Test: Smartepersonenwaage

Körperfettwaagen im Test : Mehr als nur Gewicht messen

Update 03.03.2022

Auch vor den Personenwaagen macht die Selbstoptimierung nicht halt. Neben dem Körpergewicht messen sie nun auch Puls, Muskelmasse oder den Körperfettanteil. Hinterher werden die gemessenen Daten komplett an eine Smartphone-App übertragen. Wir haben 35 Körperfettwaagen unter die Lupe genommen.

Update 3. März 2022

Wir haben elf weitere Körperfettwaagen getestet, darunter drei mit zusätzlichen Handsensoren. Zwei dieser Waagen schafften es direkt unter die Empfehlungen: Die Beurer BF 1000 und die Tanita BC-545N. Außerdem ist die kleine Tanita BC-401 neu unter den Empfehlungen.

8. September 2021

Wir haben den Fokus des Tests auf Körperfettwaagen gelegt. Smarte Waagen ohne Körperfettanlaysefunktionen finden Sie jetzt in unserem Test „Die beste Personenwaage“.

7. Januar 2021

Wir haben sechs weitere smarte Personenwaagen getestet. Neue Empfehlungen sind die Huawei AH100 und die Xiaomi Mi Body Composition Scale 2.

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Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Die Features der Körperfettwaagen gehen inzwischen weit über die reine Messung des Körpergewichts hinaus: Körperfettanteil, Muskelmasse, Puls – alles ist möglich. Während die Angabe des Gewichts in der Regel sehr zuverlässig ist, überzeugt die Messgenauigkeit der weiteren Messdaten, vor allem bei der Körperfettmessung, jedoch nicht immer. Wer den Anteil des Körperfetts zuverlässig messen möchte, sollte zu einer Caliper-Zange greifen.

Körperfettwaagen sind trotzdem sinnvoll, da man die Messwerte auf dem Smartphone in einer App speichern kann. So hat man den zeitlichen Verlauf der Daten und eventuelle Veränderungen immer gut im Blick. Eine wirklich smarte Waage überträgt dabei die täglichen Messwerte automatisch auf das Smartphone. Doch nicht alle Modelle, die wir getestet haben, können das.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Viele FeaturesBesonders präziseLuxusmodellMit HandsensorenFür SparfüchseBequeme Bedienung
Test: Withings Body+Test: TanitaTest: Beurer Bf 1000Test: Tanita Bc 545nTest: Xiaomi Mi BodyTest: Sanitas Sbg 21
Modell Withings Body+ Tanita BC-401 Beurer BF 1000 Tanita BC-545N Xiaomi Mi Body Composition Scale 2 Sanitas SBG 21
Pro
  • Sehr edel und hochwertig
  • Messergebnisse waren in Ordnung
  • Sehr gute App
  • Kann auch per WLAN verbunden werden
  • Plausible Messwerte
  • Einfache Bedienung
  • Gut strukturierte App
  • Viele Informationen
  • Hochwertig
  • Einfache Bedienung
  • Gute App
  • Viele Informationen
  • Mit Handsensoren
  • Plausible Messwerte
  • Segmentanalyse
  • Viele Informationen
  • Günstig
  • Gute App
  • Gute Messwerte
  • Große Stellfläche
  • 10 Profilplätze
  • Menüsteuerung per Fuß möglich
  • Misst präzise
  • Alle Werte auf der Waage erkennbar
Contra
  • Teuer
  • App muss für Synchronisierung bei Messung aktiv sein
  • Sehr teuer
  • Etwas niedrige Körperfettwerte
  • Keine App
  • Altbackenes Design
  • Keine Batterien im Lieferumfang enthalten
  • App teilweise auf Englisch
  • Etwas altbacken
  • Ohne App
Bester Preis
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Viele Features: Withings Body+

Viele Features

Withings Body+

Die Body+ von Withings ist nicht nur hochwertig verarbeitet, sondern bietet auch eine tolle App. Diese informiert beim Wiegen über den Körperzustand. Für die Synchronisierung der Messwerte muss man sein Smartphone nicht in die Hand nehmen. Sie funktioniert im Hintergrund problemlos über WLAN.

Das Display der Waage zeigt Gewicht, Muskelmasse, Körperfettanteil, Gesamtkörperwasseranteil, Herzfrequenz und Schrittzahl an. Die Anzeige kann man individuell anpassen, sodass einem nur die gewünschten Werte angezeigt werden und auch die Reihenfolge kann geändert werden. Zudem wird eine Vorhersage des Wetters mit Sonnenschein und Temperatur eingeblendet. Die Geräteanzeige lässt sich auch über die App steuern: Klickt man hier auf »Schritte«, blendet die Anzeige die Schrittzahl ein.

