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Mit Maß und Ziel : „Man ist, was man isst“ –
gesunde Ernährung im Alltag

Bild: djd_tetesept

Ein altes Sprichwort sagt, dass man ist, was man isst. Und damit liegt dieses Sprichwort absolut im Recht.

          In der Zeit von Fertiggerichten und industriell hergestellten Lebensmitteln sowie Stress im Alltag und wenig Zeit vergisst man schnell einmal, dass unser Körper so leicht nicht vergisst, was wir zu uns nehmen. Dabei hat die Ernährung einen riesigen Einfluss darauf, wie fit wir sind und wie wohl wir uns fühlen.

          Die Ernährungspyramide
          Sie bietet uns Aufschluss darüber, welche Lebensmittel wir in welcher Menge zu uns nehmen sollten. Ein guter Pfadfinder also, um eine optimale Dosis für die Nährstoffzufuhr zu haben.
          Ganz oben an der Spitze der Pyramide finden sich Lebensmittel, die wir eher seltener zu uns nehmen sollten. Das sind zum Beispiel tierische Fette und Süßigkeiten. Fleisch und Eier sollten wir 2-3 pro Woche zu uns nehmen. Hingegen Fisch 1-2 Mal in der Woche und Milch und Milchprodukte sogar mindestens 2 Mal täglich auf unserem Speiseplan zu finden sein sollte. Wichtige Lieferanten von Vitaminen und Mineralien, wie Obst und Gemüse sollten sogar 2-3 Mal täglich die Ernährung ergänzen. Ganz unten am Fuße der Pyramide stehen Teigwaren, Kartoffeln und Hülsenfrüchte (mehrmals täglich) sowie Getränke (mind. 1,5 Liter, vorzugsweise Mineralwasser).

          Nun ist nicht immer jeder von uns in der Lage all diese Hinweise zu befolgen. In manchen Fällen sind daher Nahrungsergänzungsmittel ein Zusatz, den man jedoch vorab mit dem Arzt besprechen sollte. Um die richtige Dosierung festlegen zu können, sollte man sich vorher untersuchen lassen und das gemeinsam mit dem Hausarzt absprechen und planen.
          Proteinshakes hingegen können gerade bei regelmäßigem Sport für eine optimale Zufuhr von Proteinen beitragen und das Hungergefühl ein wenig dämpfen.

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          Was sind gute und was böse Fette?
          Fette sind wichtig für unseren Körper denn sie sorgen dafür, dass die Vitamine (A, D, E und K) und Mineralstoffe, die wir über unsere Nahrung aufnehmen besser verarbeitet werden können, beispielsweise bei einem Salat. Wenn wir unseren Salat mit einem Olivenöl versehen, kann unser Körper die enthaltenen Stoffe besser aufnehmen und für sich nutzbar machen.

          Generell unterscheidet man zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten als auch sogenannten Transfetten. Pflanzliche Fette sollte man tierischen vorziehen, da pflanzliche Fette reich an Omega Fettsäuren sind. Hierbei sollte man allerdings beachten, dass diese auch nur sinnvoll sind, wenn sie sich zwischen 3 und 6 befinden. Omega-Fettsäuren oberhalb von 6 kann unser Körper gar nicht verwerten und sind für ihn daher nicht sinnvoll.

          Sogenannte Transfette belasten unseren Körper, denn sie sind industriell hergestellte, künstlich gehärtete Fette. Sie dienen also rein dem Geschmack, denn nach deren Verarbeitung ist vom natürlichen Geschmack der Fette nahezu nichts mehr erhalten. Sie finden sich beispielsweise in Speisen wie Schokolade, Fertiggebäck oder Frittiertem wieder. Ein weiterer Nachteil an ihnen ist, dass sie sich in unseren Gefäßen ablagern und somit Grundlage für eine Vielzahl von Krankheiten, wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bilden. Daher sollte man auf diese Fette möglichst ganz verzichten.

          Welche Fette sollte man meiden?

          • gehärtete Fette
          • überhitzte Fette
          • ranzige Fette
          • raffinierte Öle
          • Margarine
          • Transfette
          • Öle aus Plastikflaschen

          Was man über Zucker wissen sollte
          Zucker zählt neben den Stärken zu den Kohlehydraten. Zucker gibt uns Energie – Energie, die unser Körper braucht, um unsere Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Zu viel Zucker und vor allem industriell hergestellter kann uns auf Dauer krank machen. Da heutzutage fast in jedem Lebensmittel Zucker zugesetzt wird, ist es schwer, dem industriellen Zucker wirklich auszuweichen. Lebensmittel wie Cornflakes, Fruchtjoghurts, aber auch Lebensmittel, in denen man nicht unbedingt Zucker als Zusatzstoff erwartet, wie bspw. Ketchup, stehen bei vielen von uns auf dem Speiseplan.

          Der Unterschied zwischen industriellem Zucker und dem „richtigen“ Zucker ist vor allem der, dass Zucker so, wie er sein sollte, aus der Zuckerrübe oder aus Zuckerrohr gewonnen in Produkten wie Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst vorkommt. Diese Art lässt unseren Blutzucker nur langsam aber stetig ansteigen und wir haben zudem auch das Gefühl satt zu sein. Neben der Energie, die wir erhalten gibt, uns der „richtige“ Zucker aber auch Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine, die wir benötigen.

          Beim industriellen Zucker geschieht das nicht, hier steigt unser Blutzuckerspiegel schnell an und fällt auch schnell wieder auf ein niedriges Niveau ab. Die Folge ist ein erneutes Hungergefühl. Fast schon wie eine Art Sucht nach Zucker.

          Industrielle Zucker haben viele Namen, nicht immer steht auch „Zucker“ drauf, wo Zucker drin ist. Verpackt als Glucose-Fructose-Sirup, Fructose, Glucose usw., geben die Hersteller zwar die Inhaltsstoffe an, jedoch weiß nicht jeder Verbraucher auch, dass dies Zucker ist und vor allem industriell also künstlich hergestellter Zucker.

          Das schnelle Ansteigen und Abfallen des Blutzuckers hat einen weiteren Nachteil für unseren Körper, denn irgendwann sind unsere Glucogen-Speicher in der Leber und in den Muskeln voll und alles, was wir uns dann mit der Nahrung zuführen, wird in Fettpolster umgewandelt.

          Die Folge: Übergewicht und weitere Folgeerkrankungen, wie Diabetes und Müdigkeit, ja sogar Depressionen.

          Fazit: Alles in Maßen, statt in Massen und hin und wieder genauer hinsehen, was man wirklich isst. Nicht in jeder Speise ist Zucker und Fett wirklich angebracht.

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