Frische Brise für Zuhause Test: Standventilator Aufmacher

Ventilatoren im Test : Frische Brise für Zuhause

Update 06.09.2022

Wenn es im Sommer nicht nur draußen, sondern auch in den Innenräumen heiß wird und die Luft steht, ist man froh um jede frische Brise. Die gibt es mit einem Ventilator sogar auf Knopfdruck und die praktischen Windmaschinen gibt es nicht nur klassisch, sondern auch als Turmventilator. Wir haben 42 Modelle getestet.

Update 6. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

30. September 2021

Wir haben sieben weitere Ventilatoren getestet. Der Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870 und der Klarstein Windflower sind neue Empfehlungen.

12. August 2020

Wir hatten zwölf weitere Ventilatoren im Test. Neue Empfehlungen sind der Meaco 1056 P und der Brandson 303143.

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Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Wenn man gerade nicht schwimmen gehen kann, um sich abzukühlen, dann ist ein Ventilator eine willkommene Erfrischung, sofern man nicht in eine Klimaanlage investieren will. Klimaanlagen sind teuer und die Installation ist aufwendig, Ventilatoren dagegen wiegen meist nicht so viel und sind günstig, man kann sie also einfach zuhause oder im Büro aufstellen und bei Bedarf in einen anderen Raum mitnehmen.