Der Normalbereich aller Werte wird anhand eines dickeren Balkens auf einer Gerade dargestellt und ein Pfeil zeigt an, wo genau man sich in diesem Bereich befindet. Bei der Gewichtsmessung zeigt die Körperfettwaage die Änderung zum Vortag, sowie den Verlauf der letzten Woche an. Nur wenn Sie sich die Daten von mehreren Wochen oder Monaten ansehen möchte, müssen Sie die App zur Hand nehmen.

Die Withings Body+ hat eine tolle Verarbeitung und hat mit ihrem Gewicht einen sicheren Stand. Auf der Standfläche wurden die Elektroden in einem Streifenmuster angeordnet. In den Ecken der Anzeige zeigen Pfeile an, ob man richtig steht und die Verteilung des Gewichts korrekt ist. Die benötigten vier Batterien werden mitgeliefert. Ein integrierter Akku wie bei der teureren Withings Body Cardio wäre noch besser.

Über die App »Health Mate« erhält die Körperfettwaage eine Verbindung zum WLAN. Die Erstinstallation ist gut erklärt und die App stellt die Messwerte vorbildlich dar. Die Übersicht zeigt die aktuellen Messwerte. Wählt man einen Eintrag aus, erscheinen Diagramme die die Messdaten im Zeitverlauf anzeigen. Man kann hier auch Vergrößern oder Verkleinern, sowie sich die Messwerte einzelner Tage ansehen. Es können maximal acht Profile angelegt werden. Anhand des Körpergewichts kann die Waage erkennen, wer sie gerade benutzt und ordnet so die Messdaten selbstständig dem richtigen Nutzerprofil zu. Liegen die Messwerte von zwei Nutzern zu nah beieinander, zeigt die Withings Body+ beide Profile an. Das richtige Profil kann dann per Gewichtsverlagerung auf einen Fuß ausgewählt werden.

Auf Wunsch können die Messwerte auch mit der Health App von Apple geteilt werden. Die Schrittmessung der Apple App wird auch in der App der Waage angezeigt. Hier können Sie sich ebenfalls Gehdistanz, Kalorienverbrauch und andere Kategorien ansehen.

Die Körperfettwaage hat beim Wiegen eine sehr gute Messgenauigkeit. Die Werte zu Körperfett, Knochenmasse und Wasseranteil sind allerdings etwas ungenau und geben nur einen Anhaltspunkt. Insbesondere die einzelnen Messwerte schwanken teilweise unerklärlich, diese Schwankungen gleichen sich aber über längere Zeit aus. So geben die Verlaufsdiagramme einen guten Überblick über langfristige Veränderungen. Möchte man ein genaueres Ergebnis des Körperfettanteils, sollte man eine Caliper-Zange benutzen.

Zu der Withings Body+ gibt es zwei Alternativen desselben Herstellers: Möchte man auf die Messung der Körperzusammensetzung ganz verzichten, kann man die Withings Body kaufen, die ansonsten dasselbe bietet. Diese Waage ist etwas günstiger und wird ausführlich im Test der besten Personenwaagen besprochen. Die Body Cardio zeigt neben der Körperanalysemessung die Pulswellengeschwindigkeit und die Herzfrequenz an. Es bleibt aber zu bezweifeln, ob diese Daten tatsächlich aussagekräftig sind. Außerdem ist der Preis für diese zusätzlichen Funktionen recht happig.

Besonders präzise: Tanita BC-401

Besonders präzise

Tanita BC-401

Test: Tanita
Die kleine Tanita BC-401 spielt in Sachen Messgenauigkeit bei den Großen mit. Mit App behält man den Überblick noch besser.

Da die Tanita BC-401 eine Länge von nur 21 Zentimetern hat, stehen bei den meisten Menschen hier die Zehen vorn über. Das sieht zwar etwas irritierend und lustig aus, solange aber Fußballen und Ferse auf der Stellfläche Platz finden, hat das keine Auswirkungen auf die eigentliche Messung.

Bereits beim Konfigurieren ist zu merken, dass es das Modell ernst in puncto Messgenauigkeit meint, denn man kann hier sogar die Gravitationszone des Aufenthaltsorts angeben. Die weiteren Einstellungen lassen sich über die vier Bedientasten unterhalb des Displays schnell erledigen, beispielsweise das Anlegen des Benutzerprofils. Zudem lässt sich auch angeben, ob man regelmäßig Sport macht. Auf das Ergebnis des Körperfettanteils hatte das im Test einen Einfluss von etwa 2 Prozent.

Nachdem man das Nutzerprofil erstmal angelegt und sich gewogen hat, erkennt die Tanita bei jeder nachfolgenden Messung von selbst, wer sich gerade wiegt und vergleicht den aktuellen Wert mit Hilfe von Pfeilen mit dem letzten Messwert. Die Waage ist generell sehr aussagefreudig und gibt insgesamt zehn Werte an, neben dem Körpergewicht unter anderem auch den Körperfettanteil, die Muskelmasse und das Körperwasser. Man kann die Ergebnisse entweder automatisch durchlaufen lassen oder per Taste durch diese navigieren.

