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Meldungen vom 5.11.2002

Artikel-Chronik

Telekom

Chef in Sicht

Das Schaulaufen der Kandidaten für den Chefposten der Telekom ist beendet. Der neue Vorstandsvorsitzende könnte am 14. November feststehen. Mehr

Marktbericht

Deutliche Gewinne bei US-Standardwerten

Anhaltende Zinsfantasie und ein relativ stabiler Dienstleistungssektor führten die Wall Street zu Kursgewinnen. Sorgen bereitet der Halbleitersektor. Mehr

1. FC Kaiserslautern

In den Grundfesten erschüttert

Bei einer turbulenten Jahreshauptversammlung hatte der 1. FC Kaiserslautern arge Mühe, die Vergangenheit zu bewältigen und die Zukunft zu planen. Mehr

Energie

Leichte Entspannung am Ölmarkt

Die Kriegsrhetorik gegen den Irak ist abgeflaut und die Ölproduktion ist höher als geplant. Das lässt den Preis auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten fallen. Mehr

Gesetzentwurf

Notprogramm für Gesundheit und Rente

Mit Notprogrammen will Rot-Grün den Anstieg von Renten- und Kassenbeiträgen abbremsen. Die Pläne im Einzelnen. Mehr

Unfall

Triebwerkausfall: Schock für Concorde-Passagiere

Der Schock der Concorde-Katastrophe im Jahr 2000 sitzt immer noch tief. Ein Triebwerkausfall sorgte jetzt bei Passagieren an Bord für Panik. Mehr

Verbrechen

Auto-Diebe lassen weltweit einzigartiges Fossil mitgehen

Hatten es die Diebe auf das Auto oder auf die wertvollen Fossilien im Kofferraum abgesehen? Und welchen Wert hat „Jammerbergia Mucidiops" auf dem Schwarzmarkt? Mehr

Champions League

Basel schlägt Moskau und trifft Liverpool

Der FC Basel kletterte nach dem 2:0-Sieg bei Spartak Moskau am FC Liverpool vorbei auf den zweiten Tabellenplatz der Gruppe B. Mehr

Bayern München

Hoeneß bekennt sich zu Hitzfeld - bis zum Saisonende

Die Krisenbewältigung beim FC Bayern München verläuft mühevoll. Manager Uli Hoeneß schließt wenigstens eine kurzfristige Trennung von Trainer Ottmar Hitzfeld aus. Mehr

Frankreich

Mutmaßliche Djerba-Attentäter festgenommen

Fahndungserfolg im Zusammenhang mit dem Anschlag auf eine Synagoge auf Djerba im April: In Frankreich wurden mehrere Verdächtige verhaftet. Mehr

Bundesratsinitiative

Berlin geht Beamten ans Portemonnaie

Der Berliner Senat hat eine Bundesratsinitiative beschlossen, mit der den Ländern Einschnitte bei der Beamtenbesoldung ermöglicht werden sollen. Mehr

Fußball

G 14 beschließt Gehaltsobergrenze

Ab der Saison 2005/06 sollen die europäischen Fußballvereine maximal 70 Prozent ihrer Einkünfte in den Spieleretat stecken. Mehr

Mobilfunk

Ultimatum für Mobilcom läuft aus

Nach einem Ultimatum der Regierung an Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid steht Mobilcom unmittelbar vor dem Insolvenzantrag. Mehr

Bewertungsrelationen

Gemessen am KGV sind Aktien nicht billig

Wo liegen eigentlich derzeit die Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGVs) der wichtigsten Indizes? Eine Bestandsaufnahme. Mehr

Filmfestival

Köln: Kunstfilme suchen eine Biennale

Begleitend zur Art Cologne startete in Köln ein längt überfälliger Versuch. Das Vorspiel zu einer Kunstfilm-Biennale. Mehr

Formel 1

Toyota holt US-Cart-Champion da Matta in die Formel 1

„Ich will ich eine neue Herausforderung“, erklärte Cristiano da Matta zu seinem Wechsel vom Cart- ins Formel 1-Team von Toyota. Mehr

Unternehmensgewinne

Die Gewinnschätzungen müssen weiter sinken

Die geschätzten Gewinne pro Aktie dürften immer noch zu hoch sein, meinen Analysten. Das Aufwärtspotenzial der Märkte ist demnach sehr begrenzt. Mehr

DFB-Pokal

Hannover will gewinnen, aber Hitzfeld nicht schaden

Hannovers Coach Ralf Rangnick steht vor dem Pokalduell seinem angeschlagenen Trainerkollegen bei: „Die Diskussion um Hitzfeld ist absolut hirnrissig.“ Mehr

Anleihen

„Börsenpass“ öffnet Unternehmen den Weg nach Europa

Bewegung in der Regulierung der europäischen Finanzmärkte. Wird eine Anleihe in einem Land zum Handel zugelassen, gilt die Erlaubnis künftig auch in den anderen. Mehr

DFB-Pokal

Freiburg erfüllt sich die Sehnsucht nach großem Fußball

In der zweiten Runde des DFB-Pokals will Borussia Dortmund gegen den SC Freiburg seine magere Bilanz im Pokalwettbewerb aufpolieren. Mehr

Eishockey

Jubiläumsspiel gegen Kanada

Im Konzert der Großen bleiben ist das Ziel der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, die zu Saisonbeginn am Mittwoch gegen Kanada spielt. Mehr

Israel

Netanjahu wird Außenminister und fordert Scharon heraus

Der frühere israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird Außenminister in der Übergangsregierung unter Ariel Scharon. Mehr

