Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp

Messerschärfer im Test : Scharfe Klingen im Handumdrehen

Update 17.01.2022

Ist das Küchenmesser stumpf, kann man es entweder schärfen lassen oder man macht das mit dem passenden Messerschärfer einfach selbst. Wir haben 36 Messerschärfer ausgiebig getestet und empfehlen einige davon.

Update 17. Januar 2022

Wir haben zehn neue Messerschärfer getestet. Neue Empfehlungen sind der Graef CC120DE und der Horl 2.

19. November 2020

Wir haben acht neue Messerschärfer getestet. Neue Empfehlungen sind der DMT Diamant Simple Sharp, der Vulkanus Professional G2, der Zwilling V-Edge und der Any Sharp Pro.

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Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Messer sollten immer dann geschärft werden, wenn sie nicht mehr perfekt schneiden. Mit einem scharfen Messer sollte man ein hängendes Blatt Papier durchtrennen können, ohne dass es reißt. Ohne eine Sägebewegung wird außerdem die Haut von einer Tomate durchtrennt, auch das Fleisch wird butterweich geschnitten.

Manuelle Messerschärfer kann man bei Bedarf schnell aus der Schublade holen und nach etwa 30 Sekunden ist die Schneide wieder scharf. Bei gröberen Scharten braucht es dann aber etwas mehr Zeit sowie einen elektrischen Schleifer oder einen Wasserstein. Elektrische Schleifer wurden auch getestet. Wir hatten 36 Messerschärfer im Test und können einige davon empfehlen.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Auch für Anfänger geeignetErfordert etwas ÜbungFür schnelles und häufiges SchärfenReparatur, Schliff und PolierenLuxus-Variante
Test: Dmt Diamant Simple SharpTest: Vulkanus Vulkanus Unisex Professional G2Test: Zwilling V EdgeTest: Graef Cc120deTest: 04 Horl2 Set Eiche © Horl
Modell DMT Diamant Simple Sharp Vulkanus Professional G2 Zwilling V-Edge Graef CC120DE Horl 2
Pro
  • Schleifen ohne Wellenbildung
  • Langlebige Diamantscheiben
  • Für Links und Rechtshänder
  • Auch für Wellenschliff und gezahnte Messer
  • Schärfen und Abziehen in Einem
  • Blatt sehr weit einführbar
  • Schwere, stabile Qualität
  • Schnelles Schärfen
  • Grobe und mittelfeine Steine
  • Für Links und Rechtshänder
  • Sekundärwinkel durch Kombination der Winkeladapter
  • Arbeit mit Schleifpaste möglich
  • Scharten werden vglw. zügig beseitigt
  • Winkel von 20 Grad wird exakt eingehalten
  • Für den Laien, mit etwas Übung geht kaum etwas schief
  • Einfaches Handling - perfekt für den Laien
  • Technisch simpel, aber für die Praxis ideal
  • Keine Wartung
  • Tauschbare Diamant- & Keramikscheiben
Contra
  • Billiger Plastikkorpus
  • Teure Wechselplatten
  • Schneide wird rechts nicht komplett erfasst
  • Braucht bei Scharten viel Übung, schnell ist die Schneide ruiniert
  • Anfällige Schleifsteine
  • Nur glatte Klingen
  • Plastikkorpus, der schnell zerkratzt
  • Manuelles Steinewechseln
  • Schlechte Ergebnisse beim Abrichten
  • Nicht für gezahnte Messer
  • Scheiben fast so teuer wie das komplette Gerät
Bester Preis
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Auch für Anfänger geeignet: DMT Diamant Simple Sharp

Auch für Anfänger geeignet

DMT Diamant Simple Sharp

Test: Dmt Diamant Simple Sharp
Schärfen ohne Risiko: Dank präziser Führung der Klinge können selbst Anfänger nichts falsch machen.

Mit dem DMT Diamant Simple Sharp kann jeder Laie einfach und schnell Messer in einem Arbeitsschritt abziehen und schleifen. Ausbuchtungen werden durch die beiden beweglichen Schleifplatten mit einer Diamant-Beschichtung zuverlässig verhindert. Der Messerschärfer ist zudem relativ günstig, die beiden Platten sind robust und zudem austauschbar.

Die beiden breiten Schleifscheiben bewegen sich auf Schlitten unter der Messerschneide nach außen – der Schleifwinkel wird dabei nicht verändert. Aufgrund der leichten Abwärts-Bewegung wird mehr Material abgetragen als bei anderen Schleifgeräten mit Scheiben oder Stäben. Die roten Punkte der Schleifplatte sind aus Keramik und sorgen für ein gleichzeitiges Abziehen. So erfolgen Abziehen und Feinschliff in einem Durchzug, was optimal für regelmäßiges Nachschleifen ist. Man kann die Schleifplatten auch gegen blaue Platten mit einer 325er-Körnung austauschen: Das beschleunigt die Entfernung von Scharten. Optional gibt es auch grüne, extrafeine Schleifplatten mit 1200er-Körnung.

