Kleine Wischhelfer Test: Wischroboter

Wischroboter im Test : Kleine Wischhelfer

Update 11.01.2023

Für den Wohnungsputz gibt es Saugroboter, doch Staubsaugen alleine reicht nicht, bei glatten Böden sollte auch gelegentlich gewischt werden. Wir haben daher 30 Wischroboter getestet.

Update 11. Januar 2023

Wir haben weitere Wischroboter getestet und neue Empfehlungen für Sie: der Roborock S7 ProUltra, der Yeedi Vac 2 Pro und der Medion P10W MD 20051.

17. Februar 2022

Wir haben einen zusätzlichen Wischroboter getestet, der es auch gleich in unsere Empfehlungen geschafft hat: den Zaco W450.

9. Juni 2021

Wir haben drei weitere Wischroboter getestet: Der Proscenic 850T und der Zaco A10 sind neue Empfehlungen.

7. Januar 2021

Wir haben fünf weitere Wischroboter getestet. Für den Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI und den Yeedi 2 Hybrid können wir eine Empfehlung aussprechen.

7. Oktober 2020

Wir haben acht weitere Wischroboter getestet. Empfehlen können wir den iRobot Braava Jet M6 und den Prosenic M6 Pro.

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Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Neben Saugrobotern gibt es immer mehr Roboter, die auch eine Wischfunktion besitzen oder sich auf das Feuchtwischen komplett spezialisiert haben.

Unsere Wischroboter im Test lagen dabei zwischen 250 und 450 Euro, günstig ist das nicht unbedingt. Alle waren im Test mehr oder weniger gut, einzig unsere erste Empfehlung konnte vollkommen überzeugen.

