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Smoothie-Maker im Test : Für den schnellen Vitaminkick

Update 13.10.2022

Smoothies kann man fertig im Supermarkt kaufen, wer sie allerdings lieber zuhause zubereiten möchte, braucht einen Smoothie-Maker. Wir haben 27 Geräte getestet.

Update 13. Oktober 2022

Wir haben sieben neue Standmixer in den Test aufgenommen. Zwei haben es zu einer Empfehlung geschafft: Der Vitamix Explorian E310 und der Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S.

30. September 2020

Nach dem Test sechs neuer Smoothie-Maker haben wir eine neue Empfehlung: Den Severin SM 3737.

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Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Smoothies sind beliebt und gesund, Ingwer beispielsweise lässt sich aber zuhause nicht so einfach zerkleinern, wenn man kein passendes Gerät dafür hat. Dafür braucht man dann einen Smoothie-Maker oder Hochleistungsmixer, denn die haben hohe Drehzahlen und zerkleinern die Zutaten so schnell. Mittlerweile gibt es die Geräte schon relativ günstig. Wir haben eine Auswahl von 16 Standmixern getroffen, von unseren 27 getesteten Smoothie-Makern sind aktuell 27 verfügbar.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Qualität und PowerBesonders feinDie Profi-VarianteGünstig
Test  Smoothie-Maker: Bosch MMBH6P6BDETest: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800sTest: Vitamix Explorian E310Test: Severin Sm 3737Test Frischer Fruchtsaft im Handumdrehen: Bomann AE 1917 CBTest  Für den schnellen Vitaminkick: Ninja CB350EUTest: Wmf Kult ProTest: Ninja Bn750euTest: Wmf Kult Pro MultifunktionsmixerTest: Krups Blendforce+ Kb4351Test: Bosch Silentmixx ProTest: Kitchenaid K400 Artisan 5ksb4026Test: Philips Hr3573/90Test  Smoothie-Maker: AEG Gourmet 7 StandmixerTest  Smoothie-Maker: Rosenstein & Söhne Profi-StandmixerTest  Smoothie-Maker: Philips HR3655/00Test  Smoothie-Maker: Vitamix Ascent A3500iTest Smoothie-Mixer: Ultratec Power MixerTest Smoothie-Mixer: JTC OmniBlend VTest: Arendo Edelstahl StandmixerTest: Severin Sm 3707Test: Severin Sm 3718Test: Russell Hobbs 23821 56Test  Smoothie-Maker: AEG Gourmet 7 KompaktmixerTest: Bosch Vitapower Mmb6141bTest: Krups Perfect Mix 9000Test  Smoothie-Maker: TurboTronic Smoothie-Maker
Modell Bosch VitaBoost Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S Vitamix Explorian E310 Severin SM 3737 Bianco di Puro Attivo Ninja CB350EU WMF Kult Pro Ninja BN750EU WMF Kult Pro Multifunktionsmixer Krups Blendforce+ KB4351 Bosch SilentMixx Pro KitchenAid K400 Artisan 5KSB4026 Philips HR3573/90 AEG Gourmet 7 Standmixer Rosenstein & Söhne Profi-Standmixer Philips HR3655/00 Vitamix Ascent A3500i Ultratec Power Mixer JTC OmniBlend V Arendo Edelstahl Standmixer Severin SM 3707 Severin SM 3718 Russell Hobbs 23821-56 AEG Gourmet 7 Kompaktmixer Bosch VitaPower Krups Perfect Mix 9000 KB3031 TurboTronic Smoothie-Maker
Pro
  • Viel Power
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Verschiedene Programme
  • Einfache Handhabung
  • Modernes Design
  • Lasche am Deckel für leichtes Abnehmen
  • Glasbehälter
  • Viel Power
  • Vergleichsweise leise
  • Feines Ergebnis
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kabelaufrollung unterm Fuß des Geräts
  • Einfache Handhabung
  • Viel Power
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schönes Design
