwa 26.000 Plätze im Bau oder in der Planungsphase. Gemessen an der aktuell verfügbaren Kapazität beider Sektoren ergibt sich für das klassische Segment der stationären Pflege ein Wachstum von drei Prozent, während der Bereich des Betreuten Wohnens um über fünf Prozent zulegt.

          Premiumwohnen: Bewohner genießen Exklusivität und Komfort

          Eine besondere Art des Betreuten Wohnens bildet dabei das Premiumwohnen, welches nicht nur einfache Wohnungen, sondern – wie im Fall von EMVIA LIVING – auch Pflegesuiten anbietet. Eine Pflegesuite (sowohl Wohnraum als auch Badezimmer) ist dabei deutlich größer als ein Standardzimmer. Die Möblierung ist hochwertiger und dem Anspruch an eine Pflegesuite angepasst. Alle Pflegesuiten verfügen zusätzlich über eine Fußbodenheizung. Als Zwischengröße gibt es im Übrigen sogenannte Komfortzimmer.

          Neben größeren Zimmern bieten Pflegesuiten im Segment des Premiumwohnens natürlich auch noch weitere pflegerische Leistungen, wie „einen Begleitservice, Kurierdienste, Bewirtung von privaten Feierlichkeiten der Bewohner, aber auch Ausflüge außerhalb des allgemeinen Angebots“ können hinzugebucht werden, wie Markus Speckenbach, operativer Geschäftsführer von EMVIA LIVING erklärt. Der Pflegeheimbetreiber errichtet solche Pflegesuiten unter anderem im Seniorenquartier Schwerin. Mit bis zu 55 Quadratmetern strahlen die zwei Räume mit Vorflur und Bad das Ambiente einer eigenen Wohnung aus – mit einer 24-Stunden-Betreuung und allen weiteren Vorteilen, die eine Seniorenresidenz bietet.

          Hohe Nachfrage nach Konzepten des Betreuten Wohnens

          Die Nachfrage nach dieser Art von Appartement sei derzeit nur schwer zu ermitteln, „da viele den Begriff Premiumwohnen nicht kennen oder mit einfachem Betreuten Wohnen verwechseln,“ wie Speckenbach anmerkt. „Im Allgemeinen ist die Nachfrage nach den Service-Appartements groß, nicht alle möchten aber ein Servicepaket nutzen.“

          Im Bereich des Premiumwohnens gibt es aktuell jedoch noch wenige gesetzlich festgeschriebene Regeln. Pflegesuiten fallen prinzipiell unter die baulichen Auflagen für Betreute Wohnanlagen, welche aktuell bis auf wenige Ausnahmen wie Hamburg nicht genau festgelegt sind. Umso wichtiger ist es, auf Anbieter zu vertrauen, deren Arbeit auf der Pflege-Charta der Bundesrepublik Deutschland basiert.

          In ganz Deutschland entstehen in den nächsten Jahren neue Pflegeheime und Wohnanlagen für Betreutes Wohnen.

          Trotz oder gerade wegen der geringen Bauvorschriften für Betreutes Wohnen entstehen diese an immer mehr Standorten. Allein im ersten Quartal 2019 begann die Bauphase für 53 neue Angebote im Betreuten Wohnen. Die seit dem ersten Quartal 2019 im Bau befindlichen neuen Betreuten Wohnanlagen werden dabei mit durchschnittlich 34 Wohnungen errichtet und sind damit ein Stück größer als der Durchschnitt aller in der Pflegedatenbank verzeichneten Betreuten Wohnanlagen im Bau (30 Wohnungen).

          Erhöhter Bedarf an Pflegeplätzen in Folge des demografischen Wandels

          Die exakte Bedarfsermittlung für Betreute Wohnanlagen schwankt derzeit noch stark – während optimistische Rechnungen von einem Bedarf in Höhe von fünf Prozent der Bevölkerung ab 65 Jahre ausgehen, ist im Zusammenhang der segmentübergreifenden Pflegebedarfsstatistik ein realistischer Bedarf in Höhe von 2,5 Prozent der Bevölkerung ab 65 Jahre anzunehmen. Fakt ist, dass selbst bei dieser Quote die aktuelle Deckung des Bedarfs bei unter 70 Prozent liegt und somit weiterhin Wachstumspotenzial bildet.

          Gerade aufgrund der spitzen Zielgruppe lohnt es sich daher umso mehr, bereits frühzeitig in Wohnmodelle für die eigene Zukunft zu investieren. Wer auch im Alter noch so selbstständig wie möglich leben möchte, der verschafft sich mit dem breiten Service-Angebot und den integrierten Pflegeleistungen des Premiumwohnens einen geruhsamen Lebensabend in einer barrierefreien Wohnung, die alle wünschenswerten Annehmlichkeiten bietet.

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