Brot wie vom Bäcker Test: Brotbackautomat

Brotbackautomaten im Test : Brot wie vom Bäcker

Update 22.02.2022

Wer keine Lust hat, sein Brot täglich frisch vom Bäcker zu holen, kann es auch zuhause selbst backen. Entweder im Ofen oder – wenn es etwas komfortabler sein soll – mit einem Brotbackautomaten. Die sind schon relativ günstig zu haben. Wir haben 25 Modelle getestet.

Update 22. Februar 2022

Wir haben sechs weitere Brotbackautomaten getestet. Neue Empfehlungen sind der Panasonic SD-YR2540 und der Tefal PF240E Pain Delice.

24. Februar 2021

Wir haben vier weitere Brotbackautomaten getestet. Neue Empfehlungen sind der Moulinex Flower Delight und der Rommelsbacher BA 550.

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Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Dass Brotbackautomaten dem Namen entsprechend nur Backen können, stimmt nicht ganz, denn der Teig kann damit auch geknetet werden. Je nach Teigart gibt es dafür das passende Programm, das spart Zeit und Nerven. Die Automaten eignen sich damit für alle, die gerne und regelmäßig selbst Brot backen. Es gibt aber auch einige Tücken bei bestimmten Automaten, auf die weisen wir im Test hin.

Mit 25 Geräten (19 davon sind aktuell verfügbar) haben wir getestet, welche Automaten überzeugen können.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Große ProgrammauswahlVielfältigMultitalentGute Preis-LeistungFür Einsteiger
Test: Panasonic Sd Yr2540Test: Brotbackautomat – Testsieger Moulinex MAC.PANE MOULINEX OW 6101Test: Moulinex Flower Delight Ow240eTest  Brot wie vom Bäcker: Rommelsbacher BA 550Test: Tefal Pf240e Pain Delice
Modell Panasonic SD-YR2540 Moulinex Mac.Pane OW6101 Moulinex Flower Delight OW240E Rommelsbacher BA 550 Tefal PF240E Pain Delice
Pro
  • Hefe- und Nuss/Rosinen-Spender
  • Beste Verarbeitung
  • Kann auch Sauerteig gären
  • Stabilste Backform
  • So leise wie kein anderer!
  • Erstklassige Brote
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Für Roggen-Vollkorn (205 Grad)
  • Durch anfahrenden Motor leise & langlebig
  • Zubehör für Joghurt, Quark
  • Verzögerung 13 Stunden
  • Individuelles Programm
  • Maximal 192 Grad über dem Brot
  • Anleitung mit sehr gutem Rezeptbuch
  • Zahn-Mechanik der Backform
Contra
  • Hoher Preis
  • Kein On/Off-Schalter (0,42 Watt)
  • Baguette-Einsatz überzeugte nicht
  • Unbeleuchtetes LCD
  • Glutenfrei-Programm nur für 1.000 Gramm
  • Kein Sichtfenster
  • Kein On/Off-Schalter (0,4 Watt)
  • Reinigung erschwert
  • Leise brummendes Netzteil
  • Messbecher schlecht ablesbar
  • Beschleunigendes Geräusch
  • Seiten neigen zu dicker Kruste / Verbrennen
  • Kein On/Off-Schalter
Bester Preis
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Große Programmauswahl: Panasonic SD-YR2540

Große Programmauswahl

Panasonic SD-YR2540

Test: Panasonic Sd Yr2540
Irre viele Programme und Möglichkeiten bietet der Panasonic dank speziellem Sauerteighaken! Zu dem Gerät gehört ein Nuss- und Hefe-Spender, außerdem ist er äußerst leise.

Der Panasonic-Brotbäcker ist mit Abstand der leiseste in unserem Testfeld. Mit seinen insgesamt 32 Programmen kann er außerdem sehr vielfältig eingesetzt werden – unter anderem im manuellen Betrieb, der das freie Starten des Knet-, Gehen-lassen- und Backvorgangs ermöglicht. Die beschichtete Aluminium-Backform ist robuster als die (ebenfalls beschichteten) Blech-Backformen anderer Modelle.

Wir haben das Panasonic-Gerät mehrere Wochen lang gründlich getestet. Wir nutzten ihn sowohl zur Herstellung von Vollkorn-Brot und Marmelade als auch zum Kneten von Pizza- und Kuchenteig. Die größten Unterschiede zur Konkurrenz sind die geringe Motorlautstärke, der Hefe- und Nuss-Spender und das Fixieren der Backform mit einer runden, zahnförmigen Aufnahme. Dadurch muss man die Form nicht erst ein Stückchen drehen, damit sie einrastet. Es reicht, sie einfach abzusetzen. Hinzu kommt die Backform, die nicht wie bei den anderen Modellen aus dünnem, beschichteten Blech, sondern aus Aluminium besteht.

