Einkaufstrolley Test: Songmics Einkaufstrolley Blau Aufmacher

Einkaufstrolleys im Test : Praktische Einkaufshelfer

Veröffentlicht 08.09.2021

Einkaufstrolleys mögen zwar ein leicht verstaubtes Image haben, sie sind aber ungemein praktisch, um die Einkäufe bequem nach Hause zu transportieren. Dabei muss das Design des Einkaufstrolley nicht altbacken sein. Wir haben 10 Modelle getestet.

Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.

Gerade wenn man kein Auto besitzt, ist ein Einkaufstrolley eine praktische Hilfe, um die Einkäufe statt in schweren Tüten bequem nach Hause zu ziehen. Sie bestehen meist aus einer großen Tasche, einem Metallgestell und zwei Rädern. Es mögen zwar vor allem ältere Menschen diese Einkaufshelfer nutzen, doch mittlerweile gibt es viele Modelle in unzähligen Farben und Designs, sodass sie auch für Jüngere interessant sein können.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Bequemer GriffExtra KühltascheBesonders großTolles Zubehör
Test: Songmics Einkaufstrolley BlauTest: Kitchen Craft Coolmovers EinkaufstrolleyTest Praktische Einkaufshelfer: Andersen Royal Shopper Hydro 2.0Test: Reisenthel Carrycruiser
Modell Songmics Einkaufstrolley Kitchen Craft Coolmovers Einkaufstrolley Andersen Royal Shopper Hydro 2.0 Reisenthel Carrycruiser
Pro
  • Sehr bequemer, verstellbarer Handgriff
  • Reflektoren
  • Kühlfach
  • Sehr gute Laufruhe
  • Haken für den Einkaufswagen
  • Fertig montiert
  • Kühltasche
  • Gepolsterter Griff
  • Haken für Einkaufswagen
  • Gute Laufruhe
  • Viele Taschen
  • Kühlfach
  • Sehr gute Laufruhe
  • Reflektoren
  • Hohes Volumen
  • Griff verstellbar und bequem
  • Chips und Haken für den Einkaufswagen
  • Gute Laufruhe
  • Modernes Design
Contra
  • Schutzkappen für Reifen schwer zu montieren
  • Gebrauchsspuren
  • Kühltasche nimmt recht viel Platz weg
  • Recht groß und schwer
  • Teuer
  • Griff etwas wacklig
  • Hindernisse etwas schwieriger zu überwinden
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Bequemer Griff: SONGMICS Einkaufstrolley

Bequemer Griff

Songmics Einkaufstrolley

Test: Songmics Einkaufstrolley Blau
Der Trolley überzeugt vor allem mit seiner sehr guten Laufruhe und dem bequemen, gepolsterten Griff.

Den Songmics Einkaufstrolley gibt es nicht nur in Blau, sondern auch in Schwarz und Grau. Schon beim Zusammenbauen macht das Modell einen positiven Eindruck. Durch die bebilderte, mehrsprachige Anleitung geht der Aufbau auch schnell von statten.

Mit insgesamt fünf Klettverschlüssen wird die Tasche am Gestell festgemacht. Neben einem Tragegurt verfügt sie auch über mehrere Reflektoren. Somit ist man mit dem Einkaufstrolley auch bei Dunkelheit gut sichtbar. Die Reifen verfügen mittig über einen Button, mit dem die Räder festgestellt und gelöst werden.

Der Trolley hat ein großes Innenfach mit Reißverschluss. In diesem Fach befindet sich zudem ein Kühlfach das ebenfalls mit einem Reißverschluss geschlossen wird. Seitlich an der Tasche sind ein kleines Fach und ein Netz vorhanden, auf der Rückseite befindet sich eine kleine Tasche für Schlüssel und Geld.