Wir haben aus der endlosen Liste von Ventilatoren 42 ausgesucht, mit dabei waren Turmventilatoren, Standventilatoren und Bodenventilatoren. Gekostet haben sie zwischen 30 und 600 Euro.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
LeiseVerbessertLuxusmodellPreiswertTurmventilator
Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence ExtremeTest: Rowenta Turbo Silence Extreme+ Vu5870Test Ventilator: Dyson Pure Cool LinkFrische Brise für Zuhause Test: Klarstein Windflower E1624363388573Test: Brandson Turmventilator 2020Test Frische Brise für Zuhause: Boneco F225Test: Rowenta EclipseFrische Brise für Zuhause Test: Meaco MeacofanTest  Ventilator: Dyson Pure Cool MeTest Ventilator: Dyson CoolTest: Djive Flowmate Classic 120Test: Honeywell Ht 900eTest Frische Brise für Zuhause: Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2Frische Brise für Zuhause Test: Klarstein Silent StormVentilator Test: 10030415 Front VentilatorTest  Ventilator: Clatronic VL 3603 STest  Ventilator: Brandson StandventilatorTest Ventilator: Honeywell QuietSet TowerTest  Ventilator: Honeywell HO-5500RETest: Honeywell Hyf290e4Ventilator Test: Tzs VentilatorTest: Carlo Milano Nx 6394Test  Ventilator: Brandson Windmaschine Retro 30 cmTest Ventilator: Klarstein HighwindTest: Balter TurmventilatorTest Frische Brise für Zuhause: Brandson 72230334772Test  Ventilator: Brandson TurmventilatorVentilator Test: 61r Jyutesl. Sl1000Test: Ansio 1103Test Frische Brise für Zuhause: Rowenta VZ6670 Eole InfiniteTest  Ventilator: Trotec TVE 17 STest: Orbegozo Sf 0148Test  Ventilator: Brandson Windmaschine Retro 30 cmTest Ventilator: AEG T-VL 5531 Tower-VentilatorTest Ventilator: AEG VL5668 STest: Bildschirmfoto 2020 06 16 Um 15.55.11Test  Ventilator: Interior TF35ATest  Ventilator: Clatronic T-VL 3546
Modell Rowenta Turbo Silence Extreme Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870 Dyson Pure Cool Klarstein Windflower Brandson 303143 Boneco F225 Rowenta Eclipse Meaco 1056 P Dyson Pure Cool Me Dyson Cool Djive Flowmate Classic 120 Honeywell HT-900E Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 Klarstein Silent Storm Klarstein Airflex Clatronic VL 3603 S Brandson Standventilator Honeywell QuietSet Tower Honeywell HO-5500RE Honeywell HYF290E4 TZS First Austria Säulenventilator Carlo Milano VT-400.duo Brandson Windmaschine Retro L Klarstein Highwind Balter VT-3 Brandson 72230334772 Brandson Turmventilator TZS First Austria FA-5553-1 Ansio 1126 Rowenta VZ6670 Eole Infinite Trotec TVE 17 S Orbegozo SF 0148 Brandson Windmaschine Retro M AEG T-VL 5531 Tower-Ventilator AEG VL5668 S Sichler VT-380 Interior TF35A Clatronic T-VL 3546
Pro
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • Stabiler Stand
  • Leise
  • Sehr gute Windleistung
  • Leise
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Stabiler Stand
  • Höhenverstellbar
  • Mit Luftreinigung
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Außergewöhnliches Design
  • Stufenlose Einstellung
  • Langes Kabel
  • Solide Windleistung
  • Stabiler Standfuß
  • Günstiger Preis
  • Viele Funktionen
  • Gute Windleistung
  • Luft gelangt nicht nur an die Beine
  • Temperaturanzeige
  • Sehr gute Windleistung
  • Leise
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr feine Abstufungen
  • Stromversorgung über den Standfuß
  • Schönes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Funktionen inkl. Luftreinigung
  • Kann sehr leise arbeiten
  • Gute Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Schwenkt horizontal und vertikal
  • Genauer Winkel einstellbar
  • Sehr gute Windleistung
  • Temperaturanzeige
  • 12 Stufen
  • Energiesparend
  • Sehr einfache Bedienung
  • Modernes Design
  • Mit Luftreinigung
  • Leicht
  • 10 Stufen
  • Langes Kabel
  • Gute Windleistung
  • Hübsches Design
  • Leise
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Robuste Materialien
  • Hübsches Design
  • Schneller, werkzeugloser Aufbau
  • Viele Bedien­möglichkeiten
  • Günstig
  • Leicht
  • Langes Kabel
  • Kompakt
  • Gute Windleistung
  • Stromversorgung über den Standfuß
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Solide App
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • 26 Stufen
  • Langes Kabel
  • Energiesparend
  • Sehr stabil
  • Solide Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Leise
  • Langes Kabel
  • Günstig
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Leicht
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Luft gelangt nicht nur an die Beine
  • 5 Stufen
  • Solide Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Langes Kabel
  • Leise
  • Solide Windleistung
  • Langes Kabel
  • 8 Stufen
  • Mit Duftbehälter
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Zwei voneinander unabhängige Ventilatoren
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Solide Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Sehr gute Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Tolle Windleistung
  • Leise
  • Temperaturanzeige
  • Gute Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Temperaturanzeige
  • Hübsches Design
  • Viele Funktionen
  • Temperaturanzeige
  • Leise
  • Schönes Design
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Günstig
  • Leicht
  • Langes Kabel
  • Solide Windleistung
  • Langes Kabel
  • Kabel verschwindet komplett im Gerät
  • Temperaturanzeige
  • Günstig
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Langes Kabel
  • Günstig
  • Leise
  • Solide Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Leicht
  • Kompakt
  • Langes Kabel
  • Leicht
  • Günstig
  • Leise
  • Günstig
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Mit Luftreinigung
  • Langes Kabel
  • Temperaturanzeige
  • Solide Windleistung
  • Günstig
  • Leicht
  • Günstig
  • Leicht
Contra
  • Teuer
  • Kurzes Stromkabel
  • Für den Aufbau ist ein Schraubendreher nötig
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
  • Laut
  • Kurzes Stromkabel
  • Für den Aufbau ist ein Schraubendreher nötig
  • Keine Oszillation
  • Klein
  • Relativ teuer
  • Teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
  • Relativ teuer
  • Bedienung direkt am Gerät umständlich
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
  • Sehr teuer
  • Laut
  • Schlechte Platzierung des Stufenreglers
  • Viel Kunststoff
  • Relativ klein
  • Kurzes Stromkabel
  • Eher laut
  • Teuer
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Wenig Windleistung
  • Eher laut
  • Teuer
  • Sehr laut
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Teuer
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Kurzes Kabel
  • Bedienpanel am Testmuster war verschoben angebracht
  • Wenig Windleistung
  • Billig verarbeitet
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Eher laut
  • Wenig Windleistung
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Kurzes Kabel
  • Billige Verarbeitung
  • Schwieriger Aufbau
  • Laut
  • Wenig Windleistung
  • Wenig Windleistung
  • Klappert hin und wieder
  • Schlecht verarbeitet
  • Aufbau nervig, weil die Teile nicht gut ineinander passen
  • Falsche Reihenfolge bei den Windstufen
  • Fehlerhafte Anleitung
  • Eher laut
  • Kurzes Kabel
  • Wenig Windleistung
  • Niedrige Windleistung
  • Billige Verarbeitung
  • Laut
  • Wacklig
Bester Preis