Der Simple Sharp hat zwar eine V-Form, funktioniert jedoch anders als andere, ähnlich gebaute Messerschärfer. Herkömmliche Geräte in V-Form mit Hartmetall machen mit der Zeit die Klinge kaputt: Aus anfänglich mikroskopisch kleinen Unebenheit werden beim Nachschärfen nach einiger Zeit immer größer werdende Ausbuchtungen, die auch mit bloßem Auge zu erkennen sind. Mit dem Messerschärfer von DMT bleibt die Klinge glatt: Sie wird durch die Diamantplatten ebenmäßig geschliffen, ohne dass dabei Unebenheiten entstehen.

Die Bedienung des Modells ist einfach: Das Kochmesser wird mehrmals durch das Gerät gezogen. Bei scharfen Küchenmessern sind fünf bis zehn Züge ausreichend, bei stumpferen Kochmessern genügen zehn bis 15 Züge. Wenn ein Messer sehr stumpf ist, sollten die blauen, groben Diamantplatten genutzt werden oder ein Vorschliff mittels eines Schleifsteins durchgeführt werden.

Der Diamant Simple Sharp verfügt lediglich über einen voreingestellten Schleifwinkel von 20 Grad, der auch nicht verändert werden kann. Daher ist er ausschließlich für europäische Messer geeignet. Outdoormesser, Jagdmesser oder japanische Messer können mit diesem Modell nicht bearbeitet werden. Zudem ist der Korpus leider minderwertig gebaut: Die Haube verfügt über viele Grate und die Ausformung wirkt nicht wertig. Die Haube lässt sich abnehmen, um Schleifpaste aufzutragen oder für die Entfernung von Spänen.

Erfordert etwas Übung: Vulkanus Professional G2

Erfordert etwas Übung

Vulkanus Professional G2

Test: Vulkanus Vulkanus Unisex Professional G2
Der Messerschärfer für den geübten Profi schärft auch Klingen mit Wellen und Zahnung.

Die Bedienung des eindrucksvollen Vulkanus Professional G2 erfordert ein wenig Übung: Messer mit groben Scharten müssen sehr zügig und mit möglichst wenig Druck über den Wolframstahl gezogen werden. Gelingt dies nicht, vergrößern sich die beschädigten Bereiche noch. Daher wäre es auch am besten, solch beschädigte Klingen zunächst mit einem Schleifgerät vorzuschleifen. Dann kann bei dem Feinschliff mit dem Vulkanus wenig schiefgehen.

Hat man sich erst mal an den Messerschärfer gewöhnt, lernt man die Vorzüge des Geräts zu schätzen: Es glättet und schärft in nur einem Arbeitsgang. Mit dem Vulkanus kann die gesamte Länge der Schneide geschärft werden, auch bei Messern mit Schmiedewulst. Hat man das Schleifprinzip des Geräts einmal verstanden, lassen sich auch gezahnte Messer und Wellenschliff schärfen.

Die Wolframscheiben passen sich an den vorhandenen Winkel an. Durch das polierte Edelstahl sieht der Vulkanus Professional G2 sehr schick aus und macht so in der Küche auch optisch etwas her. Einziges Manko: Im Vergleich zu keramischen Stäben oder Scheiben ist der Feinschliff nicht ganz so gut.

Für schnelles und häufiges Schärfen: Zwilling V-Edge

Für schnelles und häufiges Schärfen

Zwilling V-Edge

Test: Zwilling V Edge
Für häufiges, schnelles Schärfen vieler Asia- oder Euro-Messer mit Profi-Klinge ist der V-Edge eine hervorragende Wahl.

Der V-Edge von Zwilling kombiniert die Vorteile eines Durchziehschärfers mit denen eines Wetzsteins: Die Benutzung ist einfach und er liefert in kürzester Zeit hervorragende Ergebnisse. Man muss sich aber auch ein wenig mit dem Messerschärfer beschäftigen – ergo Steine und Winkeladapter wechseln. Vor allem die Steine sollte man dabei sehr pfleglich behandeln: Ein Schärfestein kostet ganze zehn Euro.

Im Grobschliff ist der Materialabtrag deutlich höher, daher fällt der Arbeitsgang sehr viel kürzer aus, wenn Scharten und Kerben entfernt werden sollen. Trotzdem gibt es nicht die Gefahr, dass die Klinge ungleichmäßig geschliffen wird: Die Führung der Klinge ist sicher und genau. Auch eine Gefahr des Ausglühens besteht nicht. So kann jeder auch ohne viel Übung zahlreiche Messer in kurzer Zeit schärfen.

