Test: Taschenlampe Aufmacher

Taschenlampen im Test : Lumen zum Mitnehmen

Update 17.02.2022

Für den Spaziergang im Dunkeln oder einen Stromausfall sollte man eine Taschenlampe haben. Jedoch gibt es viele, die bei der Leuchtstärke zu wünschen übrig lassen. Wir haben 36 Taschenlampen für beinahe jeden Einsatz getestet.

Update 17. Februar 2022

Wir haben weitere Taschenlampen getestet. Die Wuben C3 ist eine neue Empfehlung.

4. Dezember 2020

Bei den günstigen Taschenlampen ist die Varta Indestructible F20 Pro eine neue Empfehlung.

12. Oktober 2020

Wir haben 13 weitere Taschenlampen getestet, davon haben es fünf in die Empfehlungen geschafft. Bei den günstigen Modellen sind die Ledlenser P7 und die Nextorch K3RT neu dabei, unter den Taschenlampen über 50 Euro können wir nun die Fenix TK35UE, die Nextorch TA30MAX und die Olight Baton Pro empfehlen.

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Franziska Irrgeher
ist Redakteurin aus München und testet vorwiegend Haushalts- und Gartengeräte.

Wenn man eine neue Taschenlampe kaufen möchte, ist die Auswahl riesig. Günstig oder teuer? Welche Leistung soll sie haben? Klein und leicht oder groß und schwer? Für jeden Bereich gibt es passende Lampen, wir haben 36 davon für verschiedene Einsatzzwecke getestet. Für eine bessere Übersicht wurden die Produkte in die Preisklasse bis 50 Euro und über 50 Euro eingeteilt.

Alle haben ihre Vor- und Nachteile, die perfekte Lampe für alle Einsatzbereiche gibt es nicht, daher haben wir unsere Empfehlungen für verschiedene Anforderungen gewählt.

Taschenlampen bis 50 Euro

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt man meist schon bei günstigen Modellen. Sie sind zwar tendenziell nicht so langlebig wie die hochwertigeren Modelle, haben dafür aber oft eine tolle Leuchtkraft. Als Batterien lassen sich häufig normale AA oder AAA-Batterien nutzen. Manche Modelle haben auch einen integrierten, aufladbaren Akku.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Sehr robustKraftzwergPowerbankStiftförmigSolide
Test: Varta Indistructible F20 ProTest: Wuben C3Test: Varta Night Cutter F30rTest: Nextorch K3rtTest Taschenlampe: Ledlenser P7 Taschenlampe
Modell Varta Indestructible F20 Pro Wuben C3 Varta Night Cutter F30R Nextorch K3RT Ledlenser P7 Taschenlampe
Pro
  • Großer, heller Lichtkegel
  • Gut zu halten
  • Leicht
  • Rutschfest dank Gummierung
  • Kompakt
  • Hell
  • Mit Akku
  • Kann als Notfall-Powerbank genutzt werden
  • Gute Leuchtleistung
  • Gebündelter Lichtstrahl sehr präzise und scharf
  • Praktisches Laden durch USB-Anschluss
  • Nano-Keramik-Perlen: kann als Glasbrecher genutzt werden
  • Sehr hell
  • Leicht und dank Clip einfach zu transportieren
  • Strobe-Modus
  • Sehr genauer und klarer Fokus
Contra
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Nur zwei Leuchtmodi
  • Kein verstellbarer Fokus
  • Akku fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden
  • Randbereich des Lichtkegels durch Keramikperlen nicht rund
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Leuchtweite nicht so weit
Bester Preis
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Sehr robust: Varta Indestructible F 20 Pro

Sehr robust

Varta Indestructible F20 Pro

Test: Varta Indistructible F20 Pro
Dank teils gummierter Oberfläche griffig und rutschfest. Der breite Lichtkegel leuchtet jeden Weg hell aus.

