Soundbars und Sounddecks Test: Sennheiser Ambeo

Dolby-Atmos-Soundbars im Test : Für dreidimensionalen Sound

Update 19.07.2022

Um den Sound des Fernsehers mit einem Dolby Surround-Sound auszustatten, sind Soundbars mit Dolby Atmos eine platzsparende Methode. Im Gegensatz zu normalen Soundbars bieten sie nämlich noch eine dritte Klangdimension: die von oben.

Update 19. Juli 2022

Drei weitere Soundbars mit Dolby Atmos haben unseren Test durchlaufen. Die Polk Signa S4 können wir als preiswerte Soundbar empfehlen.

7. Dezember 2021

Wir haben weitere Soundbars mit Dolby Atmos getestet. Neue Empfehlungen sind die Home Soundbar 550 von Denon und die Samsung HW-Q700A.

28. September 2020

Wir haben weitere Soundbars mit Dolby Atmos getestet. Neue Empfehlungen sind die JBL Bar 9.1 True Wireless Surround und die Sony HT-G700.

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Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für Fachzeitschriften wie AV-Magazin, Heimkino und Digital Home.

Mit der Zeit wurden immer mehr Soundbars auf Dolby Atmos-Sound ausgelegt. Die Besonderheit daran ist die dritte Klangdimension, nämlich die von der Decke. Dafür werden in der Soundbar meist zwei, manchmal sogar vier Lautsprecher abgestellt, die dann schräg an die Decke strahlen. Von dort wird der Sound reflektiert, womit ein direkt an der Decke befindlicher Lautsprecher nachgeahmt wird.

An den Sound eines kompletten Surround-Systems kommen die Soundbars zwar nicht heran, wer sich aber nicht das ganze Wohnzimmer mit Lautsprechern vollstellen möchte, für den sind Soundbars mit Dolby Atmos eine gute und vor allem auch günstigere Alternative.

Wir haben in unserem Test 25 Soundbars mit Dolby Atmos getestet.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Stark mit ErweiterungenÜberzeugender KlangSonos-AlternativeEindrucksvoller 3D-SoundPreiswert
Soundbars und Sounddecks Test: Canton Smart Soundbar10Soundbars und Sounddecks Test: SennheiserambeoTest: Denon Home Soundbar 550Test  Für dreidimensionalen Sound: JBL Bar 9.1 True Wireless SurroundTest: Polk Signa S4
Modell Canton Smart Soundbar 10 Sennheiser Ambeo Denon Home Soundbar 550 JBL Bar 9.1 True Wireless Surround Polk Signa S4
Pro
  • Sehr gute Dolby-Atmos-Performance
  • Lässt sich gut auf die Raum­akustik einstellen
  • Schlankes Design
  • Mit Sub und Surround-Lautsprechern erweiterbar
  • Beste Atmos-Performance
  • Subwoofer nicht notwendig
  • Einfache Einmessung auf die Raum­akustik
  • Gute Atmos-Wiedergabe
  • Musik-Streaming per Heos und Airplay 2
  • Optional erweiterbar
  • Toller Sound mit vier Höhen­laut­sprechern
  • Einfache Installation mit Einmessung
  • Dezente Aufstellung der rück­wärtgen Laut­sprecher
  • Sehr gute Atmos-Performance
  • Einfachste Installation
  • Günstiger Preis
Contra
  • Recht groß und teuer
  • 3D-Sound nur virtuell
  • Sehr großer Subwoofer
  • Streaming nur per Bluetooth vom Smartphone
Bester Preis
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Stark mit Erweiterungen: Canton Smart Soundbar 10

Stark mit Erweiterungen

Canton Smart Soundbar 10

Soundbars und Sounddecks Test: Canton Smart Soundbar10
Canton hat mit der Smart Soundbar 10 ein tolles Debut in der Atmos-Klasse geliefert.

Als erste Canton-Soundbar unterstützt die Canton Smart Soundbar 10 Dolby Atmos. Prinzipiell reicht auch hier die Soundbar alleine aus, für den maximalen Punch im Tiefbassbereich sollte man aber doch einen Subwoofer hinzuziehen. In größeren Räumen empfiehlt sich außerdem ein Paar der Smart Soundbox 3. Die Verbindung geht jeweils kabellos und ist im Handumdrehen erledigt.