Leider bekommt man die Messergebnisse im Betrieb ohne die App nur an der Waage angezeigt, wenn man absteigt. Das ist nicht nur ungewöhnlich, sondern sorgt auch für etwas Verwirrung. Zudem ist es schade, dass sich alte Messwerte auf der Waage nicht einsehen lassen.

Um genau Buch zu führen, muss man also die »My Tanita«-App nutzen. Verglichen mit anderen Waagen- oder Fitness-Apps ist diese recht simpel gestaltet und fokussiert sich auf die wesentlichen Funktionen: Alle Messungen werden aufgelistet und einzelne Werte in einem Verlaufsdiagramm angezeigt. Wird eine Messung ausgewählt, zeigt die App nicht alle einzelnen Ergebnisse an, sondern ordnet sie auch farblich und teils mit einem Diagramm ein. So weiß man sofort, ob es sich um einen guten oder schlechten Wert handelt.

Das größte Problem der App ist allerdings, dass die Werte nur dann abgespeichert werden, wenn die App eingeschaltet ist und direkt davor »Messung starten« angetippt wird. Eine Synchronisation im Nachhinein ist nicht möglich, daher muss man das Smartphone während des Wiegens stets dabei haben. Zumindest kann in der App das Gewicht von Smartphone und Kleidung angegeben werden, sodass es automatisch abgezogen wird.

Auch bei den Aktivitätsmodi gibt es Verbesserungsbedarf: Auf der Körperfettwaage selbst stehen nur zwei – sportlich, nicht sportlich – zur Wahl, in der App gibt es dagegen vier Optionen. Hierbei liefern allerdings die Level 1 bis 3 die gleichen Ergebnisse. Auch der Kalender, mit dem das Geburtsdatum eingestellt werden soll, frustriert, denn hier soll man von 1996 ausgehend Monat für Monat bis zum passenden Datum tippen.

Trotz dieser diversen Baustellen was die App angeht, bekommt die Tanita eine Empfehlung – warum? Aufgrund ihrer hervorragenden Messergebnisse. So waren die Gewichtsangaben stets nah am Referenzwert und der Körperfettanteil schien bei allen Probanden ebenfalls sehr plausibel. Die Körperanalysewerte variierten stets etwas im Bereich von etwa einem Prozent. Das bedeutet, dass diese Körperfettwaage »richtig« über die Elektroden misst und die Messung auch ins Endergebnis einbezogen wird, natürlich kombiniert mit den zuvor eingegebenen, persönlichen Daten.

Unterm Strich handelt es sich bei der Tanita BC-401 um eine zuverlässige Waage, die Infos zu vielen verschiedenen Messungen bereithält. Zwar hat die App Stand Dezember 2021 noch Verbesserungsbedarf, trotzdem bekommt man hier ein gutes Gesamtpaket für einen angemessenen Preis.

Luxusmodell: Beurer BF 1000

Luxusmodell

Beurer BF 1000

Test: Beurer Bf 1000
Die Beurer BF 1000 ist schon fast ein Profi-Gerät mit komfortabler Bedienung – mit oder ohne App.

Die BF 1000 von Beurer ist ein Profigerät. Die Körperfettwaage wirkt hochwertig und top verarbeitet, das Display ist informativ und befindet sich mitsamt der Handsensoren auf einer Säule. Die Körperfettmessung ist zuverlässig. Direkt an der Waage können alle wichtigen Infos können eingestellt und abgelesen werden, man kann ansonsten auch die gute »HealthManager«-App nutzen.

Aufgrund der Konstruktion aus Trittfläche, Säule und Display muss man die Waage zunächst zusammenbauen. Das ist aber schnell erledigt: Es müssen nur die einzelnen Teile der Säule zusammengesteckt und festgeschraubt werden. Schrauben und Batterien werden mitgeliefert.

Aufgebaut macht die BF 1000 einen tollen Eindruck, dank des einen Meter hohen Displays lässt sie sich auch komfortabel bedienen. Auf dem Display steht dauerhaft Uhrzeit und Datum. Alle Einstellungen lassen sich intuitiv und direkt an der Körperfettwaage vornehmen, das geht fast schneller als mit der App. Egal ob das Anlegen neuer Benutzerprofile, zehn stehen insgesamt zur Verfügung, oder das Ändern eigener Daten – es ist spielend einfach.

Zum Wiegen stellt man sich auf die Waage und umfasst die Sensoren neben dem Display mit den Händen. Dann wird schnell das Körperwicht auf 50 Gramm genau angezeigt, danach beginnt die Waage mit der Körperfettmessung. Das Ergebnis erhält man Sekunden später auf dem Display. Ist ein Nutzer bereits eingestellt, wird er von der Beurer automatisch erkannt.