  • Tolle Deckel-Mechanik inkl. Ausguss
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
  • Kann auch Teig
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gutes Smoothie-Ergebnis
  • Viele Stufen
  • Glasbehälter
  • Einfache Handhabung
  • Tolle Deckel-Mechanik inkl. Ausguss
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Verarbeitung
  • Vergleichsweise leise
  • Leicht
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Smoothie-Ergebnis gut
  • Glasbehälter
  • Gute Verarbeitung
  • Glasbehälter
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viel Power
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Trinkflasche dabei
  • Viel Power
  • Gute Verarbeitung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Verschiedene Programme
  • Gutes Mixergebnis
  • Glasbehälter
  • Zusatzbehälter dabei
  • Glasbehälter
  • Viel Power
  • Kochbuch dabei
  • 10 Jahre Garantie
  • Verschiedene Programme
  • Viel Power
  • Einfache Handhabung
  • Gute Ergebnisse, trotz geringer Wattzahl
  • Tolles Zubehör
  • Gute Verarbeitung des Motorblocks
  • Glasbehälter
  • Rückwärtsgang
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Mit Trinkflasche
  • Viel Power
  • Gute Verarbeitung
  • Schönes Stellrädchen
  • Kunstvolles Behälterdesign
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Messerblock vom Behälter trennbar
  • Auch als Kaffeemühle nutzbar
  • Günstig
  • Man kann Kaffee mahlen
  • Glasbehälter
Contra
  • Stellrädchen wirkt billig
  • Smoothie wird warm
  • Kein Stößel dabei
  • Sehr teuer
  • Smoothie wird warm
  • Kein Stößel dabei
  • Kleine Füllmenge
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Teuer
  • Kleine Füllmenge
  • Smoothie bleibt fasrig
  • Smoothie wird warm
  • Smoothie bleibt fasrig
  • Kein Stößel dabei
  • Deckelmechanik könnte besser sein
  • Man muss den Deckel mit viel Kraft zudrücken
  • Kleckert beim Ausgießen
  • Kein Stößel dabei
  • Smoothie bleibt fasrig
  • Kein Stößel dabei
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Kleine Füllmenge
  • Bei nassen Händen ist der Glas-Henkel sehr rutschig
  • Bekommt nicht alles klein
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Teuer
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Sehr laut
  • Geruchsbildung
  • Handhabung könnte besser sein
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Kein Stößel
  • Grobe Zutaten kriegt er nicht klein
  • Kein Stößel dabei
  • Grobe Stücke bekommt er nicht klein
  • Sehr teuer
  • Handhabung teilweise umständlich
  • Wirkt etwas billig
  • Unschönes Design
  • Design ist veraltet
  • Stellrädchen wirkt sehr billig und kurzlebig
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Billige Verarbeitung
  • Kein Stößel dabei
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Geruchsbildung
  • Kein Stößel dabei
  • Kurzes Kabel
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Kein Stößel dabei
  • Kurzes Kabel
  • Sehr kleiner Mixbehälter
  • Billige Verarbeitung
  • Geruchsbildung
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Kein Stößel dabei
  • Wenig Fassungsvermögen
  • Deckel lässt sich schwer abnehmen
  • Gerät ist undicht
  • Messerblock lässt sich schwer wieder an den Behälter anbringen
  • Wenig Power
  • Kein Stößel dabei
  • Grobe Stücke bekommt er nicht klein
Bester Preis

