Eismaschinen im Test

Eismaschinen im Test : Eisgenuss für Zuhause

Update 06.09.2022

Im Sommer essen viele gerne Eis, um sich abzukühlen, die Schlange vor der Eisdiele kann dabei schonmal lang werden. Wer keine Lust hat zu warten und auch zuhause immer frisches, leckeres Eis möchte, kann es mit einer Eismaschine ganz einfach selbst machen. Das macht nicht nur Spaß, sondern spart nach einigen Portionen auch Geld. Wir haben 37 Modelle getestet.

Update 6. September 2022

Wir haben neun weitere Eismaschinen in den Test aufgenommen, sechs davon mit Kompressor und drei ohne. Unter Ersteren gibt es eine neue Empfehlung, nämlich die Springlane Eni, die kompakt und zuverlässig ist. Bei den Eismaschinen ohne Kompressor hat es der Rommelsbacher Kurt in die Empfehlungen geschafft.

8. September 2021

Wir haben zehn weitere Eismaschinen getestet. Die Severin 7405 ist eine neue Empfehlung bei den Maschinen mit Kompressor.

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Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Eismaschinen gibt es mit und ohne Kompressor. Wofür man sich entscheidet, hängt nicht nur von den persönlichen Anforderungen an die Maschine ab, sondern auch davon, wie viel Geld man ausgeben möchte. Geräte ohne Kompressor sind günstiger, die Produktion ist hier aber auch deutlich zeitaufwändiger als bei Geräten mit Kompressor.

Wir haben 37 Eismaschinen mit und ohne Kompressor getestet, wovon 28 Geräte aktuell verfügbar sind.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Gute KühlleistungOhne SchnickschnackEinfache BedienungGute VerarbeitungGute Preisleistung
Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000Test  Eismaschine: Springlane Kitchen ElliTest Eismaschine mit Kompressor: Nemox GelatissimoEismaschine Test: 61rjrbqyasl. Sl1067Test: Springlane EniTest: Medion Md 18387Test: Caso 3298Camping zu jeder Jahreszeit Test: MountrexTest Eismaschine mit Kompressor: Profi Cook ICM 1091Test: Springlane ElisaCamping mit Schlafkomfort Test: Thermarest 5Test Eismaschine mit Kompressor: Klarstein Snowberry & ChocTest: Severin Ez 7407Test: Springlane ErikaTest: H.koenig Hf180Test  Eismaschine: Klarstein Dolce BacioTest: Unold CortinaTest: Klarstein SchneeflöckchenTest Eismaschine mit Kompressor: Gino Gelati GG-90W
Modell DeLonghi Gelataio ICK6000 Springlane Elli Nemox Gelatissimo Sage Appliances The Smart Scoop Springlane Eni Medion MD 18387 Caso 3298 Severin EZ ‎7405 Profi Cook PC-ICM 1091 N Springlane Elisa Springlane Emma Klarstein Snowberry & Choc Severin EZ 7407 Springlane Erika H.Koenig HF180 Klarstein Dolce Bacio Unold Cortina Klarstein Schneeflöckchen Gino Gelati Eis Chef GG-90W
Pro
  • Schnelle Zubereitung
  • Einfach zu reinigen
  • Einfache Bedienung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Einfache Bedienung
  • Einfach zu reinigen
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Einfach zu reinigen
  • Schnelle Zubereitung
  • 12 Härtegrad­stufen
  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Modernes Design
  • Einfache Bedienung
  • Schönes Design
  • Praktische Bauweise
  • Kompakt
  • Günstig
  • Kann auch Sorbet und Frozen Joghurt
  • Einfache Bedienung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kann auch Sorbet und Frozen Joghurt
  • Mechanische Uhr am Gerät
  • Einfache Bedienung
  • Kann auch Joghurt
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Einfach zu reinigen
  • Touch-Display
  • Kann auch Joghurt
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Einfach zu reinigen
  • Kann auch Joghurt
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Einfach zu reinigen
  • Einfache Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Durch schmale Bauweise wenig Stellfläche
  • Kann auch heizen
  • Kann auch Sorbet, Frozen Joghurt, normalen Joghurt
  • Einfache Bedienung
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Sehr hochwertig
  • Durch schmale Bauweise wenig Stellfläche
  • Kann auch heizen
  • Touch-Display
  • Einfache Bedienung
  • Leise
  • Gutes Zubehör
  • Günstig
  • Schickes, großes Display
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Zusätzliche Funktionen
  • Einfache Bedienung
  • Leicht zu reinigen
  • Großes Fassungs­vermögen
  • Einfache Bedienung
  • Kann auch Milchshakes, Smoothies, Gelee
  • Günstig
  • Kompakt
  • Wenig Platzverbrauch
  • Günstig
Contra
  • Eis etwas schwer herauszunehmen
  • Keine Zeitanzeige
  • Stahloberfläche zieht Fingerabdrücke an
  • Eis etwas schwer herauszunehmen
  • Vor jeder Nutzung muss Salzlake präpariert werden
  • Keine Zeitanzeige
  • Teuer
  • Reinigung erfordert mitgeliefertes Zubehör
  • Eher laut
  • Geringes Fassungs­vermögen
  • Keine Zeitanzeige
  • Kleines Fenster
  • Design könnte schöner sein
  • Teuer
  • Stahloberfläche zieht Fingerabdrücke an
  • Stahloberfläche zieht Fingerabdrücke an
  • Teuer
  • Stahloberfläche zieht Fingerabdrücke an
  • Geringes Fassungs­vermögen
  • Luke sitzt lose auf dem Deckel
  • Teuer
  • Manche Teile sind schwer zu reinigen
  • Zusammenstecken könnte leichter sein
  • Sehr laut
  • Anleitung unzureichend
  • Verstopft leicht
  • Laut
  • Eis kristallig
  • Geringes Fassungs­vermögen
  • Braucht 2 Stunden für 300 ml Eis
  • Keine Zeitanzeige
  • Eisbehälter lässt sich nicht entnehmen
  • Eisbehälter lässt sich nicht entnehmen
  • Geringes Fassungs­vermögen
Bester Preis
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Eismaschinen mit Kompressor