Was man vor dem Kauf wissen sollte und welche ungeahnten Probleme einen mit dem Wischroboter erwarten können, erfahren Sie im ausführlichen Test.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Ein echter RockstarMit viel ZubehörOptimaler StaubwischerGute HinderniserkennungFleißiger Wischer
Kleine Wischhelfer Test: Roborock S7 Pro Ultra E1662109432455 360x370Kleine Wischhelfer Test: Irobot Braava Jet M6 360x290Kleine Wischhelfer Test: Yeedi Vac Station Mit Vac 2 Pro E1650535902763 360x412Test: Ecovacs Deebot Ozmo T8Kleine Wischhelfer Test: Medion P10w Md 20051 E1662370769575 360x236Kleine Wischhelfer Test: Roidmi Eve Plus Wischroboter E1648483438951 360x372Kleine Wischhelfer Test: Roborock Q7 Max Auto Empty Dock Pure E1648483480220 360x441Kleine Wischhelfer Test: Zaco W450 360x338Kleine Wischhelfer Test: Zaco A10 360x344Test: Rowenta Explorer Series 95 Rr7987Kleine Wischhelfer Test: Yeedi 2 Hybrid 360x351Kleine Wischhelfer Test: Proscenic M6 Pro E1611220769530 360x365Test: Zaco A9sTest  Staub­sauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot OZMO 610Test: Proscenic 850tTest: Tesvor S6Wischroboter Test: Netbot S15 SaugroboterKleine Wischhelfer Test: Medion S30 Sw Md 20021 E1662370744909 360x243Test: Proscenic M7 ProTest: Eufy Robovac L70 HybridTest: Blaupunkt XboostTest: Xiaomi Dreame D9Test: Zaco A9sproTest: Zaco V5sproTest  Staubsauger & Wisch-Roboter: iRobot Braava 390tKleine Wischhelfer Test: Medion Md19510 E1594287816394 360x248Test  Staubsauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot Ozmo Slim 10Test  Staub­sauger-Roboter: Sichler / Pearl PCR-8500LX
Modell Roborock S7 Pro Ultra iRobot Braava Jet M6 Yeedi Vac Station mit Vac 2 Pro Ecovacs Deebot Ozmo T8 Medion P10W MD 20051 Xiaomi Roidmi Eve Plus Wischroboter Roborock Q7 Max+ Auto Empty Dock Pure Zaco W450 Zaco A10 Rowenta X-Plorer Series 95 Total Care RR7987 Yeedi 2 Hybrid Proscenic M6 Pro Zaco A9s Ecovacs Deebot Ozmo 610 Proscenic 850T Tesvor S6 Ikohs Netbot S15 Medion S30 SW MD 20021 Proscenic M7 Pro Eufy RoboVac L70 Hybrid Blaupunkt Bluebot XBoost Zaco V80 Dreame D9 RLS5-WH0 Zaco A9sPro Zaco V5sPro iRobot Braava 390t Medion MD 19511 (19510) Ecovacs Deebot Ozmo Slim 10 Sichler PCR-8800 (PCR-8500LX)
Pro
  • Minimaler Bedien-Aufwand:
  • Reinigt Wischlappen selbständig
  • Staubbox entleert sich selbst
  • Hebt Wischplatte bei Teppich 5 mm an
  • 3-Liter-Frischwasser im Tank
  • Lamellenwalze ohne Filz
  • Mapping mit vielen Details und Planung
  • Sehr geringe Laut­stärke
  • Sehr gründlich
  • Fortsetzungsmodus
  • Unterstützt Alexa und Google Assistant
  • Sehr gute Planung
  • Wirkungsvoller: Oszillierend wischen
  • Gutes Mapping mit Etagen, Räumen und No-Go-Zonen
  • Wischtank jederzeit unterschieben
  • 3 Saugstufen + lautlos
  • Teppich-Boost
  • Silent Mode kaum hörbar
  • Sehr gründlich, selbst bei Flecken
  • Objekterkennung
  • Fortsetzungsmodus
  • Anpassbarer Wasser­durch­fluss & Saug­stärke
  • Mehrgeschosskarten und No-Go-Areale
  • Fährt bei Dunkelheit
  • Große Wassertanks
  • Überdurchschnittliches Reinigungs­ergebnis
  • Leichtes Entleeren, Befüllen und Reinigen
  • Umfährt Teppich
  • Geringe Kosten: Keine Einweg-Wischtücher notwendig
  • 3 Liter Staub-Beutel in Base
  • Gutes Mapping mit Etagen, Räumen und No-Go-Zonen
  • Wischtuchträger einfach unterschieben
  • Basis mit kurzen Saug-Wegen, seltener Wartung
  • Wischen mit Y-Fahrten
  • 3D Mapping
  • Gummi-Lamellenbürste – kein Verfilzen
  • Teppich-Boost
  • Einfache Wartung
  • Mopp einfach unterschieben
  • Wassermenge stufenlos
  • Große Wassertanks
  • Überdurchschnittliches Reinigungs­ergebnis
  • Leichtes Entleeren, Befüllen und Reinigen
  • Wasserabgabe steuer­bar
  • Umfährt Teppich
  • Keine Einweg-Wischtücher
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Oszillierende Wisch­platte
  • Gute Handhabung des Schmutztanks
  • Mehrgeschosskarten und No-Go-Areale
  • Alternative Haupt­bürsten
  • Ein Tank für Schmutz und Wasser, leicht entleerbar
  • 100% gründlich im Test
  • Hohe Saugkraft bis zu 12.000 Pa
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Mapping mit Raumplanung, No-Go-Zonen
  • Gut bei Tierhaaren
  • Gründlich und aus­dauernd
  • Mapping: Räume & No-Go-Areale
  • Sehr leise
  • Flaches Gerät ohne Turm
  • Anpassbarer Wasser­durch­fluss
  • Gezielte und gründliche Reinigung
  • Intelligentes Mapping
  • Simultan Saugen und Wischen
  • Schafft Hürden bis zu 20 Millimetern Höhe
  • Nur Saugen möglich
  • Großer Schmutztank & einfache Tank­entleerung
  • 7,6 cm flach
  • Fernbedienung mit Turbo-Taste
  • Saugt und wischt gleichzeitig
  • Brauchbare Reinigung durch Vibration
  • Findet zuverlässig seine Basis
  • Hohe Flächenleistung beim Wischen
  • Wischeinheit komplett entfernbar
  • 90 Prozent gründlich im Test
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Flaches Gerät ohne Turm
  • Leise
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Teppicherkennung
  • Bedächtige Fahrweise
  • Fernbedienung, ohne App nutzbar
  • Mapping mit No-Go-Zonen
  • Entfernt Flusen trocken in den Tank
  • Komfortable Fern­bedienung
  • Verbales Feedback
  • Hohe Reichweite & starke Laufzeit
  • Attraktiver Preis
  • Wasser immer an Bord mit Kombi-Tank
  • Wischen und Saugen gleichzeitig
  • Mehrweg-Mop mit guter Befestigung an Schiene
  • Filter + Teile waschbar
  • App mit Mapping und Einstellungen Saugleistung / Wassermenge
  • App: Punktreinigung, Wand
  • Laufzeit im Eco Modus enorm
  • Beim reinen Wischen sehr leise
  • Leichte Entleerung des Staubbehälters
  • Kombi-Tank mit Wasser und Schmutz – kein Wechsel nötig
  • Mapping mit No-Go-Zonen
  • Wasserabgabemenge justierbar
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Flache Bauform
  • Gute Gründlichkeit in der Fläche
  • Saugtank und Kombi-Tank
  • Gründlich auf der ganzen Etage
  • Wischt sehr nass
  • Sehr gutes Mapping
  • Bis zu 3 Etagen
  • Sehr schnell fertig
  • Wunschweise sehr leise
  • Teppich­erkennung
  • Langsame, bedächtige Fahrweise
  • Fährt bei Dunkelheit
  • 7,6 cm flach
  • Oszillierender Wischmopp
  • Großer Wasser-Wechseltank
  • Alexa & Google Home
  • Nur acht Zentimeter hoch
  • Deckt die ganze Etage ab
  • Sehr gründlich, auch in Fliesenfugen
  • Gründlicher beim Wischen als die Kombi-Geräte
  • Fast unhörbar leise
  • Wenig Störungen (keine Bürsten)
  • Nur acht Zentimeter hoch
  • Deckt die ganze Etage ab
  • Sehr gründlich, auch in Fliesenfugen
  • Fährt beim Wischen nicht bis Akku leer ist
  • Fast lautloses Wischen
  • Sehr flach
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Echte Wasserpumpe
  • Ohne Bürstenwalze, keine Verfilzungen oder aufgewickelten Haare
  • Wischeinheit komplett entfernbar
  • Kann dank Sprühsystem nie tropfen
Contra
  • Nur ein Mehrweg-Wischtuch dabei
  • Laser-Turm 9,7 cm, passt nicht überall drunter
  • Hoher Preis
  • Lange Reinigungszeit beim Nass­wischen
  • Zubehör vglw. teuer
  • Reibedruck für trockene Flecken zu gering
  • Seltener Reifen­spuren
  • Dunkelheit verlängert Arbeits­zeit deutlich
  • App: No-Go-Zonen Markierung funktioniert nicht
  • Kamera-Navigation: fährt nicht bei Dunkelheit
  • Mapping: Räume anlernen etwas mühsam
  • Wartung der Bürsten­walzen
  • Staubtank nicht auslauf­sicher
  • Mühsame Filter­säuberung
  • Video-Manager funktionierte im Test nicht
  • Kein Automatik­betrieb
  • Kein Fortsetzen-Modus
  • Vorheriges Saugen sinnvoll, aber nicht zwingend
  • Relativ laut
  • Hinterlässt Wasser in Fugen
  • Wassermenge nicht beeinflussbar
  • Wischen mit wenig mechanischer Wirkung
  • Nur ein Mehrweg Wischtuch beiliegend
  • Wischen: Rand wird nicht befahren
  • Manuell in die Lade­station
  • Kein Automatik­betrieb
  • Kein Fortsetzen-Modus
  • Vorheriges Saugen sinnvoll, aber nicht zwingend
  • Relativ laut
  • Zu leichte Basis
  • Keine Schrubb­muster
  • Hantieren mit 2 Tanks
  • Hohes Gerät mit Turm
  • Hohe Lautstärke, sirrendes Geräusch
  • Geringe Wisch­wirkung
  • Hohes Gerät mit Turm (10 cm)
  • Tank ohne Rück­schlag­klappe
  • Mühsame Filter­säuberung
  • Lange Reinigungs­zeit
  • Geringe Wisch­wirkung
  • Wartung der Bürsten­walzen
  • Beseitigt Flecken (Fett, Zucker) nicht
  • Vergleichsweise lautes Wischsaugen (Gebläse auf min)
  • Wischen ohne Saugen nicht möglich (Bug in App)
  • Passt mit 9,4 cm nicht unter jedes Sofa, Laser-Turm bleibt mitunter hängen
  • Kurze Reinigungs­zeit, aber nicht gründlich
  • Basis zu leicht, wird verschoben
  • Mapping nur als Reporting
  • HEPA-Filter muss ausgeklappt werden
  • Teppich und Übergänge sind nicht seine Stärke
  • Nicht für hartnäckigen Schmutz, eher für Staub und Glanz
  • Kleiner Wassertank von nur 300 ml
  • Keine Raumplanung/ No-Go-Zonen
  • Geringe Wisch­wirkung
  • Hantieren mit 2 Tanks
  • Tank ohne Rück­schlag­klappe
  • Geringe Wischwirkung, verteilt Schmutz
  • App-Anbindung erst nach mehreren Versuchen
  • Wartung der Bürsten­walzen
  • Schlechte Basis
  • Anleitung schlecht übersetzt
  • Inkonsistentes Reinigungs­ergebnis
  • Vergisst im Auto-Betrieb Räume
  • Basis zu leicht
  • Schwache App
  • Mühsame Entleerung
  • Wisch-Wirkung gering (keine Oszi-Platte)
  • Nässeschutz: keine Platte an Basis
  • Wenig Wasser im Tank (0,2 L) - reicht nicht für eine Reinigung unserer Etage
  • Kombi-Lamellenbürste verfilzt
  • Filter mit drei Komponenten, Reinigung erschwert
  • Verteilt Schmutz
  • Fliesenfugen nicht sauber
  • Laser-Turm hängt gern an Schränken etc. fest
  • App-Einrichtung mangels WLAN gescheitert
  • Schwache Ergebnisse
  • Kleiner Schmutztank, große Bauhöhe
  • Keine Zeitplanung mit Zonen
  • Deutsche Sprache war nicht einstellbar
  • Schwaches Wisch­ergebnis
  • Wassermenge nicht steuerbar
  • Verschiebt zu leichte Basis
  • Laut beim Wischen
  • Fliesenfugen nicht sauber
  • Saugen und Wischen in zwei Arbeits­schritten
  • Wischtuch drückt nicht gleichmäßig auf den Boden
  • Nicht für hartnäckigen Schmutz, eher für Staub und Glanz
  • Geringe Wischkraft
  • Verteilt Schmutz
  • Box füllt ihr Volumen nicht
  • Nicht gründlich, zu schnell fertig
  • Höhe durch Laser-Turm
  • Kraftlos im Normal-Modus
  • Wenig Gründlichkeit
  • WiFi-Verbindung gescheitert
  • Kleiner Schmutztank
  • Fummelige Entleerung
  • Nur einzelner Timer
  • Unbrauchbare Wisch­funktion
  • Pfützengefahr bei Havarie
  • Verliert Wischtank bei Hindernis
  • Manuelles Einsetzen in die Ladestation
  • Findet nicht alle Ecken
  • Winziger Wasser­tank, häufiges Nachfüllen
  • Etagenreinigung nur mit zusätzlichen NorthStar-Cubes
  • Tanks überzeugen nicht
  • Wenig brauchbare Wisch­funktion, zieht oft Streifen
  • Fährt auch mit Wisch­mopp auf Teppich
  • Erzeugt Wasserlache bei Blockade
  • Schlechte Basis
  • Winzige Staubbox
  • Schmutz rieselt heraus, wenn zu voll
  • Nicht besonders stabil
  • Ungeeignet für Teppich
  • Nicht für hartnäckigen Schmutz, eher für Staub und Glanz
  • Findet Station sehr oft nicht
  • Keine Zeitsteuerung
  • Sprüht nicht mehr, wenn Tank zu 3/4 leer ist
  • Surrendes Arbeits­geräusch
  • Schlechte Saug­leistung
  • Fährt nicht über flache Teppiche oder Läufer
Bester Preis

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Ein echter Rockstar: Roborock S7 Pro Ultra

Ein echter Rockstar

Roborock S7 Pro Ultra

Kleine Wischhelfer Test: Roborock S7 Pro Ultra E1662109432455 360x370
Komfortabler geht es nicht: Füllt selbst Frischwasser nach, reinigt selbst seinen Wischmop, entleert eigenständig den Staubtank; Mapping mit Multi-Etagen, Zonen und Settings bis ins kleinste Detail

Super praktisch: Ganz von selbst saugt und wischt der Roborock die ganze Etage sieben Tage lang, ohne dass man in dieser Zeit ein Auge auf ihn haben müsste. Dieser Wischroboter der Luxusklasse hält, was er verspricht: Er sorgt für täglich saubere Böden, muss selbst aber nicht jeden Tag gewartet werden. Hochgerechnet auf eine Etage mit mehreren Räumen ist das eine große Leistung.

Das gründet auf seiner intelligenten und auch sehr großen Station mit den Frisch- sowie Schmutzwasser-Tanks und einer 2,5-Liter-Staub-Box. Diese pumpt Frischwasser in den Wischroboter, reinigt aber auch sein Mehrweg-Wischtuch. Natürlich wird der Staubtank dann auch abgesaugt. Es ist bemerkenswert, mit wie wenig Aufwand ein so sauberer Boden erreicht werden kann.