Die Varta Indestructible F 20 Pro überzeugt mit einem Gehäuse aus Aluminium und einem gummierten Endstück mit Leuchtkopf. Durch die Gummierung wird Abrutschen verhindert – auch wenn man die Taschenlampe mit Wollhandschuhen bedient. Der Reflektor und die Linse sind bruchsicher, somit ist die Lampe der perfekte Begleiter im Alltag.

Die Lampe wird ohne Handschlaufe oder Holster geliefert. Im Test-Kit waren ein Hammer und eine Edelstahl-Trinkflasche enthalten: Damit sollte gezeigt werden, wie extrem robust das Modell ist. Das konnte zwar nicht getestet werden, dennoch soll die Lampe laut Hersteller Fälle aus neun Metern Höhe überstehen und sie ist zudem nach IP67-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt. Die Gummierung sollte außerdem Stürze abfangen.

Das Modell von Varta verfügt nicht über einen verstellbaren Fokus und hat nur zwei Leuchtstufen. Auch Sonderfunktionen wie ein Strobe-Modus sind nicht vorhanden. Die beiden Stufen Low und High reichen aber für den täglichen Bedarf völlig aus. In der niedrigen Stufe wird der direkte Weg erhellt, in der hohen Stufe ist er angenehm hell und mittelweit ausgeleuchtet. Der Lichtkegel ist so gleichmäßig und breit wie kaum einer anderen getesteten Taschenlampe. An den Rändern zeigten sich zwar leichte Ringe, doch die haben im Test nicht weiter gestört. Das Gewicht von rund 200 Gramm liegt im mittleren Bereich. Der An- und Ausschaltknopf liegt hinten, hierüber wird zudem der Modus gewechselt.

Die Konkurrenz kann zwar bei der Ladeweise und beim Zubehör etwas mehr überzeugen, die F20 wirkt aber sehr robust und kommt mit Batterien. Die Varta Indestructible F 20 Pro eignen sich für alle, die eine gute Taschenlampe für den täglichen Gebrauch mit einem breiten Lichtkegel und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

Kraftzwerg: Wuben C3

Die kompakte C3 von Wuben wird mithilfe einer im Lieferumfang enthaltenen Akkuzelle betrieben. Neben dieser kleinen Rafinesse hinsichtlich des Stromkonzepts kann die Taschenlampe aber auch mit ihrer enormen Leuchtkraft überzeugen.

Kraftzwerg

Wuben C3

Test: Wuben C3
Kompakte Bauform uns Leuchtleistung satt: Die Wuben bietet ein gutes Gesamtpaket.

Mit ihrer Länge von etwas mehr als 12 Zentimetern und ihrem mattschwarzen Gehäuse ist der erste Eindruck der Wuben C3 recht unscheinbar. Strom bezieht sie über einen USB-Anschluss (Typ C), der sich im vorderen Drittel befindet. Weil der Stromanschluss zusätzlich mit einer Gummidichtung ausgestattet ist, können Staub und Spritzwasser der Wuben nichts anhaben.

Besonders praktisch: Bei der verbauten Akkuzelle handelt es sich um eine 18650er Zelle, die, sollte sie einmal kaputt gehen, einfach ausgetauscht werden kann. Kritik gibt es lediglich für den Ein-/Ausschalter. Der reagiert für unseren Geschmack nämlich ein wenig zu leichtgängig, was daran liegt, dass die Helligkeit reguliert wird, indem man den Knopf nur ein wenig antippt.

In Summe stehen vier verschiedene Helligkeitsstufen zur Verfügung, zudem gibt es eine SOS- sowie eine Stroboskop-Funktion. In der höchsten Helligkeitsstufe haben wir bei einem Meter Abstand noch immer 5.100 Lux gemessen, was enorm viel Leuchtstärke für diese kleine Taschenlampe ist. Ihre enorme Helligkeit, die gelungene Verarbeitung und die kompakten Abmessungen machen die C3 zu einer Empfehlung.

Powerbank: Varta Night Cutter F30R

Powerbank

Varta Night Cutter F30R

Test: Varta Night Cutter F30r
Die Varta Night Cutter F30R eignet sich nicht nur als Powerbank, dank des verstellbaren Fokus kann man mit ihr sehr präzise kleine Bereiche ausleuchten.