Außer dem Körperfettanteil werden auch Informationen über Knochenmasse, Muskelanteil, Körperwasser, Aktivitätsumsatz (AMR) sowie Grundumsatz (BMR) angegeben. Der BMR zeigt an, welche Energiemenge, also Kalorienzahl, man bei völliger Ruhe täglich zu sich nehmen muss. Der AMR hingegen gibt die Energiemenge an, die der Körper am Tag aktiv verbraucht. Die Segmentanalyse bietet zudem detaillierte Informationen zum Anteil von Muskeln und Fett in Rumpf, Armen und Beinen. Es lassen sich zum Vergleich auch ältere Messergebnisse ansehen, als Diagramm oder einzeln. Auf der Körperfettwaage können maximal 30 Ergebnisse abgespeichert werden.

Man kann die Körperfettwaage von Beurer also auch ohne App verwenden, ohne dass auf wichtige Funktionen verzichtet werden muss. Trotzdem wurde sie natürlich auch im App-Betrieb getestet, denn hier behält man besser die Übersicht und bekommt zusätzliche Infos.

Für die übersichtlich aufgebaute App braucht man quasi keine Einarbeitung. Es werden alle letzten Messwerte im Detail aufgeführt, es gibt zudem ein aussagekräftigeres Verlaufsdiagramm als auf der Körperfettwaage und man sieht genau, wie viel noch zum eingestellten Wunschgewicht fehlt. Es ist auch sehr benutzerfreundlich, dass die App während des Wiegens nicht zwangsläufig aktiv sein muss. Beim nächsten Verbinden von Waage und App werden die Messwerte dann synchronisiert. Negativ ist nur, dass man das Aktivitätslevel nicht in der App ändern kann, das muss immer an der Körperfettwaage vorgenommen werden.

Doch wie präzise sind nun die Messwerte der Beurer BF 1000? Anhand der Referenzmessung können wir beim Körpergewicht sagen, dass sie zwar ein wenig zu niedrig, jedoch noch völlig in Ordnung sind. Je nach Person zeigt die Körperfettwaage bis zu 300 Gramm zu wenig an.

Was den Körperfettanteil angeht, lässt sich das Ergebnis schwieriger einordnen, auffällig ist jedoch, dass immer vergleichsweise niedrige Messwerte angezeigt wurden, die aber bei beinahe allen Personen im Test noch plausibel waren. Lediglich bei unserem etwa 106 Kilo schweren, aber einigermaßen trainierten Tester erschienen die 14 bis 15 Prozent Körperfett als eindeutig zu wenig. Am Ende ist der Körperfettwert dann doch nur eine Hochrechnung.

Insgesamt konnte uns die BF 1000 jedoch wirklich überzeugen mit ihrer guten Verarbeitung, der einfachen Bedienung und der funktionsfähigen App. Allerdings muss man hier auch bereit sein, deutlich mehr Geld zu investieren.

Mit Handsensoren: Tanita BC-545N

Mit Handsensoren

Tanita BC-545N

Test: Tanita Bc 545n
Die Tanita BC-545N ist quasi der Wolf im Schafspelz: Trotz altbackenem Design und keiner App misst sie sehr zuverlässig.

Zwar wirkt die Tanita BC-545N von außen recht altbacken, doch sie versteht ihr Handwerk. Man bemerkt zwar teilweise Unterschiede zu wirklich modernen Modellen, beispielsweise an den Retro-Bedienelementen, aber die Tanita kann alles, was auch die aktuellen Modelle im Stande zu leisten sind. Allerdings gibt es hier keine App, sodass man sämtliche Einstellungen an der Waage vornehmen muss. Das Display zeigt alle verfügbaren Informationen an.

Die Einrichtung ist leicht und recht selbsterklärend, zur Not kann man in die detaillierte Anleitung schauen. Zunächst wird Uhrzeit und Datum eingestellt, dann kann man ein paar persönliche Angaben machen, zum Beispiel ob man sportlich ist. Das geht mit den Pfeiltasten links und rechts vom Display, der »Set«- sowie der »User«-Taste recht schnell. Es stehen fünf Profile und ein Gastzugang zur Verfügung. Nach dem ersten Wiegen erkennt die Waage dann automatisch, wer sich gerade wiegt.

Zum Wiegen muss man die Tanita zunächst einschalten, dann stellt man sich auf die Standfläche und nimmt die Handsensoren in die Hand. Die Sensoren werden mit ausgestreckten Armen vor dem Körper gehalten, so kann man das Display bequem ablesen. Nach der Beendigung der Analyse wird erst das Gewicht, dann der BMI und der Körperfettanteil angezeigt. Die weiteren Werte wie Muskelmasse, Körperwasser oder Grundumsatz können über die »Result«-Taste aufgerufen werden.