Der S7 Pro Ultra entlastet mit der Empty&Refill-Basis den Nutzer wie etwa, wenn es um das Reinigen des Wischlappens, das Nachfüllen des Wassers und das Entleeren der Staub-Box sowie des Ausklopfens des staubigen HEPA-Filters geht.

Zwar muss das Wasser auch mal nachgefüllt werden, aber dank des drei Liter-Tanks hält es bis zu einer Woche. Allerdings hängt das Ausreichen des Wassers aber ebenso von dem Intervall der Reinigung des Putztuchs ab. Im Standard sind rund 20 Minuten eingestellt. Nach dieser Zeit bricht der Roboter seine Reinigung zeitweilig ab und nutzt seine Pause zur Reinigung des Wischmopps in der Station. Dafür nutzt er das Frischwasser, das danach in den Schmutzwassertank wandert.

Der Nutzer kann das Intervall verändern oder auch ganz abstellen, wie es ihm beliebt. Allerdings raten wir vom Abstellen ab, da die Arbeit des fleißigen Wischroboters mit dem immer wieder frischen Putztuch als große Stärke des Roborocks ist.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Roborock S7proultra Dock

Zwar ist die reinigende Wirkung der sogenannten »Vibra Rise« Wischplatte gut, sticht aber nicht nicht hervor. Lediglich der Bereich innen und damit der des Wischmops oszilliert. Allerdings wird trotzdem jeder Bereich mit Vibration überfahren, da der Roborock überlappende Bahnen befährt.

Die Wischplatte selbst ist fest verbaut und kann daher nicht entfernt werden. Jedoch muss sie das auch nicht, da sie schließlich zum Saugen rund fünf Millimeter hoch fährt. Per Randprofil wird der Mehrweg-Wischmopp in die Platte hinein geschoben, sodass er nicht verrutschen und auch nicht abfallen kann.

Der Wischroboter erkennt Teppiche und kann daraufhin die Saugleistung hochfahren. Sollte er den Teppich hingegen umfahren, dann können Sie dies per App aktivieren. Die eingebaute Lamellenwalze ist unter anderem effektiv gegen Verfilzungen gewappnet.

Wöchentliche Wartung

Man kann die Wartung des Geräts nicht einfach entfallen lassen, doch sie ist definitiv seltener notwendig als bei anderen Wischrobotern – dank der Hilfe der Basis. Dazu gehören: Frischwasser nachfüllen, das Schmutzwasser entleeren, mal Tank spülen sowie den Schmutzwasser-Grobfilter der Station selbst säubern. Die Lamellenwalze, die sich im Randbereich befindet, sowie die Seitenbürsten sollten ebenso von zusammengesammelten Haaren gelöst werden.

Der sich in der Staub-Box befindliche HEPA-Filter kann problemlos mit Wasser ausgespült werden. Es ist erstaunlich, für welch langen Zeitraum er tatsächlich sauber bleibt. Die Staubabsaugung der Station ist genau wie der Rest top. Es gab im Testzeitraum keine Schwierigkeiten mit Objekten, die sich nicht hätten absaugen lassen. Auch in einem Familienhaushalt, der Kinder miteinschließt, hält der 2,5-Liter-Einweg-Beutel mehrere Wochen.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Roborock S7proultra Dock

Weniger häufig kommt die gründliche Reinigung der Tanks dran, insbesondere die des Schmutztanks und die der Reinigungsbürste, die für das Wischtuch benötigt wird. Die beigelegte Anleitung gibt Aufschluss darüber. Empfohlen wird bei diesen Tanks das Ausspülen mit Essig. Dabei hat der Roboter einen Wassertank, den man gern entnehmen kann, zum Befüllen per Hand oder auch zur Grundreinigung.

Bei der Absaugbasis kann der Luftkanal sicher auch mal verstopfen. Um dieses Problem zu beheben, kann er nach dem Entfernen von sechs Schrauben geöffnet werden, wenn man die Station auf dem Kopf stehend öffnet.

Raumweise reinigen

An einem Orientierungssinn mangelt es dem cleveren Roboter nicht: Er erkundet mehrere Etagen und legt dabei für jede davon eine eigene Karte an. Diese Etagen kann er wieder erkennen anhand gespeicherter Merkmale. Deshalb kann er schnell und gezielt bestimmte Räume ansteuern und anfahren. Ihnen steht dabei die Option offen, eine No-Go-Zone oder auch virtuelle Wände zu ziehen, um Bereiche für den Roborock zu sperren.

Aber sie können ebenfalls jedem beliebigen Zimmer individuelle Saug- und Wischeigenschaften zuteilen wie beispielsweise lautes Saugen mit wenig Wasser im Wohnzimmer, weil dort eventuell ein Holzfußboden ist, und dem gegenüber leises Saugen mit wenig Wasser im Arbeitszimmer, da dieser Boden gefliest ist.

App: Settings im Überfluss

Einige der bezeichneten Funktionen können per App gesteuert werden. Damit können sie zum Beispiel die Teppicherkennung abschalten oder auch die Saugleistung sowie die Wassermenge für die einzelnen Räume individuell justieren. Sie können je nach Belieben auch eine Off-Peak Ladezeit einstellen, also dass nur den Tag über Laden möglich ist, ein kleiner Verweis Richtung Energiewende.

Hier eine Großanlage von Details, die nicht von Jedermann benötigt wird. Zum Glück kann der Roborock für die Analogen unter uns auch ganz ohne die App genutzt werden: Dafür setzt man die Auto-Reinigung in Bewegung und schon fährt die Punktreinigung ein Quadrat von 1,5 x 1,5 Metern in mehreren Bahnen ab, ohne dass sie danach zur Basis zurückkehrt.

Nachteile

Selbst nach langem Grübeln konnten wir nicht allzu viele negative Punkte finden, die wir am Roborock auszusetzen haben. Einer ist das Zubehör: Obwohl der Wischroboter teuer ist, liefert er in seinem Lieferumfang bloß einen Mehrweg-Wischmopp mit. Von den 2,4-Liter-Einweg-Beuteln sind nur zwei dabei und Ersatz-Seitenbürsten sind gar nicht vorhanden.

Zudem hat der S7 Pro Ultra keine gewünschte 3D-Objekterkennung. Das heißt, er kommt im Umgang mit Spielzeug, Socken, Schuhen und Rucksackbändern nicht schlechter weg als der Roborock s7 MaxV Ultra. Denn der hat noch eine identische Absaug- sowie Befüllstation am Start, ist dafür aber eine Preisklasse drüber.

Zwar ist der Roborock S7 Pro Ultra kein Gigant, aber wegen seines Laserturm-Aufbaus kommt er womöglich nicht unter jedes Bett oder jeden Schrank.

Mit viel Zubehör: iRobot Braava Jet M6

Mit viel Zubehör

iRobot Braava Jet M6

Kleine Wischhelfer Test: Irobot Braava Jet M6 360x290
Der Braava reinigt gründlich, hat einen großen Wassertank und putzt dank Zeitsteuerung, Raumplanung und No-Go-Zonen weitgehend selbstständig.

Mit neun Zentimetern Höhe passt der iRobot Braava Jet M6 Wischroboter unter viele Betten, Schränke und Kommoden. Im schnellen Reinigungsmodus, der mit weniger Flüssigkeit sowie geringer Überlappung arbeitet, genügt der Wassertank für rund 60 Quadratmeter. Dagegen reicht es im Maximalmodus nur für 30 Quadratmeter. Dieser Modus ist übrigens nicht zu empfehlen für unversiegelte Holzfußböden. Erwähnenswert ist der Lernmodus: Hier legt der Wischroboter automatisch Karten seiner Umgebung an. Auch No-Go-Zonen können darin festgelegt werden.

Man kann für diesen Wischroboter auch eine feingliedrige Planung anlegen, wann und wie oft welcher Raum gesäubert werden soll. Im Fortsetzungsmodus kann der Braava Jet M6 seinen Akku zwischenzeitlich nachladen und danach weitermachen. Alle Vorgänge werden auf Deutsch kommentiert. Bis auf die Räder hat der iRobot keine weiteren beweglichen Teile und bleibt so nicht an Kabeln oder Schnürsenkeln hängen. Die Ladestation hat eine Grundplatte, sodass der Wischroboter nicht mit dem nassen Tuch direkt auf dem Holz steht. Der Braava arbeitet außerdem sehr leise.

Der iRobot Braava Jet M6 ist mit Kameras ausgestattet, anhand derer er sich orientiert. Bei Dunkelheit funktioniert das allerdings nicht mehr so gut: Für dieselbe Fläche braucht der Roboter dann 1,5 Stunden statt 30 Minuten. Bei Licht funktioniert die Navigation dagegen sehr gut. Der Wischroboter findet sich hervorragend im Zimmer zurecht und umfährt Hindernisse, anstatt sie anzustoßen. Wasser wird nur gesprüht, wenn die Fläche vor der Düse frei ist. Zum Sprühen setzt der Braava außerdem nochmal einen halben Meter zurück.