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Qualität und Power: Bosch Vitaboost

Qualität und Power

Bosch VitaBoost

Test  Smoothie-Maker: Bosch MMBH6P6BDE
Er hat Power, ist von hoher Qualität und einfach zu bedienen. Sechs Automatikprogramme runden die Funktionalität ab.

Der Bosch Vitaboost gefällt uns nicht nur optisch, auch die Programme und die Leistung können sich sehen lassen.

Ob Shake, Ice Cream, Smoothie, Soup, Souce oder Cleaning – der Vitaboost bietet sechs Automatikprogramme, eine Pulse-Funktion, außerdem kann die Geschwindigkeit stufenlos verändert werden. Auch die Leistung kann sich mit 30.000 Umdrehungen in der Minute und 1600 Watt sehen lassen, der Vitaboost schafft sogar ganze Äpfel. Daher ist der Smoothie-Maker mit 90 Dezibel etwas lauter als die Konkurrenz.

In den Kunststoffbehälter passen zwei Liter. Wer sich fragt, ob Glas nicht die bessere Alternative wäre: nein, denn Kunststoff ist deutlich stabiler. Um die gleiche Stabilität zu erreichen, müsste das Glas deutlich dicker und damit schwerer sein.

Die Reinigung des Vitaboost geht einfach und uns gefällt das klare Design. Er wiegt bei einer Höhe von 45,8 Zentimetern 5,2 Kilo und ist dadurch sehr standfest. Rutschen kann hier außerdem nichts, denn der Standmixer hat gummierte Füße.

Sechs Klingen aus rostfreiem Edelstahl zerkleinern die Zutaten, sind teils gezackt und können nachgekauft werden. Außerdem ist ein stabiler Stößel dabei, der Verschluss und der Stößeleingang sind dicht. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Sammlung mit 30 Rezepten und vielen Ernährungstipps dazu. Unter www.vitabar-app.com findet man außerdem speziell auf die Bosch-Geräte zugeschnittene Rezepte plus Anleitung.

Wir haben einen grünen Smoothie gemacht und waren vom Geschmack und der cremigen Konsistenz begeistert. Wir konnten keine störenden Fasern feststellen, trotz Karotten, Salat und Sellerie. Birnen und Äpfel schafft der Smoothie-Maker samt Kerngehäuse – die Kerne liefern Nährstoffe.

Auch für Sorbet eignet sich der Standmixer, dafür einfach gefrorene Zutaten hineingeben und die Eiscrème-Funktion benutzen. Man kann mit dem Gerät auch Nussmus oder Nussmilch herstellen.

Wir sind von der Verarbeitung des Bosch Vitaboost zum günstigen Preis und vom Ergebnis überzeugt, selbst teure Modelle können da nicht mithalten.

Besonders fein: Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S

Besonders fein

Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S

Test: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800s
Der Wilfa mit Glasbehälter zaubert in unserem Test den besten, feinsten Smoothie. Leider ist dafür die Qualität des Stellrädchens nicht besonders hoch.

In Sachen Feinheit ist der Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S absolute Spitzenklasse. Fasern, die bei anderen Mixern teils übrig bleiben, haben hier keine Chance. Mit etwa einer Minute Mixzeit geht das auch noch ziemlich schnell. Wer sich also daran stört, wenn Smoothies ein bisschen gröber bleiben, für den könnte der Wilfa einen zweiten Blick wert sein.

Möglich ist die tolle Leistung dank der 1800 Watt, die der Standmixer mitbringt. Der Nachteil daran ist, dass er beim Mixen leider ein wenig warm wird, sodass es eventuell hilfreich sein kann, mit Eiswürfeln oder gefrorenen Zutaten für Abkühlung zu sorgen. Außerdem ist der Wilfa Standmixer nicht so flüsterleise, wie wir und das gewünscht hätten – wir finden die 88 Dezibel aber noch in Ordnung.

Ärgerlicher ist da, dass die Verarbeitung an manchen Stellen ein bisschen billig wirkt. So zum Beispiel am Stellrädchen. Auch optisch war der Wilfa nicht gerade unser Favorit, aber in Sachen Ästhetik scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Dass im Lieferumfang kein Stößel enthalten ist, kann man als weiteren Nachteil sehen. Wir haben einen solchen im Test aber auch gar nicht gebraucht.

Toll finden wir hingegen, dass sich der Hersteller beim Material für den Behälter für Glas entschieden hat. Auch die Lasche am Deckel hat uns gefallen. So lässt sich der Mixer leichtgängig und bequem öffnen. Bei den anderen Standmixern im Test war das teils eine kleine Herausforderung. Auch die Saugnäpfe am Boden der Motoreinheit erfüllen ihre Aufgabe gut.