Brotbackautomat Test: Brotbackautomaten Update122021 Panasonic Sd Yr2540
Egal, ob dunkel oder hell: Brote mit gleichmäßiger Färbung und dünner Kruste gelingen so gut wie immer.

Beim Backen hat uns das Gerät ebenfalls überzeugt: Über dem Brot erreicht der Backraum Höchsttemperaturen von 184 Grad. So ist nicht nur seitlich, sondern auch oben eine Bräunung vorhanden. Trotz hoher Temperaturen schafft Panasonic es, ein ebenmäßiges Ergebnis zu erzielen. Das schaffen viele Konkurrenzmodelle nicht.

Bedienung

Der Brotbackautomat von Panasonic bietet eine gewaltige Auswahl an Programmen: Optionen für Sauerteig und glutenfreie Teige fehlen hier definitiv nicht. Bei glutenfrei kann man aus vier Programmen (Brot Pizza, Nudeln, Kuchen) wählen, für Sauerteig gibt es drei (Starterkultur Gären, nur Kneten, Brot).

Brotbackautomat Test: Brotbackautomaten Update122021 Panasonic Sd Yr2540
Dem Gerät liegt auch ein Aufkleber mit den Programmbeschriftungen auf Deutsch bei.

Die meisten Programme haben eine vorgeschaltete Ruhephase. Während dieser können sich die Temperaturen der einzelnen Zutaten angleichen. Dadurch wird zwar der Zeitaufwand erhöht, aber auch das Ergebnis verbessert. Laut Angaben des Herstellers hat die Backform eine Diamant-Fluor-Antihaftbeschichtung, die besonders kratzfest ist. Dank dieser können Sie sich das Einfetten der Form sparen und das Brot rutscht, nachdem es fertig gebacken ist, dennoch ganz leicht heraus.

Eine Besonderheit der Panasonic-Modelle ist, dass der Knethaken nicht komplett fest auf der Welle sitzt, sondern ein bisschen Spiel hat. Dadurch kann er nach dem Backen leichter gelöst werden. Ein Loch im Brotboden entsteht natürlich dennoch, weshalb es von Vorteil ist, den Haken zu entfernen, sobald der Knetvorgang abgeschlossen ist.

Auskunft darüber, was der Brotbackautomat gerade macht, gibt das Display. Dort wandert ein Balken von Rest zu Knead, Rise und schließlich zu Bake. Außerdem wird die verbleibende Laufzeit herunter gezählt. So weiß man stets Bescheid.

Mit dem Hefespender des Automaten von Panasonic wird die Trockenhefe im Anschluss an die erste Knetphase hinzugegeben. Die bereits vermengten Zutaten bieten der Hefe ideale Bedingungen in Sachen Wärme und Feuchtigkeit. Eingefüllt wird die Hefe in den Zwischendeckel. Die Mechanik zum Öffnen beziehungsweise deren Stellmotor sitzt im Korpus. Ebenso verhält es sich mit dem Nuss- und Rosinenspender. Der Vorteil davon ist, dass sowohl nasse als auch trockene Zutaten wie Speck oder Walnüsse erst zum Schluss der Knetphase zum Teig dazukommen und so intakt bleiben.

Brotbackautomat Test: Brotbackautomaten Update122021 Panasonic Sd Yr2540
Der praktische Nuss/Rosinen-Spender.

Abgerundet wird der Panasonic durch Extras wie dem beiliegenden Sauerteig-Haken (wie eine Gabel gefächert) und ein Beschriftungslaben, auf dem die Programme auf Deutsch aufgelistet sind. Das erspart Ihnen, sich die englischen Bezeichnungen merken zu müssen.

Der Aufbau des Scharniers ist solide und wirkt langlebig. Das trifft auch auf den Zwei-Komponenten-Deckel zu. Leider ist dieser nicht zur Reinigung abnehmbar. Gut gelungen finden wir dafür die abwischbaren Bedienfeld-Tasten. Und sollte es einmal zu einem kurzzeitigen Stromausfall kommen, schützt die eingebaute Stromausfallsicherung vor unschönen Überraschungen. Der Panasonic merkt sich, welche Einstellungen gerade aktiv waren, und arbeitet weiter, sobald wieder Strom da ist.

Nachteile

Der SD-YR2540 von Panasonic verzichtet auf ein Sichtfenster, durch das man den Backvorgang beobachten kann. Das ist zwar durchaus ein Nachteil, aber es gibt einen guten Grund, warum die meisten empfehlenswerten Modelle darauf verzichten: Die dadurch entstehende Unterbrechung der oberen Metallabschirmung sorgt dafür, dass sich die Backtemperatur deutlich verringert. Die Folge sind blasse Brotoberseiten. Es spricht also durchaus einiges für das weglassen des Sichtfensters.