Für die Reinigung sind im Lieferumfang einige Dinge enthalten: Die eigene Hartboden-Reinigungslösung des Herstellers, die für Fliesen und andere unempfindliche und glatte Beläge gedacht ist. Laut Hersteller soll der Braava Jet M6 nur mit dieser Lösung oder Wasser betrieben werden. Auch destilliertes oder entkalktes Wasser sollte nicht verwendet werden. Dadurch könnten metallische Kontakte korrodieren oder Düsen verkalken. Außerdem werden ein wiederverwendbares und zwei Einweg-Feuchtwischtücher, sowie Tücher zur Trockenreinigung in der gleichen Menge mitgeliefert.

Der iRobot Braava Jet M6 ist robust verarbeitet: Der solide Wassertank tropft ein wenig, das Wasser wird aber in der Mulde des Tanks aufgefangen. Der Tank wird mit einem Klappgriff fixiert, sodass er nicht herausfallen kann. Er fasst 475 Milliliter und sollte auch beim Trockenwischen gefüllt sein, damit er ein höheres Gewicht auf das Tuch ausübt. Der umlaufende Bumper vorne am Wischroboters reagiert auf Hindernisse. Hier ist auch die Wasserspritzdüse integriert.

Oben findet man drei Bedientasten für Start/Stopp, Spotcleaning und die Rückkehr zur Ladestation. Der Wischroboter kann sowohl mit Einweg-, als auch mit Mehrweg-Wischlappen verwendet werden. Diese können in der Waschmaschine oder mit der Hand gereinigt werden. Über die Auswurftaste an der Front können Einwegtücher direkt im Müll entsorgt werden. Teppiche werden von dem Roboter automatisch erkannt und zuverlässig umfahren.

Verkrustete Essensreste oder schmierige Fettflecken kann der Braava mit seiner mechanischen Kraft nicht entfernen. Loser Schmutz sowie Staub wird beseitigt und alles strahlt nachher angenehm matt. Mit einem Trockenwischtuch nimmt der Wischroboter Staub und Haare auf. Allerdings sollte man vorher mit einem Staubsauger oder Saugroboter vorarbeiten. Mit einem Nasswischtuch und klarem Wasser entfernt der Roboter Staub von Vinylböden, Laminat, Fliesen oder Dielen. Einfache Flecken werden von dem Braava Jet M6 entfernt, größere Verschmutzungen sollten manuell entfernt werden.

Optimaler Staubwischer: Yeedi Vac Station mit Vac 2 Pro

Optimaler Staubwischer

Yeedi Vac Station mit Vac 2 Pro

Kleine Wischhelfer Test: Yeedi Vac Station Mit Vac 2 Pro E1650535902763 360x412
Der Yeedi wischt mit Vibrations-Mopping wirkungsvoller als die Konkurrenz, er fährt samt Wischtuch in die Station und lässt sich dort absaugen.

Der Wischroboter Vac 2Pro mit seiner Absaugbasis Yeedi Vac Station hat Eindruck hinterlassen: Aufgrund seiner Basis fällt die nervige zweitätige Entleerung des Behälters weg. Mehrere Wochen dauert es, bis der 2,5-Liter-Beutel, der sich in der Station befindet, schwächelt. Dazu kommt die oszillierende Wischplatte. Diese wirkt mechanisch verstärkt durch Vibration auf den Boden ein. Kombiniert man damit die einstellbare Wassermenge, ergibt das ein mehr oder weniger wirkungsvolles Ergebnis, das ein wenig einfaches Nachziehen übersteigt.

Ausklopfen bzw. Ausspülen des Filters der Staubbox mit Wasser gehört trotz allem zur manuellen Bedienung, auf die noch nicht verzichtet werden kann. Allerdings ist sie beim Vac 2Pro besser angelegt als bei einigen anderen Saug-Basen, da sich der 450 Milliliter-Behälter an gleich zwei Punkten öffnet. Die Absaugung, die sich unter dem Roboter befindet, dockt an genau diesen beiden Punkten an, woraufhin die Flusen abgesaugt werden. In unserem Test war danach der Behälter immer vollständig entleert.

Zur Frage der jährlichen Aufwendungen: Wenn man alles zusammenrechet- der Preis von ungefähr 2 Euro je Beutel sowie der dreiwöchigen Füllung-, belaufen sich die Kosten auf rund 35 Euro, was für diesen Komfort durchaus annehmbar ist. Natürlich wie bei jedem Wischroboter gibt es einen gewissen Verschleiß im Hinblick auf die beweglichen Teile und auch die Batterie. Daher kommen weitere 25 Euro pro Jahr sowohl für die Seitenbürsten als auch für die Bürstenwalze dazu.

Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro

Die Wartung ist bei diesem Roboter nicht zu vergessen. Die Kombi-Walze aus mehreren Bürsten und die Seitenbürste sowie die Lamellen verfilzen und wickeln Haare auf. Daher sollten Sie einmal in der Woche mithilfe der mitgelieferten Reinigungs-Tools den Vac 2Pro säubern.

Der Wischroboter ist in der Lage, Fliesen und ähnliche Böden und auch kurzflorige Teppiche zu gleichem Maße befahren und auch noch eine gründliche Reinigung erreichen. Dazu ist schwingend die Walzen-Saug-Sektion gelagert, was bedeutet, dass sie sich hebt oder senkt, abhängig vom Untergrund. Der Teppich wird dabei oberflächlich bewegt. Auf dieses Weise löst sich der Staub besser. Außerdem verfügt dieses Yeedi-Modell über Teepich-Boost. Das bedeutet, dass er die Saugkraft auf einem textilen Untergrund erhöht.

Praktisch setzt er das Wischen folgendermaßen um: Der Wischroboter hat die Möglichkeit, als Trocken-Sauger unterwegs zu sein. Dafür müssen Sie den Wischtank hinten abziehen, was für den Yeedi als Befehl genügt. Wenn er stattdessen wischen soll, setzen Sie den neu gefüllten Tank samt frischem Wischtuch wieder hinten ein. Das funktioniert auch einwandfrei während des Betriebs. Per App können Sie die Wassermenge regulieren, die wiederum an den Wischmopp abgelassen wird. Der Tank fasst um die 240 Milliliter. Das genügt für ein ganzes Stockwerk mit ungefähr 50 Quadratmetern.

Im Test hat der Akku 121 Minuten durchgehalten, ohne zwischendurch laden zu müssen (Eco Saugen und Wischen). Der Hersteller verspricht ganze 200 Minuten. Es stehen insgesamt drei Modi zur Verfügung. Einer davon ist der sehr leise Saugmodus, denn bei diesem ist gerade Mal das Geräusch des Antriebs der Räder zu hören. Aber es besteht die Möglichkeit, selbst diesen zu deaktivieren, wenn Sie möchten, dass der Roboter nur wischt.

Der Vac 2Pro navigiert per Kamera und benötigt dafür mindestens ein schwaches Licht. Wenn es dunkel ist, kann er überhaupt nicht fahren. Während des Mappings lernt er die Etagen gut kennen, bevor er sie abspeichert. Dabei unterscheidet er aber nicht zwischen den Räumen. Für seine Kartierung der Zimmer muss er nacheinander und separat in die einzelnen Räume eingesetzt werden und sie befahren. Wenn Sie das nicht möchten, kartiert das Modell das gesamte Stockwerk als nur ein Zimmer. Andere Hersteller sind anders vorgegangen und haben andere, angenehmere Lösungen dafür gefunden. Stufen, die bis zu zwei Zentimeter hoch sind, können problemlos überwunden werden.

Mithilfe der App können Sie No-Go oder auch No-Mapping-Zonen einrichten, für jeden einzelnen Raum. Während der Testphase hat das leider in der App nicht wie gewünscht funktioniert, da unsere Sets nicht gespeichert wurden. Das müsste der Hersteller mittels eines Updates korrigieren.

Vom Roboter wird eine saubere Stimme in deutscher Sprache verwendet, um die Arbeit abzuschließen, allerdings kann dafür so gut wie jede Sprache gewählt werden. Die Sprachsteuerung via Alexa und Google Home kann auch verwendet werden.

Die Yeedie vac Station mit dem Vac 2PRo wird für jeden empfohlen, der das Gesamtpaket möchte, in dem bequemes Saugen und oberflächliches Wischen inbegriffen sind.

Gute Hinderniserkennung: Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI

Gute Hinderniserkennung

Ecovacs Deebot Ozmo T8

Test: Ecovacs Deebot Ozmo T8
Endlich keine Havarien mehr: Dank Hinderniserkennung geht der Ozmo T8 Schuhen, Kabeln und Co. aus dem Weg.