Weniger praktisch ist, dass der Behälter kein Geräusch von sich gibt, wenn er auf dem Motorblock in der richtigen Stellung einrastet. Nur dann nämlich kann der Mixer betrieben werden. Das ist in Sachen Sicherheit natürlich vorbildlich – dadurch, dass schwer festzustellen ist, ob der Behälter nun richtig steht, braucht man allerdings etwas Geduld.

Zusammengefasst ist der Wilfa Xplode ein Standmixer, den wir trotz kleiner Mankos – besonders in Sachen Verarbeitung – guten Gewissens empfehlen können. Das samtige Ergebnis überzeugt.

Die Profi-Variante: Vitamix Explorian E310

Die Profi-Variante

Vitamix Explorian E310

Test: Vitamix Explorian E310
Der Klassiker Vitamix bekommt mühelos alles kurz und klein. Auch die Top-Verarbeitung macht das Gerät zur Empfehlung.

Eine Überraschung ist es sicher nicht, dass auch ein Vitamix-Standmixer es unter die Empfehlungen geschafft hat. Immerhin ist der Hersteller einer der großen Namen in Sachen Mixer. Spätestens nach dem Test hat sich dies auch für uns bestätigt – wir sind mit hohen Ansprüchen an den Vitamix Explorian E310 herangegangen und wurden nicht enttäuscht. Bei diesem Standmixer stimmt einfach alles: die Qualität der Verarbeitung, die Bedienung und natürlich das Smoothie-Ergebnis. Aber natürlich lässt sich der Hersteller diese Leistung auch teuer bezahlen.

Die Motoreinheit des Vitamix wirkt solide, der Behälter ist aus Tritan und der Deckel so nachgiebig, dass er dicht schließt und sich trotzdem leicht abnehmen lässt. Mit starken 1500 Watt und 2 PS verwandelt der Motor des Standmixers alle Zutaten in ein feines Ergebnis. Ein bisschen warm wird der Smoothie dabei leider schon, was aber bei so einer Power keine große Überraschung ist. Wer gefrorene Zutaten oder zusätzliche Eiswürfel benutzt, umgeht dieses Problem.

Mit dem Vitamix kann man übrigens nicht nur klassische Smoothies zubereiten. Laut Hersteller ist er auch für Suppen, Sorbet, Nusscremes, das Kaffeemahlen und manche Teige geeignet.

Nur beim Stellrad sind wir nicht hundertprozentig zufrieden mit der Verarbeitung. Dieses lässt den Benutzer zehn Stufen manuell auswählen. Zusätzlich gibt es auch einen Kippschalter für eine Pulsfunktion. Sehr praktisch finden wir, dass es unter der Motoreinheit eine Kabelaufwicklung gibt. So hängt im Gebrauch kein zu langes Kabel im Weg, und zum Verstauen ist die Aufwicklung sowieso super.

Alles in allem ist der Vitamix Explorian E310 ein super Standmixer, der keine Wünsche offenlässt – sofern man bereit ist, den happigen Preis dafür zu zahlen.

Günstig: Severin SM 3737

Günstig

Severin SM 3737

Test: Severin Sm 3737
Der Severin ist für seinen geringen Preis gut verarbeitet und macht seinen Job fast immer zufriedenstellend.

Klein, aber oho: Der Smoothie-Maker Severin SM 3737 kann durch seine Verarbeitung, leichte Bedienung und Leistung überzeugen. Auch grobe Stücke werden in ihm klein. Seine einzige Herausforderung waren Karotten, die nicht völlig verschwanden.

Den Behälter aus Glas fanden wir super. Da nur ein Liter darin Platz findet, hält sich auch sein Gewicht in Grenzen. Mit einem Stellrad kann der Standmixer ganz einfach bedient werden. Es sind zwei Stufen sowie ein Rückwärtsgang vorhanden. Letzterer kann genutzt werden, wenn sich ein widerspenstiges Obst- oder Gemüsestück verklemmt hat.