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Leise: Rowenta Turbo Silence Extreme

Leise

Rowenta Turbo Silence Extreme

Der Turbo Silence Extreme von Rowenta ist – wie die Empfehlung von Klarstein – ein Standventilator mit bläulichen Rotorblättern, fünf Stück an der Zahl, hat mit dem Windflower ansonsten aber nicht viel gemeinsam.

Dieser Ventilator ist nicht so auffällig und schlanker als das Klarstein-Gerät. Mittig gibt es eine Bedieneinheit, wir finden die Optik des Standventilators sehr modern. Schwarz fänden wir etwas hübscher, unser Modell war weiß und würde eher in eine Zahnarztpraxis passen.

Verarbeitet ist dieser Ventilator gut, auch wenn der Rotorkorb nicht so leicht zu montieren ist. Insgesamt finden wir den Ventilator praktisch. Eine Fernbedienung hätte man dennoch beilegen können. Auswählbar per Bedienfeld sind drei Stufen: TurboBoost, Normal und Nachtmodus.

Die Produktbezeichnung des Standventilators ist tatsächlich treffend gewählt, 38 Dezibel haben wir im Nachtmodus gemessen – das ist für einen Ventilator extrem leise. Im Turbo-Modus ist der Standventilator ebenfalls leise. Nur 46 Dezibel haben wir im Turbo-Modus gemessen und auf höchster Stufe war die Luftstrom trotzdem zufriedenstellend.

Der Rowenta Ventilator ist besonders für kleinere Räume zu empfehlen, auch wenn der Oszillationswinkel von 80 Grad geringer ist als bei manch anderem Ventilator.

Verbessert: Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870

Verbessert

Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870

Test: Rowenta Turbo Silence Extreme+ Vu5870
Wer bereit ist, mehr auszugeben, bekommt auch mehr: Was unser Testsieger kann, kann der Turbo Silence Extreme+ VU5870 mindestens genauso gut.

Der Turbo Silence Extreme+ VU5870 Standventilator ist nochmal eine Stufe besser. Die Plus-Version  des Ventilators von Rowenta hat ein frisches Design und wurde gegenüber dem Turbo Silence Extreme noch etwas verbessert. Das hat aber auch seinen Preis: Die Premium-Variante kostet etwa das Doppelte. Da muss man sich schon fragen, ob man bereit ist, so eine Summe in einen Ventilator zu investieren.

Der Ventilator hat allerdings auch viele Vorzüge zu bieten. Das fängt bereits beim Design an: Die dicke Säule geht in einen runden, massiven Standfuß über, die gradlinige Form bietet nur wenige Unterbrechungen. Auf der Vorderseite der Säule befindet sich ein Bedien-Panel das mit Touch-Tasten ausgestattet ist. Der Rotor ist dezent bläulich und auch die Mittelplatte ist in blau und mit einem Wabenmuster gestaltet. Ansonsten ist die Optik schneeweiß.

Der Turbo Silence Extreme+ ist zudem sehr stabil. Der breite, sehr schwere Fuß benötigt zwar ein wenig mehr Bodenfläche, sorgt aber für einen sehr sicheren Stand. Dadurch hat der Ventilator zwar ein höheres Eigengewicht, allerdings wird man den Standventilator ohnehin nicht häufig transportieren.

Der Turbo Silence Extreme+ hat fünf Geschwindigkeitsstufen, die höchste hat einen Luftzug von 2,3 Metern pro Sekunde. Auf Stufe eins und zwei ist der Ventilator nicht zu hören, außer wenn man das Ohr direkt neben den Motor hält. Trotzdem bekommt man einen spürbaren Luftdurchsatz ab.