Die Tasche lässt sich abnehmen und dank des Tragegurts auch ohne das Gestell als Einkaufstasche nutzen. Dann kann man mit ihr höchstens 10 Kilo, als Einkaufstrolley maximal 20 Kilo transportieren. Der mit Schaumstoff gepolsterte Griff liegt sehr bequem in der Hand. Mit zwei seitlichen Buttons kann man zudem den Winkel des Handgriffs verstellen, wodurch er noch besser zu fassen ist.

Die leicht gerillten Räder laufen ruhig und glatt, sogar über Kopfsteinpflaster. Sogar wenn der Einkaufstrolley beladen ist, spürt man das Gewicht nicht und der Trolley lässt sich leicht ziehen. Hindernisse wie beispielsweise Türschwellen kann man mit ihm ebenfalls gut überwinden.

Einziger Kritikpunkt sind die Schutzkappen der Räder: die sind aus schwarzem Kunststoff und recht schwergängig anzubringen. Zunächst waren auf einer der Abdeckungen auch bereits deutliche Gebrauchsspuren zu sehen. Bei der Ersatzlieferung war dann aber alles okay.

Unterm Strich bietet der Einkaufstrolley von Songmics das beste Gesamtpaket aus einer bequemen Handhabung, guten Extras und Design.

Extra Kühltasche: Kitchen Craft Coolmovers Einkaufstrolley

Extra Kühltasche

Kitchen Craft Coolmovers Einkaufstrolley

Test: Kitchen Craft Coolmovers Einkaufstrolley
Läuft gut auf allen Untergründen, hat einen gepolsterten Griff und eine zusätzliche Kühltasche zu bieten.

Schon fertig montiert wird der Kitchen Craft Coolmovers Einkaufstrolley geliefert. Man muss nur noch die Stellfläche der Tasche herunterklappen. Die ist mit Klettverschlüssen und Stoffbahnen am Metallgestell befestigt. Da der Handgriff hier ebenfalls mit Schaumstoff ummantelt ist, lässt er sich bequem greifen.

Rückseitig gibt es eine kleine Tasche für Geld und Schlüssel sowie zwei Haken aus Metall mit denen der Trolley im Geschäft am Einkaufswagen eingehakt werden kann. Neben dem großen Innenfach gibt es eine extra entnehmbare Kühltasche, allerdings nimmt die im Innenfach auch viel Raum ein. Verschlossen wird das Innenfach über einen Kordelzug, eine Abdeckklappe wird darüber geklappt. Seitlich gibt es zwei zusätzliche, kleine Taschen. Allein wiegt der Einkaufstrolley 2,1 Kilo und er kann mit maximal 15 Kilogramm beladen werden.

Auf glatten Steinen läuft das Modell sehr gut, auf Kopfsteinpflaster rollt es sich ein wenig ruckliger, ist aber immer noch im Rahmen. Der Griff hat zwar nicht so eine dicke Polsterung wie der des Modells von Songmics, er ist trotzdem bequem zu halten, sodass man den Einkaufstrolley bequem ziehen kann.

Glaubt man verschiedenen Online-Bewertungen, halten die Nähte und Reifen nicht lange. Das lässt sich jedoch nur mit einem Langzeittest überprüfen.

Insgesamt ist der Coolmovers ein hübscher Einkaufstrolley mit einer bequemen Handhabung und einer extra entnehmbaren Kühltasche.

Besonders groß: Andersen Royal Shopper Hydro 2.0

Besonders groß

Andersen Royal Shopper Hydro 2.0

Test Praktische Einkaufshelfer: Andersen Royal Shopper Hydro 2.0
Die beste Laufruhe im Test trifft auf viel Fassungsvolumen und tolle Extras – zu einem stolzen Preis.

Der Anderson Royal Shoper Hydro 2.0 macht seinem Namen alle Ehre und ist mit rund 180 Euro das absolute Luxusmodell im Testfeld. Er wiegt 4 Kilo und hat durch seine diversen Fächer insgesamt ein Fassungsvolumen von ganzen 62 Litern.