Vielfältig: Moulinex OW 6101

Vielfältig

Moulinex Mac.Pane OW6101

Test: Brotbackautomat – Testsieger Moulinex MAC.PANE MOULINEX OW 6101
Auch spezielle Brotwünsche können hier erfüllt werden – und schmecken sehr gut.

Ein Automat, der im Test voll überzeugen konnte, ist der Moulinex OW 6101. Brote mit einer Backmischung gelingen perfekt. Sogar mit dickerer Kruste, wenn man das möchte. Uns überzeugt neben der guten Leistung auch die Verarbeitung.

Daneben bietet er eine Warmhaltefunktion und eine Funktion für Stromausfälle. 16 Programme dürften jeden zufriedenstellen, neben dem reinen Brotbacken kann er etwa auch Marmelade kochen, Nudel- oder Pizzateig, Hefeteig oder Brot ohne Salz.

Er ist kein optisches Highlight, passt aber dafür mit seiner weißen Farbe in jede Küche. Die Spaltmaße passen, es gibt keine scharfen Kanten und auch die Scharniere sind stabil und robust. Zum Reinigen kann man außerdem den Deckel abnehmen.

Da die Tasten keine Zwischenräume haben, kann das Bedienfeld ganz einfach gereinigt werden. Da stören uns auch die mechanischen Tasten nicht, denn durch die Abdeckung sind sie weich und angenehm zu drücken. Eine gleichmäßige Hitzeentwicklung bekommt man hier durch zwei Heizelemente, vor allem bei Baguettes ist das sehr praktisch. Dafür fehlt aber die Umluft. Die Tasten sind übersichtlich und durch die Bilder gut verständlich. Ein Display zeigt, welches Programm man ausgewählt hat und außerdem Markierungen für den Bräunungsgrad und die Brotgröße. Wenn man lieber eine andere Sprache möchte, so kann man einfach Aufkleber verwenden, die dem Gerät beiliegen.

Ein Timer erleichtert die Bedienung außerdem. Hier kann eingestellt werden, wann das Brot fertig sein soll, das kann z. B. in zehn Stunden sein, dann berechnet der Automat die Zeit, die das Programm braucht und daraus ergibt sich eine Startzeit, z. B. nach sieben Stunden. Beim Moulinex gibt es einen Timer für bis zu 15 Stunden, das sind zwei mehr als beim Durchschnitt der getesteten Automaten.

Außerdem bietet der Brotbackautomat von Moulinex eine Memory-Funktion, die ist vor allem, praktisch wenn der Strom ausfällt oder man versehentlich den Stecker zieht. Bis zu sieben Minuten merkt sich das Gerät dann das Programm sowie den bisherigen Fortschritt und fährt an genau der Stelle fort, wo es aufgehört hatte. Wir finden das sehr durchdacht.

Wenn in der finalen Phase des Knetens noch Zutaten hinzugefügt werden sollen, gibt das Gerät ein akustisches Signal. Deckel auf, Zutaten einfügen und schon kann es dann mit dem Backen weitergehen.

Insgesamt verfügt das Gerät über 16 Programme für Brot, Marmelade oder Teig. Hier gibt es neben den Standard-Varianten, die alle Automaten können – Vollkorn und Weißbrot – auch salzfreies Brot oder welches, das reich an Omega-3 ist. Auch glutenfrei kann der Automat, außerdem kann er auch noch Nudelteig machen. Dafür gibt es je nach Rezept spezielle Ruhephasen, Knetphasen, eine spezielle Backdauer und natürlich Temperatur.

Moulinex: Backform für bis zu 1500 Gramm Brote
Moulinex: Brote bis 1500 Gramm können hier gebacken werden.

Vor allem, wenn man häufig und viel Brot isst, eignet sich der Moulinex, denn er schafft bis zu 1500 Gramm Brot auf einmal, andere Geräte bieten da etwas weniger.

Wie alle Küchenmaschinen ist auch ein Brotbackautomat nie ganz leise, der Geräuschpegel bewegte sich im Mittelfeld und störte uns nicht wirklich. Das Quietschen der Maschine hörte nach dem dritten Backvorgang außerdem auf.

Der Brotbackautomat kommt mit einer Backform und zwei Knethaken, darüber hinaus gibt es einen Baguette-Einsatz, einen Messbecher und zusätzlich einen Silikonpinsel und einen Schaber. Auch ein umfangreiches Rezeptbuch ist enthalten.

Moulinex: Den Baguette-Einsatz gibt es nur hier.
Moulinex: Baguettes kann man damit auch machen.

So schön das Rezeptbuch auch ist, Deutsch und Englisch suchen wir hier vergeblich, für uns ist es daher durchgefallen.