Stabilitätspakt

Deutschland droht Defizitverfahren

Die EU-Finanzminister haben erstmals ein förmliches Defizitverfahren eingeleitet. Betroffen ist Portugal, ähnliches droht Deutschland. Mehr

Luftverkehr

Neuordnung am Himmel

Luftverkehrsabkommen zwischen einzelnen EU-Staaten und den USA sind nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht länger zulässig. Mehr

Familiengeschichten

Willkommen im wirklichen Leben

Die MTV-Show „The Osbournes“ soll nun doch weitergehen - obwohl die Familie des Altrockers Ozzy die Kameras leid ist. Der Spaß scheint vorbei zu sein. Mehr

Auktion

Monets Wasserlilien wollte keiner

Rückgänge bei der ersten Herbstauktion mit moderner Kunst bei Phillips, de Pury & Luxembourg haben in New York zu herber Enttäuschung geführt. Mehr

Menschen

Für 53 Jahre hinter Gittern

Ein französischer Dieb wurde 28 Mal zu insgesamt 53 Jahren Haft verurteilt. Sein Kommentar: „Ich weiß auch nicht, warum ich mich so ungeschickt anstelle.“ Mehr

Taschentuchverbrauch

Baden-Württemberger schnäuzen sich öfter

Der Baden-Württemberger verbraucht durchschnittlich 188 Taschentücher in einem halben Jahr. In Norddeutschland sind es nur 143. Mehr

Halbleiter

Keine hoch gesteckten Erwartungen an Infineon

Zu kurz war die Zeit der Preiserholung bei Speicherchips, als dass der Halbleiterhersteller Infineon schon aus den roten Zahlen heraus sein könnte. Mehr

Gastkommentar

Ist der Ansturm auf Rentenfonds falsches Timing?

US-Rentenfonds locken so viele Mittel an wie nie zuvor. Chet Currier von Bloomberg geht der Frage nach, ob dieses Herdenverhalten ein Warnsignal ist. Mehr

Markus Babbel

Vor seinem größten Sieg

Markus Babbel steht nach einer 15-monatigen Krankheitspause vor dem Pflichtspiel-Comeback für den FC Liverpool. Mehr

S&P-Aktie der Woche

Union Pacific fährt auf der Wachstumsspur

Die größte amerikanische Bahngesellschaft ist sehr gut aufgestellt, um von einer Wirtschaftserholung zu profitieren, glaubt Standard & Poor's. Mehr

Spekulationssteuer

Verbände warnen vor Kapitalflucht

Mehrere Wirtschaftsverbände befürchten, dass die geplante Besteuerung von Aktienkursgewinnen Anleger zur Abkehr von Aktien treibt. Mehr

Konjunktur

Weiter Flaute im Einzelhandel

In Deutschland herrscht nach wie vor Konsumflaute. Auch in den kommenden Monaten wird kein Kaufboom erwartet. Mehr

Autozulieferer

Conti-Aktie kommt trotz Anteilsverkauf ins Rollen

Die Deutsche Bank hat ihr Anteilspaket an Continental verkauft. Der Aktienkurs zeigt sich darüber mehr erleichtert als erschüttert und klettert deutlich. Mehr

NBA

Texanischer Traumstart

Dirk Nowitzki bleibt mit den Dallas Mavericks auch nach dem dritten Spieltag der nordamerikanischen Basketball-Liga ungeschlagen. Mehr

Erdbeben

Doch 10.000 Obdachlose nach Erdbeben in Italien

Bei dem Erdbeben in Mittelitalien sind rund 10.000 Menschen obdachlos geworden - viel mehr als bisher angenommen. Mehr

Rezension: Belletristik

Also, Kinder, gebt fein acht

Halsband, Ring und Hut hatte die Gemahlin schon. Nach dreißig Ehejahren kann man das auch erwarten. Weil Stefan Heym nicht wußte, was er seiner Frau zum Geburtstag schenken sollte, schrieb er ihr Geschichten. Unter dem Titel "Immer sind die Weiber weg" sind sie 1997 erschienen und wurden zum letzten großen Bucherfolg Stefan Heyms, der im Dezember 2001 während einer Reise nach Israel starb. Mehr

Rezension: Belletristik

Tom und Jerry im Flachdachbungalow

Manchmal schreckt Douglas Coupland nachts auf, weil er albträumt, er sei arbeitslos. Dann muß er halbwach kurz nachdenken, was eigentlich sein Beruf ist, und beruhigt sich schließlich mit dem Gedanken: "Ich schreibe Bücher." Daß ihn der Zweifel an seinem Beruf, den er tagsüber dank seines soliden ... Mehr

Rezension: Belletristik

Leuchte, alter Mond, leuchte!

Immer wieder samstags beispielsweise, vor der heimischen Supermarktkasse, verkeilt in einer Armada von Einkaufswagen, sieht man inmitten des Wochenendeinkaufstrubels und akut stimuliert von der greifbar nahen Süßigkeiten-Bückware, kleine Häwelmänner und kleine Häwelfrauen in ihren Kindersitzen kreisen. Mehr

Rezension: Sachbuch

Für Reeves, in Liebe & Haß

Daß der Anfang so rosig war, machte es später nur noch schwerer, das graue Ende zu ertragen: Das Mädchen aus Georgia, das gerade nach New York gezogen war, um Konzertpianistin oder Schriftstellerin zu werden, lernt durch einen Freund einen jungen Soldaten kennen, der sie rettungslos in seinen Bann schlägt. Mehr

Rezension: Sachbuch

Das Problem mit den roten Blusen

Es ist nicht leicht, Kinder für die Wirtschaft zu begeistern. Natürlich: Die meisten bekommen Taschengeld und lernen irgendwann auch, damit umzugehen - das heißt zu wirtschaften. Haushalten macht zwar wenig Spaß, aber es ist klar, warum das notwendig ist und wie es geht. Anders steht es um gesamtwirtschaftliche ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Was las eigentlich Kapitän Nemo?