Mit der Varta Night Cutter bekommt man nicht nur eine Taschenlampe, sondern auch gleich noch eine Powerbank.

Der hintere Teil der Lampe lässt sich aufdrehen, dort ist nicht nur der Anschluss für das Ladekabel versteckt, sondern auch ein USB-Anschluss, so kann man die Taschenlampe auch im Notfall als Powerbank fürs Handy nutzen. Praktisch ist das auf jeden Fall, leider ist aber der Akku der Taschenlampe fest verbaut, so kann man ihn nicht austauschen.

Insgesamt liegt diese Taschenlampe gut in der Hand, aber mit Handschuhen ist es eher rutschig, den Bedienknopf kann man dennoch gut ertasten. Vor allem vom verstellbaren Fokus der Lampe waren wir begeistert. Hier lässt sich der Leuchtkegel von sehr schmal zu weit verstellen. Mit dem weiten Kegel lassen sich wunderbar Gebäude ausleuchten. Der Fokus ist sehr scharf, auch entfernte Gegenstände lassen sich mit einem schmalen Leuchtkegel sehr gut erkennen.

Dafür ist die Taschenlampe nicht wasserdicht, Funktionen und Gewicht sind für Spaziergänge geeignet, auch fürs nächtliche Wandern oder den Gebrauch zuhause. Wer weiter entfernte Bereiche ausleuchten will, findet hier die passende Lampe.

Stiftförmig: Nextorch K3RT

Stiftförmig

Nextorch K3RT

Test: Nextorch K3rt
Extrem hell und dank Clip immer dabei. Sogar einen Strobe-Modus gibt es hier, und dank Nano-Keramik könnte man auch Scheiben einschlagen.

Die Nextorch K3RT kombiniert Penlight und Glasbrecher und kommt sogar noch mit Ladekabel und Clip. Stiftförmige Lampen wie diese trifft man sonst meist bei Ärzten an, allerdings sind sie nicht dafür geeignet, sich in die Augen zu leuchten. Konzipiert sind sie stattdessen als Alltagsbegleiter und erweisen sich als zweckmäßig, um mal schnell unters Auto zu leuchten oder etwas auf dem Dachboden zu suchen. Gerade in der Nähe haben Penlights ihre Stärken.

Die Nextorch wirkt erst einmal etwas rutschig, aber dank ihrer Form und dem Clip am Ende liegt sie doch sicher in der Hand. Bedient wird sie quasi wie ein Stift – gerade das Einschalten erinnert daran. Vorhanden ist übrigens auch ein Stroboskop-Modus.

Für ihre Größe leuchtet die K3RT überraschend weit, ist dabei auf etwas längere Strecken aber nicht mehr so hell wie die Konkurrenz. Als kleines Notfall-Licht eignet sie sich aber perfekt.

Solide: Ledlenser P7 Taschenlampe

Solide

Ledlenser P7 Taschenlampe

Test Taschenlampe: Ledlenser P7 Taschenlampe
Eine Lampe für jeden Tag, ohne besondere Funktionen, dafür aber stabil und solide.

Die Ledlenser P7 wird in einer schwarzen Box zusammen mit Batterien, Handschlaufe, Holster und Anleitung geliefert. Mit Profimodellen kann sie zwar nicht mithalten, aber in ihrem Preissegment unter 50 Euro überflügelt sie große teile der Konkurrenz.

Die Leistung ist insgesamt solide: Der Fokus kann präzise eingestellt werden und ist klar und gut. Der breite Lichtkegel ist in der Nähe groß und gleichmäßig, allerdings reicht er nicht so weit wie bei größeren Modellen. Dafür ist die Taschenlampe handlich und eignet sich gut für den alltäglichen Einsatz. Angenehm ist auch, dass sich der Fokus einfach per Schieber verändern lässt.

Die P7 ist nicht wasserfest, aber nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Auch ein Strobe-Modus ist nicht vorhanden, für den Preis darf man aber eben nicht zu viel erwarten. Zuhause oder beim abendlichen Spaziergang macht sie trotzdem eine gute Figur.