Verschlossen wird das geräumige Innenfach mithilfe eines Klettverschluss, rückseitig gibt es ein kleines Fach für Schlüssel und Geld das ebenfalls mit einem Klettverschluss ausgestattet ist. Seitlich gibt es zwei Netze, vorne befinden sich zwei zusätzliche Fächer: ein kleineres normales Fach, sowie ein größeres Thermofach. Beide werden mit Reißverschlüssen verschlossen.

Die Tasche verfügt zudem über einen Tragegurt, sowie über gepolsterte Schultergurte, sodass sie als Rucksack genutzt werden kann. Reflektoren vorne und seitlich an der Tasche verbessern im Dunkeln die Sichtbarkeit. Der glatte Kunststoff-Griff ist mit Einkerbungen für die Finger ausgestattet.

Von allen getesteten Modellen hatte das von Andersen die besten Rolleigenschaften: Es lief super leicht sogar über Kopfsteinpflaster. Die Räder sind zudem sehr leise, das Gewicht spürt man ebenfalls kaum. Zwar ist der Handgriff nicht gepolstert, er ist durch die Einkerbungen aber dennoch schön handlich. Die großen Räder mit leichtem Profil überwinden problemlos auch Türschwellen.

Das Gestell kann platzsparend zusammengeklappt werden. Zudem kann man damit auch Getränkekisten transportieren, indem man die Stellfläche durch Umklappen eines Metallbügels vergrößert.

Andersen hat eine große Palette verschiedener Einkaufstrolleys im Angebot, die man in unzähligen Versionen kombinieren kann. Beispielsweise kann man den Trolley mit diversen Rädern, zum Beispiel Treppensteigern, versehen oder auch mit einer Kupplung für das Fahrrad.

Der Royal Shopper Hydro 2.0 hat viel Fassungsvolumen und zudem auch eine hervorragende Laufruhe. Dafür muss man aber auch tiefer in die Tasche greifen.

Tolles Zubehör: Reisenthel carrycruiser

Tolles Zubehör

Reisenthel Carrycruiser

Eines der getesteten Modelle von Reisenthel ist der carrycruiser. Das Modell ist kein klassischer Einkaufstrolley, sondern ein viereckiger Kasten-Trolley mit Tragegurt und verstellbarem Griff. Es hat ein Eigengewicht von 2,5 Kilo, ein Fassungsvolumen von 40 Litern und ist erhältlich in diversen Ausführungen, Farben und Designs.

Geschlossen wird das Innenfach mit einem Kordelzug, im Innenraum gibt es an der Seite ein Netz, in dem sich zwei Chips und zwei Haken aus Kunststoff für den Einkaufswagen befindet. Die Innentasche ist rundherum mit Klettverschlüssen am Gestell befestigt, man kann sie abnehmen und in der Waschmaschine reinigen.

Verglichen mit dem Großteil der anderen Einkaufstrolleys im Test ist die Stellfläche hier recht schmal. Zwar wirkt der Teleskopgriff etwas wacklig, er lässt sich jedoch komfortabel zwischen zwei Fingern halten und ziehen. Das Gewicht der Einkäufe spürt man dabei nicht so stark.

Die kleinen, gerillten Rollen laufen gut auf glattem Untergrund, auf Kopfsteinpflaster ist es dagegen etwas rucklig. Zudem sind auch Hindernisse wie Türschwellen für die Rollen ein wenig schwieriger zu überwinden. Der carrycruiser liegt recht tief, sodass man sich zum Be- und Entladen hinunterbücken oder den Trolley auf einer höheren Fläche abstellen muss.

Wer nach einem modernen Design und einem Markenmodell sucht, für den ist der Trolley von Reisenthel eine gute Wahl.

Was gibt es sonst noch?