Wie viel Energie verbraucht das Gerät im Standby-Modus noch? Einen richtigen Netzschalter gibt es bei keinem Testgerät, der Moulinex-Automat verbraucht im Ruhezustand 0,4 Watt, das ist in Ordnung.

Zunächst waren wir begeistert: ein Brotbackautomat, der auch Baguettes backen kann! Doch genau hier enttäuscht uns der Moulinex. Um Baguettes zu machen, muss zunächst der Teig hergestellt werden. Der wird dann per Hand in Form gebracht und in die dafür vorgesehenen Formen gelegt, ehe es mit dem Backen losgehen kann.

Der Nachteil an dieser Methode ist, dass man erst beim Formen merkt, ob die Mengen der einzelnen Zutaten gestimmt haben. Im Test hatten wir schnell einen zu nassen Teig, der dann erst per Hand neu geknetet werden und dann nochmal gehen muss. Hier sehen wir gegenüber dem Backofen wirklich keinen Vorteil, denn darin kann man im gleichen Zeitraum oder schneller deutlich mehr Baguettes backen.

Umluft bietet der Brotbackautomat nicht, daher hatten unsere Baguettes eine zu dicke Kruste, nur die Bräunung war schön. Beim Sauerteig versagte der Automat ebenfalls.

Warum wir den Moulinex OW 6101 dennoch gut finden? Sauerteig können die wenigsten Automaten, und wir haben den Teig hier lediglich mit zwei verschiedenen Programmen hinbekommen. Das führt daher nicht zum Punktabzug, zumal die Standard-Funktionen überzeugen und der Automat noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen bietet. Für uns daher ein Gerät mit guter Verarbeitung und Leistung, solange man keinen großen Wert auf Baguettes aus dem Automaten legt.

Multitalent: Moulinex Flower Delight OW240E

Multitalent

Moulinex Flower Delight OW240E

Test: Moulinex Flower Delight Ow240e
Universalgenie: Der Automat hat drei Glutenfrei-Programme, macht Quark und Joghurt sowie schwere Roggenbrote.

Ein wahres Multitalent ist der Moulinex Flower Delight OW240E: Mit diesem Brotbackautomaten kann man nicht nur Brote und Marmelade herstellen, sondern auch Joghurt und Quark. Zudem gibt es drei Programme für glutenfreies und Roggenbrot.

Um Joghurt herzustellen, wird in die Backform ein Becher inklusive Deckel eingesetzt, in den dann Joghurt-Kulturen und Milch gefüllt werden. Bei Quark kommt zum Abseihen ein zusätzlicher Abtropf-Behälter hinzu. Hier muss nicht entrahmte oder unerhitzte Kuhmilch eingefüllt werden, bei der entrahmten Milch kommen zusätzlich Milchsäurebakterien oder Lab dazu. Das Gerät stellt für die Bakterien jeweils die optimale Temperatur ein.

Auch schwere Roggenbrote mit Vollkorn gelingen dank der mit bis zu 720 Watt relativ hohen Leistung. Diese Brote benötigen eine hohe Anfangstemperatur von mindestens 200 Grad, damit eine gute Kruste entsteht. Im Innenraum wurden im Test bis zu 205 Grad gemessen.

Ein Programm für Sauerteig ist nicht vorhanden, die anderen Programme haben keine ausreichende Gärzeit von 8 bis 13 Stunden. Auch das »Backen + Verzögerung«-Programm lässt sich nicht zur Sauerteig-Gärung nutzen, da man den Timer nicht selbst einstellen kann. Da sich die Knethaken ausschließlich für trockene Teige eignen, muss man den nassen Sauerteig sowieso selbst mischen. Zudem brauchen viele Brote aus Sauerteig eine hohe Anfangstemperatur von 230 Grad, diese ist jedoch mit keinem Modell zu schaffen.

Das mehrsprachige Rezeptbuch bietet ein Kapitel zum Thema »Glutenfrei«, jedoch keine allzu große Auswahl an Rezepten. Auch die Gebrauchsanweisung ist recht knapp gehalten, doch immerhin finden sich hier Tipps gegen unbefriedigende Ergebnisse. Am Ende des Buches findet sich eine unübersichtlich gestaltete Zyklen-Tabelle, die nicht zwischen Gären und Kneten differenziert und dies stattdessen unter dem Begriff »Teig-Zubereiten« zusammenfasst. So ist nicht klar, wie lang die Gärzeiten zum Beispiel im Glutenfrei-Programm sind.

Die bis zu 15-stündige Verzögerung kann sehr nützlich sein, beispielsweise wenn am Sonntagmorgen das Brot pünktlich um neun Uhr fertig gebacken sein soll. Das Chassis ist solide und hat eine abwischbare Bedienfläche. Mitgeliefert wird ein Bogen mit Aufklebern, sodass man die Programme in der eigenen Sprache beschriften kann.