Was gibt es sonst noch?

Die Nextorch K21R ist acht Zentimeter lang und wiegt 55 Gramm. Im Lieferumfang ist ein aufladbarer Akku. An der Taschenlampe ist ein Clip befestigt und sie ist hinten magnetisch. Nach dem ersten Transport hatte sie ein paar Kratzer und die Farbe war leicht abgeblättert. Die Taschenlampe ist ein wenig rutschig und eher nicht für große Hände geeignet. Auch die Anleitung machte keinen guten Eindruck.

Ein Mittelklassemodell ist die Anker LC90 LED Taschenlampe. Von der Reichweite her liegt sie etwa zwischen den leuchtstarken und den kleinen Taschenlampen. Hier bemerken wir ebenfalls dunkle Ringe im Leuchtkegel, gleichmäßiger könnte er auch sein. Dennoch leuchtet diese Lampe gut und solide. Verglichen mit den günstigen Modellen kann man den Fokus hier etwas schwerer verstellen, aber sie ist schön hell und liegt angenehm in der Hand. Ein Lithium-Ionen-Akku ist dabei und auch zum Schreiben oder Lesen im Dunkeln ist ihr Licht gut geeignet.

Die Mag-Lite Mini Pro+ gleicht der Mini Pro. Bei beiden ist der Lichtstrahl im Nahbereich gleichmäßig, gut und scharf. In der Ferne wird er aber unschärfer. Auch diese Taschenlampe ist gut für den alltäglichen Gebrauch geeignet, dank des geringen Gewichts und ihrer Größe.

Wir hatten einige Modelle im Test, die sich bei Leuchtleistung und Funktion kaum unterschieden haben, so auch Winzwon, Wuben und Linkax. Bei der Linkax sind Batterien dabei, alternativ kann man auch einen Akku nutzen. Wenn der Fokusbereich verkleinert wird, sieht man auch hier einen quadratischen Lichtkegel, für die Weite eignet sich diese Lampe eher nicht, hier wird es unscharf. Auch mit Handschuhen kann man sie noch gut bedienen, dank rauer Oberfläche ist der Einschaltknopf gut tastbar. Den Fokus verändert man durch Ziehen, um den Modus zu verändern, drückt man den Knopf leicht. Wer nur eine Lampe zum Spazierengehen braucht, ist hier richtig.

Taschenlampen über 50 Euro

Bei den teureren Taschenlampen wird im Vergleich zu den günstigen Modelle noch etwas mehr geboten. Das merkt man bereits an den eingebauten Akkus: Oft werden 18650 Lithium-Ionen Akkus verwendet, oder die Lampen lassen sich über USB aufladen. Die hochwertigeren Modelle bieten auch mehr Funktionen: Helle Lichtkegel, Stroboskop-Modus oder Keramik-Kugeln, die die Lampe zum Glasbrecher machen.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Perfekte FormFür ProfisLese- oder NachtlichtTaktischMagnetisch
Test: Fenix Tk35ue (ultimate Edition)Test: Mag Lite Ml150lrTest: Nitecore Mh12gtTest: Nextorch Ta30maxTest: Olight Baton Pro
Modell Fenix TK35UE (Ultimate Edition) Mag-Lite ML150LR Nitecore MH12GT Nextorch TA30MAX Olight Baton Pro
Pro
  • Holster enthalten
  • Aufladbar mit Micro-USB
  • Viele Modi
  • Griffig
  • Liegt auch mit Handschuhen gut in der Hand
  • Umfangreiches Zubehör
  • Lithium-Eisen-Phosphat-Akku
  • Wasserfest
  • Kann als Lese- oder Nachtlicht genutzt werden
  • Klein und leicht
  • Gute Leuchtleistung
  • Tactical-Strobe sehr effektiv
  • Keramikkugeln: kann als Glasbrecher genutzt werden
  • Viele Modi
  • Momentary-On-Funktion
  • Mit Tasche, magnetischem Ladegerät und Clip
  • Moon-Modus
  • Gegen Überhitzen geschützt
  • Sperrfunktion
  • Timerfunktion
Contra
  • Keine Akkus enthalten
  • Eher schwer
  • Lichtkegel nicht so weit verstellbar
  • Lichtkegel nicht verstellbar
  • Teuer
  • Kann nur auf "tac"-Einstellung ganz ausgeschaltet werden
  • Form des Lichtkegels durch Halterung der Keramikkugeln nicht rund
  • Für große Hände womöglich zu klein
  • Lichtkegel nicht verstellbar
Bester Preis
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Perfekte Form: Fenix TK35UE (Ultimate Edition)