Die Bücher sind voll von Lesenden, viele der großen Figuren unserer Literatur sind geradezu als Lesende zu definieren - Emma Bovary, Don Quijote, Paolo und Francesca - "an jenem Tage lasen wir nicht weiter". Zu dieser in tausend naiven und raffinierten Reflexionsschleifen in die Literatur eingebauten Selbstbespiegelung gehört auch die Errichtung imaginärer Bibliotheken. Mehr

Rezension: Sachbuch

Gefahren der Détente

Die Geschichtswissenschaft stimmte lange Zeit darin überein, daß sich der Weg Europas in den Ersten Weltkrieg als eine beinahe unabwendbare Entwicklung vollzogen habe: Existenzangst, Prestigesucht und Kriegswille, Schutzverlangen, Allianzbildung und Wettrüsten der großen Mächte verdichteten sich ... Mehr

Rezension: Belletristik

Geboren im Sternzeichen des Krokodils

Daß Toleranz eine subtile Form der Niedertracht sein kann, wissen wir von Schopenhauer. Wer alles gelten läßt, verhindert, daß das Gute zu seinem Recht kommt, das in der Auszeichnung besteht. Das Bestehen auf Kritik ist weniger aufklärerisches als vielmehr romantisches Erbe. Die nicht selten rechthaberisch sich ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Unsere Lieblingsleckerei

Heideggers Spätwerk ist, wie man weiß, reich an eigenwilligen, nach allen Seiten hin abgehörten, zerlegten, neu kombinierten und insistierend wiederkehrenden Prägungen, die die Miene von Urworten annehmen. Zu ihnen gehört das Wort "Ge-Stell"; es soll kein einzelnes Aufgestelltes bezeichnen, sondern den Inbegriff aller Denk- und Verfahrensweisen, die die moderne Technik ausmachen. Mehr

Rezension: Belletristik

Du sagst Kunst, ich sage Unterhaltung

Nachdem mein dritter Roman erschienen war, bekam ich eine Zeitlang viel zornige Post. Was die Schreiber irritierte, war nicht so sehr mein Roman - eine Komödie über eine Familie in der Krise - als die Tatsache, daß ich in der Presse gewisse undiplomatische Bemerkungen gemacht hatte. Ich wußte gleich, ... Mehr

Rezension: Belletristik

Der kurze Text zum langen Heimweg

Es gibt gute Gründe, dem Dichter Peter Handke zu mißtrauen. Sie liegen offen zutage in seinen Büchern und Texten, vor allem in jenen, in denen er nicht dichtet, sondern redet. Etwa über Jugoslawien, das "neunte Land", und seinen Neuntöter, den einstigen Staatslenker Milosevic, nun angeklagt einiger Menschheitsverbrechen, die er, so Handke, womöglich nicht begangen hat. Mehr

Rezension: Sachbuch

Göttin Plappermaul

Am Anfang aller Kritik sind Tränen. Es ist die schöne Penelope, die weint, weil ihr Hausdichter von der Heimkehr der Griechen von Troja singt. Aufhören solle er mit dem traurigen Lied - doch Telemach schreitet ein und belehrt seine Mutter: Es seien doch nicht die Sänger schuld am Leid der Welt, sondern ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Hurra, sie lebten noch

Edward Bulwer-Lyttons Roman "Die letzten Tage von Pompeji" hält vermutlich lange schon eine Spitzenstellung in der edlen und bleichen Sammlung der meistverehrten und wenigstgelesenen literarischen Klassiker. Doch Pompejis Faszinosum, das der Schriftsteller so unvergleichlich lakonisch im Titel zusammengefaßt ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Fragt ihn was, irgendwas

Am 29. Mai 1453 eroberte Sultan Mohamed II. die Stadt Konstantinopel. Der Fall der alten Kaiserstadt löste im Westen einen Schock aus, denn Byzanz galt in Europa als Ort der alten Kaisermacht, der Kultur, der feinen Lebensart und der Reliquien. Die Türken waren seit einem Jahrhundert im Vordringen; zuletzt war Byzanz nur noch eine Insel im türkischen Meer. Mehr

„Elektrisches Licht / Electric Light“ von Seamus Heaney

Betäubendes Herzweh

Heaneys Bodenständigkeit ist stets beharrlich, nie behaglich und geht in seinen besten Texten mit so gelassener Weltläufigkeit einher, daß die feste Erdung jeden Versfuß erst zu weitreichender Beziehungsfülle führt: Der Gedichtband „Elektrisches Licht / Electric Light“. Mehr

Rezension: Belletristik

Der Tag trägt den Abend überm Arm

Eigentlich schade, daß wir von Federico García Lorca (1898 bis 1936) sowohl Bild- als auch Tondokumente haben, aber nie beides in einem. Ein kurzer Amateurfilm etwa zeigt den kostümierten Dichter beim Theaterspiel mit seiner Truppe "La Barraca", doch die Bilder bleiben stumm. Den genialisch inspirierten Musiker ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Großer Deutscher und Weimars größter Staatsmann