Der V-Edge hat zwei lange Schleifsteine, die v-förmig angeordnet sind. Die Steine gleiten auf einem Schlitten nach links und rechts und werden durch das Blatt des Messer auseinander gedrückt. Somit bewegt sich die Schneide zum Fuß der V-Form und wird zugleich von der Spitze bis zum Griffansatz geschliffen. Die Bewegung kann dann sehr zügig wiederholt werden.

Zudem kann man mit dem Messerschärfer verschiedene Messer bearbeiten: Je nach Asia- oder Euro-Messer-Typ werden die Steine auf passende Winkeladapter gesetzt. Zwilling bietet sowohl feine, als auch grobe Schleifsteine, die man schnell austauschen kann. Die Steine können von allen vier Seiten benutzt werden, sodass eine lange Lebensdauer zu erwarten ist. Der V-Edge ist außerdem sowohl für Links-, als auch für Rechtshänder geeignet.

Das Gehäuse kann leider nicht ganz mit der hervorragenden Funktionsweise mithalten: Der Korpus ist aus ABS-Kunststoff und wirkt nicht gerade wertig. In der Bewegung kommt die Messerspitze wiederholt mit dem Kunststoff in Berührung, wodurch der Korpus schnell zerkratzt. Ein austauschbarer Kopf aus schlagfestem Kunststoff oder Hartgummi könnte hier Abhilfe schaffen. Außerdem sind die Schleifstäbe sehr anfällig, sie zerbrechen wenn sie zu Boden fallen.

Insgesamt ist der V-Edge von Zwilling perfekt für zügiges und regelmäßiges Schleifen mehrerer Messer und somit nicht nur etwas für die Profi-Küche.

Reparatur, Schliff und Polieren: Graef CC120DE

Reparatur, Schliff und Polieren

Graef CC120DE

Test: Graef Cc120de
Der 15-Grad-Experte eignet sich hauptsächlich für die Klingenreparatur. Verschlissene Schneiden in Schuss bringen gelingt mit etwas Übung sogar Laien.

Der elektrische Messerschleifer CC120DE von Graef macht Klingen nicht nur wieder scharf, sondern kann diese auch reparieren und polieren. Das macht ihn zu einem Universaltalent für Haushalte, die ihre Messer nicht allzu pfleglich behandeln. Müssen regelmäßig Kerben und Scharten entfernt werden, erledigt der Messerschleifer von Graef das für Sie. Diese Vorschleifen-Funktion bieten nur wenige.

Die erste Führung des Messerschärfers ist für die erwähnten Reparaturen zuständig und dafür mit einem groben Diamantschleifstein ausgestattet, der mittels Federkraft in einem 20-Grad-Winkel auf die Klinge drückt. Um eine exakte Haltung zu gewährleisten gibt es einen Kunststoffeinsatz. Der sorgt dafür, dass der Winkel bei jedem Zug gleich bleibt. Jede Seite muss separat geschliffen werden, denn es gibt eine linke und eine rechte Führung. Dadurch können auch einseitig geschliffene japanische Messer wieder geschärft werden. Viele manuelle Geräte ermöglichen dies nicht. Dasselbe Prinzip gilt für den mittleren, feinen Schleifstein.

Der Grund dafür, dass der CC120DE so gut grob und fein schleift sind die im Vergleich zu Handschleifern wesentlich größeren beschichteten Scheiben. Sie können in derselben Zeit wesentlich mehr Abrieb erzeugen. Zusätzlich kommt noch die Drehung, die den Effekt ebenfalls verstärkt.

Wir haben in unserem Test komplett unbrauchbare Messer wieder scharf und nutzbar machen können. Das dauert allerdings auch seine Zeit. Für tiefe Scharten musste das Messer gerne bis zu 100 Mal bei der groben Scheibe durchgezogen werden und das pro Seite. Diese Arbeit wäre allerdings auch mit einem nassen Schleifstein zeitaufwändig.

Messerschärfer Test: Messerschärfer Update122021 Graef Cc120de
Der Messerschleifer CC120DE von Graef hat insgesamt drei Schleifscheiben, die zum Vorschärfen (Grob), zum Schärfen (Fein) und zum Abziehen (Polieren) sind.

Sind die Klingen unbeschädigt und lediglich stumpf, können Sie sich die Benutzung von Stufe Eins sparen. In diesem Fall reicht es vollkommen Stufe Zwei zu nutzen und das Messer anschließend mit Stufe 3 zu polieren. Nicht immer zufrieden waren wir mit den Ergebnis des Abrichten. Oft musste hier der Wetzstein zum Einsatz kommen.

Nach einiger Zeit verschmutzt die Polierkeramik und lässt sich mit einer eigenen Abrichtemechanik reinigen. Mit einem Hebel auf der Rückseite des Gerätes lässt sich der Dreck einfach abschaben. Gefallen haben uns Details wie das lange Kabel und der sich in der Bodenplatte befindende magnetische Schmutzfang. Das Hochglanz-Finish konnte hingegen nicht begeistern.