Die Rolltasche Trolley M von Reisenthel verfügt über einen Stoff-Tragegriff und einen Teleskopgriff, der im zusammengeklappten Zustand unter einem Reißverschluss versteckt wird. Die beiden kleinen Rollen sind unauffällig im verstärkten Boden untergebracht. Das Innenfach wird mittels Reißverschluss geschlossen, rückseitig ist ein kleines Fach für Schlüssel und Geld untergebracht. Allein wiegt der Trolley 1,5 Kilo, damit ist er mit der leichteste Shopper im Testfeld.

Die Rollen sehen nicht nur so aus wie die eines normalen Koffertrolleys, sie haben auch die selbe Geräuschkulisse. Es ist außerdem etwas anstrengend, den Trolley über Kopfsteinpflaster zu ziehen. Der Griff lässt sich bequem zwischen zwei Fingern halten, wirkt jedoch auch ein wenig wacklig. Die Tragfläche ist noch ein wenig schmaler als beim carrycruise und außer der Griffkonstruktion ist bei diesem Model kein Gestell vorhanden, wodurch die Unterstützung für die Tasche fehlt.

Ein wenig Verwirrung stiftete der Gimi Tris Einkaufstrolley in Floral Rot: Laut Amazon kommt der Trolley von Vileda, obwohl der Hersteller gar keine Einkaufstrolleys im Sortiment hat. Zunächst fehlten bei der Lieferung auch die Räder, was laut Rezensionen wohl auch öfter vorkommt. Der Aufbau gestaltete sich etwas umständlich und der Reifenschutz rastete nur sehr schwergängig ein.

Das geräumige Innenfach wird mittels Kordelzug geschlossen, zudem gibt es eine Abdeckklappe mit Druckknopf. Die Laufruhe ist auf glatten Steinen in Ordnung, auf Pflasterungen sind die Räder dagegen schwierig zu fahren und etwas laut. Der Handgriff ist etwas unbequem und die Optik des Trolleys ist zudem auch ein wenig altmodisch.

Den AmazonBasics Einkaufstrolley haben wir im »schwarze Blumen«-Design getestet. Beim Zusammenbau fällt sofort auf, dass eine der Kunststoffkappen an der Räderstange fehlt. Das Modell wiegt allein 1,76 Kilo und fasst maximal 40 Liter. Das Innenfach hat einen Kordelzug, seitlich gibt es zwei weitere Fächer. Rückseitig befindet sich ein Fach für Geld und Schlüssel.

Das Gewicht ist beim beladenen Trolley deutlich zu spüren: Es drückt den Arm ein wenig nach unten sowie den glatten Handgriff unangenehm in die Handinnenfläche. Die Laufruhe ist auf glatten Steinen gut, auf Kopfsteinpflaster ist es aber sehr rucklig. Der Griff ist recht niedrig und nicht höhenverstellbar, daher eignet sich der Shopper eher für kleinere Menschen. Den Einkaufstrolley gibt es in unterschiedlichen Designs, keines davon ist aber wirklich modern.

Mit etwa 10 Euro ist der Einkaufstrolley von Alaskaprint der günstigste Trolley im Test. Das spiegelt sich aber leider auch etwas in der Verarbeitung wieder: Der Trolley macht einen klapprigen Eindruck und eine der Abdeckungen der Räderstange fehlt. Die Räder müssen sicher am Gestell befestigt werden, ansonsten fallen sie schnell ab. Bei der Anleitung handelt es sich um eine bebilderte DIN-A4-Seite, die ist jedoch auch ohne Text recht gut verständlich.

Der Einkaufstrolley hat eine großes Innenfach, das per Kordelzug geschlossen wird. Die Abdeckklappe verfügt über ein Fach für Schlüssel und Geld. Der glatte Kunststoff-Griff liegt beim befüllten Trolley unbequem in der Hand, die Laufruhe auf Pflasterungen ist ebenfalls nicht sonderlich gut.

