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Der Feind - das Allergen : Fit durch den Frühling - trotz Heuschnupfen

Bild: Medipolis

Er ist da: der Frühling. Die Lebensgeister werden wieder geweckt und überall sieht man strahlende Gesichter. Es könnte so schön sein – wäre da nicht…

          Während die meisten Menschen voller Euphorie und Sehnsucht dem Frühling entgegenblicken, ist die Vorfreude bei einem Großteil der Bevölkerung ein wenig getrübt. Denn etwa jeder Dritte Deutsche leidet unter Heuschnupfen. Mit einer Allergie gegen Heu hat das Ganze jedoch wenig zu tun. Heuschnupfengeplagte reagieren allergisch auf Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Kräutern. Die meisten von ihnen kämpfen vor allem mit den Pollen der Frühblüher – Bäume, Birke, Hasel und Erle. Auf das Alter nimmt die Allergie dabei keine Rücksicht. Manche kämpfen mit den Symptomen bereits im jungen Alter, andere erwischt die Allergie erst im Erwachsenenalter. Die Symptome sind bei allen Allergikern gleich: gerötete juckende Augen, verschleimte Nase, Niesattacken, Reizhusten, Atembeschwerden und mitunter Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Jeder dritte Heuschnupfengeplagte hat dazu noch mit allergischem Asthma zu kämpfen.

          Der Feind - das Allergen 
          Das Gemeine beim Heuschnupfen ist, dass man den umherschwirrenden Pollen nur schwer entkommen kann. Dank des Windes können Sie bis zu 500 Kilometer weit fliegen. Für gesunde Menschen sind Pollen harmlos, bei Allergikern lösen sie jedoch eine Fehlreaktion des Immunsystems aus: sobald die Allergene über die Schleimhäute in den Körper gelangen, werden sie fälschlicherweise als Feind erkannt und das Immunsystem beginnt, sich heftig dagegen zu wehren. Bei diesem inneren Kampf wird das Gewebshormon Histamin freigesetzt, das unter anderem das Jucken auslöst.

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          Lässt man den Heuschnupfen einfach so über sich ergehen, ohne etwas dagegen zu tun, ist der Frühling eine verfluchte Zeit. Viele Pollenallergiker können über Wochen und Monate kaum schlafen, arbeiten, lernen, geschweige denn, ihre Freizeitaktivitäten genießen. Doch es gibt Mittel, Tricks und Kniffe, um das lästige Geschniefe und Gejucke in die Schranken zu weisen und die Sonnenstrahlen und die blühende Natur trotzdem zu genießen. Wichtig sind dabei, eine gesunde und immunsystemstärkende Lebensweise und die richtige Medikation.

          Entspannung, Sauna und Bewegung helfen
          Generell gilt, ein starkes Immunsystem ist weniger anfällig für den Angriff von Allergenen. Deshalb beginnen Sie schon vor der Pollenzeit damit, ihrem Körper Gutes zu tun und ihren inneren Schutzwall aufzubauen.

          • Bei diversen Studien hat die Wissenschaft festgestellt, dass Allergien auch durch Stress ausgelöst bzw. dadurch verstärkt werden. Ihre goldene Grundregel sollte also lauten: Vermeiden Sie Stress. Yoga, Pilates oder autogenes Training können ihnen dabei helfen. Dadurch wird das vegetative Nervensystem beruhigt, das für die Histaminausschüttung verantwortlich ist.
          • Außerdem sind regelmäßige Saunagänge ein gutes Training für das Immunsystem. Saunieren Sie deshalb nicht nur im Winter, sondern setzten Sie Ihre Besuche auch in der warmen Jahreszeit fort.
          • Treiben Sie Sport – auch während der Pollenzeit. Regelmäßige Bewegung verbessert die Lungenfunktion und verringert die Chance von Luftnotanfällen. Solange Sie nicht unter Atemnot leiden, können Sie auch während der Heuschnupfensaison im Freien trainieren. Dabei sollten Sie jedoch immer durch die Nase und nie durch den Mund atmen. Die Nasenhaare wirken wie ein Filter, der die Pollen (in Teilen) abfängt. Allergiker, die jedoch unter Luftnot oder Asthma leiden, sollten das Training während der Pollensaison auf jeden Fall ins Fitness-Studio, die Schwimm- oder die Sporthalle verlegen. Vor allem Schwimmen oder Aqua-Gymnastik tun Heuschnupfenallergikern erwiesenermaßen sehr gut, da das Wasser gleich wie eine Nasendusche wirkt.


          Heilsame Lebensmittel
          Neben Sauna, Yoga und Aqua-Gymnastik  können Heuschnupfengeplagte auch mit der richtigen Ernährung die Allergiesymptome in Schach halten.

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