Zählt Gustav Stresemann zu den "großen Deutschen"? Diese Frage beschäftigte Anfang der fünfziger Jahre Bundespräsident Theodor Heuss, den angesehenen Historiker Hermann Heimpel und den Publizisten Benno Reifenberg, als sie gemeinsam festlegten, welche Persönlichkeiten in das von ihnen herausgegebene Sammelwerk "Die großen Deutschen" aufgenommen werden sollten. Mehr

Rezension: Sachbuch

Macht die Jungfrau frei

Das ist ungewöhnlich: In seiner so schönen wie eminent gelehrten Studie über die "Venus mit dem Spiegel" von Velázquez überläßt der Autor das letzte Wort einem anderen. Doch warum das so ist, warum der Freiburger Kunsthistoriker Andreas Prater zu guter Letzt, nach unablässig-obsessivem Umkreisen ... Mehr

Rezension: Belletristik

Da klebt Blut am Tanzfuß

Überraschend schnell hat der Aussteiger Kurt Wallander einen Nachfolger bekommen. Hieß es zunächst, die Tochter des schwedischen Kommissars solle dereinst, sozusagen als Familienfortsetzungsroman einer Polizeifamilie, die Ermittlungen leiten, hat sich Henning Mankell nun doch zu einer Zwischenlösung entschlossen. Mehr

Rezension: Belletristik

Gellen der Tinte, Beben der Schrift

Am Anfang aller Poesie steht der Zauber, als Sprach- und Schrift-Magie in einem ganz wörtlichen Sinn. Hinter dem althochdeutschen zaubar nämlich verbirgt sich etymologisch der angelsächsische téafor, der Farbstoff, der die Runenzeichen im Stein sichtbar macht. Mit der blutrot gefärbten Geheimschrift, mit ... Mehr

Rezension: Belletristik

Das ist die Liebe der Chirurgen

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg - sofern er kein Danaergeschenk ist. Margaret Mazzantini, 1961 in Irland geboren, begann ihre Karriere als Bühnenschauspielerin. 1984 wurde sie in Italien als "Beste Schauspielerin des Jahres" ausgezeichnet. Als sie zehn Jahre später als Autorin debütierte, schien sie perfekt wie Athene, als sie dem Haupt des Zeus entsprang. Mehr

Rezension: Sachbuch

Die armen kleinen Gehirne

Das "Buch einer Generation", das Jana Hensel geschrieben hat, ist vor allem die Geschichte einer atmosphärischen Beruhigung: Am Anfang ist Mistwetter, ist Montag abend in Leipzig, ist ein Mädchen im Anorak, das an der Hand seiner Mutter zur Demonstration geht. Es wird dreizehn in diesem Jahr, als die Mauer fällt. Mehr

Rezension: Sachbuch

Die spinnen, die Deutschen

Der Auftritt des Deutschen Werkbundes im Paris des Jahres 1930 muß Fachleute und Laien gleichermaßen überrascht haben. In fünf engen und dunklen Räumen des Grand Palais, das in seinen Sälen die Jahresausstellung der Société des Artistes décorateurs aufnahm, entfaltete sich eine lichte Welt des Neuen: nicht ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Bloß keine Lügenbilder!

Die Anekdote ist so gut, daß Robin Muir, der Herausgeber des Bands "London-Paris-Rom", sie gleich zweimal in dem Buch erzählt: Nach einer Party im Frühjahr 1939 in Paris soll John Deakin einen Fotoapparat in seiner Wohnung gefunden haben, den ein Gast dort vergessen hatte. Verkatert habe er die Kamera genommen, sei durch die Straßen gelaufen und habe sechs Bilder aufgenommen. Mehr

Rezension: Belletristik

Die Stadtneurotikerin von Tel Aviv

Der sicherste Ort, sich vor der Welt zu verstecken, ist im Geheimnis. Susannah, mit Nachnamen Rabin, aber "keine Verwandte von", nutzt ihr Drang zur Geheimniskrämerei allerdings herzlich wenig, denn sie erlebt nichts, was zu beschweigen sich lohnen würde. Die junge Frau - sie ist Anfang Dreißig - ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Die Liebe ist ein riesengroßer, rätselhafter Luftballon: Pernilla Stalfelts Vorschule der Gefühle

Ein Wort wie ein Heißluftballon: Liebe. Unüberschaubar und bunt, schwerelos in den Lüften schaukelnd, schwebend nach manchmal ziemlich umständlichem Start. Schon mit fünf, sechs Jahren hat man es tausendmal gehört. Und langsam, aber sicher dämmert die Einsicht, daß die Erwachsenen damit zwar meist ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Fluß hinter Gittern

Mit Christi Segen trat Köln in die Geschichte der Städtedarstellungen ein. Der Meister der Verherrlichung Mariens, der um 1480 die Schutzheiligen des frommen Gemeinwesens - Christophorus, Gereon, Petrus - und Anna Selbdritt malte, positionierte sie auf dem Deutzer Ufer, das mächtige Köln in ihrem Rücken. Mehr

Rezension: Sachbuch

Pullach 007

Der Reiz des Geheimen, die Enthüllung des Arkanen, der Blick durch das Schlüsselloch führen die Menschen seit Adams Zeit in Versuchung. Daher sind Agentengeschichten so beliebt, regen die "Dienste" die Phantasie über Intrigen und Verschwörungen an. "Geheime Politik und schmutzige Geschäfte" zielt auf das, was man sich von einer publikumswirksamen Geschichte des BND erwartet. Mehr

Rezension: Sachbuch

Schweigen war nicht Gold . . .