Nicht einhalten konnte der Messerschleifer das Versprechen, dass die Polierscheiben (Stufe 3) Wellenschliffmesser schärfen können. Das funktionierte in unserem Test alles andere als optimal. Die Polierscheibe kam nicht einmal annähernd in die Zwischenräume der Zähne und sie schleift auch nicht.

Zu empfehlen ist der Graef CC120DE für alle, die einen elektrischen Messerschärfer mit den erwähnten Extra-Funktionen Reparatur und Schleifen gebrauchen können. Der 20-Grad-Winkel beim Schleifen entspricht dem Standard amerikanischer und europäischer Messer. Für Asia-Messer mit 15 Grad sollten Sie auf den Graef CX125DE zurückgreifen.

Luxus-Variante: Horl 2

Luxus-Variante

Horl 2

Test: 04 Horl2 Set Eiche © Horl
Für die Reparatur und wöchentliches Abrichten sowie das zügige Entfernen von Graten ist der Horl 2 ideal - auch für Laien.

Um schartige Messer wieder fit zu bekommen gibt es zwei Lösungen: Ganz klassisch geht es mit einem Wasser-Schleifstein, was jedoch viel Übung erfordert und aufwändig ist. Sie können auch einen elektrischen Schleifer nutzen. Diese nehmen jedoch viel Platz weg, müssen irgendwo aufbewahrt werden und verursachen einen hohen Verschleiß. Beide haben also Nachteile. Der Horl 2 präsentiert sich als dritte Option, der diese Probleme löst.

Er führt vor, wie das Schärfen und Reparieren auch einfach geht. Anstatt die Klinge durch das Schleifelement zu ziehen, dreht Horl das Prinzip einfach um. Hier wird das Schleifgerät an der fixierten Klinge vorbeigezogen. Der Schleifstein rotiert dabei, sodass der Diamant optimal ausgenutzt wird. Beim Schleifen wird fast die Geschwindigkeit eines elektrischen Messerschleifers erreicht, ohne dabei an Genauigkeit beim Schleifwinkel einzubüßen.

Der Horl besteht aus zwei Komponenten: Beim sogenannte S-Pad handelt es sich um einen Holzblock, der sich rutschfest aufstellen lässt und an den Seiten eine Abschrägung von 15 beziehungsweise 20 Grad aufweist. Fixiert wird das Messer durch zwei Neodym-Magnete, die sich hinter der gummierten Schräge befinden.

Messerschärfer Test: Messerschärfer Update122021 Horl Horl2
Zwei Neodym-Magnete sorgen dafür, dass das Messer beim Schleifen nicht verrutscht.

Der Horl-Roller ist der zweite Teil des Schleifgerätes. Auf der einen Seite des Rollers befindet sich eine Diamantschleifscheibe, auf der anderen eine Keramikabziehscheibe. Das Griffstück aus Holz, das beide Seiten verbindet, ist kugelgelagert und rollt somit geräuschlos. Auf den »Rädern« ist zudem ein Gummiring, der kleine Richtungsänderungen ermöglicht und dafür sorgt, dass der Roller nicht holpert.

Das Prinzip ist einfach und doch wirkungsvoll: Beim Rollen bewegt die Schleifscheibe sich drehend am fixierten Messer entlang. Die Vor- beziehungsweise Rückwärtsbewegung zusammen mit der Drehung schleifen die Klinge. Der Schleifer ist dabei so effizient, dass sich sogar Scharten entfernen lassen.

Effizient ist jedoch relativ: Hat ein Messer deutlich sichtbare Verletzungen an der Wate muss man den Schleifstein pro Seite schon bis zu 150 Mal an der Klinge entlangfahren, um den Makel auszubessern. Ein Elektro-Schleifer braucht allerdings etwa genauso lange.

Messerschärfer Test: Messerschärfer Update122021 Horl Horl2
Beim Horl 2 wird zum Schleifen nicht die Klinge sondern der Schleifstein bewegt.

Die andere Seite der Klinge können Sie schleifen, indem Sie den Magnetblock einfach auf die andere Messerseite setzen. Achten Sie aber darauf, dass Sie den gleichen Winkel nutzen. Aufgrund der exakten Fixierung ist es auch kein Problem, das Schleifgerät neu an die Klinge anzusetzen. So muss nicht der ganze Weg in einem bearbeitet werden. Bei den anderen Schleifgeräten in unserem Test ist dies nicht möglich.

Zum Schleifen der verjüngten Spitze sollten Sie den Magneten weit vorne ansetzen. Dann folgt der Roller der Bewegung der Messerschneide. Wir waren begeistert davon, wie leicht sich die Nutzung erschließt und wie nachvollziehbar sie selbst für Laien ist.