Darüber hinaus kann man im Naturmodus wechselnde Intensitäten des Luftstroms und den sogenannten »Decrescendo«-Modus auswählen. Hier flaut die Stärke mit der Zeit ab. Der Ventilator kann für eine gute Windverteilung im Raum auch oszillieren, der Neigungswinkel beträgt 120 Grad. Wenn man das Modell von Rowenta nachts im Schlafzimmer laufen lassen möchte, kann man einen Timer für eine Stunde, zwei Stunden, vier Stunden und acht Stunden wählen.

Der Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870 ist ein toller Ventilator. Flüsterleise Luft erhält man jedoch auch vom halb so kostenintensiven Modell ohne »Plus«. Ob einem der Aufpreis für das stylische Design und die Fernbedienung wert sind, muss jeder selbst entscheiden.

Luxusmodell: Dyson Pure Cool

Luxusmodell

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Der Ventilator sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool Tischventilator ist ein sehr gelungener Ventilator, denn er bietet nicht nur Abkühlung, sondern hier wird die Luft sogar gereinigt. Uns gefällt diese Extra-Funktion, das nicht viele unser anderen Testmodelle bieten.

Neben Luft, die einem entgegenpustet, sorgen hier HEPA- und Aktivkohle-Filter für die Reinigung, indem sie Schadstoffe herausfiltern, damit bekommt man ein gutes Raumklima.

Der Dyson Tischventilator ist optisch ein Hingucker. Das mittige Loch hat mit der Funktion des Ventilators nichts zu tun. Er arbeitet mit so etwas wie einer Düsenjet-Technik. Von unten wird Luft angesaugt und dann beschleunigt, das geschieht im Standfuß, und schießt schließlich aus den Ventilator-Düsen wieder raus. Die Lautstärke eines Düsenjets hat er zum Glück nicht, wir haben 48 Dezibel gemessen auf der höchsten Stufe.

Die Ausstattung des Tischventilators gefällt uns. Man kann aus zehn Geschwindigkeitsstufen wählen und sogar einstellen, aus welchen Düsenteilen die Luft geblasen werden soll. Außerdem kann er um 350 Grad oszillieren. Zudem kann man den Luftaustritt verändern, er kann also aus den Schlitzen auch an der Seite blasen.

Das Design ist nicht funktional, sondern eher moderne Kunst, bei entsprechender Einrichtung macht der Ventilator dann einiges her und wird sich gut integrieren. Andere Ventilatoren fallen da deutlich mehr auf. Wir finden auch die Verarbeitung gut.

Mit dabei ist eine Fernbedienung, die am Tischventilator magnetisch abgelegt werden kann, so fällt sie nicht auf den Boden. Integriert ist ein kleines Farbdisplay, das alles nötige anzeigt.

Das klingt alles toll, doch einen Nachteil gibt es: Der Tischventilator von Hersteller Dyson kostet stolze 600 Euro. Wer gewillt ist, das auszugeben, bekommt aber definitiv ein Luxusgerät, an dem wir nichts auszusetzen haben.

Preiswert: Klarstein Windflower

Preiswert

Klarstein Windflower

Frische Brise für Zuhause Test: Klarstein Windflower E1624363388573
Wer mehr Wert auf gute Verarbeitung und einen stabilen Stand als auf Lautstärke legt und nicht viel ausgeben will, liegt beim Klarstein Windflower richtig.

Der Windflower von Klarstein ist zwar nicht so günstig wie andere Modelle der Einsteigerklasse, aber trotzdem nicht allzu teuer im Kauf. Vor allem die Verarbeitungsqualität und der recht einfache Aufbau heben ihn von günstigeren Ventilatoren ab. Die Windleistung überzeugt ebenfalls, dabei ist das Modell allerdings laut.

Für den aufgerufenen Preis bekommt man keine außergewöhnlichen Funktionen und auch keine Fernbedienung. Dafür ist das Modell solide, vor allem der Fuß ist schöner und stabiler als bei den meisten Ventilatoren dieser Preisklasse. Am Rotor finden sich nach genauerem Hinsehen an den Rändern ein paar kleine Kunststofffransen, ansonsten ist die Verarbeitung in Ordnung.