Die Soundbar selbst ist schön kompakt und ebenso schnell aufgebaut. Wie schon beim Vorgänger, der Smart Soundbar 9, steuert man akustische Parameter sowie die WLAN-Einstellungen am besten über ein Onscreen-Menü. Das ist viel komfortabler als am eingebauten Display.

Die Einmessung in den Raum erfordert hier etwas mehr Aufwand, macht aber keinen so großen Unterschied wie bei der Konkurrenz. Hat man im Menü die Raumhöhe und die Standhöhe der Soundbar einmal eingegeben, kann es schon losgehen. Im Alleinbetrieb verbreitet die Soundbar 10 schon eine ausgezeichnete Klangfülle, im Dolby-Atmos-Betrieb erinnert sie ein wenig an die Yamaha YSP-5600: Besonders die Dialoge werden nämlich klar definiert herausgearbeitet, wenn es sein muss sind aber auch hohe Lautstärken kein Problem.

Zieht man den Subwoofer hinzu, so erfährt man zunächst einmal einen Boost im Tieftonbereich. Das erlaubt dann auch einen höheren Pegel beziehungsweise die Beschallung eines größeren Raums. Die letzte Ausbaustufe erreicht man schließlich mit einem extra Set der Soundbox 3 zur Stabilisierung des rückwärtigen Sounds. Übrigens lassen sich sowohl Subwoofer als auch Surround-Lautsprecher ebenso im Menü an die Raumakustik anpassen.

Die Canton Smart Soundbar 10 ist also schon gut alleine zu gebrauchen, macht aber in Kombination mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern natürlich nochmal eine bessere Figur. Dann wird sie allerdings auch einigermaßen teurer.

Überzeugender Klang: Sennheiser Ambeo

Überzeugender Klang

Sennheiser Ambeo

Soundbars und Sounddecks Test: Sennheiserambeo
Die Ambeo Soundbar von Sennheiser wird auf die Raumakustik eingemessen. Das dreidimensionale Sound-Erlebnis ist beeinduckend.

Ein wenig sperriger als die YSP-5600 ist die Sennheiser Ambeo Soundbar. Dennoch ist auch sie kinderleicht aufgebaut und angeschlossen. Zum Einmessen in den Raum ist ein solides Mikrofon sowie ein zugehöriger, stabiler Standfuß beigelegt. Die Anschlüsse sind ein wenig versteckt auf der Rückseite angebracht, damit sind die Kabel kaum sichtbar.

Per gut erreichbarer NFC-Fläche auf der Oberseite lässt sich bequem die Bluetooth-Verbindung mit dem eigenen Smartphone aufnehmen, auch WLAN ist selbstverständlich verfügbar. Für den Einmessvorgang positioniert man das Mikrofron dort, wo man normalerweise sitzt, auf Höhe der Ohren. Das dauert nur wenige Minuten. Auf der beigelegten, hochwertigen Fernbedienung sind die Presets Movie, News, Music, Sports, Night und Neutral wählbar, außerdem kann man hier den AMBEO-Modus ein- und ausschalten. Für weitere Einstellungen nutzt man am besten die Smart Control App, die für iOS und Android gleichermaßen kostenlos ist.

Ist sie einmal eingerichtet und angepasst, liefert die Ambeo wirklich überwältigenden Sound. Auch die Atmos-Kanäle und die rückwärtigen Lautsprecher kommen schön klar am Sitzplatz an. Ein Subwoofer ist so nicht wirklich nötig, da selbst unser ziemlich großer Testraum ordentlich beschallt wurde. Insgesamt übertrumpft so Sennheiser die Yamaha-Soundbar beim Klang sogar um ein bisschen.

Wer also auf zusätzliche Unterstützung von Subwoofer und Rear-Lautsprechern verzichten möchte, trifft mit der Sennheiser Ambeo eine gute Wahl. Klanglich muss man nämlich kaum Einbußen in Kauf nehmen, dafür zahlt man aber doch einen stolzen Preis.

Sonos-Alternative: Denon Home Soundbar 550

Die Home Soundbar 550 von Denon kommt zwar recht kompakt daher, bietet aber ein breites Klangspektrum und kann zu einem vollwertigen Surround-System mitsamt Multiroom-Fähigkeiten aufgerüstet werden.

