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Abgesichert im Pflegefall : Finanzielles Risiko minimieren

  • -Aktualisiert am

Es ist wichtig, vor dem Pflegefall alle Absicherungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Bild: photographee.eu | fotolia.com

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt. Leider auch jene derer, die die Kosten für ein Pflegeheim teilweise selbst zahlen müssen.

          Die Lebenserwartung in Deutschland steigt seit Jahrzehnten, so auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Zwar gibt es seit 1995 eine gesetzliche Pflegeversicherung, die die Kosten für Pflege und Heimunterbringung abfangen soll, doch deren Leistungen im Fall der Fälle reichen längst nicht mehr aus. Um einem finanziellen Risiko aus dem Weg zu gehen, ist eine Zusatzversicherung eine kostengünstige Alternative.

          Es ist kein Geheimnis, wir Deutschen werden älter. Eine verbesserte medizinische Versorgung, gestiegene Einkommen und damit verbundene höhere Lebensstandards sorgen für einen langen Lebensabend. Doch gerade im Fall der Pflegebedürftigkeit ist dieser hohe Lebensstandard bedroht. Für die Betroffenen selbst und sogar für deren Angehörige.

          Deutschland wird älter – das Pflegerisiko steigt

          Im Dezember 2013 waren laut Statistischem Bundesamt 2,63 Millionen der älteren Bundesbürger pflegebedürftig. Erfreulicherweise wurden zu diesem Zeitpunkt noch 71 % oder 1,86 Millionen Menschen zuhause versorgt. Doch bereits 29 %, etwa eine Dreiviertelmillion der Pflegebedürftigen, wurde vollstationär in einem der 13.000 Pflegeheime Deutschlands betreut.

          Leider werde die Zahl der in Heimen vollstationär gepflegten Patienten in naher Zukunft steigen, prognostiziert das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz. Zum einen liege das an dem Alter selbst. So hat sich alleine bis 2003 und innerhalb von nur 50 Jahren die Zahl der über 80-Jährigen versechsfacht, bis 2050 soll sich dieser Anteil laut dessen Berechnung nochmals verdoppeln. Die Statistik gibt dieser Prognose Recht, denn alleine von 2001 auf 2013 gab es einen Anstieg von 5 %, bei den vollstationär gepflegten Bundesbürgern einen Zuwachs von 2,9 %, wie das Statistische Bundesamt errechnete.

          Aber auch ein anderes, gewichtiges Argument wird die Zahl der zuhause Gepflegten anteilsmäßig deutlich reduzieren. Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz begründet dies mit einer sich ändernden Familienstruktur und einer steigenden Frauenerwerbstätigkeitquote. Jene Frauen, Töchter und Schwiegertöchter, die heute in der überwiegenden Mehrheit die Angehörigen in den eigenen vier Wänden pflegen. Die einzige Lösung: Pflege im Heim.

          Heimpflege: Ganz schön teuer

          Je nach Gesundheitszustand werden ältere Menschen in insgesamt vier Pflegestufen eingeordnet und unterschieden zwischen ambulanter und stationärer Pflege. Die Bandbreite der monetären Leistungen hierbei ist breit. So beginnt die Leistung „Pflegestufe 0“ im ambulanten Pflegebereich mit einem Pflegegeld von 123 € monatlich. Die Pflegestufen, damit auch die Leistungen, steigern sich bis zur Pflegestufe III bei sehr starker Pflegebedürftigkeit. Bei der stationären Pflege in einem Heim bekommt der so eingestufte Patient bis zu 1.612 €, in sogenannten Härtefällen im Maximalfall 1.995 € (Stand 2016).

          Dies ist viel zu wenig bei Kosten für einen Platz im Pflegeheim, der laut dem Finanzportal bonnfinanz.de im Bundesdurchschnitt 3.300 € im Monat kostet. Diese eklatante Lücke entsteht, da die Pflegeversicherung immer nur die Kosten für die eigentliche Pflege zahlt. Unterkunft, Verpflegung und andere anfallende Kosten müssen Versicherte aus der eigenen Tasche zahlen, etwa von der Rente oder einem vorhandenen Vermögen. Auch die nächsten Verwandten, lebende Ehepartner oder die Kinder können hier – wenn auch mit gewissen Freibetragsgrenzen – zur Kasse gebeten werden, ehe das Sozialamt die offenen Posten übernimmt.

          Zwar hat der Bundestag 2015 das sogenannte Pflegestärkungsgesetz II verabschiedet, mit dem sich so einiges in der Pflege ändert und spätestens bis zum 01.01.2017 ändern wird, doch auf der finanziellen Seite bewegt diese Gesetzesänderung nicht wirklich was. Das erhebliche Finanzierungsdefizit besteht dann nach wie vor.

          Zusätzlich privat absichern, nicht einfach oder doch?

          Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät zur privaten Absicherung für den Fall einer eintretenden Pflegestufe, etwa durch Krankheit oder Unfall. Diese kommt den Versicherten weitaus günstiger, als die monatlichen Zuzahlungen eines Heimaufenthaltes.

          Am liebsten sind den Anbietern einer Pflegezusatzversicherung leider wie immer die jüngsten und vor allem gesündesten Beitragszahler, denn eine ausführliche Abfrage von Vorerkrankungen ist oftmals üblich. Doch, wer denkt in jungen Jahren oder selbst später und mitten im Leben, in dem es so viel anderes zu finanzieren gibt, an eine Absicherung gegen finanzielle Engpässe bei der Pflege? Ist es mit fortschreitendem Alter oder nach einer Erkrankung dann wirklich mit einer zusätzlichen Absicherung vorbei?

          Es geht auch anders. „Speziell für die Altersgruppe der 50- bis 79-Jährigen hat die ROYAL Versicherung mit dem speziellen Seniorenschutzbrief ‚Unfall-Pflege-Rente ROYAL‘ ein optimales Produkt geschaffen, das Sicherheit bietet. In Zusammenarbeit mit anerkannten Versicherungs- und Pflegeexperten bietet dieser ein Konzept zur Absicherung für jeden dieser Altersgruppe, der in den letzten 18 Monaten keinen Antrag auf Pflegestufe gestellt hat. Stets nach dem Motto: Gut abgesichert, bestmöglich versorgt und wenn irgend möglich, den Herbst des Lebens sorgenfrei in den eigenen vier Wänden verbringen “, beschreibt Pascal Büttner, Geschäftsführer und Firmengründer der ROYAL Versicherungsdienst GmbH, sein innovatives Produkt. Kostenlose Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung sind inklusive.

          Weitere Informationen zu dem Thema Absicherung vor dem Pflegefall und der nicht minder wichtigen Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung finden Sie hier: www.royal-seniorenservice.de

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