Der Aufbau geht standardmäßig von statten: Man muss den Fuß und den Rotorkäfig anbringen. Bei letzterem muss man eine kleine Kreuzschlitzschraube lösen und später wieder festziehen. Den Schraubendreher hierfür gibt es nicht im Lieferumfang. Den Aufbau bekommt man problemlos alleine hin und er ist auch innerhalb weniger Minuten erledigt.

Rückseitig auf der Rotoreinheit befindet sich das Bedien-Panel, das aus einem Drehschalter und einem Plastiktubus besteht. Der blockiert auf Wunsch die Oszillation. Um die Lüftergeschwindigkeit einzustellen, hat der Drehschalter acht Stellungen, obwohl es lediglich drei Geschwindigkeitsstufen gibt. Somit verfügt jede Stufe am Drehschalter über zwei Einrastungen. Das ist zwar nicht notwendig, aber komfortabel, da so die erste und die dritte Stufe nur eine Stellung von der Aus-Position liegen. An der Position der Schalter stört ein wenig, dass sie sich bei der Oszillation mitbewegen. Das ist gegenüber Ventilatoren, bei denen sich das Panel an einer feststehenden Stelle wie der Säule befindet, ein Nachteil.

Der Klarstein erreicht auf der höchsten Stufe einen ordentlichen Luftstrom von maximal 2,14 Metern pro Sekunde, auf der ersten Stufe sind es respektable 1,4 Meter pro Sekunde. Hier wird allerdings auch der größte Kritikpunkt an diesem Ventilator deutlich, denn er ist alles andere als geräuscharm. Bereits auf der ersten Stufe haben wir 56 Dezibel gemessen, auf der höchsten waren es dann sogar rund 63 Dezibel. Das ist zu laut, um dabei in Ruhe arbeiten zu können und erst recht nicht geeignet für das Schlafzimmer. Das Kabel könnte mit 1,25 Metern gerne ein wenig länger sein, mehr Flexibilität bekommt man nur durch ein Verlängerungskabel.

Ansonsten ist der Klarstein Wildflower ein sehr solider Standventilator mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen vergleichbaren Luftstrom bei geringeren Lautstärke muss man deutlich mehr Geld investieren.

Turmventilator: Brandson 303143

Turmventilator

Brandson 303143

Test: Brandson Turmventilator 2020
Der Brandson ist endlich mal ein Turmventilator mit ordentlich Wind und einer vertretbaren Windhöhe!

Der Turmventilator von Brandson ist endlich mal ein Kandidat seiner Gattung, der ordentlich Geschwindigkeit hat und Wind macht – und nicht nur die Beine bekommen etwas ab. Mit einer Windleistung von 2,0 Metern pro Sekunde (auf zwei Meter Entfernung) kommt auf der höchsten Stufe schon ordentlich was an.

Das Gerät hat einen Timer, der den Ventilator bis zu zwölf Stunden laufen lässt. Ein Vorteil ist auch, dass ein Natur- und Nachtmodus vorhanden sind. Wie die meisten Geräte hat er drei Wirkungsstufen – auf der niedrigsten kommt immer noch Wind mit einer Geschwindigkeit 1,2 Metern pro Sekunde an.

Ein besonderes Schmankerl ist die ständige Temperaturanzeige, die sogar aktiv ist, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Das Display ist dabei sehr gut lesbar – auch aus größerer Entfernung. Zu laut wird der Brandson auch nicht. Mit 53 Dezibel ist die Lautstärke völlig im Rahmen.

Wer einen schicken Turmventilator sucht, der auch was taugt, sollte hier zugreifen.

Was gibt es sonst noch?

Ein extravagantes Design, sowie eine außergewöhnliche Handhabung hat der Boneco F225 Ventilator zu bieten. Der Rotorkorb ist hier an der Seite der Stange angebracht. Bedient wird das Modell über einen einzigen Knopf, den man sowohl drücken, als auch drehen kann. Das erfordert manchmal etwas Geduld und Schraubarbeit, beispielsweise wenn man von einer niedrigen zu einer hohen Stufen wechseln möchte. Die Bluetooth-Verbindung und der integrierte Timer werden ebenfalls über den Knopf bedient. Im Standfuß ist ein rundes Display vorhanden, dass die gewählten Einstellungen anzeigt.