Wissenswertes über Einkaufstrolleys

Bei einem Einkaufstrolley handelt es sich im Grunde um eine große Tasche auf Rollen mit einem Handgriff zum Ziehen. Zwar erfreuen sich die Trolleys vor allem bei älteren Menschen großer Beliebtheit, jedoch sind sie für Jüngere ebenfalls eine umweltbewusste Alternative zum Einkauf mit dem Auto. Zudem gibt es mittlerweile Modelle in verschiedensten Designs und Farben, sodass ein Einkaufstrolley gar nicht altbacken sein muss. Im Test fasste der größte Trolley 62 Liter – das sollte für den Wocheneinkauf einer ganzen Familie ausreichen.

Die verschiedenen Bauformen

Klassische Einkaufstrolleys verfügen über ein klappbares Metallgestell und eine Nylon-Tasche. Die wird entweder mittels Klettverschlüssen am Gestell festgemacht oder darüber gestülpt. Dadurch kann man sie einfach und schnell auch wieder abnehmen. Das Gestell aus Alu ist robust und belastbar, je nach Größe der Reifen hat der Einkaufstrolley auch mit schwierigem Untergrund wie Kopfsteinpflaster kein Problem.

Neben diesen klassischen Modellen gibt es auch sogenannte Rolltaschen, wie den Reisenthel Trolley M: Hier bilden Gestell, Räder und Tasche eine Einheit, die Reifen sind im Boden eingebaut. Dadurch ist hier die Einkaufstasche nicht einzeln abnehmbar. Auch der teleskopierbare Griff ist in die Tasche integriert. Durch die kleinen Rollen ist die Tasche hier nah am Boden, sodass sie schnell schmutzig wird. Die Laufruhe ist hier verglichen mit größeren Rädern ebenfalls schlechter. Dafür sind die Modelle aber auch sehr leicht: Mit 1,5 Kilo ist der Trolley M mit der leichteste Shopper im Test.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Welche Größe soll die Tasche haben? Brauchen Sie verschiedene Fächer oder genügt ein großes, einzelnes Innenfach? Legen Sie Wert auf Extras wie beispielsweise Haken zur Befestigung am Einkaufswagen? Und welche Reifen sollen es sein? All diese Fragen sind bei der Entscheidung für oder gegen einen Einkaufstrolley zu beachten.

Fächer und Stauraum

Für kleinere Haushalte ist ein kleinerer Trolley ausreichend, wer mit dem Shopper jedoch den Wocheneinkauf einer Familie erledigen möchte, der sollte auf ein größeres Fassungsvolumen achten. Die meisten Einkaufstrolleys verfügen nur über ein großes, einzelnes Innenfach. Das ist in Ordnung, wenn die Einkäufe nur bequem und schnell nach Hause transportiert werden sollen und man keinen Wert auf eine Sortierung der Lebensmittel legt.

Andernfalls gibt es auch Modelle mit einem Kühlfach für Tiefgekühltes, sowie mit Seitennetzen oder -taschen für Flaschen und kleine Fächer für Kleinigkeiten und Zeitschriften. Für den Haustürschlüssel und das Portmonee steht häufig ein kleines Fach im Innenfach, auf der Rückseite oder der Abdeckung der Tasche zur Verfügung. Dadurch rutscht der Schlüssel auch nicht unter die Einkäufe und muss somit auch nicht erst mühsam vor der Haustür hervorgekramt werden.

Räder

Die Rollen der Rolltaschen sind im Durchmesser 5 bis 7 Zentimeter groß, sodass der Einkaufstrolley – vor allem bei Kopfsteinpflaster – recht anstrengend zu ziehen ist. Bei den klassischen Einkaufstrolleys haben die Räder dagegen einen Durchmesser von 15 bis 29 Zentimetern, sodass sie auch für schwieriges Geläuf geeignet sind.

Einkaufstrolley Test: Rollen
Links die großen Räder des Modells von Andersen, links die Rollen des Reisenthel carrycruiser.