Die Kugellager des Horl sind wartungsfrei. Und sollten die Abzieh- oder die Schleifscheibe verschlissen sein, lassen diese sich einfach austauschen. Der Ersatz kostet allerdings fast genauso viel wie das komplette Gerät. Alternativ gibt es das Einsteigermodell, den Horl 2 Cruise. Dessen Scheiben lassen sich nicht auswechseln und es steht auch nur eine Schräge mit 20-Grad-Winkel zur Verfügung.

Des weiteren hat der Hersteller den Horl 2 Pro im Sortiment. Die Luxusausgabe schlägt mit 300 Euro zu Buche. Dafür gibt es ein Planetengetriebe, das die Rollbewegung übersetzt in eine dreifache Schleifbewegung.

Wir haben zwei Horl 2 in unserem Test gehabt, denn beim ersten Gerät kam es schon nach ein Paar Messern zum Abplatzen der Diamantbeschichtung. Laut Hersteller handelt es sich dabei um einen sehr seltenen Materialfehler. Der Hersteller tauschte das Gerät sofort aus.

Wer seine Messer liebt, aber nicht erst lernen möchte mit dem traditionellen Schleifstein zu arbeiten, dem ist der Horl 2 wärmstens zu empfehlen.

Was gibt es sonst noch?

Es gibt außerdem noch einige Messerschäfer, die aus verschiedenen Gründen keine Empfehlung erhalten haben.

Manuelle Messerschärfer

Mit dem Kyocera DS-38 lassen sich nur Santoku-Messer und alle anderen Messer mit durchgehender Schneide schleifen. Durch die enge Führung kann der Schleifwinkel nicht so verrissen werden, solange man sich auf ein sauberes Durchziehen konzentriert. Dabei hilft eine Druckanzeige: Wird die Klinge zu stark auf die Scheiben aus Keramik gedrückt, leuchtet die Lampe am Gehäuse rot statt grün. Zudem stoppt der Motor und es wird vor einem übermäßigen Materialabtrag gewarnt.

Es können sowohl Stahl-, als auch Keramikmesser bearbeitet werden. Die Schneide rutscht ohne Probleme auf den beiden Rollen aus Keramik, die hinter den Scheiben sitzen. Abziehen und Schärfen geht in einem Schritt, daher gibt es nur eine mittlere Körnung. Der Materialabtrag ist für einen Vorschliff trotzdem ausreichend, nur bei tiefen Scharten dürfte etwas etwas länger dauern.

Der WMF Gourmet kommt in einem minimalistischen Design daher: Er hat nur zwei Öffnungen und die Optik erinnert an den Griff eines Samurai-Schwertes. Der Edelstahlrahmen steht dank kleiner Gummifüße sicher auf der Arbeitsfläche, die Hand wird durch einen runden Schild geschützt. Die Messerführung steckt eher locker und kann zur Reinigung abgenommen werden.

Die Doppelscheiben aus Keramik haben eine gute Qualität und sind eher grob. Auch kleinere Scharten können so in angemessener Zeit entfernt werden. Der Materialabtrag ist hier ein wenig höher als bei anderen manuellen Messerschärfern. Mit gewissen Einschränkungen eignet sich der grobe Schliff damit auch für den Vorschliff. Die Körnung der Scheiben wird nicht angegeben, jedoch ist allein deren Vorhandensein ein Zeichen von Qualität. Bei günstigeren Modellen gibt es Stäbe, die nur für einen geringeren Materialabtrag sorgen. Auch mit diesem Gerät können nur glatte Klingen geschärft werden.

Mit dem Chef’s Choice ProntoPro 4643 können Laien und Profis gleichermaßen schneller Messer feinschleifen und abziehen. Mit den beiden Messerführungen für 15 und 20 Grad lassen sich nicht nur europäische, sondern auch asiatische Messer bearbeiten. Die Verarbeitung des Messerschärfers ist erstklassig und er steht dank des höheren Gewichts stabil. Der Griffbereich ist gummiert und unter dem Schleifkopf gibt es einen Gummifuß, der das Abrutschen verhindert.

Die Aluminiumfassung an den Klingenführungen stabilisiert den Kunststoffbereich darunter. Die Oberseite lässt sich abnehmen, die Schleifsteine könnten also ersetzt werden. Für die Reinigung ist diese Öffnung aber nicht gedacht, denn der Schleifstaub lässt sich nur durch die Messerführung ausklopfen. Für das Entfernen des Metallabriebs gibt es keine Öffnung, so bleibt alles im Gerät liegen. Für den Vorschliff eignet sich dieser Messerschärfer außerdem nicht, wenn die Schneide grob beschädigt ist, muss das auf einem Schleifstein, Wasserstein oder mit einem elektrischen Gerät beseitigt werden.