Der Deebot Ozmo T8 AIVI vereint Home-Monitoring, Wischroboter und Staubroboter in einem Gerät. Das soll auch den etwas höheren Preis rechtfertigen. Dank eines oszillierenden Mopps gibt es eine bessere Wischleistung als bei Geräten, die nur mit einem feuchten Tuch arbeiten. Über die Frontkamera werden Objekte wie Socken oder Schnürsenkel erkannt und umfahren. Zudem werden auch Bodenbeläge erkannt: So wird bei Textil oder Teppich die höchste Saugstufe abgerufen und Fliesen intensiver bearbeitet als Holzdielen. Im Wischmodus wird der Teppich nicht überfahren.

Nasswischen und Trockensaugen funktionieren separat: Die Ansaugeinheit und der Staubtank sind fest im Roboter integriert und arbeiten auch mit angestecktem Wischtank. Somit kann man immer die reine Saugfunktion aktivieren oder Saug-Wischen, aber niemals nur Nasswischen. Im Lieferumfang befinden sich zwei Wischtanks: Ein 200-Milliliter-fassender Tank mit einer oszillierenden Platte und ein 250-Milliliter-großer mit Trägerplatte und einfacher Pumpe. Für eine oberflächliche, schnelle Reinigung eignet sich der 250-Milliliter-Tank – die Wischleistung ist hier nicht sonderlich hoch.

Anders sieht es bei dem oszillierendem Wassertank aus: Dieser ruckelt und entfernt zusammen mit zwei verschiedenen Wischmustern (gründliche versus schnelle Reinigung) sowie vier Wasserdurchflussstufen sogar fettigen, hartnäckigen Schmutz. Klebrige Flecken kann der Deebot Ozmo T8 allerdings nicht entfernen.

Über das Mapping in der App weist der Wischroboter auf Hindernisse hin, zeigt sie grafisch an und bietet nach dem Beseitigen der Hindernisse einen Nachreinigung an. Zusätzlich bietet das Mapping Mehrgeschoss-Karten und No-Go-Zonen. Der Roboter ordnet mithilfe der Raumstruktur die jeweilige Karte zu und arbeitet mit Räumen und No-Go-Bereichen.

Theoretisch kann die Kamera auch als bewegliche Wohnzimmerkamera genutzt werden, im Test ließ sich der Video-Manager in der App allerdings nicht öffnen. Andere Reviews berichten, dass der Roboter gesteuert über Pfeiltasten durch die Räume fahren kann, Video wird auf Knopfdruck aufgezeichnet. Ob es auch die Möglichkeit für geplante Überwachungsfahrten gibt, ließ sich nicht herausfinden. Außerhalb des Video-Managers gibt es hierfür keine entsprechende Optionen.

Der Deebot Ozmo T8 reinigte im Test 20 von 26 schmutzigen Stellen vollständig und ist somit ausreichend gründlich. Bei den verbliebenen sechs Schmutzstellen blieb entweder etwas liegen oder wurde über die Seitenbürsten verteilt. Das Gerät fährt Positionen nicht mehrmals an, dadurch war im Test das Erdgeschoss im Wischsaugen bereits nach 31 Minuten fertig gereinigt. Das Modell verfügt aber auch über einen Fortsetzungsmodus, in dem die Reinigung nach dem Akku-Aufladen einfach an der Abbruchposition fortgesetzt wird.

Die Lautstärke und Saugleistung variieren, je nachdem welche der vier Saugstärken eingestellt ist. Im Normalmodus war die Lautstärke moderat, nur durch den Teppich-Turbo steigt sie deutlich an. Der Staubtank lässt sich auf Knopfdruck entleeren, sodass man sich die Finger nur beim Ausschütteln des Filters schmutzig macht. Optional kann man in das Bundle investieren, in dem Wischroboter und Selbstentleerungsstation, also eine Absaugstation, zusammen angeboten werden.

Nachteilig ist, dass die Bürsten-Lamellen-Walze kleine Schnüre und Haare aufwickelt. Diese müssen mit einem Cutter-Tool entfernt werden. Zudem ist der Staubtank nicht auslaufsicher, das Modell verfügt zudem nicht über einen Griff, der anzeigt, wie der Roboter gehoben werden sollte. Dadurch rieselt bei falscher Handhabung der Sand aus der Saugöffnung. Dies könnte durch eine kleine Rückschlagklappe verhindert werden.

Der Deebot Ozmo T8 von Ecovacs hat alltagstaugliche Oberflächen, die Räder, Tanks und Chassis scheinen solide. Das Gewicht der Basis schwer genug, dass sie rutschfest steht, das dicke Netzkabel lässt sich durch Aufwicklung kürzen.

Fleißiger Wischer: Medion P10W MD 20051

Fleißiger Wischer

Medion P10W MD 20051

Kleine Wischhelfer Test: Medion P10w Md 20051 E1662370769575 360x236
Wer auf Vollautomatik verzichten kann, erhält mit dem Medion einen gründlichen Putzkamerad mit großen Schmutz- und Frischwassertanks, Absaugeinrichtung und rotierender Bürstenrolle.

Wenn Sie die App, Zeitplanung und Mapping nicht unbedingt brauchen, ist der Medion P10W mit seinen großen Schmutz- sowie Frischwassertanks eine passende Alternative. Bisher ist das fast die einzige rotierende Bürstenrolle, die über eine einzigartige Wasser-Absaugeinrichtung verfügt, was den Medion so speziell und reinlich macht.

Wenn Sie viel Wert auf Sauberkeit legen, ist der Medion P10W auf jeden Fall einen Blick wert, da er beinahe das einzige Wischrobotermodell ist, der einen rotierenden Wischmopp integriert hat. Wegen seiner mechanischen Wirkung auf dem Boden sowie seinem Einsatz von möglichst viel Wasser landet mehr Staub im Schmutzwassertank. So lösen sich angetrocknete Flecken. Man kann nicht garantieren, dass jeder Fleck restlos entfernt werden kann, da der Medion leider nicht jede dreckige Stelle erkennen kann, daher reinigt er nicht überall gleichermaßen. Doch mit der Punktreinigung können bestimmte Stellen gezielt in Angriff genommen werden.

Im Test wurden von uns vor allem vom Bereichs-, direkt vor dem Roboter, und von der Pfadreinigung, im gesamten Raum, am meisten Gebrauch gemacht. Mit Bereich ist die rechteckige Zone gemeint, die sich vor dem Roboter befindet. Dann befährt er auch den nächsten gewünschten Raum, solange dieses Rechteck hineinragt. Wenn die Pfadreinigung eingestellt ist, befährt er das ganze Zimmer, wobei er sich an den Außenwänden orientiert. Platzen können Sie den Roboter mittig im Raum.

Die Ecken erreicht er beim Reinigen nicht und Hindernissen, wie beispielsweise Stuhlbeinen, begegnet er bei der Reinigung mit einer Distanz von etwa sieben Zentimetern.

Im Vergleich: Kombi-Wischroboter fahren mit lediglich 200 bis 300 Millilitern, sogar der Braava Jet M6 verfügt nur über 470 Milliliter. Dem gegenüber steht der Medion mit 850 Milliliter. Damit hebt er er sich deutlich von seinen Konkurrenten ab. Mit dieser Reserve nutzt er das Wasser verschwenderisch. Da die Wischlippe auf Fliesen nicht allzu gut arbeiten kann, lässt er die Fugen in einer kleinen Wasserlache stehen. Steingut-Böden fühlen sich von diesen Kleinstmengen nicht angegriffen, aber empfindliche Holzböden vertragen das nicht wirklich gut. Leider kann die Wassermenge nicht gesteuert und reguliert werden.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051

Zusammengefasst sticht der Medion P10W MD 20051 mit seiner Reinigungskraft hervor und hebt sich kategorisch von anderen Testmodellen ab, doch zugleich ist es weniger komfortabel. Zum erleichternden Bedienen gibt es keine verfügbare App, die die Wasser-Intensität oder die Reinigungszeiten einstellen könnte. Wenn er denn aus seiner Station losfährt, kommt er nach seiner Arbeit auch dorthin zurück, muss dazu aber immer per Hand gestartet werden. Dazu sind die Tasten an dem Gerät und die Fernbedienung da.

Das Aufladen und das Fortfahren läuft beim Medion auch nicht von selbst, was aber wegen der langlebigen Laufzeit und dem Reinigungskonzept im jeweiligen Raum nicht negativ erscheint. Teppiche sind unproblematisch für dieses Modell. Dank seiner tiefen Frontschürze kann er sie gar nicht befahren, genauso wenig wie dünne Läufer oder ebenso Schmutzfänger. Und falls doch, dann macht er mit seiner Reinigung weiter, auch wenn er seinen Untergrund nicht erkennen kann.