Perfekte Form

Fenix TK35UE (Ultimate Edition)

Test: Fenix Tk35ue (ultimate Edition)
Eine taktische Taschenlampe, die kaum Wünsche offen lässt. Leider wird sie ohne Akkus geliefert.

Der Korpus der Fenix TK35UE hat zwei gerade Seiten, die anderen beiden sind abgerundet und mit Rillen versehen. Dadurch ist die Taschenlampe sehr griffig und rollt nicht weg. Im Lieferumfang enthalten sind Ladekabel, Anleitung, Holster und Band. Als Modi stehen Turbo, Dunkel, Mittel, Hell, Strobo, Eco und SOS zur Verfügung.

Die notwendigen zwei Lithium-Ionen-Akkus werden nicht mitgeliefert und sind auch nicht besonders günstig. Man kann die Fenix aber auch direkt im Set mit Akkus bestellen. An der Taschenlampe findet man das Wählrad für die Bediensperre, den taktischen Modus und Outdoormodus sowie ein zweiter Bedienknopf. Über den großen Einschaltknopf wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Wird das Wählrad auf »Off« gedreht, kann die Lampe nicht mehr versehentlich eingeschaltet werden.

Wird die Lampe eingeschaltet, informiert für ein paar Sekunden eine Kapazitätsanzeige über den Ladestand des Akkus. Es gibt ab 65°C einen Überhitzungsschutz, jedoch wurde das Gerät im Test sowieso nicht so warm. Der Lichtkegel der Fenix ist hell und klar und zudem recht weit. Die Taschenlampe wirkt außerdem solide und somit auch langlebig.

Für Profis: Mag-Lite ML150LR

Für Profis

Mag-Lite ML150LR

Test: Mag Lite Ml150lr
Umfangreiches Zubehör und eine tadellose Leuchtleistung bei solider Verarbeitung machen die Mag-Lite zum perfekten Modell für den professionellen Einsatz.

Die Mag-Lite ML150LR eignet sich vor allem für Profis. Die Leuchtleistung ist solide, der Lichtstrahl ist klar und groß und leuchtet im Nahen weite Bereiche mühelos aus. Auch in der Distanz überzeugt die Lampe mit einem hellen und gleichmäßigen Lichtkegel. Dreht man den Kopf um ein Viertel, kann man von Punkt- zu Flutlicht wechseln. Hier wären mehrere Zwischenstufen wünschenswert.

Die Ladestation kann an der Wand oder im Auto angebracht werden. Im Lieferumfang sind sowohl ein Ladekabel für die Steckdose, als auch eins für den Zigarettenanzünder enthalten. Die Taschenlampe lässt sich aufgrund der leicht rauen Oberfläche auch mit Handschuhen gut bedienen. Die ML150LR wiegt 440 Gramm und wird über einen Lithium-Eisen-Phosphat-Akku betrieben.

Einziges Manko: Um zwischen den diversen Funktion-Sets umzuschalten, muss das Batteriefach ausgeschraubt werden.

Lese- oder Nachtlicht: Nitecore MH12GT

Lese- oder Nachtlicht

Nitecore MH12GT

Test: Nitecore Mh12gt
Die Nitecore MH12GT kann dank der verschiedenen Leuchtmodi auch zum Lesen genutzt werden, außerdem ist sie wasserdicht.

Bei der Nitecore MH12GT handelt es sich um eine gute Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, ein EDC-Modell. Aber sie kostet auch einiges und der Lichtkegel ist nicht verstellbar. Dafür kann sie aber SOS und Stroboskop.