Alte Messwerte lassen sich über die »Past«-Taste abrufen, aber nur, wenn gleichzeitig aktuelle Messwerte auf dem Display zu sehen sind. Dann soll man den letzten Wert, einen von vor einer Woche sowie einen von vor einem Jahr bekommen. Allerdings wird man nicht informiert, um welchen Tag genau es sich handelt. Möchte man seine Messwerte besser im Blick behalten, sollte man sie aufschreiben oder eine Fitness-App nutzen.

Die Messwerte erscheinen alle sehr plausibel, es gab hier keine großen Abweichungen. Die Körpergewichtsmessung wich höchstens 200 Gramm vom Referenzwert ab. In puncto Körperfettmessung schwankten die Werte der einzelnen Probanden etwas, aber nicht mehr als ein Prozent. Das ist ein guter Hinweis dafür, dass ordentlich gemessen wird. Zudem bedeutet dass, die Ergebnisse angemessen in den finalen Messwert einberechnet werden, was viele andere Körperfettwagen nicht machen.

Das Modell von Tanita bietet auch eine Segmentanalyse: Es befindet sich unter dem eigentlichen Display noch ein weiteres, auf dem eine Tabelle von Beinen, Armen und Rumpf zu sehen ist. Über die Extra-Tasten für den Körperfettanteil sowie die Muskelmasse können für diese Kategorien detaillierte Ergebnisse für die jeweiligen Körperregionen aufgerufen werden. Mit einer Skala werden die Werte auch direkt eingeordnet, was allerdings ein wenig verwirrend ist: Im Test zeigt die BC-545N beim Körperfettanteil sechs Balken für den gesamten Körper an, an Armen, Beinen und Rumpf blinkten jedoch jeweils maximal vier Balken. Die Werte selbst einzuschätzen ist schwierig, so ist diese Funktion eher eine nette Spielerei. Immerhin ist sie aber konstant in ihren Messergebnissen.

Zwar handelt es sich bei der Tanita BC-545N nicht um das modernste Modell, eine App gibt es ebenfalls nicht, aber sie erledigt ihre Aufgabe äußerst zuverlässig und ziemlich präzise. Doch auch hier muss man bereit sein, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Für Sparfüchse: Xiaomi Mi Body Composition Scale 2

Für Sparfüchse

Xiaomi Mi Body Composition Scale 2

Test: Xiaomi Mi Body
Die App Waage ordnet die Messwerte in verschiedene Bereiche ein, wodurch man sich gut orientieren kann. Außerdem misst sie genau.

Die Mi Body Composition Scale 2 von Xiaomi besitzt eine schlichtes Design und eine solide Verarbeitung. Überzeugt hat sie uns in erster Linie wegen der Smartphone-App, die viele der gemessenen Körperwerte mittels eines jeweiligen Streifendiagramms einordnet: Befindet sich der Messwert im normalen Bereich oder liegt der Wert darunter beziehungsweise darüber?

Verglichen mit den anderen getesteten Körperfettwaagen scheint der gemessene Wert des Körperfettanteils bei der Xiaomi einigermaßen realistisch. Dieser sollte jedoch nur ein Wert zur Orientierung sein, denn Auskunft über den korrekten prozentualen Anteil des Körperfetts geben leider nur professionelle Geräte, wie sie beispielsweise in Sportstudios zu finden sind.

Schnell und unkompliziert lässt sich das Gerät mit der Mi Fit-App verbinden und speichert die Messwerte zügig ab, vorausgesetzt man hat die Smartphone-App geöffnet und steigt ohne Socken auf die metallenen Kontakte.

Die Applikation teilt die Messwerte nicht nur in verschiedene Rubriken ein, sie ermittelt ebenfalls eine Gesamtpunktzahl und zeigt so dem Nutzer, in welchen Kategorien er sich noch verbessern muss. Die Rubriken, in denen der Anwender bereits die passenden Messwerte hat, werden ebenfalls mitgeteilt. Jeder der Werte wird erklärt und obendrein gibt es zu einem Mini-Diagramm noch eine kurze Einschätzung, wie beispielsweise »unzureichend«, »normal« oder »super«. Da manche der Texte willkürlich in englischer Sprache angezeigt werden, muss der Hersteller leider bei der App nachbessern.

Wie bei den meisten getesteten Apps ist auch hier eine Art Zeitachse an Bord, die die persönliche Entwicklung über Jahre, Monate oder Wochen darstellt. Hier wird ebenfalls das entsprechende Idealgewicht berechnet.

Die Mi Body Composition Scale 2 von Xiaomi ist eine sehr gute Körperfettwaage zum äußerst günstigen Preis.

