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Frühzeitig vorsorgen : Was Sie bedenken sollten, bevor Sie alt werden

  • -Aktualisiert am

Frühzeitig für das Alter vorzusorgen sichert einen sorgenfreien Ruhestand. Bild: Darren Baker | fotolia.com

Wer sich frühzeitig Gedanken über das Rentenalter macht, entlastet Angehörige und sich selbst. Die Vorsorge kann dabei weit über eine finanzielle hinausgehen.

          Im Ruhestand aktiv am Leben teilnehmen

          In jungen Jahren scheint das Rentenalter noch weit entfernt. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt sollte man sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen. Aspekte, die bedacht werden können, sind zum einen finanzielle, aber auch die Organisation der eigenen Pflege und eine Planung der eigenen Beerdigung. Denn worum man sich nicht selbst kümmert, darüber müssen später die Angehörigen entscheiden.

          Nicht nur die frühzeitige Vorsorge, sondern auch Gesundheit und Wohlbefinden sind im Rentenalter wichtig. Gesund ins hohe Alter kommen, ist weniger schwer als die meisten denken. Ein starkes Immunsystem ist ebenso wichtig wie geistige Fitness und soziale Kontakte. Dass Menschen im Ruhestand heute noch aktiv am Leben teilnehmen, ist längst nicht mehr ungewöhnlich – Nebenjob, Sportverein oder lieber eine Weltreise? Denn wer rastet, der rostet. In einigen Sprichwörtern steckt viel Wahres.

          Das Haus als Geldanlage

          Wer finanziell im Alter vorsorgen möchte, sollte sich nicht auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Für einen Zusatzverdienst im Alter gibt es viele Möglichkeiten. Die Immobilien-Leibrente ist als Altersvorsorge vergleichbar mit einer Lebensversicherung. Der Bau eines Eigenheims sichert ein dauerhaft im Grundbuch verankertes Wohnrecht. Zusätzlich ist der Verkauf der Immobilie eine weitere Einnahmequelle. Für den Eigentümer bedeutet dies eine lebenslange Leibrente. Nicht nur bei der Instandhaltung des Hauses stellt diese eine Finanzspritze dar, sondern auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit.

          Durch eine gute Altersvorsorge soll in erster Linie Altersarmut verhindert werden. Dies kann beispielsweise durch eine flexible Vorsorge gelingen, mit der entspannt in die zweite Lebenshälfte gestartet werden kann. Auch Angehörige werden dadurch entlastet. Informationen zu den verschiedenen Versicherungen 50plus gibt es unter anderem bei Beratern der entsprechenden Versicherungen. Sie geben zudem wichtige Tipps bei der Bewältigung bürokratischer Hürden.

          Pflege stationär, ambulant oder zuhause?

          Neben Fragen zu Versicherungen oder Immobilien-Leibrente sollte die Pflege im Alter schon in jungen Jahren ganz oben auf der persönlichen Agenda stehen, denn das Thema Pflege betrifft früher oder später jeden Menschen. Unsere Gesellschaft wird immer älter und die Zukunft der Pflege somit ein aktuelles Thema. Die Pflege von Angehörigen geht meist mit Kraft- und Zeitaufwand einher. Können die Kosten für das Pflegeheim über die Pflegeversicherung und das Vermögen der Patienten nicht gedeckt werden, werden die erwachsenen Kinder gefordert, den finanziellen Ausgleich zu leisten.

          Eine Absicherung für den Pflegefall ist daher ratsam. Denn die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Pflegekosten ab. Die Unterbringung des Angehörigen in ein gutes Pflegeheim kann sich dann nicht jeder leisten. Mit einer Pflegezusatzversicherung wird das finanzielle Risiko minimiert.

          Doch die Pflege im Alter geht weit über eine Unterbringung im Pflegeheim hinaus. Sowohl Angehörige als auch Pflegebedürftige bevorzugen aus unterschiedlichsten Gründen die Pflege zuhause. Diese kann auch in Senioren-WGs oder in betreuten Wohneinrichtungen erfolgen. In diesen Fällen können Angehörige Pflegegeld über die Pflegeversicherung beziehen. Ratsam für Angehörige ist eine Pflege-Beratung bevor das Familienmitglied zuhause gepflegt wird.  

          Ab Januar 2017 wird mit dem verabschiedeten Pflegestärkungsgesetz II der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert. Die Pflegereform kommt dann auch jenen Menschen zugute, die bisher von der Pflege ausgeschlossen waren. Das sind Menschen mit kognitiven Einschränkungen, wie z.B. Demenz. Im Zuge der Pflegereform werden die vier Pflegestufen auf fünf Pflegegrade erweitert.

          Ärztliche Vorsorge ist besonders wichtig

          Wenn Erkrankungen den Enddarm oder andere schwer zugängliche Körperregionen betreffen, ist die minimalinvasive Bauchchirurgie eine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit. Mit dieser Schlüsselloch-OP erfolgen kleine Schnitte in die Bauchdecke, durch welche mit dünnen Instrumenten operiert werden kann. Der Vorteil gegenüber der klassischen offenen Technik liegt dabei in dem geringeren Risiko einer Wundinfektion und der erleichterten Genesung des Patienten.

          Wundinfektionen können auch unabhängig von Operationen bereits bei aufgekratzten Mückenstichen oder Schnitten auf der Haut entstehen. Ärztliche Behandlung ist dabei der Hausmittelanwendung vorzuziehen, denn Verletzungen können sich bei falscher Behandlung infizieren. Die Wundversorgung im Alter gehört daher rechtzeitig in professionelle Hände.

          Bestattungskosten nicht alleine bürden

          Auch über eine Absicherung für die Zeit nach dem Tod sollte nachgedacht werden. So kann sich eine Absicherung der Bestattungskosten aufgrund der hohen Kosten für eine Beerdigung lohnen. Verfügt der Verstorbene nicht über ausreichend finanzielle Mittel, so werden die Angehörigen für alle aufkommenden Kosten zur Kasse gebeten. Sterbegeldkassen ersparen den Hinterbliebenen die finanzielle Belastung und kommen für die Kosten auf. Sie arbeiten wie große Lebensversicherer und garantieren die Auszahlung mit einer Wartezeit von bis zu drei Jahren, bei Unfalltod erfolgt diese sogar sofort. 

          Die Facetten der Altersvorsorge sind so vielseitig wie der Mensch selbst. Wer frühzeitig für das Rentenalter und darüber hinaus vorsorgt, entlastet sowohl Angehörige als auch sich selbst und kann den Ruhestand entspannt mit seinen Liebsten genießen.

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