Vor allem konnte uns diese kleine Lampe mit den unterschiedlichen Helligkeitsstufen überzeugen, so kann man sie sogar als Nachtlicht-Ersatz nutzen. Man kann die Lampe aufstellen und in niedriger Einstellung spendet sie angenehmes Licht, blendet dabei aber nicht. So eignet sie sich auch zum Lesen gut.

Hier bekommt man eine leichte, kleine und robuste Lampe, nach IPX8 ist sie sogar wasserdicht. Sie leuchtet gleichmäßig, hell und weit, jedoch würden wir uns noch einen verstellbaren Lichtkegel wünschen. Mit dabei sind Ladekabel, Akkus und Holster.

Taktisch: Nextorch TA30MAX

Taktisch

Nextorch TA30MAX

Test: Nextorch Ta30max
Der Tactical-Strobe-Modus kann sich sehen lassen – wem das nicht reicht: Mit den Keramikkugeln kann man auch Glasscheiben einschlagen.

Die Nextorch TA30MAX lässt sich leider nicht vollständig ausschalten: Sie ist als taktische Taschenlampe konzipiert und soll so immer einsatzbereit sein. Allerdings schaltet sich die Lampe so auch oft versehentlich beim Transport an. Im Lieferumfang sind Akku und Ladekabel enthalten.

An Funktionen bietet die Taschenlampe einen taktischen Strobe-Modus, einen normalen Stroboskopmodus und drei Stufen. Der Tactical Strobe ist dabei verwirrender und stärker als der normale Stroboskop-Modus. Das Licht ist hell, warm und leuchtet zudem recht weit. In der Linsenkrone wurden Keramik-Kugeln verbaut, die den Lichtkegel etwas verformen. Durch die Keramik-Kügelchen kann die Lampe auch als Glasbrecher fungieren. Der Hersteller gibt auf die TA30MAX fünf Jahre Garantie.

Magnetisch: Olight Baton Pro

Magnetisch

Olight Baton Pro

Test: Olight Baton Pro
Klein, magnetisch und mit Moon-Modus - nur Nutzer mit großen Händen könnten hier Probleme haben.

Die Olight Baton Pro ist klein und besitzt einen Clip sowie ein magnetisches Ende. Sie leuchtet höchstens 132 Meter weit, dafür ist der Lichtkegel schön hell und groß. Die Taschenlampe ist gegen Überhitzung geschützt. Im Lieferumfang finden sich Akku und Ladekabel.

Die Lampe wird vorne unmittelbar hinter dem Kopf eingeschaltet. Mit dem Clip lässt sie sich schnell festmachen. Zudem gibt es eine Schlaufe und einen braunen Beutel zur Aufbewahrung. An einem magnetischen Untergrund ließe sie sich auch kopfüber hängen, was mit 100 Gramm problemlos gelingen sollte.

Es gibt eine Memory-Funktion sowie eine Timer-Funktion. Neben Strobe- und Turbo Modus gibt es den Moon-Modus, in dem die Taschenlampe bis zu neun Tage durchhält. Die Olight Baton Pro lässt sich über einen Schalter auch sperren. So geht sie nicht versehentlich während des Transports an.

Was gibt es sonst noch?

Die Mag-Lite ML300L 4D-Cell hat einen großen, hellen Lichtkegel. Dieser hat aber leider auch dunkle Ringe. Zwischen den Funktionssets zu wechseln ist umständlich: Die Verschlusskappe muss zur Hälfte abgeschraubt werden, nach zwei Sekunden muss man den Einschaltknopf drücken und diesen gedrückt halten, während die Taschenlampe wieder zugeschraubt wird. Nach der passenden Anzahl an Blinksignalen lässt man den Knopf wieder los. Die Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Die Ledlenser F1R high Performance Line ist handlich und hat viel Power. Der eher schmale Lichtkegel lässt sich nicht verstellen, das nähere Gebiet wird aber gut ausgeleuchtet. Es gibt keinen Stroboskop-Modus, dafür aber drei Stufen. Die Taschenlampe hat eine Temperaturkontrolle. Diese ist auch notwendig – der Lampenkopf wird schnell ziemlich heiß. Nach Registrierung gibt es auf das Produkt sieben Jahre Garantie.