Eismaschinen mit Kompressor arbeiten beinahe komplett von selbst. Mann muss nur alles Nötige einfüllen und dann warten, bis das Eis fertig ist. Mehr ist nicht zu machen: Die komfortabelste Art Eis herzustellen.

Gute Kühlleistung: DeLonghi ICK 6000

Gute Kühlleistung

DeLonghi Gelataio ICK6000

Test Eismaschine mit Kompressor: DeLonghi ICK6000
Produziert schnell Eis, ist dabei leicht zu bedienen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die DeLonghi ICK 6000 macht bei einem Fassungsvolumen von 1,2 Litern etwa 700 Gramm Eis. Sie ist teuer, dafür überzeugt aber die Kühlleistung und auch die Verarbeitung des Geräts. Wir finden vor allem die einfache Bedienung und die Schnelligkeit bei der Eisherstellung gut.

Die Eismaschine von DeLonghi war schnell, nach nur etwa einer Stunde war unser Eis fertig, das liegt vor allem an der guten Kühlleistung.

Die Bedienung des Geräts ist denkbar einfach und funktioniert über einen Schalter. Gewählt werden kann zwischen Rühren, Aus und Kühlen oder Rühren und Kühlen. Wenn sich die Eismasse im Gerät befindet, muss durchgehend gerührt werden, sonst klebt das Eis womöglich am Rührsystem fest. Den Kühleinsatz sollte man vor der Benutzung mit Alkohol abwischen, dann friert er nicht fest.

Eismaschinen im Test: Testsieger Delonghi ICK 6000

Der Verschluss der Maschine wird aufgesetzt, etwas gedreht und rastet dann ein. Das trägt zum guten Ergebnis bei, auch wenn das Eis mit der Zeit immer fester wird.

Die Rühr- oder Kühlfunktion sollte lieber ein wenig länger laufen. Probieren kann man das Eis übrigens immer, wenn man den Deckel abnimmt.