Philipp Caspar Mohr: "Kein Recht zur Einmischung"? Die politische und völkerrechtliche Reaktion Großbritanniens auf Hitlers "Machtergreifung" und die einsetzende Judenverfolgung. Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2002. 405 Seiten, 89,- [Euro].Nach wie vor zählt die Frage, ob die Reaktion der westeuropäischen ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Goethe war recht geschickt, aber Vicki Baum erst!

Zehn Bücher, die Überlebensration für die einsame Insel, sind ein Existenzminimum, über das getrost jeder Leser für sich entscheiden mag. Mit der Zahl hundert beginnen die Probleme. Hundert Exempla classica, so der Name der wunderschönen "Fischer Bibliothek der hundert Bücher", die Walther Killy ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Die Zerstörung scheint durch

Zuletzt kommt immer die Literatur. Kein Krisengebiet ist sicher vor dem Sonderkommando verdichtender Intelligenz, mit unaufhaltsamer Penetranz dringt es vor auf die noch dampfenden Schlachtfelder der Macht, sucht nach dem Fremden in der Fremde, läßt sich - die Kopflampe festgeschnallt - den dunklen Schacht in die Unterwelt hinab, verhandelt mit Dirnen, Verbrechern und anderem Zwiegelichter. Mehr

Rezension: Belletristik

Aus Liebe zum Nichts

Das Nichts blieb als gefräßiger, gleichzeitig außerordentlich wählerischer Rest eines gescheiterten Versuchs zur Reproduktion des Urknalls über dem Tisch des Physiklabors schweben. "Leck" wurde dieses Nichts getauft, das so rätselhaft war und so wenig tat, was die Forscher ursprünglich von ihm erwartet ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Braune Wahl im weißen Schnee

Mathias Rösch: Die Münchner NSDAP 1925-1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik. R. Oldenbourg Verlag, München 2002. 598 Seiten, 79,80 [Euro].München war ein besonderes Pflaster für Hitler und seine Partei. In der bayerischen Landeshauptstadt hatte sich ... Mehr

Rezension: Belletristik

Der röhrende Hirsch heißt nun Malewitsch

Alina Wituchnowskaja steht mit dem Leben im Kriegszustand. Die Menschheit bietet sich ihr dar als Ansammlung pseudoindividualistischer Konformisten, deren Anblick in der Dichterin nur Zerstörungssucht auslöst. Liebende Eltern, zutrauliche Freunde, die Erzeugnisse auch der hohen Kunst sind für sie nur abstoßende Grimassen, mit welchen die abgelebte Welt sie in ihren Sumpf zu locken versucht. Mehr

Rezension: Belletristik

Mond, Sterne, Gott? Alles Nostalgie!

Die Erste Person: das ist das Ich, im Gegensatz zum Du und zum Er-Sie-Es. Anne Weber spricht vom Ich, aber nicht von ihrem privaten, sondern sozusagen von ihrem grammatischen Ich, und auch diese Aussage ist noch irreführend, denn nicht linguistisch ist ihre Fragestellung, sondern anthropologisch; zutreffender (und altmodischer) ausgedrückt: metaphysisch. Mehr

Rezension: Sachbuch

Bestimmt und erhaben: Das letzte Gesicht ist ein Zeichen schlechthin

Mitte des letzten Jahrhunderts hat der Schriftsteller Rudolf Goldschmit-Jentner in einer Runde ernsthafter Teilnehmer ein makaber anmutendes Experiment vollzogen. Er zeigte diesen Leuten - anonym - Fotografien von Totenmasken; sie sollten das Wesen hinter diesen stillgestellten Gesichtern bestimmen. Mehr

Rezension: Sachbuch

Massaker des Jahres 1944

Ende Juli 1943 war der italienische Diktator Benito Mussolini durch eine Fronde aus dem eigenen Regime gestürzt worden, sechs Wochen später kapitulierte die von Marschall Pietro Badoglio geführte Regierung gegenüber den Alliierten. Die große Mehrzahl der Italiener wollte aus dem Krieg heraus. Doch ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Sie entfacht mit einer Hand den allergrößten Brand

Anfang April 1952 befand sich Hannah Arendt in Paris. Es war erst ihre zweite Reise nach der Emigration in die Vereinigten Staaten. Auf der ersten, zwei Jahre zuvor, hatte sie Martin Heidegger wiedergesehen, den früheren Geliebten, und Karl Jaspers, den sie mit feiner Spitze in Abgrenzung zu Heidegger, der für sie "ein Lehrer" war, als "den einzigen wirklichen Erzieher" bezeichnete. Mehr

Rezension: Belletristik

Mein Damaskus? Ankara!

Warum wird man Orientalist? Annemarie Schimmel, die bekannteste Orientalistin unserer Zeit, wurde in jungen Jahren von einer Weisheit der islamischen Mystiker getroffen wie vom Blitz: "Die Menschen schlafen, und wenn sie sterben, erwachen sie." Die Mystik des Islams hat sie niemals mehr verlassen. Mehr

Rezension: Sachbuch

So weit die Füße des Mythos tragen

René Girards "Je vois Satan tomber comme l'éclair" von 1999 ist nun in deutscher Sprache erschienen. Der Untertitel teilt das zentrale Anliegen des Buchs mit: "Eine kritische Apologie des Christentums". Es geht um eine Apologie, die zur Theologie und gar zur neutestamentlichen Wissenschaft deutliche Distanz wahrt. Mehr