Bei den Modellen mit großen Rädern ist auch das Gewicht des befüllten Trolleys nicht so deutlich zu spüren, wodurch sich der Trolley auch leichter ziehen lässt.

Handgriff

Ein höhenverstellbarer Griff ist bei den klassischen Modellen eher selten. Daher ist es für eher große Nutzer wichtig, dass der Griff eine angenehme Höhe hat. Die beiden getesteten Modelle von Reisenthel verfügen über Teleskopgriffe, wodurch sich die Einkaufstrolleys besser verstauen lassen.

Einkaufstrolley Test: Handgriff
Links ein glatter Griff, rechts mit Schaumstoff gepolstert und der Teleskop-Griff von Reisenthel in der Mitte.

Gepolsterte Handgriffe sind besonders angenehm: Sie liegen bequem und rutschfest in der Hand und der Trolley kann so auch über längere Strecken angenehm gezogen werden. Das bestätigte sich im Praxistest: Die glatten Kunststoffgriffe lagen nicht so bequem in der Hand und sie wurden durch das Gewicht des Trolleys zudem auch in die Handinnenfläche gedrückt.

Gestell

Das Gestell lässt sich beim Großteil der Modelle platzsparend zusammenklappen: So lässt sich die Stellfläche umklappen, bei einigen Trolleys kann man zusätzlich den Handgriff einklappen. Auch die Räder kann man abnehmen. Wenn man den Einkaufstrolley allerdings regelmäßig nutzt, ist es nervig, die Räder vor jeder Benutzung wieder anzubringen.

Bei manchen Modellen, wie dem Andersen Royal Shopper, kann das Gestell zudem zum Transportieren von Getränkekisten genutzt werden, hierfür vergrößert man die Tragfläche durch Umklappen eines Bügels.

Zusätzliche Extras

Einkaufstrolleys können darüber hinaus mit weiteren Extras aufwarten: Dazu gehören zum Beispiel die sogenannten Treppensteiger – ein 3+3-Radsystem, das mit seinen sechs Rädern Treppen, Schwellen und Bordsteinkanten leichter überwinden soll, indem sich die Räder auf die jeweils nächste Stufe drehen. Zwei Modelle im Test waren mit diesem Extra ausgestattet, allerdings konnte es nicht vollkommen überzeugen.

Viele Einkaufstrolleys haben rückseitig Haken aus Metall oder Plastik, mit denen man den Trolley am Einkaufswagen befestigen kann. Dadurch lassen sich die Einkäufe an der Kasse schnell und bequem in den Einkaufstrolley einräumen. Einige Taschen verfügen auch über einen Schulter- oder Tragegurt, sodass man sie ohne Gestell transportieren kann.

Andere Extras können beispielsweise eine Fahrradkupplung sein, mit der man den Einkaufstrolley einfach an den Gepäckträger hängen kann. Andere Modelle verfügen auch über einen integrierten Sitz, was praktisch ist, wenn man sich ausruhen möchte oder länger an einer Haltestelle warten muss.

So haben wir getestet

Die 10 Testmodelle wurden nach dem Auspacken nach ihrem ersten Eindruck bewertet. Danach wurden die einzelnen Modelle aufgebaut: Das gestaltete sich bei manchen Trolleys etwas schwierig, bei einigen fehlten auch Teile. Auch das Fassungsvermögen und das Design wurde  berücksichtigt.

Einkaufstrolley Test: Einkaufstrolley Gruppenfoto
Alle Einkaufstrolleys im Test 07/2021.

Zudem war wichtig, wie viele Fächer der Shopper hat und ob er zusammenklappbar und somit gut zu verstauen ist.

Im Praxistest wurden alle Modelle mit 0,5- und 1-Liter-Flaschen gefüllt, die Traglast betrug insgesamt acht Kilo. Dann sind wir mit jedem Trolley über glatte Steine, Pflasterung und Kopfsteinpflaster gefahren, um die Laufruhe bewerten zu können.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.