Wenn man das fertige Eis entnimmt, kann es schnell sehr kalt werden, das liegt am Metallbehälter. Damit keine Hände festfrieren und auch die Eiscreme nicht am Behälter festklebt, sollte man sich beeilen oder den Eiskratzer benutzen, der im Lieferumfang enthalten ist.

Das große Rührelement nimmt auch einen großen Teil der Creme mit heraus und sollte daher schnell abgekratzt werden.

Die einzelnen Teile dürfen zum Reinigen in den Geschirrspüler. Uns überzeugt die gute Kühlleistung und die Schnelligkeit der ICK 6000.

Einfache Bedienung: Nemox Gelatissimo

Einfache Bedienung

Nemox Gelatissimo

Test Eismaschine mit Kompressor: Nemox Gelatissimo
Ist leicht zu bedienen und bietet eine exzellente Kühlleistung.

Ebenfalls schnell war die Nemox Gelatissimo. Das Einfüllen geht einfach, ebenso die Bedienung. Das gefällt uns.

Per Knopf lässt sich das Kühlelement und mit einem weiteren Knopf die Rührfunktion einschalten. Einen Timer oder weitere unnötige Funktionen gibt es hier nicht. Vor allem für mehrere unterschiedliche Sorten Eis eignet sich das Gerät durch die gute Kühlleistung.

Auch die Verarbeitung überzeugt. Vor der Verwendung füllt man das Gerät immer mit einer Salzlake auf, dadurch soll der Eisbehälter nicht am Gerät festfrieren können. Leider wird dadurch aber die Reinigung schwieriger und der Deckel liegt nicht so gut auf, das bedeutet geringere Isolation.

Die Gelatissimo ist außerdem teurer als das Gerät von DeLonghi bei ähnlicher Leistung, welches man wählt, bleibt Geschmackssache.

Ohne Schnickschnack: Springlane Elli

Ohne Schnickschnack

Springlane Elli

Test  Eismaschine: Springlane Kitchen Elli
Bietet ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis und verzichtet auf unnötige Spielereien. Zudem ist sie recht einfach zu bedienen.

Wer eine Eismaschine ohne unnötige Zusatzfunktionen möchte und dafür nicht so viel Geld ausgeben will, sollte sich die Springlane Elli ansehen.

Wenn es nicht gerade Eis für eine ganze Großfamilie sein muss, dürfte auch das Fassungsvolumen von 1,2 Litern ausreichen. Gewicht und Maße sind ebenfalls im mittleren Bereich und damit nicht zu schwer oder groß.

Die Bedienung ist einfach, den Behälter kann man per Henkel entnehmen. Damit lässt sich das Gefäß einfach transportieren und beim Auskratzen muss der kalte Eisbehälter auch nicht direkt angefasst werden.

Die Lautstärke bewegt sich im Mittelfeld mit bis zu 65 Dezibel. Wir empfehlen die Elli für alle, die einfach nur Eis machen wollen und kein teures Luxusgerät brauchen.

Gute Verarbeitung: Sage Appliances The Smart Scoop

Gute Verarbeitung

Sage Appliances The Smart Scoop

Ein wahres Luxusgerät mit vielen Funktionen ist die Sage Appliances The Smart Scoop. Dafür hat sie aber auch ihren Preis. Zusatzfunktionen erleichtern die Bedienung. So gibt es z. B. Pre-Cool, dabei wird das Gerät heruntergekühlt, bevor die Eisproduktion beginnt. Wählen kann man zwischen Gelato, Frozen Yogurt, Eiscreme und Sorbet und je Sorte hat man zusätzlich drei Stufen – also unterschiedliche Härtegrade – zur Auswahl.

Der Härtegrad lässt sich mit einem Rädchen einstellen. Man kann zwischen manuell und automatisch wählen, auch die Zeit für die Zubereitung kann manuell geändert oder automatisch geregelt werden.

Außerdem gibt es mit der Keep-Cool-Funktion eine Möglichkeit, das Eis nach der Zubereitung weiter zu kühlen. Diese Funktion startet, nachdem das Eis fertig ist, automatisch. Ist das Eis fertig, ertönt ein akustisches Signal, das auch abgestellt werden kann.