Bequeme Bedienung: Sanitas SBG 21

Bequeme Bedienung

Sanitas SBG 21

Etwas altbacken, aber sehr präzise ist die SBG 21 von Sanitas. Zudem hat sie alle wichtigen Funktionen zu bieten: so werden neben dem Gewicht auch der Fett- und Muskelanteil, der BMI, die Knochenmasse, das Körperwasser, der BMR (Grundumsatz), sowie der AMR (Aktivitätsumsatz) ermittelt. Der BMR gibt die Energiemenge, sprich Kalorienzahl an, die man bei völliger Ruhe täglich zu sich nehmen muss. Der AMR gibt dagegen an, welche Energiemenge der Körper aktiv am Tag verbraucht.

Damit die Körperanalysewerte so genau wie möglich sind, gibt man Körpergröße, Gewicht, Alter und Geschlecht an. Für den AMR und BMR ist wichtig, das eigene Aktivitätslevel einzuordnen. Hierfür stehen fünf Stufen zu Verfügung: keine, geringe oder mittlere (zwei bis viermal körperliche Arbeit/Sport die Woche), hohe (vier bis fünfmal körperliche Arbeit/Sport in der Woche) oder sehr hohe Aktivität mit täglicher körperlicher Arbeit von mindestens einer Stunde bzw. täglichem Sport.

Die Sanitas funktioniert ohne App, alle Werte werden nur auf dem Display angezeigt. Das hat Vor- und Nachteile: Zwar hätte man in einer App einen besseren Überblick, dafür muss man hier für das Wiegen nicht das Handy herauskramen und mit der Waage verbinden. Die Sanitas lässt sich bequem per Fuß bedienen. Es stehen zwei Pfeiltasten, eine SET-, sowie eine User-Taste zur Verfügung. Maximal zehn Personen können ihre Messdaten abspeichern.

Möchte man mehr als nur das Gewicht messen, ist die Körperwaage von Sanitas eine gute Wahl. Für die gebotenen Funktionen ist der Preis mehr als fair. Die Werte sind ab der allerersten Messung exakt mit einer Abweichung von höchstens 0,1 Kilo. Dank der gummierten Füße steht die Waage auch rutschfest.

Was gibt es sonst noch?

Die Withings Body Cardio misst zusätzlich die Pulswellengeschwindigkeit und die Herzfrequenz. Diese Funktionen haben aber auch ihren Preis. Das Modell ist in weiß und schwarz erhältlich und wird mittels Akku betrieben. Dieser wird über ein microUSB-Kabel geladen, den Ladestand können Sie sich in der App ansehen oder seitlich an der Waage anzeigen lassen.

Einen hochwertigen Eindruck macht die AH100 von Huawei, die vier benötigten AAA-Batterien finden sich zwar nicht im Lieferumfang, wenn diese aber dann in die Waage eingesetzt sind, ist das Gerät schnell startbereit. Nach dem Koppeln mit der Health-App von Huawei konnten wir sofort losmessen. Der Fokus der App liegt auf dem Körpergewicht. Die Waage errechnet das persönliche Idealgewicht und ein kleiner Balkens zeigt an, wie groß die Entfernung zum gewünschten Zielgewicht ist. Viele weitere Werte wie Protein, Knochenmineralgehalt, Viszeralfett, Körperwasser, Grundumsatz, Muskelmasse, Körperfettanteil und der BMI werden ebenfalls gemessen und angegeben. Beim Körperfettwert und BMI kann man gut erkennen, in welchem Feld man sich befindet.

Mit einem Klick auf den Wert des Body-Mass-Index, erscheint eine Grafik in Form eines Diagramms, das den Wert in die Kategorien »Übergewichtig« (rot), »Übergewicht« (orange), »Gesund« (grün) oder »Untergewicht« (blau) einordnet. Beim Körperfett bekommt man einen idealen Wert angegeben. Mit diesem kann der eigene Wert verglichen werden. Bei den anderen Messwerten fühlten wir uns ein wenig alleingelassen und waren ratlos, ob es nun ein schlechter oder guter Wert ist. Das Programm bietet noch weitere sinnvolle Funktionen wie die Überwachung der Pulsfrequenz mittels der Smartwatch, die Überwachung des Schlafes, Überprüfung des Stresses und des Sauerstoffgehaltes. Nachbessern muss Huawei auf jeden Fall bei der Benutzeroberfläche, das Menü für die Stress-Überwachung konnte beispielsweise nur in chinesischen Buchstaben abgelesen werden.

Messungen können über Jahre, Monate, Wochen und Tage miteinander verglichen werden. Hochs und Tiefs der jeweiligen Zeitspannen werden mithilfe eines Diagramms angezeigt. Die gemessenen Werte sind verhältnismäßig genau, der ermittelte Gewichtswert war korrekt, der Körperfettanteil war ein wenig zu hoch, jedoch nicht unrealistisch.

Die Etekcity ESF37 misst zuverlässig, hat ein groß bemessenes Display, ist gut verarbeitet und das alles zu einem kleinen Preis. Die Standfläche ist schön groß und die App zeigt diverse Messwerte an. Mitgeliefert werden ein Maßband und Batterien. Die Waage ist weiß, in der Oberfläche befinden sich eingearbeitete Metallelemente. Das Display der Körperfettwaage ist groß und gut ablesbar: Die großen weißen Zahlen heben sich von dem blauen Grund deutlich ab.

