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Alltagshilfen : Mehr Lebensqualität im Alter

  • -Aktualisiert am

Das Leben genießen: Moderne Hilfsmittel machen dies auch im Alter möglich. Bild: Photographee.eu | Fotolia.com

Selbstständigkeit erhalten: Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die Menschen mit altersbedingten körperlichen Einschränkungen den Alltag erleichtern können.

          Vom barrierefreien Badezimmer bis hin zu technischen Hilfsmitteln wie einem Homelift oder einem Hausnotruf – das Angebot an Alltagshilfen für Senioren, die für mehr Leichtigkeit im Alter sorgen, steigt mittlerweile beinahe ins Unermessliche. So lässt sich das eigene Zuhause schon frühzeitig altersgerecht gestalten, ohne dass die kleinen Helfer großartig auffallen müssen.

          Barrierefreier Umbau – eine frühe Planung zahlt sich aus

          Ist man gerade in ein neues Haus gezogen, kümmert man sich wohl zunächst eher nicht um einen barrierefreien Zugang oder einen Treppenlift. Ab 60 können solche Dinge aber zunehmend an Relevanz gewinnen. Dann muss man sich bei dem Gedanken an einen barrierefreien Umbau aber nicht vor einem pflegeheimähnlichen sterilen Zuhause fürchten. Viele Alltagshilfen können schon frühzeitig in das eigene Zuhause integriert werden ohne negativ aufzufallen – bestes Beispiel dafür ist der Homelift, der eine zentrale Rolle beim barrierefreien Wohnen spielt und dabei gleichzeitig schick aussehen kann.

          Je besser der barrierefreie Umbau geplant ist und je früher er erfolgt, desto länger kann man auch in den eigenen vier Wänden bleiben. Hilfreich bei der Suche nach den passenden Alltagshilfen sind Ratgeber, die neue Ideen für mehr Selbstständigkeit bereitstellen.

          Es bietet sich an, zuerst das Bad barrierefrei umzugestalten, da hier wohl die meisten Stolper- und insbesondere Rutschfallen lauern. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die für mehr Komfort und Sicherheit im Bad sorgen. Viele Senioren wollen trotz körperlicher Einschränkung nicht auf Baden verzichten, da es viele positive Wirkungen auf den Körper hat. Um beim Baden unabhängig zu bleiben, bietet sich ein aufblasbares Badekissen an, mit dem man sicher in die Badewanne eintauchen kann. Und wer sich noch mehr Komfort und Hygiene im Badezimmer wünscht, sollte sich ein Dusch WC zulegen, das in der Regel leicht nachrüstbar ist und trotzdem eine große Wirkung insbesondere im Hinblick auf die Körperhygiene mit sich bringt.

          Barrierefreier Umbau in einer Mietwohnung

          Wer in einer Mietwohnung wohnt, muss natürlich vorher mit dem Vermieter absprechen, in welchem Maße eine Umgestaltung erlaubt ist. Generell hat ein Wohnraummieter nach Paragraph § 554a BGB aber das Recht, vom Vermieter eine Zustimmung zu Umbaumaßnahmen zu verlangen, welche die Wohnung behindertengerecht und barrierefrei zugänglich gestalten sollen. Dabei sollte jedoch auch Rücksicht auf die übrigen Bewohner des Gebäudes genommen werden, insbesondere wenn es um Rampen oder Treppenlifte geht.

          Mobilität so lange wie möglich erhalten

          Dass mit zunehmendem Alter die Mobilität schwindet, ist für viele eine bittere Pille. Mittlerweile gibt es aber genug Hilfsmittel, die dabei helfen, die eigene Mobilität so lange wie möglich zu erhalten. Ein Beispiel ist das Elektromobil, mit dem man auch beim Verlassen der eigenen vier Wände nicht auf die eigene Mobilität verzichten muss – sogar ohne Führerschein.

          Außerdem müssen mittlerweile selbst Treppen für einen Rollstuhlfahrer kein unüberwindbares Hindernis mehr darstellen: Mithilfe eines Plattformlifts können geringe Höhenunterschiede oder Treppen problemlos überwunden werden. Individuelle Befestigungsmöglichkeiten bei der Treppen- oder Plattformliftmontage sichern eine einfache Anbringung des Lifts, ohne die Treppe in Mitleidenschaft zu ziehen.

          Moderne Technik nutzen

          Aber nicht nur ein barrierefreier Umbau, sondern auch die richtige Gebäudetechnik sorgt für zusätzliche Sicherheit und ermöglicht so eine länger anhaltende Selbstständigkeit. Beleuchtete Steckdosen und Lichtschalter oder ein digitaler Hausnotruf, der direkten Kontakt zu einer Servicestelle herstellen kann, zählen zu sinnvollen Gebäudetechniken für ein sicheres Leben im Alter.

          Wer gerne einmal seine Medikamenteneinnahme oder das Blutdruckmessen vergisst, für den ist ein Hilfe- und Komfortsystem eine sinnvolle Anschaffung. Diese modernen Systeme können außerdem sofort Hilfe rufen, wenn z.B. im Haus länger keine Aktivität festzustellen ist, oder schalten den Herd ab, falls dieser vor dem Verlassen des Hauses nicht ausgeschaltet wurde. Neben diesen Systemen gibt es auch einen speziellen Herdschutz, der für mehr Sicherheit in der Küche sorgt: Er erkennt Risiken sofort und schaltet den Herd automatisch ab, bevor es zu einem Brand kommen kann.

          Mit den richtigen Hilfsmitteln für Ruhepausen und Bewegung sorgen

          Es darf nicht unterschätzt werden, wie viel Einfluss die richtige Balance zwischen Entspannung und Bewegung auf die Gesundheit hat. Auch hierfür gibt es hilfreiche Techniken: Spezielle Entspannungssysteme können Körper und Geist eine wohlverdiente Ruhepause schenken. Wenn das Aufstehen aus tiefen Sitzgelegenheiten schwerfällt, liefert ein Relax-Sessel mit integrierter Aufstehhilfe Abhilfe. Aber nicht nur Entspannung, sondern auch Bewegung ist für ein gesundes Leben im Alter unabdingbar. Auch hierfür gibt es praktische Hilfsmittel, wie z.B. Rollen aus Hartschaum, die beispielsweise die Faszien fit halten können.

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