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Die Pflegereform kommt : Versorgungslücke bei Pflegevorsorge bleibt

  • -Aktualisiert am

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz wird der Pflegebegriff neu definiert. Bild: axa.de

22 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung wird das deutsche Pflegesystem umfassend modernisiert.

          Die Umsetzung der Pflegereform steht kurz bevor: Im Fokus des aktuellen Pflegestärkungsgesetzes steht die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 1. Januar 2017. Dieser garantiert Patienten mit kognitiven Einschränkungen (z.B. Demenz) die gleichen Pflegeleistungen wie Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen. Daraus resultiert, dass es anstelle der bisherigen drei Pflegestufen eine Gliederung in fünf Pflegegerade geben wird.

          Das neue Begutachtungsschema

          Und auch die Einstufung pflegebedürftiger Personen wird sich ab 2017 ändern: Künftig wird dieses durch das sogenannte Neue Begutachtungsassessment (NBA) geregelt. Hierbei werden nun sowohl körperliche, geistige als auch psychische Einschränkungen gleichermaßen erfasst. Erstmals wird also der Pflegegrad der pflegebedürftigen Person in seiner Gesamtheit betrachtet. Das entscheidende Kriterium soll dabei die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen in Bezug auf ihre körperliche und geistige Verfassung sein. Bislang wurde überwiegend der körperliche Aspekt berücksichtigt. Der neue Fokus kommt daher besonders Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung zugute.

          Folgende sechs Bereiche (mit entsprechender Gewichtung) sind hierbei ausschlaggebend:

          • Mobilität (10%)
          • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten (15%)
            (oder)
          • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (15%)
          • Selbstversorgung (40%)
          • Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen (20%)
          • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (15%)

          Allgemein werden die neuen Pflegegrade wie folgt definiert:

          Pflegegrad 1: geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit

          Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit

          Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit

          Pflegegrad 4: schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit

          Pflegegrad 5: schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

          Trotz Pflegereform und mehr Leistungen – die Versorgungslücke bleibt

          Die steigende Lebenserwartung macht die langfristige Erhaltung der Lebensqualität zur zentralen Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft. Dies gilt vor allem für den Fall der Pflegebedürftigkeit, denn hier geht es neben der Frage der Finanzierung auch um praktische Fragen der Neuorganisation des Lebens. Doch die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, um eine wirklich gute Betreuung im Pflegefall zu gewährleisten. So kann zum Beispiel die Versorgungslücke bei stationärer Pflege in Pflegegrad 5 mehr als 1.510 Euro betragen. Und das mitunter über viele Jahre hinweg. Soll die Versorgungslücke nicht zulasten von privatem Einkommen und Vermögen gehen, ist eine private Zusatzversicherung angeraten.

          Die private Pflegezusatzversicherung

          Wer einen Angehörigen selbst pflegen will, steht vor großen physischen, psychischen und auch finanziellen Herausforderungen. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von AXA geben zwei Drittel der Deutschen an, dass in einem solchen Fall die größte Belastung vermutlich für sie darstellen würde, dass sie ihren persönlichen Bedürfnissen nicht mehr ungehindert nachgehen können. 63 Prozent erwarten zudem starke finanzielle Einschränkungen durch hohe Pflegekosten, 61 Prozent befürchten, die eigene Berufstätigkeit reduzieren zu müssen.

          Mit der richtigen Vorsorge erwartet Sie im Ernstfall keine Überraschung.

          Bei frühzeitiger Vorsorge lässt sich mit einer privaten Pflegezusatzversicherung zumindest die Angst vor den finanziellen Folgen einer späteren eigenen Pflegebedürftigkeit deutlich lindern. Die AXA bietet sogenannte Pflegetagegeld-Tarife, die sich flexibel an die jeweiligen Lebensumstände anpassen lassen. Entsprechend der finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnisse kann der Versicherte seinen Schutz selbst gestalten: Er entscheidet, wie hoch das Pflegegeld sein soll und welchen Pflegegrad er absichern möchte. Damit kann die Lücke zwischen der gesetzlichen Absicherung und den tatsächlichen Pflegekosten individuell nach den Wünschen des Versicherten geschlossen werden.

          AXA bietet Hilfe im Pflegefall

          Als Pflegebedürftiger oder Angehöriger eines Betroffenen hat man viele Fragen. Genau diese möchten wir beantworten und mit Rat und Hilfe zur Seite stehen. Dafür hat AXA das Onlineportal Pflegewelt von AXA ins Leben gerufen. Hier findet man allgemeine Informationen und Videos zum Thema Pflege sowie aktuelle Beiträge und Wissenswertes zu allen Phasen der Pflege. Verschiedene Rubriken führen durch die informative Pflegewelt, darunter nicht nur Tipps zur Gesundheit, Ernährung und Fitness, sondern auch nützliche Hinweise und Hilfen für den Pflegefall sowie ein umfangreiches Pflegelexikon.

          Informationen und Hilfe im Pflegefall finden Sie in der Pflegewelt von AXA unter: www.pflegewelt.axa.de

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