Die Nextorch P80 hat Nano-Keramik-Kugeln an der Linsenkrone und kann somit auch als Glasbrecher genutzt werden. Im Zubehör finden sich ein Trageband, zwei Ersatz-O-Ringe, Akku und Ladekabel. Geladen wird die Taschenlampe über eine USB-Buchse am Kopf. Es gibt einen Bedienknopf für den Strobe-Modus, und einen anderen Bedienknopf für die weiteren Funktionen. Der Lichtkegel lässt sich nicht verstellen und leuchtet auch nicht ganz so hell und weit wie die Konkurrenz.

Die Fenix TK 16 bietet einen Clip, zwei Schalter und ein Holster. Es gibt vier Helligkeitsstufen und einen Stroboskop-Modus. Dieser kann auch aktiviert werden, wenn die Taschenlampe ausgeschaltet ist. Eine Memory-Funktion steht auch zur Verfügung, genauso wie ein Überhitzungsschutz. Nachteilig ist, dass die Akkus bzw. Batterien separat gekauft werden müssen.

Wissenswertes über Taschenlampen

Taschenlampen gibt es in fast jeder Größe und Preiskategorie. Für Lampen, die nicht in die Jackentasche passen, gibt es Holster, die sind meist im Lieferumfang dabei.

Taschenlampe Test: Taktisch oder EDC
Hier wird die Nacht zum Tag.

Die günstigen Produkte kommen meist aus China, die Produktbeschreibungen ähneln sich meist und die Lumen-Werte die angegeben sind, entspreche nur manchmal der Realität.

Man kann Taschenlampen grob in Modelle für den alltäglichen Gebrauch, für Wildbeobachtung oder Jagd und Profi-Modelle, sogenannte taktische Lampen einteilen.

Die taktischen Taschenlampen

Eher im professionellen Bereich finden sich taktische Taschenlampen. Verwendung finden sie bei Sicherheitskräften, aber auch im Outdoor-Gebrauch bei Privatpersonen. Sie sind leistungsstark und robust, außerdem kann man sich damit gut verteidigen. Diese Lampen haben eine Stroboskop-Funktion, das sind schnelle Lichtblitze, die teilweise in der Frequenz wechseln. Die sind grell und irritieren oder desorientieren einen potentiellen Angreifer. Ist die Taschenlampe schwer und groß genug, kann man sie zudem als Schlagwaffe einsetzen.

Taschenlampe Test: Taktische Taschenlampe
Taktische Taschenlampen – nicht nur hell, sondern zur Not auch eine Schlagwaffe.

Jedoch ist hier wichtig, dass die Strobe-Funktion kein Spielzeug ist. Hiermit und auch mit extrem hellen Lampen darf niemals ohne Grund Leuten in die Augen geleuchtet werden, ebenso wenig dürfen die Lampen andere Verkehrsteilnehmer blenden.

Ob die Strobe-Funktion tatsächlich etwas bringt, darüber herrscht Uneinigkeit. Einige finden, dass dadurch der Angreifer zumindest kurz irritiert ist, das bringt einen Zeitvorsprung. Kritiker aber gewinnen dem Ganzen keinen Mehrwert ab.

Modelle für den täglichen Gebrauch (EDC-Modelle)

Wer eine Taschenlampe für verschiedene Einsätze sucht, der ist bei den EDC-Modellen richtig. »Every-Day-Carry«-Modelle haben ein geringes Gewicht und eine lange Leuchtdauer. Man kann sie meist gut in der Jacken- oder Hosentasche mitnehmen.

Für zuhause braucht man einen hellen und gleichmäßigen Lichtkegel, leuchtstark, robust und leicht sollte die Lampe sein. Im Idealfall hat sie auch verschiedene Leuchtmodi. Auch bei Stromausfall oder fürs Camping sind diese Lampen praktisch.