Wenn Sie sich fragen, ob Sie den Raum zuvor saugen sollten, haben wir die Antwort: Falls einiges an Sand, Flusen und Haaren vorhanden sein sollte, schadet vorheriges Wischen nicht, weil Haare sonst die Bürste umwickeln würden, die wiederum müßig entfernt werden müssen. Wenn allerdings nicht viel Schmutz liegt, können Sie auf die Vorreinigung verzichten.

Das Entleeren und auch das Befüllen laufen gleichermaßen simpel ab, da Robotereinheit und Wischtank beides zwei Bauteile sind. Für die Grundreinigung oder auch zum Spülen tauchen Sie den Tank komplett in Wasser. Um Korrodierung der Wasserstandskontakte zu vermeiden, empfehlen wir, den offenen und entleerten Tank besser zu lagern.

Im Test stellten wir die langen Laufzeiten fest, der Medion konnte problemlos mit nur einer Ladung und einem Wassernachfüllen mehrere Zimmer auf zwei Stockwerken reinigen. Zusammengerechnet ergab sich eine Laufzeit von 80 bis 90 Minuten.

Empfohlen wird das Medion P10W (MD 20051) jedem, der auf mehreren Stockwerken raumweise reinigt und große und nicht verstellte Flächen hat. Wenn Sie schon mit dem Saugen des zweiten Raums beschäftigt sind, kann der Wischroboter bereits das erste Zimmer in Angriff nehmen. Um das Tragen etwas komfortabler zu gestalten, hat der Hersteller den 3600 Gramm schweren und mit maximal 1,7 Liter Wasser befüllbaren Roboter mit einem Aufklapp-Griff ausgestattet.

Es existieren gewisse Parallelen zum Zaco W450, der genauso aufgebaut ist mit seiner Bürstenrolle sowie den beiden Tanks. Allerdings hat der Zaco eine 360-Grad-Kamera zur Navigation und eine minimalistisch angelegte App-Steuerung, aber ohne echtes Mapping. Die Zeitplanung fällt beim Zaco ebenfalls weg. Im direkten Vergleich kommt der Medion ein bisschen besser weg, da dieser in seine Station einfahren kann, der Zaco aber nicht.

Was gibt es sonst noch?

Xiaomi Roidmi Eve Plus Wischroboter

Die Kombination von Trocken-Sauger samt Absaugstation und gutem Preis gestalten den Roidmi Eve Plus aus der Produktion von Xiaomi äußerst attraktiv. Nass-Wischen lässt er ein wenig schleifen, da wie in vielen Fällen bloß eine Wischplatte vorhanden ist, die hinterhergezogen wird. Zwar kann er Y-Bewegungen, die die Bewegung einer Hand imitieren soll, allerdings bleibt die erweiterte Wirkung flächendeckend aus.

Am besten sollte die Basis auf Fliesen aufgestellt werden, da sie über keine Rampe verfügt und der nasse Lappen gegebenenfalls auf den Fußbodendielen hängen bleiben würde. Wenn der Wischtuchträger unter das Modell geschoben wird, wird er gleich von diesem erkannt und fängt an, das Wasser zu pumpen.

Der 3-Liter-Staubbeutel der Basis ist enorm groß und es dauert mehrere Wochen, bis er entleert werden muss. Ab und an muss trotzdem der Filter des 300 Milliliter-Tanks ausgeklopft und danach mit Wasser ausgespült werden. Das Roidmi-Modell hat ein exzellentes Mapping mit Stockwerken, Räumen, No-Go-Zonen bzw. den No-Mopp-Zonen und eine eingerichtete angenehme Stimme in deutscher Sprache.

An der Rückseite dockt der Roidmi Eve Plus an der Basis ein. Damit fährt er folglich rückwärts in seine Station ein. Damit entsteht eine Basis ohne die gewohnte Rampe. Außerdem fehlt es den Saug-Kanälen an Länge, was weniger Havarien ergibt. Der Hersteller stattet die Lieferung mit Zubehör aus, dazu gehören auch zehn Einwegtücher. Es gibt jedoch nur ein Mehrweg-Wischtuch, das geliefert wird.

Roborock Q7 Max+ Auto Empty Dock Pure

Der Wischroboter Q7 Max+ von Roborock verfügt über ein Auto Empty Dock Pure und ist eine gute Wahl für einen Saugroboter. Als Wischroboter ist er dafür weniger tauglich, denn er zieht lediglich den nassen Lappen mit sich und mehr als ein feuchter Boden kommt dabei nicht heraus. s führt gerade einmal zu einem oberflächlichen Glanz, zu mehr reicht es nicht. Außerdem bleibt das Wischen am Rand aus, da der Roboter jedes Mal 10 cm Platz zwischen Wand/Objekt und sich selbst lässt.

Der Q7 Max+ konzentriert sich aufs Trocken-Saugen. Seine Absaugbasis verfügt dafür über 2,5 Liter, also eine echte Meisterleistung. Zudem ist eine Lamellenbürste aus Gummi angebracht, die nicht verfilzen kann. Der Wischroboter kann Teppich erkennen und erhöht dafür automatisch die Saugleistung.

Roborock verbindet Staubfang  mit Wasser in nur einer Box, aus diesem Grund hat sie auch nur eine Fassung von knapp 470 Millilitern.Zur Wahl stehen vier Lautstärke-Modi, aber kein lautloses Fahren. Zum Wischen wird das Tuch der Wisch-Platte ganz simpel untergeschoben, was sogar während des Trocken-Saugen-Vorgang vorgenommen werden kann.

Der Roborock Q7 Max+ ist durchaus eine Empfehlung wert, allerdings gilt er nicht als besonders guter Wischroboter. Wenn er hingegen trocken saugen soll, kann man ihn auf jeden Fall in Betracht ziehen. In diesem Hinblick gibt es kaum etwas an ihm auszusetzen.

Zaco W450

Der Zaco W450 reinigt Oberflächen so gut wie kein anderer Wischroboter. Er verfügt über getrennte Tanks für sauberes und dreckiges Wasser, denn beim Putzvorgang wird zuerst das Frischwasser aufgetragen, dann mit der Rotorbürste der Boden geschrubbt und das Wasser in den Schmutzwassertank gesogen. Auffällig ist die Rundum-Kamera, mit welcher der Zaco die Navigation meistert. Außerdem lässt sich das Gerät mit der App verknüpfen.

Teppiche, die nicht höher als sieben Millimeter sind, können vom Zaco befahren werden. Aufgrund seines niedrigen Aufbaus kann der W450 aber so nur kleine Hürden überwinden. Zum Laden der Akkus muss das Gerät von Hand zur Station gebracht werden, was wegen der nassen Bürstenwalze gewünscht wird. Der Wassertank hingegen ist mit ganzen 0,85 Litern im Vergleich zur Konkurrenz regelrecht gigantisch.

Beim wirklichen Gebrauch nutzt man wohl die Pfadreinigung, das heißt, der Roboter putzt den gesamten Raum, und die Bereichsreinigung, bei der die Fläche vor dem Zaco geputzt wird, am häufigsten. Der Roboter verwendet aber keine Sensoren, um den Boden abzutasten, weshalb stärker verschmutzte Stellen nur so stark geputzt werden wie alle anderen Stellen auch. Einige Bodenbereiche liegen auch außerhalb der Möglichkeiten des W450. Dazu gehören unter anderem Ecken und jeweils ein Bereich im Umkreis von sieben Zentimetern um Störfaktoren wie Tisch- und Stuhlbeine.

Zum Auffüllen trägt man nur den Wassertank herum und das gesamte Gefäß kann im Wasser gereinigt werden, da keine elektronischen Einheiten daran befestigt sind. Der Innenraum kann auch mit der beigefügten Flaschenbürste geputzt werden, lagern sollte man den Wassertank leer und geöffnet, damit die Kontakte der Wasserstandsmessung nicht anrosten. In unseren Tests betrug die Laufzeit um die 80 bis 105 Minuten, wobei auf zwei Stockwerken mehrere Räume gewischt wurden und das Wasser nach Bedarf nachgefüllt wurde. Die Probleme des Zacos sind gleich dreierlei: Er ist ziemlich laut, er hat Schwierigkeiten in Ecken hineinzukommen und er bedarf aufgrund seiner Halbautomatik Unterstützung einer Person.

Zaco A10

Mit dem Zaco A10 erhält man eine interessante Wisch-Saug-Kombination, die in beiden Einsatzbereichen gute Ergebnisse und viel Komfort liefert. Gewischt wird hier effizient mittels Mehrweg-Wischlappen, die an eine oszillierende Wischplatte montiert werden. Die Vibration sorgt für eine bessere mechanische Wirkung als bei Wischplatten, die lediglich unter dem Roboter über den Boden schleifen. Im Lieferumfang finden sich ganze fünf Mehrweg-Wischtücher, so viele wie bei kaum einem anderen Hersteller.

