Massagegerät Test: Massagegeräte Beuer

Nackenmassagegeräte im Test : Entspannen und Schmerzen lindern

Update 27.01.2022

Bei Verspannungen oder Schmerzen in Nacken und Rücken können Massagen wahre Wunder wirken. Wenn es nicht möglich ist, zum Masseur zu gehen oder kein Partner zur Verfügung steht, können elektrische Massagegeräte weiterhelfen.

Update 27. Januar 2022

Wir haben zehn weitere Nackenmassagegeräte unterschiedlicher Art getestet. Das Medisana NM 890, das Renpho NF-NM067 und das elektrische Schröpfmassage-Gerät Achedaway Cupper sind neue Empfehlungen.

28. Juli 2021

Wir konzentrieren uns im Testbericht zu den besten Massagegeräten von nun an auf die besten Nackenmassagegeräte. Eine neue Empfehlung ist das Nobebird Massagekissen.

15. März 2021

Wir haben das Renpho R3 Mini getestet und können es empfehlen!

4. Dezember 2020

Wir haben vier weitere Massagegeräte getestet. Dabei konnten das Nackenmassagegerät von MunichSpring sowie das Newgen Medicals Akku-Hand-Massagegerät besonders überzeugen.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
Linda Fischhaber
ist Autorin aus München und fasziniert von technischen Neuheiten und zukunftsweisenden Entwicklungen. Bei AllesBeste betreut sie unter anderem die Themen Smartphones, Tablets, Kameras, Heimkino und Wearables.

Es kommt immer mal wieder vor: Man hat Rücken- oder Nackenschmerzen, aber möchte deswegen nicht gleich zum Arzt oder Masseur gehen. Wenn man sich doch nur selbst massieren könnte – mit einem Massagegerät geht das! Das ist zwar nicht ganz so komfortabel, aber für eine erste Besserung auf jeden Fall hilfreich. Es gibt unterschiedliche Kategorien an elektrischen Massagegeräten: Klopfgeräte, Nackenmassagegeräte, Massagematten- oder kissen. Alle eignen sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Wir haben 28 Nackenmassagegeräte getestet.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
VielseitigFast wie eine echte MassageKlein & günstigTENS-GerätNicht nur für den NackenZum Schröpfen
Test: Beurer Mg 510 To GoTest: Medisana Nm890Test: Renpho Massagekissen Nf Nm067Test: Sheon Intelligent Neck Massager Pg 2601b19Test: Munichspring Optimus New GenerationTest: Achedaway Cupper
Modell Beurer MG 510 To Go Medisana NM 890 Renpho Massagekissen NF-NM067 Sheon Intelligent Neck Massager PG-2601B19 MunichSpring Optimus New Generation Achedaway Cupper
Pro
  • Mit einer Hand zu bedienen
  • Leicht
  • Kabellos verwendbar
  • Handstück einzeln verwendbar
  • Intensive und kraftvolle Massage
  • Massage wie von echten Händen
  • Angenehmer Stoff
  • Klein und handlich
  • Kraftvoll
  • Günstig
  • Edles Design
  • Starke Wärmefunktion
  • Intensive Massage
  • Angenehmer Druck
  • Passt sich gut an
  • Sehr kraftvoll
  • Praktische Steuerung per App
  • Eines von wenigen elektronischen Schröpfmassage-Geräten auf dem Markt
Contra
  • Keine Shiatsu-Massage
  • Schwer und klobig
  • Nur am Nacken anwendbar
  • Schwer
  • Keine intuitive Bedienung
  • Laute Piepsgeräusche
  • Anleitung ohne richtige Anwendungs­hinweise
  • Wärme eher schwach
  • Kann schmerzhaft empfunden werden
  • Teuer
  • Blaue Flecken nach Behandlung
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

  Technische Daten anzeigen

Vielseitig: Beurer MG 510 To Go

Das MG 510 To Go von Beurer ist von allen getesteten Massagegeräten das alltagstauglichste. Das Klopfmassagegerät bietet sowohl ein praktisches Handstück, als auch eine erweiterbare Halterung. So kann man einhändig massieren und auch schwer zugängliche Stellen am Rücken erreichen.