Im Gegensatz zu einigen anderen Geräten ist diese Maschine mit 14 Kilo sehr schwer, die Verarbeitung überzeugt uns. Gebürsteter Edelstahl und einfache Reinigung zeichnen die Maschine aus.

Neben einem Schaber gibt es im Zubehör auch einen großen Pfeiffenputzer, mit dem der Rühreinsatz saubergemacht werden kann. Ein Eisportionierer war leider nicht dabei.

Das Eis selbst hatte eine gute cremige Konsistenz ohne Kristalle. Nach nur 40 Minuten war das Eis schon fertig. Das Fassungsvolumen beträgt einen Liter, das ist nicht besonders viel, aber ausreichend.

Wer viele unterschiedliche Eissorten machen möchte, eine hochwertige Eismaschine sucht und dafür das nötige Kleingeld hat, dem wird The Smart Scoop definitiv gefallen.

Gute Preisleistung: Springlane Eni

Gute Preisleistung

Springlane Eni

Test: Springlane Eni
Die kleine Eni von Springlane macht tolles Eis ohne Schnickschnack. Daher halten sich auch die Kosten in Grenzen.

Kompakt und schick kommt die Springlane Eni daher. Sie kann alles, was eine Eismaschine können muss, aber auch nicht mehr als das. Genau deswegen ist die Eni auch vergleichsweise günstig und liefert trotzdem ein super Eis. Außerdem macht die Beschränkung aufs Nötigste die Bedienung sehr einfach, denn es gibt nur ein einziges Stellrädchen. Dieses kann auf Aus, Kühlen, Eis und Rückwärtsgang eingestellt werden. Ein Liter Eis passt in die Eni, was im Vergleich zu anderen getesteten Modellen ein bisschen wenig ist. Vier Portionen lassen sich damit gleichzeitig zubereiten.

Einen Timer gibt es an dieser Eismaschine nicht, und auch keine Zeitanzeige. Sie läuft automatisch 30 Minuten, sollte das nicht reichen, muss man sie einfach noch einmal anstellen. Bei 300 Milliliter Ausgangsflüssigkeit braucht man etwa 40 bis 50 Minuten, bis das Eis die richtige Konsistenz hat.

Ein kleines Manko ist die geringe Größe des Fensters. Der Hebel ist nicht transparent, sodass er die Sicht verdeckt und es nur schwer zu erkennen ist, ob das Eis schon fertig ist.

Während bei anderen Eismaschinen der Rührstab manchmal zu instabil am Gerät sitzt, wackelt hier nichts. Die Konstruktion wirkt solide. Zum Saubermachen lässt sich der Rührstab aber problemlos entfernen, was ein weiterer Pluspunkt ist. Beim Eiseimer ist das Herausnehmen genauso einfach, wie wir es von Springlane gewohnt sind. Wie bereits erwähnt, hat Springlane es bei dieser Eismaschine einfach gehalten, Extras gibt es deswegen keine. Bei Bedarf kann Zubehör in einem Set mit vier Behältern für Eis dazugekauft werden.

Fazit: Wer nicht viele Extras drumrum braucht, sondern sich eine zuverlässige, kleine Eismaschine wünscht, wird bei der Springlane Eni fündig.

Was gibt es sonst noch?

Klarstein Dolce Bacio

Eine Eismaschine mit Edelstahlgehäuse und 2 Liter Fassungsvermögen bekommt man mit der Klarstein Dolce Bacio. Auch das große Display gefällt uns. Neben Eis kann die Maschine auch mixen, die Kühlfunktion funktioniert unabhängig von der Eisproduktion. Leider ist Edelstahl aber auch extrem anfällig für Fingerabdrücke, so auch diese Maschine. Eine Öffnung im Deckel ermöglicht das Hinzufügen von Zutaten während des Gefrierens, z. B. Obst, die Verarbeitung dieser Klappe überzeugt uns jedoch nicht.

Die Anleitung ist etwas verwirrend und die Bedienung selbst gestaltet sich nicht so einfach, wie wir uns das gewünscht hätten. Dazu ist die Maschine auch recht laut, bis 70 Dezibel haben wir gemessen. Für die gesamte Produktionsdauer würde uns das zu sehr stören.