Bedienung und Funktionen

Betriebsdauer und Leuchtleistung sind entscheidend beim Kauf, aber die Lampe sollte auch Stürze ohne Schaden überleben und dementsprechend robust sein.

Für draußen ist eine SOS-Funktion wichtig, einige Taschenlampen bieten das. Dabei leuchtet die Taschenlampe dreimal kurz und dreimal lang, dann nochmal dreimal kurz. Gemäß dem Morse-Code für das SOS-Signal. Auch bei günstigen Lampen finden sich mittlerweile SOS- und Stroboskop-Funktionen.

Möchte man die Taschenlampe auch draußen nutzen, sollte sie zumindest spritzwassergeschützt sein. Dabei ist die Herstellerangabe oder der IPX-Wert wichtig.

Zudem soll eine Lampe einfach in der Bedienung sein, auch wenn man Handschuhe trägt. Viele Taschenlampen haben einen verstellbaren Fokus und unterschiedliche Helligkeitsstufen, teils auch einen Energiespar- oder Eco-Modus. Meist kann man per Knopfdruck umschalten, durch Drehen oder Ziehen regelt man den Zoom.

Viele der Lampen sind schon aufgeladen und kommen mit Ladekabel und Akku. Einige brauchen aber Batterien, die werden nicht immer mitgeliefert. Bei den Profilampen verursachen die Batterien auch gerne höhere zusätzliche Kosten und mehr Gewicht. Dafür halten aber auch Akkus nicht ewig, wenn sie fest verbaut sind, hat das Nachteile.

Der IPX-Wert

Bei einigen Taschenlampen heißt es, sie wären wasserfest. Das jedoch gibt keine wirkliche Auskunft darüber, wie wasserresistent das Gehäuse wirklich ist. Dazu muss man einen Blick auf den IPX-Wert werden. Wobei das »X« nur ein Platzhalter ist für Fremdkörperschutz, meist wird der nicht angegeben.

Taschenlampe Test: Wasserdicht nach IPX-Wert
Ob die Lampe wasserfest ist, sagt der IPX-Wert.

 

Die letzte Zahl zeigt die Wasserfestigkeit an: Standard ist 4, also spritzwassergeschützt. IPX6 verträgt Wasser etwas besser, etwa Regen und bei 7 darf die Lampe auch kurzzeitig unter Wasser. Bei 8 ist sie bis zu einer Tiefe von zwei Metern wasserfest, doch auch dann sollte man mit der Lampe nicht tauchen gehen.

So haben wir getestet

Wir haben zunächst gründlich in Foren recherchiert und Kundenmeinungen und Testberichte angesehen. Dann haben wir aus günstigen, leistungsstarken und beliebten Lampen einige ausgewählt und sie drinnen sowie draußen getestet.

Zuerst wurde die Verarbeitung begutachtet, ebenso Länge und Gewicht inklusive Akkus oder Batterien.

Außerdem wurde darauf geachtet, ob Akku oder Batterien schon mit dabei sind, hier hatten wir ein paar unangenehme Überraschungen und mussten erstmal Batterien kaufen. Getestet haben wir die Lampen auch mit Wollhandschuhen, um uns von der Rutschfestigkeit zu überzeugen. Die Bedienbarkeit wurde auch im Dunkeln geprüft, so wollten wir wissen, wie gut man die Knöpfe zum Ein- und Ausschalten in der Nacht auf freiem Feld findet. Die Helligkeit wurde in einem verdunkelten Raum aus einer Entfernung von genau einem Meter in Lux bestimmt. Jeweils mit schmalem und breitem Lichtkegel.

Draußen haben wir auf einem Feldweg getestet, vor uns ein Feld mit einer linksseitigen Baumreihe, anhand derer haben wir geprüft, wie weit die Taschenlampen leuchten. Außerdem auch wie hell sie sind und ob wir Störfaktoren feststellen.

Taschenlampe Test: Alle Taschenlampen2
Unsere Test-Taschenlampen.

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