Der Severin erreicht eine Lautstärke um 90 Dezibel und bewegt sich damit im Normalbereich. Allerdings gibt es keinen Stößel und auch sonst kein Zubehör – dafür ist der Smoothie-Maker aber sehr günstig.

Was gibt es sonst noch?

Bianco di Puro Attivo

30.000 Umdrehungen pro Minute bei 1400 Watt schafft der Bianco di Puro Panda. Hier bekommt man drei automatische Programme zur Auswahl für grüne Smoothies, Suppen und Fruchtsmoothies. Außerdem gibt es noch einen manuellen Modus. Die Klingen rotieren bei den Automatikprogrammen in verschiedenen Geschwindigkeiten und Dauer. Für eine 42 Grad heiße Suppe nutzt man das Suppenprogramm, das dauert 4:20 Minuten und damit am längsten. Die Temperatur haben wir nicht zusätzlich gemessen, hier ist im Stößel ein Thermometer integriert. So merkt man auch schnell, wie viel Wärme bei hoher Drehzahl entstanden ist, vor allem grüne Smoothies sollten eher nicht zu warm werden. Für die passende Temperatur kann man einfach Eiswürfel hinzufügen. Mit dem Mixer lässt sich ebenfalls Nussmilch herstellen, aber auch Mus, Dressings, Eis und Pudding.

Über ein Stellrad wird der Smoothie-Maker bedient, auch hier gibt es eine Pulse-Funktion. Der Smoothie-Maker wiegt 4,5 Kilo, hat einen festen Stand und vibriert während der Benutzung auch nicht. Der Behälter kann einfach ausgespült werden und das Standmixer selbst ist schnell mit einem nassen Lappen gereinigt.

Ultratec Power Mixer

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Test Smoothie-Mixer: Ultratec Power Mixer

Der günstigste Smoothie-Maker in unserem Test ist der UltraTec Power Mixer, dabei ist es auch ein sehr leistungsstarker Smoothie-Maker mit 32.000 Umdrehungen in der Minute und 1500 Watt. Hier ist kein Automatikprogramm vorhanden und auch das Bedienfeld ist mit Pulse-Taste, An/Aus und Rad zum Einstellen der Geschwindigkeit angenehm übersichtlich. Neue Standmixer riechen manchmal etwas unangenehm, das war auch hier der Fall. Wann und ob der Geruch nachlässt, konnten wir leider nicht feststellen. Ein optisches Highlight in der Küche wird der Ultratec nicht, er besteht zum Großteil aus Plastik, teils auch aus Metall. Kundenbewertungen weisen auch darauf hin, dass Langlebigkeit keine Stärke des Ultratec ist, für dauerhaften Gebrauch eignet er sich damit eher nicht.

Rosenstein & Söhne Profi-Standmixer

Über acht Programme verfügt der Profi-Standmixer von Rosenstein & Söhne zu einem angemessenen Preis. Der Standmixer ist gut verarbeitet und bietet einen Behälter für 1,75 Liter aus Glas. Kleingeschnittene Stücke schafft der Mixer ohne Probleme, bei größeren Stücken muss etwas nachgeholfen werden, hierfür ist auch ein Stößel dabei. Die Leistung kann sich mit 1500 Watt sehen lassen und wir empfehlen ihn.

Vitamix Ascent A3500i

Der teuerste Smoothie-Maker im Test mit über 800 Euro ist der Ascent A3500i von Vitamix. Für den Preis kann man schon eine Garantie erwarten, die beträgt hier 10 Jahre. Außerdem ist im Deckel eine Sicherheitsverriegelung eingebaut samt Self-Detect-Technologie , die Behältergrößen erkennen kann. Möchte man andere Behälter benutzen, muss man die aber extra kaufen. Timer und fünf Automatikprogramme sind die Funktionen des Standmixers. Wenn man den Stößel benutzen will, ist die Öffnung dafür etwas schwergängig und wenn zu viel im Smoothie-Maker ist, schwappt auch schnell etwas über. Der Kunststoffbehälter überzeugt uns nicht, denn ähnlich wie bei WMF kann hier Flüssigkeit in den Handgriff laufen. Die Leistung ist akzeptabel aber kein Highlight, nachhelfen mussten wir trotzdem und auch dann war nicht alles so fein, wie es sein sollte. Wir empfinden den Smoothie-Maker von Vitamix als völlig überteuert.