Der Flower Delight von Moulinex hat leider ebenfalls keinen Netzschalter. Im Standby verbraucht er lediglich 0,4 Watt, jedoch schaltet sich das Display komplett ab, sodass man den Standby nicht bemerkt. Die Ansicht ist zudem erschwert, da das LC-Display unbeleuchtet ist. Auch die 1.000-Gramm-Fixierung bei den Glutenfrei-Programmen und das fehlende Sichtfenster sind nachteilig.

Gute Preis-Leistung: Rommelsbacher BA 550

Gute Preis-Leistung

Rommelsbacher BA 550

Test  Brot wie vom Bäcker: Rommelsbacher BA 550
Für wenig Geld hat das Kompaktmodell Nussspender, Glutenfrei-Programm und Start-Verzögerung für warmes Brot zum Frühstück.

Warmes Brot passend zum Frühstück erhält man mit dem Rommelsbacher BA 550: Dank der Start-Verzögerung kann eine Verzögerung von maximal 13 Stunden eingestellt werden. Diese gilt dabei auf den Zeitpunkt der Fertigstellung. Möchte man also in 10 Stunden frühstücken, stellt man eine Verzögerung von 10 Stunden ein. Dauert es doch etwas länger, geht der Brotbackautomat für eine Stunde in den Warmhaltemodus.

Der BA 550 ist besonders kompakt: Die Breite beträgt 21 Zentimeter, die Tiefe 30 Zentimeter. Insgesamt stehen 13 Programme inklusive Glutenfrei und einem individuellen Programm zur Verfügung. Das Letztere ist beim Setup etwas mühsam, doch praktisch, wenn man für bestimmte Backwaren gezielt Back- und Gärzeiten einstellen möchte. Für echten Sauerteig eignet sich der Rommelsbacher aber nicht, da die einstellbare Gärzeit höchstens drei Stunden beträgt.

Auch hier gibt es ein Glutenfrei-Programm mit einer etwas längeren Vorheizzeit und drei Bräunungsstufen. Die Leistung ist mit 550 Watt allerdings gering, sodass das Weizen-Mischbrot im Test etwas blass blieb. Auch beim Roggen-Vollkornbrot ist eine Kruste und Bräunung nicht zu sehen. Mit diesem Modell können nur Brot zwischen 700 und 900 Gramm hergestellt werden. Gerade helle Brote gehen aber mitunter stark auf, beim Weißbrot mit 500 Gramm Mehl drückte der Teig bereits an den Deckel.

Das Modell verfügt über einen Nussspender, mit dem trockene Zutaten wie Kräuter oder Nüsse dem Brot hinzugefügt werden können. Die Anleitung gefällt: Es gibt Tipps gegen unbefriedigende Ergebnisse und eine detaillierte Zyklustabelle für sämtliche Programme, in der sich die Back- und Gärzeiten ablesen lassen.

Der Rommelsbacher BA 550 besitzt ebenfalls keinen Netzschalter, im Standby benötigt das Gerät 0,65 Watt. Das Display schaltet die Beleuchtung ab, jedoch nicht sich selbst. Nachteilig ist zudem, dass das Netzteil dezent brummt und die Reinigung durch zahlreiche Übergänge, Kanten und offene Tasten schwierig ist. Zudem ist der mitgelieferte Messbecher schlecht ablesbar.

Für Einsteiger: Tefal PF240E Pain Delice

Für Einsteiger

Tefal PF240E Pain Delice

Test: Tefal Pf240e Pain Delice
Für Brot und vieles mehr ist der Tefal gut geeignet, er hat eine solide Verarbeitung, viele Programme und ein gut erklärtes Rezeptbuch.

Der Pain Delice von Tefal liefert wunderbar gebräunte Brote mit einer dicken Kruste und macht Brot zum Genuss. Damit dabei auch nichts schief läuft, sind sowohl Anleitung als auch Rezeptbuch sehr ausführlich angelegt. Gerüstet mit Wissen über Gärprozesse, die Wirkung verschiedener Zutaten, sowie über Mehlsorten ist man als Nutzer bestens vorbereitet.

Das mehrsprachige, farbige Rezeptbuch ist herausragend. Hier findet sich eine große Auswahl an Rezepten für die Programme des Brotbackautomaten, sowie grundsätzliche Erklärungen, beispielsweise warum man den Messbecher verwenden sollte oder Informationen zur Starterkultur für Sauerteig oder dem Hefe-Vorteig. Es ist sinnvoll, sich als Anfänger mittels dieser Rezepte an die Bedienung des Automaten heranzuarbeiten und sich erst anschließend an eigene Variationen heranzuwagen.