Die App VeSync muss immer zuerst geöffnet werden, bevor die Messwerte gespeichert werden können. Die Messdaten werden farblich markiert, um sie besser einschätzen zu können: Zu niedrige Werte sind blau, gute Werte grün und zu hohe Werte orange markiert. Klickt der Nutzer auf den Messwert, wird auch angezeigt, wo genau man im Normalbereich liegt oder wie weit man von diesem entfernt ist. Die Zusatzwerte sind eher Schätzungen, die man aber als Orientierung nutzen kann. Die Registrierung in der App geht schnell und ohne Probleme. Es gibt ein Postfach und man kann die Waage mit Google Assistant oder Alexa verbinden. Die Health App von Apple ist aber nicht kompatibel.

Die Beurer BF 710 lieferte die genauesten Ergebnisse. Allerdings scheint es ab und zu Probleme mit der Kalibrierung zu geben, sodass die Körperfettwaage manchmal einen falschen Messwert angezeigt hat. Die Verbindung zwischen Waage und Smartphone funktioniert über Bluetooth. Die Ersteinrichtung nimmt aber ein bisschen Zeit in Anspruch. Die dazugehörige App heißt BodyShape und ist ansprechend gestaltet. Man kann hier sein Körpergewicht und sonstige Messwerte zur Körperzusammensetzung in einem längeren Zeitverlauf beobachten. Darüber hinaus lässt sich ein Ernährungstagebuch anlegen, in dem man die konsumierten Getränke und Speisen einträgt und so die eingenommen Kalorien im Überblick hat. Zu guter Letzt gibt es ein Fitnessprogramm, das die Nutzer durch ein anspruchsvolles Zirkeltraining nach Wahl führt.

Diese Körperfettwaage kann die Daten für maximal acht Nutzer automatisch zuweisen. In der App kann man jedoch nur einen Nutzer speichern, somit braucht jeder Anwender seine eigene Applikation. Die Messdaten werden auch synchronisiert, wenn die App nicht geöffnet ist, allerdings muss sich dafür das Mobiltelefon in passender Reichweite zur Personenwaage befinden. Das Display hat keine Beleuchtung, sodass man bei schummrigen Licht die klein geschriebenen Infos kaum lesen kann. Außerdem ist die Verbindung mittels Bluetooth nicht zuverlässig, besonders dann wenn mehrere Nutzer mit verschiedenen Smartphones versuchen, eine Verbindung zum Gerät herzustellen.

Die Smart Scale von Sharon überzeugte mit einer genauen Gewichtsmessung. Um Smartphone und Waage zu koppeln, muss der Knopf »Unit« auf der Geräterückseite gedrückt werden, bis zwei entsprechende Symbole auf der Körperfettwaage blinken. Auf der digitalen Anzeige der Waage können neben dem Gewicht auch Infos zur Zusammensetzung des Körpers abgelesen werden. Die App ging für uns in Ordnung, die Programme anderer Hersteller fanden aber mehr Anklang. Was Display und Design angeht, könnte das Gerät unserer Meinung nach ein moderneres Design vertragen. Die Synchronisation mit der Sharon-App funktioniert leider nur, wenn diese geöffnet ist.

Die Etekcity ESF28 ist schön und erschwinglich. Auf dem großen Display werden die Ziffern gut lesbar dargestellt. Die Körperfettwaage wird mit der neuen App »VeSyncFit« verbunden, die mit dem BMR einen weiteren Messerwert anzeigt. Dieser Wert wird aus Größe, Alter und Gewicht errechnet. Per App ist die Waage einfach eingerichtet und schnell einsatzbereit. Auf Wunsch zeigt die App die Veränderungen der physischen Fitness im zeitlichen Verlauf an. Weicht ein Wert mal zu stark ab, werden außer dem Körpergewicht und dem BMI keine anderen Daten angezeigt. Hier hilft nur, ein neues Nutzerprofil anzulegen.

Die BS444 Connect von Medisana erzielte ausgezeichnete Messergebnisse in unserem Test. Die Kopplung mit Health von Apple ist möglich. Die Inbetriebnahme ist leider umständlich. Außerdem ist die Medisana-App leider nicht sehr übersichtlich gestaltet. Die Anmeldung und Bestätigung mittels einer E-Mail Adresse ist zwingend. Wir konnten leider keine Verbindung zu einem Android-Smartphone herstellen. Die Verbindung gelang bei iOS zwar, allerdings war der Vorgang kompliziert. Die App muss zur Synchronisierung geöffnet sein. Abschließend hat uns das Modell von Medisana nicht überzeugen können.