Das Gerät lässt sich in der mittleren Geschwindigkeitsstufe ohne Kabel fast zwei Stunden betreiben. Des Weiteren kann man aus fünf Geschwindigkeitsstufen wählen. Per Druck kann die Intensität zusätzlich reguliert werden. Das Beurer bringt vier verschiedene Aufsätze mit: Der Aufsatz für Wärme ist nicht regulierbar, jedoch sehr angenehm. Außerdem gibt es einen Aufsatz für Kälte, sowie einen für kleine Bereiche und einen besonders weichen Aufsatz.

Eine aussagekräftige Anleitung ist beigelegt. Die Handhabung ist aber auch so einfach, dass man diese eigentlich nicht braucht. Das Beurer MG 510 To Go ist außerdem das leichteste Produkt im Test. Es ist vor allem gut für mittlere Verspannungen. Für eine leichte Massage eignet sich ein Nackenmassagegerät besser.

Fast wie eine echte Massage: Medisana NM 890

Fast wie eine echte Massage

Medisana NM 890

Statt mit Rollen arbeitet das Medisana NM890 mit vier herausstehenden Platten. Daher sieht es zunächst ein wenig sonderbar aus. Schultern und Nacken werden ordentlich durchgeknetet und Verspannungen effektiv bearbeitet. Dabei simuliert das Medisana wie keines der anderen getesteten Massagegeräte das Gefühl einer Massage mit menschlichen Händen.

Auch in puncto Stoffwahl unterscheidet sich dieses Modell von der Konkurrenz: Andere verwenden häufig Leder bzw. Lederimitate, dieses Gerät ist dagegen mit weichem Stoff umhüllt – auch die Schlingen. Bei anderen Massagegeräten ist der Stoff über den Massagerollen auch häufig kratzig, das ist hier nicht der Fall.

Die Länge des Kabels ist ausreichend, es gibt allerdings auch längere. Die Richtung kann gewechselt werden, es gibt drei Geschwindigkeitsstufen sowie eine Wärmefunktion, die zu- und abgeschaltet werden kann.

Die Anleitung kommt in zig Sprachen, ist dabei aber nicht wirklich informativ. Zudem ist das Massagegerät schwer und klobig, sodass es schwierig ist, es in die richtige Position zu bringen. Das Medisana-Modell ist außerdem nur für den Nacken- und Schulterbereich konzipiert.

Dennoch ist das Medisana NM890 aufgrund der kraftvollen Massage zu empfehlen.

Klein & günstig: Renpho Massagekissen NF-NM067

Klein & günstig

Renpho Massagekissen NF-NM067

Test: Renpho Massagekissen Nf Nm067
Klein und handlich – hat aber trotzdem genügend Kraft zum Massieren und ist dazu auch noch günstig.

Klein, handlich, aber nicht gerade leicht – das ist das Renpho Massagekissen. Zur Befestigung am Stuhl verfügt es rückseitig über einen Klettverschluss. Mitgeliefert werden ein Beutel, Ladekabel und ein Auto-Adapter.

Die Anleitung ist ausreichend ausführlich, aber die Bedienung nicht besonders intuitiv: Durch langes Betätigen der Power-Taste wird das Kissen eingeschaltet, langes Drücken des Richtungsknopfs wechselt die Richtung. Drückt man den gleichen Knopf kurz, kann eine der insgesamt drei Geschwindigkeiten ausgewählt werden. Ein kurzes Drücken der Power-Taste schaltet die Warme zu oder aus.

An den Seiten verfügt das Massagkissen über je zwei Rollen, die mittlere Kraft haben und angenehm massieren. Bei unserer Testerin passte der Abstand der Rollen zudem perfekt auf den Nacken. Im Betrieb ist das Renpho leider etwas laut, die Verarbeitung könnte zudem hochwertiger sein.