Severin EZ ‎7405

Bei der 7405 von Severin handelt es sich um eine super Eismaschine, die schnell arbeitet und zudem einige Zusatzfunktionen zu bieten hat. So gibt es beispielsweise eine Funktion mit der man Joghurt herstellen kann. Auch die Verarbeitung und das Touch-Display gefallen.

Die Severin sieht ähnlich aus wie die meisten quaderförmigen Eismaschinen. Sie ist bei der Eisproduktion aber um einiges zügiger. Das Touch-Display funktioniert zuverlässig und zeigt große Symbole und Ziffern an. Neben den üblichen Funktionen An/Aus, Start/Stopp sowie Timer gibt es hier zusätzliche Bedienflächen für Eis, Joghurt, Kühlen und Rühren. Besonders praktisch ist die Kühlfunktion, wenn nicht sofort das ganze Eis serviert werden soll. Sie ist voreingestellt auf 30 Minuten. Im Standby verbraucht die Severin 0,5 Watt, das ist vollkommen in Ordnung. Im Betrieb sind es dann 141,5 Watt, was aber für ein Modell mit Kompressor nicht verwundert. Die Betriebslautstärke liegt bei 73,5 Dezibel. Leckeres, cremiges Eis gibt es bei dieser Eismaschine nach 40 Minuten. Nach einer Stunde sind die 500 Milliliter Flüssigkeit eine recht stichfeste Masse.

Profi Cook PC-ICM 1091 N

Ebenfalls viel Eis kann man mit der Proficook ICM 1091 machen. Der Eisbehälter kann entnommen werden und auch die Reinigung geht einfach, ein Plastikschaber hilft dabei.

Allerdings hat uns der Timer gestört, denn Eis nach festen Vorgaben zuzubereiten funktioniert nicht besonders gut. Maximal 60 Minuten sind hier möglich, besonders viel ist das nicht, auch wenn unser Test-Eis innerhalb der vorgegebenen Zeit fertig war. Auch hier bekommt man ein schönes Edelstahlgehäuse und ein Fassungsvolumen von bis zu 1,2 Liter, bezüglich der Schnelligkeit waren andere Geräte aber besser.

Klarstein Snowberry & Choc

Die Snowberry & Choc von Klarstein hat eine Kapazität von 1,2 Litern und auch hier kann der Rührbehälter leicht herausgenommen werden. Er ist außerdem derart geformt, dass sich das Eis beinahe vollständig herauskratzen lässt. Der Timer kann allerdings leider maximal auf 60 Minuten gestellt werden. Das ist bei dieser Eismaschine jedoch sehr knapp, da sie länger braucht als die Modelle von Nemox oder DeLonghi. Alle Einzelteile lassen sich aber nach Benutzung einfach reinigen.

Eismaschinen ohne Kompressor im Test

Eismaschinen ohne Kompressor

Ohne Kompressor muss die Eismaschine vorgekühlt werden, denn die Kälte wird nicht durch das Gerät selbst erzeugt, dadurch dauert alles länger und ist auch um einiges aufwändiger als bei Maschinen mit Kompressor. Der Gefrierbehälter muss außerdem unbedingt in den eigenen Gefrierschrank passen, das sollte man vor der Kaufentscheidung ausmessen.

12 bis 24 Stunden muss der Eisbehälter ins Gefrierfach, dabei ist im Behälter Flüssigkeit eingelagert, die durch das Gefrieren wie ein Kältepack funktioniert.

Fertig für die Eisherstellung ist der Behälter, sobald kein Wasser mehr schwappt, wenn man ihn schüttelt.

Schnell und einfach: Krups Venise GVS241

Schnell und einfach

Krups Venise GVS241

Test  Eismaschine: Krups GVS241 Perfect Mix 9000
Die Krups GVS241 Perfect Mix 9000 ist mit einem geräumigen Kühlbehälter ausgestattet, arbeitet schnell und ist einfach zu bedienen.

Die Konsistenz des Eises ist davon abhängig, wie lange es gerührt wird. Ein gutes Gesamtpaket bei den Maschinen ohne Kompressor bekommt man mit der Krups Venise GVS241. Auch wenn die Maschine aus Kunststoff besteht, wirkt sie dennoch stabil und hochwertig.