Mit dem AnySharp Pro lässt sich lediglich ein Grobschliff realisieren. Für den Feinschliff sowie das Abziehen ist ein zusätzliches Gerät nötig. Dafür hat man dank des Saugnapfs, mit dem sich der Schleifer an der Arbeitsplatte befestigen lässt, beide Hände frei und kann so die Schneide besser führen und gleichmäßiger Druck ausüben. Das Gerät ist handlich, robust und wartungsfrei und kann somit sogar unterwegs genutzt werden.

Elektrische Messerschärfer

Der Camry Messerschärfer ist eher ein Schleifstein, da die Führung ungenau ist und die hohe Geschwindigkeit ihn für den exakten Klingenschliff ungeeignet machen. Um mit ihm grob Scharten zu entfernen, müsste man lange üben, wenn man keine weiteren Schäden erzeugen will. Für grobe Klingen können wir ihn uns vorstellen, denn dafür könnten die beiden schwarzen Abdeckungen entfernt werden.

Die Anleitung ist aber schlecht übersetzt und das Gehäuse billig, so sind wir dennoch eher bei einem Low-End-Modell, das beste Küchenmesser sollte man damit definitiv nicht schärfen. Pluspunkt: Er ist recht leise.

Der Graef Hybrid 220 CC 80 macht mit seinem soliden Gehäuse und der langlebig wirkenden Mechanik einen guten Eindruck. Seine größte Stärke ist der sich langsam drehen Schrittmotor. Dieser macht nur wenig Lärm und verhindert ein Überhitzen der Klingen. Der Messerschärfer selbst kann allerdings sehr wohl überhitzen, selbst im Leerlauf. Nach etwa 20 Minuten durchgehendem Betrieb schaltet sich das Gerät automatisch ab und kann erst wieder genutzt werden, wenn es vollständig ausgekühlt ist. Auch sollte man einiges an Übung mitbringen, um den Schleifer korrekt bedienen zu können.

Wissenswertes übers Messerschleifen

Nicht alle Schleifgeräte sind fürs Schärfen von allen Küchenmessern geeignet. Man schleift asiatische Messer mit 15 und europäische mit 20 Grad Schneidewinkel.

Sind die Schneiden stumpf, nutzt man einen Messerschärfer. Deren Schleifsteine können aus verschiedenen Materialien bestehen, etwa Quarz, Wasserstein, synthetischem Diamant, Keramik, Stahl oder Korund.

Wie man Küchenmesser richtig schleift

Bei Messerschärfern gibt es unterschiedliche Arten: Mit Wetzstäben wird die Klinge aufgerichtet, aber kein Material abgetragen. Ist das Messer stark beschädigt, nutzt man Schärfgeräte und Wetzsteine. Wir haben in unserem Test elektrisch und manuell schleifende Geräte getestet, von denen mehr oder minder stark das Material abgetragen wird.

Stumpfe Klingen können durch zwei mögliche Schäden verursacht werden: eine stumpfe Schneide oder Scharten. Vielen manuelle Messerschärfer sind gut dazu geeignet, stumpfe Schneiden zu schärfen. Ihre Rollen oder Schleifsteine sind gerade grobkörnig genug, um minimal Metall abzutragen.

Kerben etwa von einem Sechstel Millimeter können mit einem Stein mit mittlerer Körnung nicht in einigermaßen kurzer Zeit beseitigt werden, hierzu ist der Materialabtrag nicht hoch genug. Dazu muss ein Nassschleifstein (Wasserstein) her, ein Wetzstein (Schleifstein) oder ein Schärfgerät. Ansonsten kann man die Messer auch zum Schleif-Service bringen.

Messerschärfer Test: Wetzstab Wüsthoff
Ein Wetzstab richtet die Klinge nur auf.

Wetzstäbe eignen sich für den Einsatz jeden Tag gut. Ein Metzger oder Koch zieht vor der Arbeit das Messer einige Male ab am Wetzstahl. Das bringt aber nur etwas, wenn das Messer vorher noch nicht stumpf war. Die Klingen werden hier nämlich nur aufgerichtet, um wenige hundertstel Millimeter und somit nachgeschärft. Die Klinge bleibt so länger scharf, aber man kann auf diese Weise keine stumpfen Klingen schärfen. Wetzstäbe sind aus Diamant, Wolfram-Karbid-Beschichtung, Keramik oder Stahl.

Wetzsteine, man nennt sie auch Schleifsteine, nutzt man für stärkere Beschädigungen. Es sind Scheiben aus kristallinem, körnigem Material. Steine mit 1000er-Körnung sind vor allem für grobe Schärfarbeiten geeignet, unabhängig vom Schneidewinkel kann damit geschärft werden. Man braucht aber etwas Übung, um sie nutzen zu können und bestenfalls noch eine Vorrichtung, in der das Messer in einem bestimmten Winkel fixiert werden kann.