Philips HR3655/00

Beim Standmixer Philips HR3655/00 wurde der Stößel vergessen, dafür bekommt man einen Schaber. Der hilft uns aber nur beim Ausgießen. Dafür steht der Smoothie-Maker dank Saugnäpfen stabil und der Behälter ist aus Glas. Neben Pulse gibt es auch eine Ice Crusher-Funktion und eine für Smothies. Solange die Lebensmittel weich sind, werden die Smoothies gut, harte Zutaten mag der Smoothie-Maker nicht und kann hier nicht überzeugen.

AEG Gourmet 7 Standmixer

AEG hat sich beim Gourmet 7 Standmixer etwas Besonderes ausgedacht: Er ist leicht geneigt, dadurch ist er einfacher zu benutzen. Aber auch dieser Standmixer tut sich schwer mit härteren Lebensmitteln, er bietet allerdings auch nur 900 Watt. Fasern haben wir nach dem Mixen noch immer im Smooothie gefunden und der Kunststoffbehälter überzeugt uns nicht ganz. Es gibt bessere Geräte.

AEG Gourmet 7 Kompaktmixer

Ebenfalls faserig waren unsere Smothies beim AEG Gourmet 7 Kompaktmixer. Er eignet sich nur für kleinere Mengen, ist aber ordentlich verarbeitet und steht dank Saugnäpfen fest auf dem Tisch. Allerdings werden auch hier nur 900 Watt geboten. Gestört hat uns vor allem, dass das Kabel sehr kurz ist.

TurboTronic Smoothie-Maker

Wer es knallig bunt mag, sollte sich den Smoothie-Maker TurboTronic ansehen, er kommt wahlweise in Pink, Orange, Grün oder Schwarz, bietet aber nur 800 Watt Leistung und die kleinen Messer überzeugen uns nicht. Für weiche Zutaten ist er in Ordnung, alles andere dürfte den Smoothie-Maker überfordern. Die Füllmenge beträgt maixmal 1,5 Liter, dann erwischen die Messer aber nicht alle Zutaten, also lieber weniger einfüllen. Auch hier gibt es Saugnäpfe, aber keinen Stößel. Dafür darf man den Standmixer alternativ auch zum Mahlen von Kaffee oder als Ice Crusher verwenden.

Wissenswertes über Smoothie-Maker

Smoothie-Maker oder Mixer? Der Unterschied ist vor allem, dass normale Mixer nicht dafür gedacht sind, mehrere Minuten durchgehend benutzt zu werden, außerdem werden die Zutaten hier trotzt aller Bemühungen nie so fein wie bei einem Smoothie-Maker.

Rein für Obst genügt ein normaler Mixer durchaus oder alternativ eine Küchenmaschine, für mehr, faserige oder harte Zutaten sollte in der Küche der Smoothie-Maker aber nicht fehlen.

 Smoothie-Maker Test: Aeg Gourmet 7 Standmixer Tb7 1 8mtm

Natürlich kann man vor dem Kauf erstmal mit dem eigenen normalen Mixer testen, ob man Smoothies überhaupt mag und täglich trinken möchte. Für die regelmäßige Nutzung empfehlen wir aber doch einen Hochleistungsmixer, denn der hat sehr hohe Drehzahlen und wird auch mit Fasern und harten Lebensmitteln fertig. Wer nicht gerne Faserreste im Mund hat, wird den Vorteil zu schätzen wissen.

Angeblich werden Nährstoffe freigesetzt, da beim Mixen mit Smoothie-Makern die Zellwände der Pflanzen aufgebrochen werden. Diese vermeintlich verborgenen Nährstoffe werden dabei aber leider nicht wirklich freigesetzt, denn es gibt dafür keine wissenschaftlichen Belege.