Aufgrund der angenehmen Massage und des Preises ist das Massagekissen von Renpho dennoch empfehlenswert. Allerdings muss man bereit sein, auf eine intuitive Bedienung, ein benutzerfreundliches Design und eine Klopffunktion zu verzichten.

TENS-Gerät: Sheon Intelligent Neck Massager PG-2601B19

TENS-Gerät

Sheon Intelligent Neck Massager PG-2601B19

Test: Sheon Intelligent Neck Massager Pg 2601b19
Ein etwas anderes Massagegefühl ohne nerviges Verrutschen und mit genauso viel Entspannung.

Keine Preise gefunden.

Zunächst fühlt sich die Benutzung des TENS-Massagegeräts von Sheon ein wenig fremd an. Beim Anlegen des kopfhörerähnlichen Modells und Anbringen der Elektroden fühlt man sich ein wenig an eine Elektroschock-Therapie erinnert. Zwar fühlt sich das kribbelnde Gefühl während der Massage zunächst etwas ungewohnt an, wenn man sich aber entspannt und nicht verkrampft, hilft das Gerät bald sich zu entspannen und Schmerzen zu lindern.

Das Handbuch greift auch neuen TENS-Nutzern hervorragend unter die Arme: In mehreren Sprachen wird hier schrittweise erläutert, wie man das Gerät bedient. Hat man es erst einmal zum Laufen gebracht, ist die weitere Bedienung sehr intuitiv.

Während der Anwendung fällt das Sheon nicht groß auf, denn am Hals wirkt es beinahe wie ein Kopfhörer. Zudem ist es sehr leise, bis auf das sehr laute Piepen beim Ein- und Ausschalten sowie beim Wechsel der Modi. Das Geräusch hat darüber hinaus eine unangenehme Frequenz. Die Fernbedienung lässt sich bequem am Massagegerät befestigen.

Es stehen insgesamt sechs Modi zur Auswahl, die ersten beiden beinhalten einen Mix. Der Unterschied zwischen den einzelnen Programmen ist deutlich zu spüren. Zudem gibt es drei Wärme- und 16 Intensitätsstufen. Dabei sollte man beachten, dass die Wärmefunktion bereits auf der ersten Stufe sehr heiß ist, die Intensität ist ab der sechsten Stufen meist schon mehr als ausreichend. Auch über einen Timer verfügt das Gerät, der lässt sich in Fünf-Minuten-Schritten einstellen und wird auf dem Display der Fernbedienung angezeigt.

Laut Anleitung sollte man das Massagegerät höchstens 15 Minuten sowie maximal zwei Mal pro Tag nutzen. Möchte man Schmerzen an den Schultern behandeln, kann man zusätzliche Elektroden separat erwerben. Im Lieferumfang findet sich ein Micro-USB-Ladekabel ohne Netzteil und eine zusätzliche Batterie für die Fernbedienung. Eine Akku-Anzeige gibt es nicht, bei leerem Akku piept das Massagegerät dreimal und schaltet sich von selbst aus. Etwas verwirrend ist allerdings, dass das Gerät nach Ablauf des Timers ebenfalls piept und sich ausschaltet.

Sicherlich ist der Neck Massager nicht Jedermanns Geschmack, denn das kribbelnde Gefühl ist gewöhnungsbedürftig und kann man sich während der Massage nicht entspannen, ist das Gerät nicht die richtige Wahl. Lässt man sich aber auf die TENS-Behandlung ein, kann man mit diesem Nackenmassagegerät gut entspannen.

Nicht nur für den Nacken: MunichSpring Optimus New Generation

Nicht nur für den Nacken

MunichSpring Optimus New Generation

Test: Munichspring Optimus New Generation
Das Gerät passt sich flexibel verschiedenen Regionen an und kann so für viele Körperbereiche eingesetzt werden.