Rezension: Belletristik

Das ist die wilde, verwegene Haifischjagd

Die jüngste deutsche Literatur ist auf Abschiedstournee. Alles scheint erzählt, jetzt wird der Untergang gefeiert, um wenigstens noch ein letztes Mal eine Geschichte zu haben. Christian Kracht hatte vor einem Jahr mit seinem irano-chinesischen Selbsterlösungs-Buch "1979" den großen Anfang gemacht, ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Dieses Wikingerdasein war einfach übertrieben

Den Ratgeber beim fremden Herrscher beunruhigte aufs höchste, was er aus seiner Heimat erfahren mußte. Hektisch sandte er Boten für Boten auf die lange Reise nach Hause, denn, so fragte er sich, wem schulde der Mensch die Treue, wenn nicht dem Vaterland? Seine Briefe an den König des Inselreiches, ... Mehr

Rezension: Sachbuch

In den Ängsten der Lust gib uns die Heiterkeit des Engels

Wie schildern, was wirklich los ist im Menschen? Die beiden großen Versuche, dem Chaos im Innern die Ordnung der Begriffe überzustreifen, heißen Diskurs und Institution - einhegende Versuche, von denen sich kaum ein Philosoph so prononciert absetzte wie Georges Bataille, dessen zentrales Thema das dialektische ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Zustände wie im alten Rom

Johann Heinrich Campe hat in seinem "Wörterbuch der deutschen Sprache" 1808 den "Gemeingeist" erläutert: "ein Geist, der Alle beseelt, der allgemein verbreitet ist, ein lebhafter Sinn für das Gemeinbeste, eine lebhafte und thätige Theilnahme am gemeinen Besten, oder die Richtung des Gemüths und der Handlungen auf das gemeine Beste; auch der Gemeinsinn". Mehr

Rezension: Sachbuch

Sechs Schreibtische

Lord Ralf Gustav Dahrendorf, am 1. Mai 1929 in Hamburg geboren und seit 1993 als Baron of Clare Market in the City of Westminster Mitglied des englischen Oberhauses, gehört zur Menschengattung der Lebensglücklichen und Lebenstüchtigen - wobei sich Glück und Tüchtigkeit in seinem Fall wechselseitig zu bedingen und eine unverbrüchliche Einheit zu bilden scheinen. Mehr

Rezension: Belletristik

Drei in einem Bett sind noch kein Paar

So könnte ein Kriminalroman beginnen: Im Gebüsch neben einer Tankstelle steht ein Kind mit nassen Strümpfen und weint. Seine Kehle ist durchschnitten und wieder zusammengenäht worden, als habe jemand einen Mord im Vollzug der Tat zurücknehmen wollen. Kathrin Schmidt läßt diesem mysteriösen Auftakt keine Tätersuche folgen. Mehr

Rezension: Sachbuch

Schalen Genüssen mußt du entsagen

Einmal, in seinen Bemerkungen zu einer Theorie der Unbegrifflichkeit, bezeichnet der 1996 verstorbene Philosoph Hans Blumenberg sein eigenes Denken resümierend als "historische Phänomenologie". Die Formel fällt fast beiläufig, bleibt ohne erkennbare Emphase, erst recht ohne Bestimmtheit einer erschöpfenden Definition.Eine Monographie dieses Titels ist nie zustande gekommen. Mehr

Rezension: Belletristik

Das ruhig-schöne Auge des Vergewaltigers

Seit im späten neunzehnten Jahrhundert die Zweifel an der Erfaßbarkeit der Welt zur melancholischen Obsession der westlichen Intellektuellen geworden sind, hat der einst ausschließlich theologische Begriff der "Epiphanie" Konjunktur gehabt. Nicht mehr von der Religion erwarten die Intellektuellen, ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Wir sind ein Volk von Museumsbesuchern

Nachdem die Museumsgeschichte jahrzehntelang nur gemächliche Fortschritte machte, hat die Wiedervereinigung eine ungemein belebende Wirkung auf die Beschäftigung mit der Aufgabe und Geschichte der deutschen Museen gebracht. Die Erneuerung der Häuser in den neuen Bundesländern, vor allem aber die ... Mehr

Rezension: Belletristik

Wattierte Welt mit Kühlsystem

Es ist unmöglich, über das Werk der britischen Schriftstellerin Antonia S. Byatt zu schreiben, ohne das Wort "elegant" zu gebrauchen. Spätestens seit ihrem auch in Deutschland fabelhaft erfolgreichen Roman "Besessen", einer vielfach verspiegelten Verschränkung von Detektivgeschichte, Gelehrtensatire und Romanze, gilt sie als Meisterin der raffinierten Form. Mehr

Rezension: Sachbuch

Zeit, etwas für den Fortschritt zu tun

Geschwindigkeit und Politik" hieß ein Essay des französischen Architekten und Kulturkritikers Paul Virilio. Das war zur Zeit der Nato-Nachrüstung, als das Wort "Vorwarnzeit" in aller Munde war. Politik schien an Computerprogramme delegiert. Passenderweise wählten die Amerikaner damals einen Schauspieler ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Ist das zum Essen oder zum Einreiben?