Unser Darm kann die Zellwände auch ganz ohne Mixer aufbrechen. Dennoch sind grüne Smoothies natürlich gesund, denn so nimmt man eine große Menge Obst und Gemüse zu sich. Außerdem sind fein pürierte Zutaten leicht verdaulich und so ein Smoothie-Maker eignet sich nicht nur für Smoothies, sondern auch für Fruchtaufstriche, Nussmilch und vieles weitere.

Neben kalten Flüssigkeiten, kann so ein Smoothie-Maker aber auch warme Suppen oder Saucen, das liegt an der hohen Drehzahl. So spart man sich langes Kochen auf dem Herd.

So haben wir getestet

Wir haben alle Smoothie-Maker auf Herz und Nieren geprüft. Dafür haben wir faserige und weiche Lebensmittel wie Rhabarber, Mango, Kiwi, Äpfel, Birnen, Salat, Kräuter und Avocado benutzt.

Die Ergebnisse haben uns meist überzeugt, nur die Zubereitungsdauer war jeweils unterschiedlich.

Die Behälter bestehen meist aus Kunststoff, BPA-frei, sind aber nicht alle gleich groß und auch die Form unterscheidet sich.

Damit auch alles püriert wird, sollte der Wirbel durch die Form des Bechers beeinflusst werden, im Test machte die Form für das Ergebnis aber keinen Unterschied.

Ein Zahnrad unter dem Behälter verbindet sich mit der Übersetzung des Motorblocks, wenn der Behälter eingesetzt wird, das gelang überall problemlos. Nur wenn der Behälter eingesetzt ist, funktioniert das Gerät, diese Sicherheitsfunktion gibt es überall. Sobald das Gefäß abgenommen wird, stoppt das Gerät.

Die meisten Behälter dürfen allerdings nicht in den Geschirrspüler, lassen sich aber direkt nach dem Gebrauch einfach säubern. Alternativ kann der Behälter auch mit Wasser gefüllt nochmal laufen.

Die Klingen sind bei allen Geräten fest verbaut im Behälter und man kann sie auch zum Reinigen nicht herausnehmen, es sind entweder vier oder sechs Klingen.

Die meisten Geräte haben ein Kunststoffgehäuse, einige bieten auch Metall oder Cromargan. Und auch die Leistung ist bei fast allen Testgeräten ähnlich, zwischen 1000 und 1600 Watt. Das Gewicht beläuft sich meist auf vier Kilo oder mehr, dafür stehen sie bei der Benutzung aber auch fest auf dem Tisch und wandern nicht umher.

 Smoothie-Maker Test: Rosenstein & Söhne Br 1850w
Die Lautstärke haben wir gemessen.

Beim Test haben wir die Lautstärke im Leerbetrieb gemessen, alle Geräte lagen bei ca. 90 Dezibel, mit Inhalt wird der Smoothie-Maker aber leiser.

Unser Test-Smoothie bestand aus einem Apfel und einer halben Birne mit Kernen, einer Banane, drei Selleriestangen oder alternativ Rhabarber, einer Karotte, Chinakohl, Ingwer und Minze, dazu ein Drittel Wasser. Eine Minute haben wir das Ganze gemixt und dabei den Stößel verwendet, dann wurde das Ergebnis beurteilt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Standmixer und einem Smoothie-Maker?

Von der Funktion machen Standmixer und Smoothie-Maker weitgehend das Gleiche. Reine Smoothie-Maker sind meist kompakter als ausgewachsene Standmixer, da sie lediglich groß genug sein müssen, um einen Smoothie zu machen. Aber auch Standmixer firmieren teils unter dem Label Smoothie-Maker, was die Abgrenzungslinien etwas verschwimmen lässt.

Wie viel kostet ein guter Smoothie-Maker?

Um ausreichend Leistung zu garantieren, sollte man bereit sein, mindestens 150 Euro zu investieren. Je nach Ausstattung und mitgeliefertem Zubehör können aber auch teurere Geräte ein sehr gutes Pries-Leistungs-Verhältnis bieten.

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