Hier ist nicht alles in einem Stück, man bekommt Gefrierbehälter, Ringe, Motorblock und Rührarm. Für mindestens 24 Stunden sollte der Eisbehälter in die Gefriertruhe, mit 13,5 x 21 Zentimeter sollte das aber kein Problem sein.

Bevor es losgehen kann, muss das Gerät zusammengebaut werden: Dazu zunächst die beiden Befestigungsringe am Behälter anbringen. Den Motorblock in der Vertiefung im Deckel befestigen und den Rührarm einstecken sowie den Deckel samt Motorblock auf dem Behälter platzieren. Im Uhrzeigersinn drehen und verriegeln – fertig. Klingt schwierig, ist es aber nicht.

Danach einstecken, das Gerät per Knopf einschalten und Eismasse per Öffnung einfüllen. Hinein passen theoretisch 1,6 Liter, da sich das Ganze aber ausdehnt, darf maximal ein Liter eingefüllt werden. Zusätze können jederzeit hinzugemischt werden, so z. B. Schokoraspel.

Besonders laut ist der Motor nicht und damit nichts überhitzt oder der Motor überlastet wird, ändert sich die Rotationsrichtung bei großer Belastung von selbst.

Per Anzeige wird man darauf hingewiesen, dass das Eis gerade produziert wird, wenn es fertig ist, piept das Gerät, das war schon nach 20 Minuten der Fall. Die Konsistenz gefiel uns gut.

Bewahrt man das Eis dauerhaft im Krups-Behälter auf, wird es recht hart.

Damit man den Deckel abnehmen kann, hebt man den Motorblock an und dreht ihn gegen den Uhrzeigersinn. Am Rührarm bleibt einiges an Eis haften, das kann man mithilfe des Schabers entfernen. Auch der Schaber selbst kann leicht entfernt werden.

Wenn das Eis nicht sofort gegessen wird, kann es samt Behälter ins Gefrierfach, dazu liegt ein Plastikdeckel bei. Nur dauerhaft sollte das Eis in diesem Behälter nicht aufbewahrt werden. Das liegt daran, dass es extrem hart wird, daher lieber in einen anderen Behälter umfüllen.

Der Deckel, Rührarm und der Eisschaber dürfen in die Spülmaschine. Da sich die Krups Venise problemlos zerlegen lässt, geht das schnell. Der aufgetaute Behälter kann mit einem weichen Tuch und lauwarmem Wasser sauber gemacht werden. Durch die Ringe klebt auch kein Eis, wo es nicht hin soll.

Außerdem im Lieferumfang ist ein Rezeptheft mit Sorten wie salziges Karamelleis oder Quarksorbet mit grünem Spargel. Für uns die perfekte Maschine für Experimentierfreudige, die keinen Kompressor brauchen.

Simpel, aber gut: Rommelsbacher Kurt

Simpel, aber gut

Rommelsbacher IM 12 Kurt

Kurt, seines Zeichens Eismaschine der Firma Rommelsbacher, braucht für 500 Milliliter Eis 40 Minuten, allerdings ist seine Verarbeitung aber nicht so hochwertig. Die Klappe zum Einfüllen besteht aus Plastik und ist schwierig zu reinigen, außerdem recht klein. Hier gibt es einen Timer, der von 20 bis 40 Minuten eingestellt werden kann. Die Eisherstellung funktioniert nicht anders als bei anderen Eismaschinen ohne Kompressor: Am Vortag wird der Eisbehälter ins Gefrierfach gestellt, den Rest erledigt die Eismaschine. Als kleines Extra sind ein Eisportionierer und ein Rezeptbuch im Lieferumfang enthalten.

Alles in allem erfüllt der Rommelsbacher Kurt seine Aufgabe gut. Übrigens: Der Gino Gelati ist baugleich zum Kurt, ist aber meistens etwas teurer und liefert weniger Zubehör. Deswegen empfehlen wir den Kurt.