Der Ventilator wird über ein externes Netzteil mit Strom versorgt, mit dem das Stromkabel insgesamt stattliche 2,50 Meter lang ist. Die Säule besteht aus ineinander gesteckten Einzelelementen. Wenn man die Höhe verringern möchte, kann man also einfach eines der Elemente entfernen. Der Ventilator hat 32 Leistungsstufen, wobei man bei den ersten den Luftzug nur unmittelbar vor dem Rotor spürt. Bis zur siebten Stufe ist der F225 nicht zu hören, auf der höchsten Stufe sind es dann 58,2 Dezibel – ein hervorragender Wert für einen Luftstrom von bis zu 2,8 Metern pro Sekunde. Dieser Ventilator kann nicht oszillieren, der Rotor kann aber per Hand um insgesamt 270 Grad nach oben oder unten geneigt werden.

Wenn Ihnen der Dyson Pure Cool zum Kauf zu teuer ist, ist der Eclipse Ventilator von Rowenta eine gute Alternative. Auch dieser Ventilator ist mit dem Jet-Prinzip ausgestattet und kann nicht nur ventilieren, sondern auch die Luft reinigen. Er ist aber schwarz, ein wenig eckiger und deutlich günstiger als das Modell von Dyson. Das Gehäuse des Tischventilators ist zwar komplett aus Kunststoff, ist allerdings einwandfrei verarbeitet. Das Schwarz wird von einem Leuchtring unterbrochen, der auch in blau erstrahlen kann. Die beiliegende Fernbedienung hat ebenfalls eine einwandfreie Verarbeitung und kann magnetisch an einer entsprechenden Fläche am Gehäuse befestigt werden.

Für die Oszillation gibt es bei dem Eclipse Tischventilator drei Geschwindigkeitsstufen von 30, 60 und 120 Grad. Der Ventilator verfügt zudem über zwölf Lüfterstufen. Die ersten vier sind nicht hörbar, auf der höchsten Stufen sind es 54 Dezibel bei Wind von rund zwei Metern pro Sekunde. Damit ist er stärker, jedoch auch lauter als beim Modell von Dyson.

Der Meaco 1056 P Ventilator wirkt mit seinem Design ziemlich futuristisch und hat einen geringen Stromverbrauch. Der Hersteller hat ohne Zweifel auf Kompaktheit und Mobilität wertgelegt: Nicht einmal einen Meter ist das Gerät groß. Dass er nicht der Größte ist, kompensiert der Meaco mit seinen Schwenkbewegungen. Neben den üblichen Rechts-Links-Bewegungen kann er nämlich auch nach oben und unten schwenken. Wenn man möchte, macht er sogar alles gleichzeitig in kreisförmigen Bewegungen. Mit dem Kunstleder-Henkel kann man den Ventilator problemlos an eine andere Einsatzstelle bringen.

Den guten, ersten Eindruck bestätigt auch die Windleistung: 2,7 Meter pro Sekunde sind ein Top-Wert, sogar auf der kleinsten Stufe haben wir in einer Entfernung von zwei Metern immer noch passable 0,9 Meter pro Sekunde gemessen. Auf der höchsten Stufe ist der Ventilator 55,5 Dezibel laut, das ist noch im Rahmen. Ebenso absolut in Ordnung ist die Kabellänge von 1,6 Metern. Die gewünschte Windstärke kann aus zwölf Stufen ausgewählt werden, genauso kann auch der perfekte Winkel auf den Zentimeter genau eingestellt werden. Darüber hinaus gibt es einen Eco-Modus, den Nachtmodus und einen Timer.

Die Bedienung erfolgt am Touchfeld am Fuß des Ventilators, oder mit einer Fernbedienung. Diese kann man per Magnet am Kopf fixieren – zum Drücken der Tasten muss sie jedoch herausgenommen werden, da das Gerät sonst kippt. Insgesamt ist die Bedienung so nicht ganz praktisch, da man sich entweder zum Touchscreen herunter bücken, oder eben die Fernbedienung erst abnehmen muss.