Der Pain Delice hat insgesamt 20 Programmen, wobei die drei verfügbaren glutenfreien Programme die Liste anführen. Es folgen Klassiker wie Roggen, Vollkorn, französisches Brot und Backen.

Auch ein paar Spezialitäten sind vertreten. Unter anderem Quark, Joghurt oder Milchreis. Für den Quark liegt ein entsprechender Becher bei, der eine Höhlung im Boden hat und so in die Backform passt, wenn der Knethaken entnommen ist. Backautomaten sind gut darin, Temperaturen lange Zeit konstant zu halten und so gelingen Joghurt und Quark immer, sofern die Qualität der Ausgangsprodukte stimmt.

Brotbackautomat Test: Brotbackautomaten Update122021 Tefal Pf240e Paindelice
Dinkel-Vollkorn-Brot mit einer dicken Kruste ist typisch für den PF240E Pain Delice von Tefal und das Schwester-Modell von Moulinex, den OW220830 Pain Plaisir.

Verglichen mit anderen Brotbackautomaten werden die Krusten beim Tefal PF240E vor allem seitlich meist sehr dick, teilweise sogar zu dick. Die Ergebnisse variieren hier abhängig von der Mehlsorte, dem Brot-Typ und allen voran dem Bräunungsgrad. Beim Backen messen wir über dem Brot Maximaltemperaturen von 192 Grad, was vergleichsweise viel ist und für eine rundherum schöne Bräunung sorgt. Die Temperatur an den Seiten ist jedoch noch höher, was der Grund für die erwähnte dicke Kruste ist.

Die Verarbeitung finden wir gut, was allen voran an der Zahn-Arretierung bei der Backform liegt. Anstelle einer gängigen Bajonett-Fixierung gibt es am Knethaken-Antrieb eine runde, stabile Kunststoff-Zahnung. So kann die Backform einfach eingesetzt werden, ohne dass ein weiteres Drehen oder Einrasten nötig ist.

Im Betrieb ist der Automat wegen des beschleunigenden Motors etwas laut. Direkt neben dem Brotbackautomaten wird es mit einer entspannten Unterhaltung eher nichts. Aufgrund der geringeren Belastung des Zahnriemens kann man dafür davon ausgehen, dass der Antrieb länger hält.

Wer einfach so Salz, Mehl und Wasser in den Brotbackautomaten wirft, wird mit dem Pain Delice nicht glücklich. Um Frust dieser Art vorzugreifen, gibt Tefal allen Einsteigern ausreichend Anleitung. Wir empfehlen diesen Automaten allen, die ihre ersten Schritte auf diesem Gebiet wagen wollen und bereit sind, Geld in gute Hardware zu investieren. Wer kein Freund von dicken Brotkrusten ist, sollte allerdings lieber ein anderes Gerät wählen, denn diese ist hier fast immer mit dabei.

Was gibt es sonst noch?

Der Panasonic SD-ZB2512 macht mit seinem Gehäuse aus Kunststoff und Aluminium einen robusten Eindruck. Er bietet 33 verschiedene Programme, darunter 18 reine Brotbackprogramme. Auch Sauerteig kann der Panasonic-Automat. Dafür sind im Lieferumfang ein spezieller Knethaken sowie zwei Messbecher und eine ausführliche Anleitung inbegriffen. Das Handbuch liefert zudem Informationen zu Mehlsorten, den Zutaten, sowie zu Vollwertkost. Die Diamant-Fluor-Antihaftbeschichtung der Backform sorgt dafür, dass sich das gebackene Brot problemlos vom Boden löst. Abgerundet wird der Funktionsumfang vom Rosinen- und Nussspender, dem Hefeverteiler, der sowohl mit trockener als auch eingeweichter Hefe zurechtkommt, und einem Schnellprogramm für Hefebrote. Ein kurzer Stromausfall kann dem Automaten nichts anhaben. Ist er gerade in Betrieb, arbeitet er weiter sobald wieder Strom da ist.

Touch-Tasten, beleuchtete Anzeige, gute Verarbeitung – Bedienkomfort steht beim Morphy Richards im Vordergrund. Die Anzeige verrät, wie viel Zeit verbleibt und wie der Ablauf gerade ist. Mit seiner Größe dürfte er nicht in jede Küche passen, dabei passen nur 900 Gramm in den Automaten. Die kann man dank Innenraumbeleuchtung aber immer im Auge behalten. Hier gibt es sogar 19 Programme, auch für eigene Rezepte ist hier bei »Hausgemacht 1+2« Platz – zwei eigene Rezepte können so programmiert werden. Daneben gibt es noch einen praktischen Nussspender und fünf Bräunungsgrade dürften beinahe jeden zufriedenstellen. Beim Betrieb ist dieser Brotbackautomat etwas lauter und auch das Zubehör nicht so üppig, doch vor allem der Bedienkomfort gefällt