Wischenfunktion und Saugfunktion können separat mit eingesetztem Staubtank oder gleichzeitig mit dem Wischtank inklusive kleinem Staubreservoir aktiv sein. Den Wischtank erkennt der A10 automatisch, sodass man die App oft gar nicht bemühen muss: Einfach den Tank anstecken, schon fängt der Roboter an leise zu wischen. Er ist zwar nicht komplett lautlos, aber schon bei minimaler Saugkraft verschlingt er Staub und Flusen. Die Saugleistung ist fabelhaft.

Das Erdgeschoss wurde im Test innerhalb von 68 Minuten gewischt, mit der Saugfunktion dauerte es geringfügig länger. Der A10 verfügt über einen Fortsetzungsmodus, sodass er bei großen Flächen für eine Zwischenladung unterbricht. Ein Nahchteil: Die Basis ist leider so leicht, dass sie vom Roboter gerne mal beim Start verschoben wird, auch dann, wenn die Feuchtschutzplatte dransteckt. Im Mapping kann sich die Software bis zu drei Etagen merken, zudem können Räume und No-Go-Bereiche eingetragen werden.  Um auch tiefe Fugen sauber zu bekommen, muss die maximale Saugstärke eingestellt werden, was auch mit einer entsprechenden Lautstärke einhergeht. Die Seitenbürsten verteilen den Schmutz auch eher, als dass er aufgesaugt wird.

Die Entleerung und Wartung des 450 Milliliter fassenden Staubtanks ist hingegen gelungen: Der Kammerfilter benötigt keinen Vorfilter und verschmutzt zudem langsamer als normale Z-Filter. Das bedeutet einen geringeren Wartungsaufwand. Laut Hersteller ist der Filter besonders für Allergiker geeignet, da hier angeblich mehr Staub zurückgehalten wird. Wasserdurchfluss und Saugkraft lassen sich über die Fernbedienung oder per App regulieren. Außerdem kann die Geschwindigkeit der Seitenbürsten feinjustiert werden. Der A10 verfügt über zwei Bürsten: Für Hartböden und (Tier-)Haare ist die Gummi-Lamellenbürste geeignet, bei Textilbelägen nutzt man die Hybrid-Borstenbürste.

Mit Laser-Turm beträgt seine Höhe 9,2 Zentimeter. Damit sollte der Wischroboter aber noch unter die meisten Schränke passen. Der Laser macht zudem Nachtfahrten möglich, kameragesteuerte Roboter können das nicht.

Rowenta X-Plorer Series 95 Total Care RR7987

Den Rowenta X-Plorer Serie 95 (RR787) kann man nicht so übermäßig loben wie manch andere Wischroboter, doch er hat auch erwähnenswerte Vorteile. So hat er beispielsweise nur langsam rotierende Seitenbürsten, was dazu führt, dass die Schmutzpartikel nahezu vollständig abgesaugt werden nach nur einem einzigen Durchgang. Diese Gründlichkeit ist ein enormer Pluspunkt. Die Saugstärke, Nässeabgabe und auch die Lautstärke sind verstellbar. Der Modus »Lautlos« führt in die Irre, da der Roboter trotzdem noch moderat Geräusche macht. Der Dual-Tank lässt das nervige Wechseln zwischen Trockensaug- und Nasswischtank entfallen. Dabei hat der Kombi-Tank ein Wasserabteil mit einem Volumen von 300 Millilitern über seinem 400-Milliliter großen Staubfach. Seine maximale Saugkraft, die Sie nach Belieben aktivieren können oder im Teppich-Boost eingestellt wird, sticht beim Rowenta besonders hervor (bis zu 12.000 Pa). Dabei ist der Lärm aber sehr laut. Im Normal-Modus ist die Lautstärke hingegen sirrend und hell. Wobei man sich dennoch nicht unbedingt über einen längeren Zeitraum im selben Raum aufhalten möchte.

Yeedi 2 Hybrid

Der Kombi-Wischsauger Yeedi 2 Hybrid ist zugleich Saugroboter und Wischroboter und bietet beim Trockensaugen hervorragende Ergebnisse. Beim Nasswischen sind sie brauchbar. Für ein besseres Ergebnis fehlen hier die Musterbewegungen bzw. der mechanische Druck. Für einen oberflächlichen Glanz genügt die Leistung allerdings. Für eine Etage im Test benötigte der Roboter zum Wischsaugen insgesamt 105 Minuten. Danach war der Boden auch vollständig schmutzfrei. Die Lautstärke unterscheidet sich je nach gewählter Stufe: Die Saugkraft kann dreistufig, die Wischnässe vierstufig eingestellt werden. Die normale Saugkraft ist recht angenehm, in der leiseren Stufe kann man auch nebenher ein Buch lesen. Bei tiefen Fugen oder textilen Belägen ist die Saugkraft dann aber nicht mehr so gut. Ein Nachteil ist, dass es bei diesem Modell keine Fernbedienung gibt. Alle Einstellungen werden in der App vorgenommen. Die Einrichtung geht schnell, außerdem kann man mit der App genau planen. Wischen und Staubsaugen funktioniert separat: Der Staubtank ist fix im Gerät integriert, zum Wischen wird der Wassertank mit Trägerplatte auf der Rückseite aufgesteckt. Der Staubtank ist nahezu auslaufsicher, somit kann der Roboter angehoben und in allen Positionen gehalten werden. Um die Bürsten-Lamellen-Walze wickeln sich zügig kleine Schnüre und Haare auf, die mit einem Cutter-Tool entfernt werden müssen. Dafür kann die Walze ganz leicht entnommen werden. Tanks, Räder, Chassis und Bumper machen einen soliden und alltagstauglichen Eindruck. Die Basis ist zwar zu leicht, steht aber dank sehr guter Gummierung sicher auf glatten Unterböden. Das Kabel kann durch Aufwickelung aufgeräumt werden.

Proscenic M6 Pro

Der Proscenic M6 Pro als Kombi-Gerät kann reinigen und wischen zur exakt selben Zeit. Außerdem lässt sein modernes Mapping mit programmierter Laser-Navigation Reinigungsplanung für die einzelnen Räume zu. Dank der Y-Bewegung kommt er bei der Reinigungswirkung etwas besser weg als andere Modelle, da er den nassen Lappen nicht nur unter sich herzieht. Dazu liegt das Schwergewicht gleichmäßig verteilt auf dem Wischmop. Definieren können Sie die Reinigungstermine und Räume in der App und zusätzlich auch noch die Wassermenge beim Wischen anpassen. Außerdem sind die Wisch-Pads wiederverwendbar.

Proscenic 850T

Der Proscenic 850T besticht vor allem durch seine flache Bauarbeit – er hat eine Höhe von gerade einmal 7,3 Zentimetern – und passt dadurch unter manche Möbel. Der Proscenic kann zur gleichen Zeit sowohl wischen als auch saugen, und das sogar leise, wenn man die entsprechende Einstellung verwendet. Er verfügt über eine Mapping-Funktion, aber mehr als den Wischverlauf aufzeichnen kann er leider nicht. Dafür lässt sich der 850T genug Zeit, um den Boden gründlich zu putzen. Vor der Verwendung sollte man die gröbsten Verunreinigungen entfernen, da diese im Wischlappen hängen bleiben oder sogar im Raum verteilt werden können.

Tesvor S6

Wischen und Saugen zugleich ist beim Tesvor S6 kein Problem. Damit er bloß saugt, setzt man einfach den 600-Milliliter fassenden Tank ein. Wegen seines Laser-Turms erreicht er eine Höhe von zehn Zentimetern, was für manche Regale oder Schränke zu hoch sein mag. Dafür kann er sich nicht festfahren und Anstoßen stellt der Turm schnell fest. Allerdings ist die Wirkung des Wischmops, den er unter sich herzieht, zu gering und das Modell fährt auch keine Wischmuster nach, sondern nur sich überlappende Bahnen. Zumindest kann er Hindernisse und Auslegware erkennen und schaltet in den ohrenbetäubenden Turbo-Modus. Statt Teppich zu umfahren, müht er sich darauf ab. Die Basis stellt sich als Fehlgriff heraus, da sie zu leicht ist, ein zu schmales Netzkabel am Steckernetzteil hat und nur einen kaum nennenswerten Fuß aus Gummi. Damit hat sie keinen festen Stand. Positiv ist hingegen, dass der Tesvor ganz ohne App nutzbar ist und lediglich eine Fernbedienung gebraucht wird, um einzelne Reinigungszeiten einzustellen- zumindest in der Theorie.