Für Ungeduldige: WMF Küchenminis Eismaschine 3-in-1

Für Ungeduldige

WMF Küchenminis 3in1

Test  Eismaschine: WMF Küchenminis 3in1
So schnell wie die WMF Küchenminis 3in1 bereitet keine andere Maschine leckeres Eis zu.

Noch schneller geht es mit der WMF Küchenminis Eismaschine 3-in-1, hier war das Eis nach nur 15 Minuten fertig und hatte eine gute Konsistenz. Der kleine Eisbehälter mit 300 Milliliter ist unter anderem für die Schnelligkeit verantwortlich.

Mit 22 x 38 x 20 Zentimetern passt das Gerät gut in den Gefrierschrank, die Oberfläche besteht aus Cromargan, da lassen sich Fingerabdrücke nicht verhindern. Auch ein Deckel für den Behälter ist dabei.

Stracciatella-Eis war mit der WMF Küchenminis in 15 Minuten fertig.

Hier verschraubt man den aus Kunststoff bestehenden Deckel und die Zutaten werden über eine Öffnung eingefüllt. Die Zeit für die Zubereitung kann durch Tasten vorne am Gerät bis maximal 30 Minuten eingestellt werden, ansonsten kann man das Gerät noch ein- und ausschalten. Gereinigt wird es mit einem feuchten Lappen.

Wir empfehlen die WMF-Eismaschine für alle, die ein eher kleines Gerät suchen.

Was gibt es sonst noch?

Gino Gelati GG-12W

Baugleich zu der Kurt ist die Gino Gelati GG-12W, allerdings liegt hier kein Zubehör bei und die Angaben des Herstellers im Internet sind fehlerhaft. Hier ist angegeben, dass man mit der Maschine 1,5 Liter Speiseeis herstellen kann. Doch nur weil 1,5 Liter in die Eismaschine eingefüllt werden können, entsteht daraus nicht die gleiche Menge an Speiseeis. Die maximale Füllmenge ist dann auch 500 Milliliter. Amazon-Kunden, die einen Liter eingefüllt haben, mussten feststellen, dass daraus ein »gut unterkühlter Milkshake mit Eisansatz« entstand.

SveBake SVICM-1

Keine Preise gefunden.

Camping mit Schlafkomfort Test: Ferrino 3

Bei der SveBake SVICM-1 handelt es sich um eine klassische Eismaschine ohne Kompressor, das heißt hier gibt es eine einfache Bedienung und eine recht langsame Zubereitung. Die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig: Am Boden des Geräts bildet sich eine dickere Eisschicht, der Großteil der Masse blieb aber recht weich. Es passen 0,8 Liter in die Eismaschine, man sollte aber je nur 300 Milliliter Flüssigkeit einfüllen. 500 Milliliter waren im Test auch nach 50 Minuten nicht ausreichend fest.

Mia IC9963

Mia IC 9963 ist nicht das beste Gerät im Test, aber das lauteste. Der nicht flüssig laufende Eisschaber und Kundenbeschwerden, dass die Sechskantbuchse überdreht, überzeugen uns nicht. Mit festerem Eis scheint die Maschine Probleme zu haben. Im Test dauerte es 30 Minuten, bis unser Eis fertig war, in die Maschine passen 1,2 Liter.

Wissenswertes über Eismaschinen

Eismaschine mit oder ohne Kompressor? Diese Frage sollte man sich vor dem Kauf stellen. Geräte mit Kompressor kühlen selbst, die anderen funktionieren mit einer Art Kühlakku, müssen also zuerst ins Gefrierfach.

Geräte ohne Kompressor sind in der Anschaffung günstiger, dafür muss der Akku aber 12 bis 24 Stunden ins Gefrierfach und hierfür muss ausreichend Platz vorhanden sein.

Da der Akku während des Betriebs wieder wärmer wird und nicht mehr so gut kühlt, sollte auch die Eismasse kalt bzw. angefrostet sein. Eis ohne Kompressor zu machen, ist daher schwieriger.

Dafür sind Geräte mit Kompressor deutlich teurer und nehmen auch viel mehr Platz weg, die Konsistenz des Eises wird aber damit besser und die Herstellung geht einfacher.

Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, ob die Maschine gut gereinigt werden kann und wie einfach die Bedienung funktioniert, auch, ob das Eis leicht aus dem Behälter entnommen werden kann.

Von einem Timer raten wir eher ab, da Eis nicht auf die Minute genau fertig wird und man so schnell unfertiges Eis entnimmt. Die Begrenzung einiger Timer auf 60 Minuten erschließt sich uns nicht wirklich.

So haben wir getestet

Wir haben uns im Test Geschwindigkeit, Fassungsvermögen, Verarbeitung und Reinigung angesehen. Neben einem Knopf zu Einschalten haben die meisten Eismaschinen nicht viel zu bieten, bei manchen kann noch die Betriebsdauer bestimmt werden.

Geräte ohne Kompressor haben wir mit Behältern getestet, die 24 Stunden im Gefrierfach waren. Benutzt wurde ein Eispulver von Dr. Oetker, das wir in Kombination mit je 300 Millilitern kalter Milch getestet haben.

Das Eis wurde gerührt, bis das Gerät von selbst abgeschaltet hat, oder die Konsistenz cremig-fest war.

Beim Einfüllen der Eismasse sollte man darauf achten, dass der Rührstab bereits rotiert, so bildet sich an der Innenwand nicht sofort eine Eisschicht.

Bei den Kompressor-Geräten haben wir die Masse abkühlen lassen, bevor der Gefriervorgang gestartet wurde. Nach einer Stunde hatten wir im Schnitt fertiges Eis.

Der Geräuschpegel bewegt sich irgendwo zwischen normalen Küchengeräten und Handrührern.

Alle Kühlbehälter unserer sechs Eismaschinen ließen sich ohne Probleme im Gefrierschrank verstauen. Links ist der Behälter der Krups G VS2 41 Perfect Mix 9000 zu sehen, rechts das Gefäß der Mia IC 9963.
Die Kühlbehälter sollten in den Gefrierschrank passen.

Wer lieber auf frische Zutaten zurückgreift, braucht etwas mehr Zeit, die Masse sollte möglichst kalt in die Maschine gefüllt werden oder direkt mit dem Behälter kühlgestellt werden. So ist der Kühlaufwand deutlich niedriger.

Die Maschinen machen so ziemlich alles alleine, wir haben uns daher angesehen, wie einfach sie zusammengebaut werden können, wie die Verarbeitung ist und wie man sie reinigen kann, teils haben wir auch den Schalldruck gemessen.

Wie viel sollte man für eine Eismaschine ausgeben?

Die Preise für Eismaschinen mit und ohne Kompressor können sehr verschieden sein. Gute Eismaschinen mit Kompressor kosten normalerweise 200 Euro und mehr. Qualitative Eismaschinen ohne Kompressor sind auch schon ab 50 Euro zu haben.

Worin unterscheiden sich Eismaschinen mit und ohne Kompressor?

Welche Eismaschine geeignet ist, kommt darauf an, wie viel man bezahlen möchte und wie oft die Maschine im Einsatz ist. Wenn man die Eismaschine eher selten benutzt, reicht ein günstigeres Modell ohne Kompressor normalerweise aus. Bedenken sollte man, dass solche Eismaschinen einen Tag vor der Eisherstellung ins Gefrierfach müssen. Bei Eismaschinen mit Kompressor kann unverzögert losgelegt werden. Außerdem haben viele noch Zusatzfunktionen, und das Eis ist häufig cremiger. Dafür kosten sie aber auch mehr.

Eignen sich Eismaschinen, um Sorbet zuzubereiten?

Ja, das funktioniert. Wenn ein Rezeptbuch bei der Eismaschine dabei ist, steht oft sogar eine Anleitung für Sorbet darin.

Welche Mengen an Eis können auf einmal zubereitet werden?

Das ist abhängig vom jeweiligen Modell. In der Theorie haben viele Eismaschinen ein Fassungsvermögen von bis zu 1,5 Litern. Bis zum Rand füllen sollte man sie aber nicht. Besonders Eismaschinen ohne Kompressor schaffen es sonst meistens nicht, die ganze Flüssigkeit auch in Eis zu verwandeln. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, füllt etwa 500 Milliliter ein.

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