Das MunichSpring Optimus New Generation ist ein von der Shiatsu-Massage inspiriertes Nackenmassagegerät. Im Lieferumfang findet sich ein Aufbewahrungsbeutel, ein KFZ- und eine Ladekabel und ein zusätzlicher Hygienestoff. Man kann hier zwischen zwei Massagestufen wählen und auch die Richtung der Massage wechseln. Das Modell verfügt über einen Timer, der das Gerät nach 15 Minuten ausstellt.

Zudem bietet das Nackenmassagegerät eine Wärmefunktion, die aber nur schwach zu spüren ist. Da sich das Modell dank der weichen Form flexibel an unterschiedliche Körperregionen anpasst, kann es nicht ausschließlich nur für Nacken und Schulter verwendet werden. Man kann mit ihm auch den Rücken, die Beine und den Bauch massieren. Das Gerät von MunichSpring lässt sich zudem auch im Akkubetrieb für 60 Minuten nutzen.

Die verschiedenen Bedientasten finden sich auf einer der beiden Handschlaufen: Hier lässt sich das Modell an- und ausschalten, man kann die Richtung wechseln oder die Intensität erhöhen. Zudem ist eine Taste vorhanden mit der die Wärmefunktion hinzugeschaltet werden kann. Während der Ladung des Akkus leuchtet eine blaue LED. Dieses geht aus, wenn der Akku nach vier bis sechs Stunden vollständig geladen ist. Besonders für den Rücken und den Nacken ist der Druck des Optimus New Generation sehr angenehm.

Zum Schröpfen: Achedaway Cupper

Zum Schröpfen

Achedaway Cupper

Test: Achedaway Cupper
Die elektrische Schröpfmassage für Zuhause – nichts für schwache Nerven.

Keine Preise gefunden.

An dem Schröpfmassage-Gerät Achedaway Cupper schieden sich in der Redaktion die Geister: Während unsere Autorin das Einziehen der Haut als schmerzhaft und sehr unangenehm empfand, beschrieben andere Mitarbeiter die Anwendung als stark, allerdings auch sehr befreiend. An den Massagepunkten blieben allerdings dunkle, kreisrunde Blutergüsse zurück, die nach kurzer Zeit bläulich-rot und innerhalb von sechs Minuten fast lila waren. Sie hielten zudem auch etwas länger als eine Woche an.

Leider ist die Anleitung ziemlich spärlich. Vor allem da dieses Massagegerät eher ungewöhnlich ist, wäre eine ausführlichere Gebrauchsanleitung wünschenswert: Wie oft sollte das Gerät verwendet werden und wie lange verbleibt es an welcher Stelle? Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet.

Zum Massagegerät gibt es eine App für das Smartphone, die zwar kein Mehrangebot an Infos liefert, dafür lässt sich mit ihr der Cupper besser steuern. Hat man diesen am Rücken positioniert, ist es nämlich schwer, die Knöpfe zu erreichen. Es ist generell nicht so einfach, das Gerät selbst am Rücken in die gewünschte Position zu bringen.

Der Cupper hat fünf Intensitätsstufen, fünf Modi und eine »Red Light Therapy« im Angebot.

Zwei unserer Tester empfanden nach der Nutzung des Massagegeräts, dass ihre Verspannung gelöst wurden und auch der Schmerz aushaltbar ist. Daher erhält auch der Achedaway Cupper eine Empfehlung, wenn er auch sicherlich nicht für Jedermann etwas ist.

Was gibt es sonst noch?

Das Krafty RM099 von Donnerberg macht seinem Namen alle Ehre: im liegender Position ist die Kraft fast zu stark und auch im Nacken wird es schnell zu viel. Im Sitzen ist es jedoch angenehm und auch die kraftvolle Klopffunktion überzeugt. Die Wärmefunktion dürfte gerne stärker sein, sie lässt sich in zwei Stufen einstellen. An den Seiten befinden sich je vier drehende Kugeln sowie zwei weitere für die Klopffunktion. An Bauch und Beinen empfanden wir das Massagegerät als nicht sonderlich wohltuend. Es gibt drei Geschwindigkeitsstufen, ein Shiatsu-, ein Klopf- und ein Mischprogramm.