Einen angenehm leisen Geräuchpegel und einen geringen Platzverbrauch hat der Dyson Pure Cool Me Ventilator. Das Design ist Dyson-typisch dezent und futuristisch. Auch hier gibt es eine magnetische Fernbedienung, die am Ventilator fixiert werden kann. Er reinigt die Luft partikelgenau und verfügt außerdem über eine umfangreiche Timerfunktion. Insgesamt kommt er jedoch nicht an Pure Cool heran.

Wer einfach einen günstigen und guten Ventilator mit geringem Geräuschpegel sucht, der findet ihn im Clatronic Vl 3603 S. Die Verarbeitung ist zwar nicht so hochwertig, aber dafür lässt er sich in nur 15 Minuten aufbauen und funktioniert dann ohne Probleme. Manchmal brummt er etwas, aber grundsätzlich ist er sehr leise. Günstig ist er außerdem, kein anderer Ventilator in seiner Preisklasse war im Test so leise und schaffte dennoch eine ordentliche Windleistung. Er ist nicht hübsch, aber funktional und wir haben ihn im Büro an heißen Tagen gerne benutzt.

Drei Wirkungsstufen gibt es bei diesem Ventilator, die niedrigste schafft 1,2 Meter in der Sekunde bei der Windgeschwindigkeit, die höchste und mittlere 1,8. Gemessen haben wir zwei Meter entfernt. Die Lautstärke lag je nach Stufe bei 47, 49 oder 51 Dezibel, das ist angenehm niedrig. Der Kopf ist dreistufig neigbar, so zeigt er nach unten, oben oder geradeaus. Auch die Höhe des Ventilators kann verstellt werden zwischen 105 und 130 Zentimetern.

Wissenswertes über Ventilatoren

Eine Klimaanlage hat nicht jeder, da ist ein Ventilator bei hohen Temperaturen willkommen. Der kann die Klimaanlage nicht ersetzen, denn er kühlt nicht, dennoch wird das Raumklima damit angenehmer.

Auch im Winter kann man einen Ventilator nutzen, so wird die Luft umgewälzt und die Wärme gut im Raum und den Ecken verteilt. So kommt es zu weniger Schimmelbildung in feuchten oder kalten Ecken und man spart Heizkosten.

Warum kühlen Ventilatoren?

Ein Hitzestau ist nicht gut für den Kreislauf, da freut man sich über jeden Luftzug. So einen bringt auch ein Ventilator. Aber wieso? Schließlich kühlt er die Luft ja nicht.

Ist es heiß, schwitzen wir, dadurch gibt es auf unserer Haut einen dünnen Feuchtigkeitsfilm. Verdunstet Wasser, so entsteht Kälte und der Verdunstungseffekt wird unterstützt durch Luftströme. Die reichen also schon für eine subjektive Kühlung. Die Temperatur im Raum zu kühlen ist damit unnötig mit Ventilator.

Welche Art sollte ich kaufen?

Verschiedene Bauweisen bei Ventilatoren eignen sich für unterschiedliche Ansprüche, wir haben Boden-, Turm- und Standventilatoren getestet, daneben gibt es aber auch Deckenventilatoren und Tischventilatoren.

Standventilator

Der Klassische. Er hat einen großen Propeller und erzeugt viel Wind, dafür ist das Design meist nicht so toll. Abhängig von der Ausstattung kann er große Luftmengen bewegen, das kühlt gut. Meist ist eine Fernsteuerung und Zeitschaltuhr mit dabei. Der Ventilator braucht aber einiges an Stellfläche und kann schon mal laut werden bei starkem Motor.

Turmventilator

Säulen- oder Turmventilatoren sind meist kleiner, unauffälliger und dadurch hübscher als Stand-Geräte, was ihr großer Vorteil ist. Zudem sind sie oft leiser, bewegen aber dennoch große Luftmengen. Hat man eher wenig Platz, bietet sich solch ein Gerät an. Häufig gibt es drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen sowie eine Drehfunktion, dafür ist aber die Reichweite eher begrenzt und sie sind teurer in der Anschaffung. Die Zirkulationsleistung ist auch nicht so gut, denn der Luftdurchsatz ist niedriger als bei Stand-Geräten durch die Konstruktion. Höhenverstellbar sind Türme auch nicht.