Ikohs Netbot S15

Von Ikohs wird der Netbot S15 geboten und verspricht eine intelligente Wischfunktion in Kombination mit attraktivem Preis. Mit 450 Millilitern deckt der Wischtank große Räume bis zu 80 Quadratmetern ab. Flusen und Staub werden in einer getrennten Kammer eingesaugt. Es muss nicht zwangsläufig zuvor gesaugt werden, doch das Wischen enttäuscht: Es ist nicht mehr als ein oberflächliches »Drüberwischen«. Die Bedienung hingegen ist überraschend komfortabel, denn der Netbot S15 quittiert jeden Schritt verbal in englischer Sprache. Für jede einzelne Aktion gibt es separate Tasten auf der Fernbedienung, den Wischmodus und auch den Timer eingerechnet. Die App ist weniger von Bedeutung. Man kann sie womöglich für die variablen Reinigungszeiten in der Woche gebrauchen. Mit seinen 62 Dezibel ist er sehr leise, dafür lässt er in Punkto Gründlichkeit zu Wünschen übrig, da während des Tests wiederholt Stellen ausgelassen wurden, die er problemlos hätte befahren können.

Medion S30 SW MD 20021

Mit seinem Kombi-Tank von knapp 500 Millilitern im Staub- und rund 200 Millilitern Wasserfassungsvermögen legt der Medion S30 SW (MD 20021) zumindest bei letzterem einen schlechten Start hin. Denn das reicht nicht einmal für eine ganze zu reinigende Etage. Das Wasser schleppt er immer mit sich herum, selbst wenn er nur saugt und den Wisch-Unterbau zuhause gelassen hat. Per App kann die Wasser-Intensität eigens justiert werden in je drei Stufen. Nur der Modus lautloses »Nur Wischen« ist nicht vorhanden. Wegen seiner sehr geringen Wisch-Wirkung, weil ihm die oszillierende Platte fehlt, zählt der Medion eher zu den Saugrobotern mit einer Wisch-Zusatzfunktion. Er wechselt von selbst in den Wischsaugen-Modus, sobald man Wischplatte und Mehrweg-Tuch unterschiebt. Filter und Teile sind waschbar, doch der Filter ist dreiteilig und fordert Fitzelarbeit. Leider verfilzt die Kombi-Lamellenbürste häufig mit Haaren, wohingegen das Cutter-Werkzeug ein schwacher Trost ist.

Medion MD 18379

Der Wischroboter MD 18379 von Medion hat eine Laufzeit von 87 Minuten, Schlieren gibt es keine und der Reinigungseffekt ist dank Frisch-/Schmutzwassertank auch groß. Seine Bedienung ist einfach: Man wählt aus zwischen Punktreinigung, dem Flächenmodus und der Automatik- oder Wandreinigung. Eine Fernbedienung ist auch dabei, bei der gibt es die Fahrtmodi und eine manuelle Steuerung mit Richtungstasten.

Egal ob Automatik- oder Flächenmodus – wie bei den Saugrobotern kommen hier Ecken und Ränder zu kurz. Nach der Flächenreinigung müssen mit dem passenden Modus die Wände abgefahren werden. In den Ecken kann dieses Gerät nicht reinigen, bei Hindernissen reinigt er mit 7 Zentimetern Abstand. Gut fanden wir seine Zuverlässigkeit, er ist immer an seinen Ausgangspunkt zurückgekehrt.

Mit dem MD 18379 bekommt man ein stabiles Gerät mit 3,6 Kilo. Die Tanks für Frisch- und Schmutzwasser sitzen nicht im Korpus, sie sind ein eigener Teil. Das Tankkabel wird vom Roboter abgeklappt. So kann man sich beim Entleeren, Reinigen und Befüllen um die Tankeinheit kümmern.

Proscenic M7 Pro

Mit dem untergeschnallten Tank samt Wischtuch ist der Prosenic M7Pro etwas anders aufgebaut. Sein Tank kann nur mit 120 Milliliter befüllt werden, dafür passen 600 Milliliter in seinen Schmutztank. Die Reinigungswirkung ist beim Wischen weniger stark. Der Prosenic erkennt den Tank, sobald er anliegt. Aber es gibt keine Pumpe und so diffundiert das Wasser durch zwei Stopfen auf das Wischtuch, ohne dass man eingreifen könnte. Havarie betreffend ist das ein großer Nachteil, denn das Wasser tropft fortlaufend, was Bodenbelägen schaden kann. Der Prosenic hat einen Laser-Turm, der den Roboter 11,5 Zentimeter in die Höhe ragen lässt. Für einige Schränke, Regale und Kommoden ist das allerdings schon zu hoch. Die App funktioniert zudem auch nicht so, wie sie sollte, und verbindet sich einfach nicht mit dem WLAN.

Zaco A9s

Der ZACO A9s bietet zwei Tanksysteme: Mit dem Saugtank kann man trocken aufsaugen, mit dem Kombi-Tank nass wischen und saugen. Der Saugtank kann 600 Milliliter an Staub und Schmutz aufnehmen, der Kombi-Tank hat durch die 300-Milliliter-Wasserfüllung dafür etwas weniger Volumen zur Verfügung. Mit 7,5 Zentimetern passt der Wischroboter unter fast jedes Bett und jeden Schrank. Der oszillierende Wischmopp bringt zwar etwas mehr mechanische Kraft auf die Fläche, eine gründliche Fleckenreinigung erreicht man aber nicht. Ein Mapping mit Raumplanung und No-Go-Zonen ist nicht möglich, die Wasserabgabe kann in drei Stufen verändert werden. Die Reinigungsleistung ist leider auch in der höchsten Saugstufe nicht sehr gründlich. Mit der mitgelieferten Gummi-Lamellenwalze kann das Gerät auch auf textilen Bodenbelägen verwendet werden.

Ecovacs Deebot Ozmo 610

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Test  Staub­sauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot OZMO 610

Der Ecovacs Robotics Deebot Ozmo 610 ist eigentlich ein Saugroboter, kann mit seinem zusätzlichen Wassertank und der Pumpe aber auch wischen. Sogar Saugen und Wischen gleichzeitig. Möchte man nur Saugen, so lässt man das Gerät erst ohne Tank fahren, nur zum Saugen. In den Tank passen 300 Milliliter hinein, rückseitig schiebt man ihn in den Sauger. Jedoch ist der Staubbehälter mit 380 Millilitern eher klein und beim Saugen ist die Gründlichkeit auch nicht perfekt, wenn es um eine ganze Etage geht. Klebt der Schmutz, kapituliert das Gerät, schließlich steht ihm auch nur die Leistung eines einzelnen Wischmopps zur Verfügung.

Eufy RoboVac L70 Hybrid

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Test: Eufy Robovac L70 Hybrid

Der Eufy RoboVac L70 Hybrid besitzt nur einen Kombi-Tank für Wasser und Schmutz: Der Schmutztank fasst 450 Milliliter, die Wassermenge beträgt 120 Milliliter. Zum Wischen muss also nur noch die Wischplatte mit Tuch unter das Gerät geklickt werden. Das Wasser wird eigenständig vom Roboter darauf gepumpt. Die Wassermenge kann nach Bedarf reguliert werden. Über das Mapping können No-Go-Zonen eingerichtet werden, oder das Erdgeschoss in zwei Zonen aufteilen und den Wischroboter zielgerichtet in den verschiedenen Zonen arbeiten lassen. Das Wisch-Ergebnis ist aber etwas schwach und mit der Bauhöhe von 10 Zentimetern kann das Gerät auch nicht unter allen Möbeln wischen.

Blaupunkt Bluebot XBoost

Saugen und Wischen- dafür steht der Blaupunkt Bluebot Xboost. Auch er verfügt über einen Kombi-Tank sowie einen Tank, der nur aufs Saugen ausgerichtet ist. Mit seiner geringen Höhe von 7,6 Zentimetern kommt er beinahe unter jeden Schrank. Er zeichnet sich durch seine Ausdauer aus und auf der weiten Fläche arbeitet er gründlich. Ist diese allerdings zu groß, muss er zwischendurch zum Aufladen zur Basis, bevor er weitermachen kann. Einer der Nachteile bezieht sich auf das Mapping, das lediglich zur Zweckkontrolle da ist. Außerdem hat man keine Kontrolle über die Wassermenge. Die Station ist viel zu leicht, sodass der Blaupunkt ständig während seiner Fahrt vor sich her schiebt und deshalb nicht so leicht andocken kann. Des Weiteren bleiben in den Fliesenfugen Staub- und Schmutzreste übrig und das Modell ist ausgesprochen laut während des Wischens. Der größte Minuspunkt bezieht sich allerdings auf sein schwaches Wischergebnis. Den Wischmop, den man wiederverwenden kann, schleift er bloß unter sich her, was zu einem gewissen sichtbaren Glanz führt, jedoch die Flecken nicht beseitigt. Dennoch eignet er sich für ein kombiniertes Saugen und Wischen.

Zaco V80