Warum waren die "Geständnisse eines Küchenchefs" des New Yorker Kochs Anthony Bourdain ein so großer internationaler Erfolg? Nach seinem neuen Buch wissen wir es: Bourdain ist kein wilder Mann, Bourdain ist der wilde Mann in uns allen, und das verbindet. Die "Geständnisse" waren vor allem ein klassischer Fall ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Es geht hinab, hinab, hinab

Der englische Originaltitel gibt das Anliegen des Autors genauer wieder als seine deutsche Umschreibung: "What Went Wrong?" Auch am Schluß des Buches freilich bleibt offen, was denn mit der islamischen Welt "falsch gelaufen" ist. Dabei hat der 11. September 2001 dramatisch deutlich gemacht, daß von ... Mehr

Rezension: Belletristik

Testbild des Bewußtseins

In seinem Gaddis-Essay entwickelt Jonathan Franzen auch eine kleine Theorie über die Leser-Autor-Bindung. Während im "Kontraktmodell" Harmonie zwischen Autor und Lesergemeinde herrsche, bleibe im "Statusmodell" das große Werk für sich, unabhängig vom Leser - und wenn der es nicht versteht, dann ist er ein Philister. Mehr

Rezension: Sachbuch

Gesäuberte Zeiten

Wer versucht, Markus Wolfs jüngstes Buch aus der Sicht seines Autors zu sehen, dürfte melancholisch werden. Wolf stammt aus einer berühmt gewordenen Familie. Sein Vater war der Schriftsteller Friedrich Wolf, dessen Drama "Professor Mamlock" im Schulunterricht der DDR behandelt wurde. Markus wuchs in der Sowjetunion auf, wohin sein Vater emigriert war. Mehr

Rezension: Sachbuch

Gegen Kurzgebell

Wie kann das Politische sichtbar gemacht werden? Uwe Pörksens Antwort lautet kurz und klassisch: am wirksamsten durch die große, öffentlichkeitswirksame Rede. Ihrer "Wiedererfindung" im Sinne von Wiederentdeckung gilt sein engagiertes Plädoyer. Er faßt das Reden - wie schon in der Antike - als Handeln ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Der Geist des Rittertums ist noch lebendig

Wer kennt sie nicht, die Bilder und Geschichten von Ritter, Tod und Teufel, von martialischen Kämpen in schimmernder Wehr, von hitzigen Turnieren unter den Augen schöner Burgfräuleins, von gottsuchenden Helden in lichtem Eisengewand, von steinigen, brotarmen Zügen ins Heilige Land, von Sigfrid und ... Mehr

Rezension: Belletristik

Panik im Herzen und andere Sorgen

Man könnte das alles kitschig nennen: Eine Handvoll Geschichten, eine trauriger als die andere, in denen ein paar Jugendliche mit ihrer Zuteilung von Bedrücktheit und Einsamkeit zu Rande zu kommen versuchen. Da ist der verschlossene Moon, Sohn aus gutem Hause, ein Meister am Schlagzeug, der bei einer ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Mitten durch, mitten in Deutschland

Viereinhalb Jahrzehnte aus der Geschichte der thüringischen Gemeinde Probstzella: In jener Zeit verwandelte sich der Ort an der Bahnstrecke Leipzig-Nürnberg zu einer Nahtstelle zwischen zwei weltpolitischen Blöcken, die durch gegensätzliche weltanschauliche Ideologien und gegensätzliche gesellschaftliche Systeme getrennt waren. Mehr

Rezension: Belletristik

Walburg, die treue Magd

Es sollte ein Loblied auf die deutsche Familie sein, ein Vorbild für Eltern und Kinder, die trotz Not und Mangel fröhlich und fromm, aufrichtig und bescheiden nach Höherem streben. Agnes Sapper sah sich als "Erziehungsschriftstellerin". "Erziehen oder Werdenlassen?" hieß eins ihrer Werke. "Die Familie ... Mehr

Rezension: Belletristik

Und hört im Herzen auf zu schrein

Auch Tiere haben ihre Schicksale? Haben sie? Spielen sie nicht eher Schicksal und kommen dem Menschen in seiner Lebensbahn in die Quere, rennen ihm vors Auto oder laufen ihm zu? Manche sagen das Schicksal auch voraus. Zu ihnen gehört der uralte Graupapagei Schiefhals, den manche Besucher dieses Zoos wie ein antikes Orakel konsultieren. Mehr

Rezension: Belletristik

Generation Grau

Sie sind nicht jung, und sie sind nicht alt. Wahrscheinlich sind sie alle über zwanzig. Eine studiert, andere machen Sprachkurse oder gehen einem Beruf nach, der sie durch die Welt führt. Von anderen erfahren wir nicht, was sie so treiben, es wird wohl nicht gerade aufregend sein, sonst würde darüber ja einmal ein Wort fallen. Mehr

Rezension: Belletristik

Hier ist nichts, niemals

Weder schreckliche Abenteuer, außergewöhnliche Jagden, Entdeckungen noch Gefahren . . . nein, nichts weiter als die Phantasie eines langsamen Spaziergangs, im Schritt sich wiegender Kamele", verspricht Pierre Loti seinem Leser im Vorwort zu seinem Buch "Le Désert", das 1895 in Paris als erster Band der Trilogie einer Jerusalemreise erscheint. Mehr

Rezension: Sachbuch

Stumpf und dumpf

DDR-MEDIEN. Der Titel "Die schärfste Waffe der Partei" ist dem Motto einer Konferenz des Parteivorstandes über die Presse im Februar 1950 entnommen, bei der es in Anlehnung an Lenin und Stalin um "unsere Presse" ging. Zum Mediensystem der DDR gehörten natürlich auch die elektronischen Medien, die einbezogen werden. Mehr