Messerschärfer Test: Weztstein
Manuelles Schleifen mit nassem Schleifstein erfordert Geduld und Zeit.

Klassisches Messerschärfen geschieht auf dem nassen Schleifstein. Auf einer Seite hat der eine grobe 1000er Körnung, auf der anderen eine feinere (3000 oder 6000). Die feinere ist fürs Abziehen des Messers da, also zur Glättung nach dem gröberen Schleifen.

Für das manuelle Schleifen braucht man Übung und Zeit. Vor allem grobe Scharten beschäftigen einen gut eine halbe Stunde. Damit der Schleifwinkel sauber gehalten werden kann, gibt es Schleifkeile als Schleifhilfe, vor allem für Anfänger sind die gut.

Der Nassschleifstein hat den Vorteil, dass auch Laien damit nicht viel falsch machen können. Ein Messer macht man damit nicht so schnell kaputt. Mit einem elektrischen Schärfer dagegen kann das sehr schnell passieren, wenn man nicht weiß, was man tut.

Zum Nassschleifen gibt es viele Videoanleitungen. Messermachen ist etwa empfehlenswert, kürzer geht es mit Selbstversorger Rigotti.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Chefschoicediamant
Manuelle Schleifgeräte: auch für Anfänger geeignet.

Unter manuellen Schleifgeräten versteht man kleine Tischgeräte mit Schleifkopf, der vier, drei oder zwei Abzieh- oder Schärfmethoden bietet. Gemeinsam haben alle, dass die Schneide in einem Rutsch mit passendem Druck durch die Messerführung gezogen werden muss. Dabei darf das Blatt nicht nach links oder rechts abkippen. Bestenfalls wird der Klingenrücken mit dem Zeigefinger gestützt.

Ein enger Führungsschlitz wäre auch gut, bestenfalls gerade so breit wie auch die Schneide. Schleifgeräte wollen jedoch universell sein, Klingenblätter gibt es von 1,6 Millimetern bis zu 4 Millimetern, dementsprechend breit sind die Führungen dann auch.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Elektrische Messerschärfer: Vorsicht, hier kann man schnell seine Messer ruinieren.

Bei einem elektrischen Messerschärfer denkt man erstmal an Zeitersparnis, es geht aber nicht darum: Sie sind perfekt geeignet für verunstaltete und schartige Klingen. Die Schleifsteine drehen sich entweder langsam oder schnell, tragen dadurch viel Material ab und auch tiefe Scharten sind schnell beseitigt.

Von schnelldrehenden Scheiben wird auch die Klinge erhitzt, dann können sie ausglühen. Dem zuvor gehärteten Stahl geht die Festigkeit verloren, ebenso verkürzt sich die Standzeit der scharfen Schneide. Vorzuziehen sind langsam drehende Geräte, die sind außerdem leiser.

Der Führungsschlitz sorgt dafür, dass die Schneide entweder im 15 oder 20 Grad Winkel berührt wird.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Innenleben eines elektrischen Messerschärfers.

Bei guten Geräten gibt es eine Federmechanik, wenn die Klinge zu stark drückt, lässt die den Stein auf der Welle zurückweichen. So wird ein ungleichmäßiges Schleifbild verhindert.

Elektrische oder mechanische Messerschärfer – oft eine kontroverse Diskussion. Bequemlichkeit sowie Zeitersparnis spielen eine Rolle, dafür ist aber auch der Materialabtrag hoch. Die Klinge könnte sich außerdem erhitzen und so dauerhaft verformen.

Elektrische Messerschärfer sind dann lohnenswert, wenn man viele Messer intensiv nutzt und dabei häufig die Schneiden beschädigt werden. Etwa in Restaurant- oder Großküchen.

Das richtige Schleifgerät

Wer viele verschiedene Messer, darunter europäische und asiatische hat, braucht ein Schleifgerät, das für beide Arten geeignet ist. Einige Geräte sind für Messer mir einer Klingenwulst nicht geeignet, dafür aber gut für Santoku-Messer.

Die Ausprägung der Messerführung sollte man sich vor dem Kauf auch anschauen, ist der Griff dick, kann das schonmal zum Problem werden. Hier wurde im Test eines unserer Messer dann nicht auf der ganzen Länge geschärft.

Messerschärfer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Kai APW17: 5 bis 20 Millimeter dieser Schneiden erreicht der Schleifstein nicht.

Man kann theoretisch jedes Messer durchs Schleifgerät ziehen, aber nur bei hartem Messerstahl bleibt die Schärfe erhalten. Vor allem sind das die japanischen Damastmesser aus vielen Stahl-Lagen. Auch Edelstahl-Klingen lassen sich gut schärfen.