Wissenswertes über Körperfettwaagen

Auch die altbewährte Personenwaage kommt an dem Trend zur Selbstoptimierung nicht vorbei: Sie messen nicht mehr nur das Körpergewicht, sondern auch die Zusammensetzung des Körpers und speichern die Messdaten in einer App auf dem Smartphone. So kann man die Daten über einen längeren Zeitraum beobachten und auch entsprechend visualisieren. Meist können für die Waage auch mehrere Nutzerprofile angelegt werden, in denen die Daten gespeichert werden, sodass die Waage von der ganzen Familie genutzt werden kann.

Körperfettwaagen messen neben dem Gewicht auch die Körperzusammensetzung, also etwa Muskelmasse und Körperfettanteil. Denn es macht einen sehr großen Unterschied, ob das Gewicht zu großen Teilen aus Fett oder aus Muskeln besteht. Der reine BMI ist da keine große Hilfe: Jemand mit wenig Fett und viel Muskeln hat dennoch einen erstaunlich hohen BMI, ohne übergewichtig zu sein. Leider ist die Messung der Muskelmasse, des Körperfettanteils, des Knochengewichts und des Wasseranteils notorisch ungenau.

Die Körperzusammensetzung wird mithilfe der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) ermittelt, die auch die Körperfettwaagen nutzen. Hierbei fließt ein extrem schwacher Strom durch den menschlichen Körper und da die Elektrizität von Fett schlechter geleitet wird als von Muskeln, führt das im Körper zu ungleichen Widerständen. Diese werden von der Waage erfasst und zusammen mit dem Gewicht, Geschlecht, Alter und der Größe der Person wird der Körperfettanteil errechnet. Damit das Ergebnis dann auch stimmt ist es wichtig, die passenden Körpermaße einzugeben, bevor der Nutzer sich wiegt.

Der Nachteil ist, dass sich die Mess-Elektroden nur in der Standfläche befindet und so der Strom nur von einem Fuß zum anderen fließt. Dabei durchquert er nur die Beine und die Leistengegend. Alles was darüber liegt, wird in der Messung nicht erfasst. Diese 2-Punkt-BIA funktioniert bei den Frauen noch eher als bei den Männern, da sich bei ihnen das Fettgewebe mehr an Hüfte und Gesäß sammelt. Die Problemzonen beim Mann werden allerdings nicht mehr erfasst, da sich hier das Fettgewebe vor allem an Brust und Bauch befindet.

Eine präzisere Messung erhält man mit einer BIA, die mit zusätzlichen Elektroden an den Händen durchgeführt wird. Dann läuft der Strom fast durch den kompletten Körper. Die Ergebnisse werden zwar präziser, doch auch hier kann der Wert bei einigen halbwegs passen, bei anderen Nutzern aber komplett daneben liegen. Auch andere Aspekte wie eine volle Harnblase, nasse Füße oder Feuchtigkeitscreme auf der Haut können die Messdaten erheblich beeinflussen.

Wer einen wirklich aussagekräftigen Wert über den Körperfettanteil erhalten möchte, sollte sich also nicht auf die BIA-Messung verlassen. Zuverlässiger ist da eine Messung mit einer Caliper-Zange (Fettzange), die aber auch etwas aufwendiger ist.

So haben wir getestet

Die Waagen wurden in insgesamt drei Durchgängen getestet. Um die Genauigkeit der Messung bewerten zu können, wurden ein männlicher Proband und eine weibliche Probandin auf einer geeichten Personenwaage gewogen. Gegen diesen Referenzwert mussten sich die Testgeräte behaupten. Beide Probanden wurden zudem zweimal mit 4-Punkt-BIA vermessen, um den Anteil des Körperfettes zu bestimmen. Dafür wurde zum einen eine Personenwaage benutzt, die darüber hinaus zwei Handgriffe mit Elektroden bietet. Zum anderen wurde mit einem Körperanalysegerät gemessen. Hier wurden vier Elektroden am Körper des Testers befestigt.

Die Probanden haben alle Testgeräte sieben Tage lang benutzt. Dabei erfolgte die Messung immer zur identischen Tageszeit. Danach wurden die gemessenen Ergebnisse untereinander und dann mit den jeweiligen Referenzwerten verglichen. So konnte die Präzision der Messung beurteilt werden. Bei der Bestimmung des Körpergewichts ging es vor allem darum, Veränderungen festzustellen und nicht darum, das Gewicht bis auf das Gramm genau zu messen.

Die Bestimmung des Körperfettanteils ist mehr eine grobe Schätzung als eine Messung und daher nicht unbedingt aussagekräftig. Die Körperfettmessung wurde daher auch bei der Bewertung der Produkte außen vor gelassen.

Stärker bewertet wurde dagegen wie sich die Körperfettwaagen im alltäglichen Gebrauch bewähren, ob die Anbindung zum Smartphone funktioniert und wie die App fürs Smartphone aufgebaut sind.

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