Rezension: Sachbuch

Wenn die Originale gehen, bleiben die Originellen

Der Eiffelturm auf dem Umschlag ist auch diesem Autor nicht erspart geblieben. Karl Heinz Götze macht aber heitere Miene zum unabwendbaren Spiel mit dem Klischee und hat dem Bauwerk gleich ein ganzes Kapitel gewidmet. Anders als die übrigen sieben Kapitelstreifzüge des Buchs führt dieser aber nicht unmittelbar ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Balthasars Leidenschaft war ihnen rätselhaft

Ranke schreibt in seiner Papstgeschichte über Sixtus V.: "Er war ebenso heftig im Zerstören als eifrig im Bauen." Im Lateranpalast, für den "ohne Erbarmen" denkwürdigste Altertümer beseitigt wurden, obwohl man ihn "nicht einmal brauchte", gewinnt die Kirche der Gegenreformation Gestalt: Als "eins ... Mehr

Rezension: Sachbuch

Fischer frisch

PUBLIZISTIK. Ein Nachschlagewerk über Massenmedien ohne Beitrag über das Internet wirkt wie eine Phonotruhe neben einem DVD-Player. Dieses Manko haben die Herausgeber des "Fischer Lexikons Publizistik Massenkommunikation" (sic!) nunmehr behoben. In der Neuauflage informiert das Kapitel "Multimedia/Online-Medien" knapp, aber gründlich über Technik, Angebote, Nutzung und rechtliche Aspekte. Mehr

Rezension: Sachbuch

Instinkt wie bei den Brieftauben

Die Diskrepanz zwischen den Verheißungen des ekstatischen Klappentextes und dem Inhalt des Buches ist so eklatant, daß auch ein nicht zum Mißmut neigender Leser sich nach der Leküre fragen mag, ob diese Vorlesungsmanuskripte wohl den Weg zwischen zwei deutsche Buchdeckel gefunden hätten, wenn ihr Verfasser nicht John Rawls hieße. Mehr

Nemax 50

Adva-Aktie drängt sich noch nicht auf

Nach einem echten Turnaround sieht es derzeit bei der Adva-Aktie aus. Doch nachhaltige Gewinne sind nicht in Sicht. Mehr

Französische Popmusik

Der Mut der Vögel im eisigen Wind

Benjamin Biolay, Françoiz Breut und die Nouvelle Scène des Pop français: Die beste neue Musik kommt aus Paris. Mehr

1. FC Kaiserslautern

Komödienstadl oder reiner Tisch?

Bei der Mitgliederversammlung beim 1. FC Kaiserslautern sollen die Querelen der Vergangenheit beseitigt werden. Doch die Vorzeichen für eine Versöhnung stehen schlecht. Mehr

Wetter

Der Winter sagt Hallo

Mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schneefällen meldet sich der Winter an. Am Sonntag soll es jedoch schon milder werden. Mehr

Devisen

Euro erreicht erneut Parität zum Dollar

Der Euro hat am Dienstag wieder die Parität zum Dollar erreicht und steigt bis auf 1,0050 Euro pro Dollar. Mehr

Koffein

Knopp, Schama und die Media Dons

Was kann der Historiker Simon Schama, was Guido Knopp nicht kann, der heute abend im ZDF wieder eine Geschichtsstunde einläutet? Mehr

Oliver Kahn

„Oft nur bedingt zurechnungsfähig“

Oliver Kahn hat der Vereinsführung des FC Bayern München vorgeworfen, falsche Ansprüche und Vorgaben zu Saisonbeginn ausgegeben zu haben. Mehr

Charttechnik

Aktienmärkte vor technischer Nagelprobe

Die Aktienmärkte hoffen auf baldige Zinssenkungen. Kommt es dazu, wird die Kursreaktion darauf zeigen, ob die Gewinne mehr sind als eine Bärenmarktrally. Mehr

Familienclans

Die Benettons haben die Agnellis überholt

Lange hatten sie Italien fest im Griff, doch mit der Fiat-Krise sinkt der Stern der Agnellis. Umso heller strahlt jener der Benetton-Familie. Mehr

Internet

Napster ist tot - die Idee stört weiter das Geschäft

Schlechte Nachrichten für die Verkäufer von Musik-Dateien über das Internet. Die Einnahmen brechen ein. Der Prozeß beschleunigt sich. Mehr

Start-up

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Immer wieder hört man, wirtschaftlich schlechte Zeiten, seien gute Zeiten für Wagniskapital-Investments. Das ist nur die halbe Wahrheit. Mehr

Comic

"Irgendwie kann das nicht richtig sein..."

Die Comic-Serie „Strizz“ von Volker Reiche erscheint in werktäglich neuer Folge auf FAZ.NET und in der F.A.Z. Mehr

Kongresswahlen in Amerika

Republikaner hoffen auf Mehrheit in beiden Kammern

Mit einem Wahlkampf-Marathon hat sich der amerikanische Präsident Bush um Stimmen für seine Republikaner bei den heutigen Kongresswahlen bemüht. Mehr

Hochschulen

Verfassungsgericht prüft Rückmeldegebühr

Karlsruhe prüft heute, ob die in Baden-Württemberg erhobene Gebühr von 100 Mark (51 Euro) pro Semester mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Mehr

2. Fußball-Bundesliga

Mainz verpasst Anschluss

Der FSV Mainz 05 hat nach dem 2:2 gegen den Karlsruher SC den Anschluss an die Spitzengruppe in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Mehr

Reiserecht

Pauschalreisende sind bei Veranstalterpleite besser geschützt

Für Pauschalreisende gibt es seit neuestem einheitliche Sicherungsscheine. Sie bieten größere Sicherheit bei Veranstalterkonkurs. Mehr

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