Normalerweise kann man vor allem geschmiedete, hochwertige Messer gut schärfen. Gestanzte, günstige dagegen eher nicht. Probieren kann man es aber trotzdem. Hält die Schärfe dann nicht lange, ist oft das Material und nicht das Gerät schuld.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Vulkanusprofessional
Brotmesser schaffen nur spezielle Messerschärfer.

Spezielle Zahnung wie beim Brotmesser oder Wellenschliff bei Käse- oder Steakmessern kann man nur mit einem speziellen Gerät schärfen. Im Test konnten das nur Anyuke und Vulkanus.

Bei der Körnung gab es bei unseren Testgeräten oft keine Angabe, Zoomyo war da eine Ausnahme.

Der Schleifwinkel

Welches Gerät man braucht, hängt von den Messern ab. Santokus etwa brauchen einen Winkel von 15 Grad beim Schleifen, europäische Messer 20 Grad. Ein Santokus wird auch auf 20 Grad geschliffen noch scharf schneiden, nur ist es dann eben kein Santoku mehr.

Von vielen Herstellern wird nichtmal in der Bedienungsanleitung der Schleifwinkel angegeben. Ein Problem ist das aber meist nicht, denn bei vielen ist der Winkel bereits auf 20 oder 15 Grad eingestellt.

Bei den manuellen Geräten kann der Schleifwinkel manchmal auch verstellt werden, alternativ passen sich manche Geräte während der Nutzung auch an den Winkel des Messers an. Ein voreingestelltes Gerät sollte für den Hausgebrauch aber definitiv ausreichend sein.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Chefschoicediamant
Mit zwei definierten Schleifwinkeln.

Die Anleitung ist nicht immer gut, teils gibt es auch gar keine. Wenn sie aber doch vorhanden ist, sollte man sie sich ansehen, denn wenn man einfach ohne Plan schleift, kann das die Klinge beschädigen oder zerstören.

Für alle Schärfgeräte, die wir getestet haben, gilt aber: Klinge ohne anzuhalten und gleichmäßig über Stein oder Rolle ziehen. Die Schneide muss dabei auf ganzer Länge in einem Rutsch über die Steine gleiten. Macht man Fehler, dann können sich Rillen oder Kerben auf der Klinge bilden.

Beim Schärfen können drei Schritte unterschieden werden: das Vorschärfen, der Feinschliff und das Abziehen.

Beim Vorschärfen wird erst das Messer geschliffen, Schäden und Mängel werden so entfernt. Hier nimmt man eine grobe Körnung, teils bieten die Schärfer aber keine Option fürs Vorschärfen an. Vor allem bei den manuellen Geräten ist das so. Sinnvoll ist es ohnehin nur, wenn die Messer stark beschädigt sind.

Danach kommt der Feinschliff, bei dem mit feinerer Körnung geschliffen wird. Genug für grobe Scharten ist das nicht, als erster Schritt reicht es aber.

Danach ist das Abziehen dran, das Messer wird hier entweder am Wetzstahl abgezogen oder mit einer Keramikscheibe poliert.

So haben wir getestet

Wir haben uns 36 Testgeräte ausgesucht, darunter manuelle wie auch motorbetriebene. Die Wahl fiel deshalb auf diese Mischung, da es meist nicht nur um den Feinschliff geht, sondern ebenso um den Vorschliff, um Scharten zu beseitigen.

Getestet haben wir mit Haushaltsmessern unserer Bekannten, außerdem mit den hochwertigen Messern aus unserem entsprechenden Test der besten Küchenmesser. Hierzu hatten wir die Klingen zuvor absichtlich beschädigt.

Wichtig waren uns Rutsch- und Standfestigkeit, außerdem wollten wir wissen, ob man das Gerät auch für den Vorschliff nutzen kann oder nur für Abziehen und Feinschliff. Viele günstige Geräte, vor allem die, die feststehende Steine (ohne Rollen) haben, sind für den Vorschliff nicht geeignet.

Elektronische Messerschärfer eignen sich dafür theoretisch schon, praktisch aber war oft die Messerführung ungenau und der Schleifstein drehte oft zu schnell. Korundschleifscheiben können schnell zu viel Material abtragen, wenn sie zu grob sind.

Gelingt der Vorschliff aber, braucht man für den Feinschliff noch ein weiteres Gerät. Hier haben wir aber ein Modell von Graef im Test, das dieses Problem löst.

Außerdem haben wir auf die Lautstärke geachtet und uns bei Überhitzung das Abschaltverhalten angesehen. Bei den schnelldrehenden Schrittmotoren ist das gewollt, denn bedingt durch die Technik erhitzen diese sich stark.

Kochmesser Test: Kochmesser Alle Asiasantoku
Santoku: Durchgehende Schneiden können von vorn bis hinten geschärft werden, an jedem Schleifgerät. Bei europäischen Klingen gibt es Einschränkungen.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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