Mit dem praktischen Henkel lässt sich das Kissen einfach verschieben, ohne dass man aufstehen muss. Das Kabel ist ausreichend lang, im Zubehör findet sich zudem ein Aufbewahrungsbeutel, eine ausführliche Anleitung und ein Auto-Adapter. Während der Klopfmassage ist das Krafty etwas lauter, zudem ist es auch nicht ganz preisgünstig.

Umfangreiches Zubehör erhält man beim Donnerberg Klopfy NM088: ein langes und robustes Ladekabel, ein Auto-Adapter, eine Aufbewahrungstasche, ein weicher Überzeug sowie zwei Wechselbezüge. Für die Massage gibt es je zwei kleine und zwei große Rolle auf jeder Seite, sowie zwei für die Klopffunktion. Diese kann in einer der beiden Modi zur Shiatsu-Massage hinzugeschaltet werden. Außerdem stehen drei Geschwindigkeits- und zwei Wärmestufen zur Wahl. Besonders am Rücken und Nacken ist die Massage angenehm, ist die Klopffunktion zugeschaltet, ist jedoch auch etwas lauter. Auch für dieses Massagegerät muss man tiefer in die Tasche greifen.

Das MG 135 von Beurer wirkt wie ein normales Kissen. Mit dem langen Kabel sind auch entferntere Steckdosen gut zu erreichen. Zwar ist die Intensität hier nicht besonders stark, sie ist am Nacken aber trotzdem angenehm. Eine wirkliche Massage ist mit diesem Modell allerdings nicht möglich, die Form eignet sich zudem nicht zum Auflockern von hartnäckigen Verspannungen. Das Kissen beinhaltet zwei sich drehende Rollen, die Richtung lässt sich manuell wechseln. Die Wärmfunktion ist nicht sonderlich stark, verschiedene Geschwindigkeiten gibt es nicht. Das Modell ist angenehm leise und die ausführliche Gebrauchsanleitung ist gut zu verstehen.

Das Medisana ITM wiegt ganze 1,25 Kilogramm, bietet aber auch richtig Power. Das Klopfmassagegerät ist zudem sehr groß und hat zwei Massageköpfe. Somit kann man das Gerät nicht für kleine Körperteile benutzen. Um starke Rückenschmerzen zu behandeln, eignet es sich aber sehr gut. Das Produkt ist hochwertig verarbeitet und bringt zwei Sets an Aufsätzen mit. Die Stärke lässt sich stufenlos einstellen und die Wärme ist von der Intensität her genau richtig. Das Massagegerät kann ausschließlich mit Kabel genutzt werden, dieses ist aber ausreichend lang.

Mit das teuerste Nackenmassagegerät im Testfeld ist das Invitalis Vitalymed Flexi. Das Modell verfügt über flexible Bügel und passt sich so diversen Körperregionen an. Auf der linken Handschlaufe können über die Schalter die Richtung geändert, sowie zwei Massagestufen ausgewählt werden. Zudem kann man den Wärmemodus hinzuschalten, der aber nur leicht zu spüren ist. Der Massagedruck des Vitalymed Flexi ist recht angenehm und kann durch Ziehen der Handschlaufen noch verstärkt werden. Das Massagegerät kann mit dem mitgelieferten KFZ-Kabel im Auto verwendet werden. Über einen Timer verfügt das Gerät trotz seines hohen Preises nicht, zudem sitzt die Kappe des Netzteils relativ locker.