Der Panasonic SD-ZP2000WXE Croustina bietet eine geringere Programmvielfalt, kein Sauerteigprogramm und keinen Nussspender. Trotz des Namens »Croustina« entstand hier im Test keine brauchbare Kruste, der Laib wies einen Hohlraum auf und war zudem nicht ganz durchgebacken, trotz maximalem Bräunungsgrad. Mit einer Backmischung für normales Hefebrot war das Resultat dagegen sehr gut. Pluspunkte sind die glatte Beschichtung der Backform, das ausführliche Handbuch und der geringe Stromverbrauch im Standby von 0,36 Watt. Im Bereich der Scharniere ist die Verarbeitung nicht ganz so gut wie beim Panasonic SD-ZB2512.

Ähnlich gestrickt wie der Moulinex Flower Delight ist der Tefal Pain Dore PF2101: Dank der relativ hohen Leistung erzielt der Automat knapp über 200 Grad, sodass bei Roggen-Vollkornbrot eine schöne Bräunung und Kruste entsteht. Zudem steht eine 15-stündige Verzögerung zur Verfügung. Auch dieses Modell bietet kein Programm für Sauerteig, jedoch kann man in hinsichtlich der Temperatur durchaus ein solches Brot backen. Nachteile sind die knappe Gebrauchsanleitung und das fehlende Sichtfenster.

Der kleinste Brotbackautomat im Testfeld ist der WMF Kult X: Trotz der geringen Größe glänzt er mit Backraumbeleuchtung, Edelstahloptik und einer sehr guten Verarbeitung. Darüber hinausgehend hat das Modell aber recht wenig zu bieten: Beim Kneten nervt ein helles Surren, die Brotbackmischung gelingt nicht ideal und die Brotlaibe sind mit 750 Gramm ziemlich klein.

Wissenswertes über Brot und Brotbackautomaten

Brotbacken funktioniert grundsätzlich auch im Ofen, dafür muss der Teig aber erst in der Küchenmaschine geknetet werden, einfacher geht das mit einem Automaten, in dem gleich alle Vorgänge ablaufen können.

Die Automaten können darüber hinaus auch nur sehr geringe oder mittlere Temperaturen erzeugen und eignen sich somit hervorragend für die Aufgehphase des Teigs.

Bräunungsgrad, wie groß das Brot werden soll und Teig- oder Brotart müssen eingestellt werden, ansonsten gibt es für die meisten Sorgen fertige Programme, die den Rest alleine machen.

Wer das Brot nicht sofort backen möchte, bereitet einfach alles vor und stellt dann den Timer, der funktioniert mit einer Zielzeit, zu der das Brot fertig sein soll.

Backmischung: wir wiegen gleich mit in der Backform.
Hier kann in der Form gewogen werden.

Selbst zum Wiegen kann man die Form benutzen, einfach auf eine Waage stellen und die Zutaten einfügen, das spart Zeit beim Reinigen. Und auch Geld kann man mit fertigen Backmischungen sparen, diese sind schon für einen Euro zu haben und man bekommt damit 750 Gramm Brot, deutlich günstiger als beim Bäcker.

Moulinex: Die große Backform für Familien.
Moulinex: Das Brot reicht auch für Familien aus.

Ankleben kann beim Backen nichts, dafür sorgen Teflon oder Keramik als Beschichtung in der Form. Das Brot löst sich so ganz einfach. Stören könnten maximal die Löcher im Brot. Diese entstehen, weil die Automaten auch Knethaken integriert haben und die müssen irgendwo befestigt sein.

Aufschnitt: Die Hefe-Backmischung absolvierten alle Automaten gut oder sehr gut.
Hefe-Backmischungen konnten alle Geräte gut.

Die meisten Automaten bieten aber weit mehr als nur Brot, so können einige auch Marmelade kochen und Paste- oder Pizzateig zubereiten.

Nur TZS First austria fährt im Nur Backen Programm die benötige hohe Temperatur für ein Ausbacken und eine schöne Kruste.
Unsere Sauerteig-Ergebnisse.

Der Knethaken hat keine so praktische Beschichtung wie die Form, dadurch bleibt der Teig hier leichter kleben. Abhilfe schafft etwas Butter oder Öl, mit dem die Haken zuvor eingerieben werden.

Das Backen kann gerne einige Stunden dauern, das liegt daran, dass die Teige lange Ruhe- und Aufgehphasen haben, das sorgt aber auch für leckere Brote. Kümmern muss man sich darum bei einem Automaten nicht, er macht alles von alleine.

Die Temperatur kann man hier nicht selbst einstellen und auch nicht einsehen, das liegt daran, dass der Automat das selbst regelt. Lediglich den Bräunungsgrad gibt man vor, alles andere läuft von selbst.