Tischventilator

Er ist vor allem vielseitig und mobil. Es gibt diese Geräte mit Netzkabel oder USB-Anschluss, dann erhält er den Strom vom Computer. Diese Geräte sind leicht, so kann man sie einfach umstellen. Er ist aber der Person recht nah, daher darf er nicht zu stark pusten.

Bodenventilator

Bodenventilatoren bringen im Gegensatz zu den Tisch-Geräten auf dem Schreibtisch keine Blätter zum Fliegen, denn sie kühlen von unten. Damit auch große Räume gut gekühlt werden, muss man die richtige Stärke wählen. Bei der Kühlung von unten kann es außerdem etwas länger beim Durchmischen der Raumluft dauern.

Deckenventilator

Deckenventilatoren gibt es bei uns eher selten, im Süden kommen sie eher vor. Aber diese Ventilatoren sind recht effizient und haben große Vorteile, denn sie verwirbeln die Luft, die sich oben sammelt, das sorgt für ein gutes Raumklima. Zudem wird man hier vom Ventilator nicht direkt angeblasen und bekommt dennoch dauernd frische Luft. Somit eignen sie sich für Schlafräume.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Der Ventilator sollte mehrstufig regulierbar sein, gut sind etwa drei Stufen, so hat man die Wahl zwischen einem Mini-Orkan und einem leichten Windhauch oder nimmt den Mittelweg.

Geräte mit Rotorblättern, also Flügelventilatoren, haben eine von der Zahl und Größe der Flügel abhängige Leistung. Zumeist sind es drei Flügel, teurere Geräte haben vier. Grundsätzlich gilt: gibt es viele Flügel, wird nicht so viel Leistung benötigt bei gleichbleibender Windmenge. Das heißt auch weniger Leistungsaufnahme bei großen Flügeln, dementsprechend also ein geringerer Stromverbrauch.

Die Lautstärke ist ebenfalls wichtig, vor allem wenn die Geräte im Büro stehen soll.

Sicher aufgestellt sein muss solch ein Gerät auch, durch die eigene Leistung darf er keinesfalls kippen oder gar umfallen. Vor den Flügeln muss ein Schutzgitter für Sicherheit sorgen, das muss man aber auch öffnen können, denn der Ventilator will gereinigt werden.

So haben wir getestet

Wir haben bei 35 Grad Außentemperatur und beinahe ebenso viel in unserer Redaktion getestet und waren sehr froh über die Abwechslung.

Mit einem Anemometer haben wir die Windstärke gemessen, in unterschiedlichen Höhen und jeweils mit zwei Meter Abstand. Dort gab es deutliche Unterschiede zwischen den Modellen. Im selben Abstand haben wir die Lautstärke gemessen, denn weder zuhause noch im Büro braucht man einen Ventilator, der Lärm macht.

Zudem hat uns jeder Test-Ventilator eine Zeit lang im Büroalltag begleitet und uns Luft zugepustet. Geachtet haben wir natürlich noch darauf, wie einfach die Geräte zusammenzubauen sind, auf die Verarbeitung und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Sorten gibt es?

Die gängigste Variante sind Standventilatoren. Es gibt aber auch Tischventilatoren, Deckenventilatoren und Turmventilatoren.

Welche Lautstärke kann man bei einem Ventilator erwarten?

Im Test schaffte ein Ventilator ein Minimum von 41 Dezibel. Der lauteste Ventilator lag bei 63 Dezibel.

Mit welchem Stromverbrauch ist zu rechnen?

Man kann mit einem Stromverbrauch von etwa 30 bis 60 Watt rechnen, wenn der Ventilator seine stärkste Leistung bringt. Spitzenwerte von bis zu 120 Watt sind eher die Ausnahme.

Was versteht man unter "Oszillation"?

In diesem Zusammenhang bedeutet das, dass sich der Ventilator dreht. So wandert auch der Luftstrom, und eine größere Fläche wird belüftet.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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