Wissenswertes über Massagegeräte

Klopfmassagegeräte massieren durch sehr schnelles Klopfen. Dabei kann die Intensität von Gerät zu Gerät stark variieren. Sie lässt sich durch zusätzlichen Druck erhöhen, allerdings fangen dann fast alle getesteten Geräte an zu stottern. Dies geschieht auch, wenn man mit dem Gerät auf einen Knochen stößt, was man bei der Klopfmassage generell vermeiden sollte. Klopfmassagegeräte werden am besten durch eine zweite Person dient, denn vor allem eine Eigenmassage am Rücken ist mit einem Klopfgerät umständlich, unbequem und wenig entspannend. Meist sind die Geräte auch nur mit einem Kabel zu benutzen, das leider häufig zu kurz ist.

Nackenmassagegeräte und Massagekissen funktionieren durch drehende Bälle, die nach einigen Minuten die Richtung ändern. Viele Nackenmassagegeräte sind außerdem mit Schlaufen ausgestattet, in die man seine Arme steckt. So kann man durch verschieden starkes Ziehen selbst die Intensität verändern. Alle getesteten Geräte waren gut verarbeitet und brachten dieselben Funktionen mit: Mehrere Geschwindigkeitsstufen, zwei Richtungen und die Möglichkeit Wärme zuzuschalten. Noch dazu sind sie leise und leicht zu bedienen. Diese Geräte eignen sich am besten für Nacken, die Schultern und den Rücken. Zudem hatten alle Geräte ein KFZ-Kabel beigelegt, sodass sie auch im Auto zum Beispiel vom Beifahrer genutzt werden können.

Mit Massageauflagen oder Massagematten wird nicht nur ein bestimmter Teil des Körpers, sondern der gesamte hintere Bereich massiert. Sie bieten neben Wärmefunktion und Rollen häufig auch Luftdruck- und Vibrationsmassagefunktionen. Shiatsu-Rollen finden sich tendenziell eher bei Sitzauflagen, sowie bei Luftdruck- und Vibrationstechniken von Massagematten. Je nach Funktionsumfang der Matte kann das aber auch sehr teuer werden.

TENS ist die Abkürzung für Transkutane Elektrische Nervenstimulation, sprich das Bekämpfen von Schmerzen mit Strom. Mittels Hautelektroden werden elektrische Impulse an die Haut übertragen. Viele Untersuchungen bestätigen die Wirksamkeit von TENS, sie sind aber nicht ausreichend wissenschaftlich, um uneingeschränkt zu überzeugen. Die Geräte sind wohl vor allem aufgrund der geringen Kosten und der Sicherheit der Methode beliebt. Außer geringen Hautirritationen sind bislang keine Schäden durch TENS bekannt.

Durch TENS werden Schmerzen zwar nicht übermäßig gelindert, sie sind aber als Zusatz zur Schmerztherapie sehr gut geeignet. Vor allem bei oberflächlichen Schmerzen, wie Gürtelrose, diabetischer Polyneuropathie oder Kopfschmerzen, können die Geräte durchaus hilfreich sein. Bei Rückenschmerzen sind die Geräte zwar nicht so effektiv, aber es ist einen Versuch wert, um Schmerzen zu reduzieren.

Beim Kauf sollte auf das CE-Zeichen, also die Zulassung auf dem europäischen Markt, geachtet werden. Mehr Informationen finden Sie bei der Apotheken-Umschau.

So haben wir getestet

Alle Geräte mussten sich im ausführlichen Praxistest beweisen. Dabei wurde vor allem auf Benutzerfreundlichkeit, Intensität und Verarbeitung geachtet. Bei Nackenmassagegeräten und Klopfmassagegeräten ist die Intensität meist zu schwach, um auch stärkere Verspannungen zu behandeln.

Die Bedienung der Geräte ist selbsterklärend und einfach, sodass man nicht auf die Gebrauchsanleitungen angewiesen ist. Die Nackenmassagegeräte waren durchgehend gut verarbeitet, gerade die günstigen Klopfmassagegeräte können das oft nicht von sich behaupten.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.