Vor allem für Fertigmischungen eignen sich die Automaten. Wenn man die Zutaten selbst zusammenstellt, muss man bei den Mengenangaben ganz genau sein, denn sonst hat der Teig schnell die falsche Konsistenz und anders als beim Kneten per Hand, bemerkt man das nicht immer.

Der Timer eignet sich nur für Brote, die nicht mit schnell verderblichen Lebensmitteln wie Milch zubereitet werden, Vollkornmehl kann während der Wartezeit klumpig werden uns ist hier ebenfalls nicht geeignet.

Daher ist es wichtig, vor dem Kauf einige Kriterien festzulegen. Wie groß soll das Brot maximal sein, dass man backen möchte? Denn nicht jeder Automat kann große Brote backen, maximal waren bei unseren Testgeräten 1800 Gramm möglich.

So stehen die Doppel-Kneter ideal.
Doppelkneter.

Für große Teigmengen eignen sich besonders Doppelkneter und natürlich eine große Backform.

Viele Programme bieten eine Menge Auswahl für alle, die nicht einfach irgend ein Brot wollen. Wichtig ist daher, dass die Anzeige gut zu lesen ist und das Menü einfach bedient werden kann.

Alle Brotbackautomaten im Test - kleine und große Geräte
Die Brotbackautomaten aus der ersten Testrunde.alle Geräte aus dem Update 03/2019: (von links nach rechts) Panasonic Croustina, Clatronic BBA 3505, Panasonic SD-ZB2512, Unold 550 W, Gastroback 42823

Und aus dem Update 03/2019.Je nach Küchengröße sollte man sich auch überlegen, ob ein kleineres Gerät ausreichend ist, denn Backautomaten für größere Brotmengen nehmen auch einiges an Platz weg.

Schwer sind die Geräte außerdem, bis zu zehn Kilogramm können sie wiegen, daher sollte man sich überlegen, wo der Automat gut steht und ihn dann auch dort stehen lassen.

Durch die Beschichtung eignen sich die Backformen nicht für die Spülmaschine und müssen manuell gereinigt werden. Ein Stahlschwamm ist ebenfalls ungeeignet, ebenso wie zu scharfe Spülmittel. Nach dem Reinigen sollte die Form mit etwas Öl – Sonnenblumen- oder Rapsöl – eingerieben werden.

Einzelne Bestandteile wie Knethaken kann man nachkaufen, eine Wartung gibt es hier nicht. Auch eine Reparatur kann teuer werden, dafür ist der Gerätepreis meist nicht hoch genug, hier lieber Ersatz kaufen.

So haben wir getestet

Wir haben uns Automaten angesehen, die zwischen 900 und 1800 Gramm schwere Brote backen können, mit einer Ausnahme, die nur 750 Gramm schafft. Die Preise lagen zwischen etwas über fünfzig und 230 Euro.

Um die gleichen Bedingungen bei allen Geräten zu haben, haben, haben wir mit Mischungen für Vollkornbrot gebacken und uns an Sauerteig versucht. Außerdem wurde natürlich die Verarbeitungsqualität beurteilt und getestet, wie gut die Automaten sich nach der Benutzung reinigen lassen.

Klarstein: Beleuchtung - unüblich in der Preisklasse
Klarstein bietet sogar eine Beleuchtung.

Auch die Funktionen und die Bedienung haben wir unter die Lupe genommen. Mancher Automat bietet eine praktische Innenraumbeleuchtung, viele Geräte verfügen über eine Memory-Funktion. Außerdem haben wir geschaut, ob es einen Timer und eine Warmhaltefunktion gibt und vor allem, wie gut ablesbar und wie groß das Display ist.

Die Menüführung sollte einfach sein und das Gerät während des Betriebs nicht zu laut. Der Energieverbrauch sollte dabei möglichst gering bleiben, vor allem im Standby-Modus.

Die Automaten mussten alle Vollkornbrote backen. Dafür haben wir 250 Gramm Mehl und 175 Milliliter Wasser bei einem Knethaken genommen, bei zwei Haken 500 Gramm Mehl und 350 Milliliter Wasser.

Die meisten Automaten haben hier gute Ergebnisse abgeliefert.

Sauerteig dagegen war für alle eine Herausforderung. Nur wenige Geräte bieten dafür ein eigenes Programm, denn der Teig muss sehr lange ruhen und dann bei genügend hoher Temperatur gebacken werden.

Wo es kein Programm gab, haben wir das Kneten und Backen separat gemacht, Ruhe- und Aufgehphasen kamen hinzu. Das funktionierte aber nicht gut.

Wenn das Gerät nicht für Sauerteig-Brote ausgelegt ist, werden sie schnell zu nass oder nicht durch.

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