Sonos-Alternative

Denon Home Soundbar 550

Eine Integration der Denon-Soundbar via LAN oder WLAN ins HEOS-Multiroom-System ist zwar möglich und erweitert das Einsatzspektrum der Soundbar enorm (selbst eine Sprachsteuerung soll laut Aussage des Herstellers bald möglich sein), hier geht es aber in erster Linie um die Standalone-Fähigkeiten des Geräts.

Klanglich gibt es an der Soundbar 550 wenig Kritikpunkte. Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich gehen nahtlos ineinander über und klingen gut. Zudem gibt es drei Presets: Musik, Pure und Movie, wobei Letzteres einen breiten Klangvorhang ausbreitet, während uns im Pure-Modus vor allem der aufgebohrte Bassbereich aufgefallen ist. Praktisch ist in unseren Augen auch der Dialog Enhancer, mit dem im Bedarfsfall die Verständlichkeit von Dialogen erhöht werden kann.

Zwar gibt es Klang-Situationen, die das Fehlen eines Subwoofers dann doch offenbaren, unterm Strich ist der Denon aber eine klanglich potente Standalone-Lösung, die eine Ideallösung darstellt, wenn man sowieso vorhat, sich keinen extra Subwoofer anzuschaffen.

Eindrucksvoller 3D-Sound: JBL Bar 9.1 True Wireless Surround

Eindrucksvoller 3D-Sound

JBL Bar 9.1 True Wireless Surround

Die JBL Bar 9.1 True Wireless Surround ist der Nachfolger der JBL Bar 5.1. Sie bietet zwei rückwärtige Lautsprecher, die mit Akkus betrieben werden und ihre Signale kabellos per Funk erhalten. Des Weiteren gibt es Lautsprecher-Chassis, welche in Richtung Decke abstrahlen. Dadurch wird mit vier Höhen-Lautsprechern eine ganzes 5.1.4.-Surroundsystem realisiert.

Die 9 im Namen ergibt sich aus 5 Surround- und 4 Höhen-Kanälen. Der Begriff »True Wireless Surround« bezieht sich auf die kabellose Verbindung von Soundbar mit den Rears. Auch Soundbar und Subwoofer werden drahtlos miteinander verbunden. Das räumt angenehme Freiheiten bei der Platzierung jenes Subwoofers ein.

Die JBL Bar 9.1 True Wireless Surround klingt sowohl im Surround-, als auch im Atmos-Betrieb schön authentisch. In Kombination mit den Rear-Lautsprechern wird außerdem ein eindrucksvoller 3-D-Sound erzeugt. Wenn man diese Lautsprecher richtig platziert, erhält man raumfüllenden Kinosound.

Preiswert: Polk Signa 4

Preiswert

Polk Signa S4

Test: Polk Signa S4
Die Signa S4 von Polk ist schnell installiert und produziert ohne Umschweife echtes Kinofeeling.

Die Polk Signa S4 enthält insgesamt sieben Lautsprecher, obwohl sie äußerlich einen schlanken Eindruck macht. Zum Liefersatz gehört auch der ohne Kabel betriebene Subwoofer, der platzsparend gebaut ist und dennoch einen guten Bass in den Raum bringt.

Der Atmos-Klang wird durch zwei Lautsprecher erzeugt, die nach oben gerichtet sind und somit den Rückwurf des Schalls über die Decke nutzen. Trotz des günstigen Preises ist Polk nicht auf die Lösung ausgewichen, den Klang nur über das Gehäuse zur Decke umzuleiten. Die Upfiring-Boxen sind für Deckenhöhen von ungefähr 2,5 Metern angepasst – bei den meisten Wohnzimmern klappt das gut.

Die Einrichtung stellt keine großen Schwierigkeiten dar. Nach dem Anschließen verbinden sich Soundbar und Subwoofer in der Regel selbsttätig. Sonst kann man über den Connect-Knopf an der Rückseite des Subwoofers die Verbindung manuell auslösen.

Der Klang der Polk Signa S4 hat uns sehr gut gefallen. Der kleine Subwoofer bringt es trotz geringer Größe bei Bedarf zu einem ordentlichen Wummern und der Filmton füllt den Raum schön aus. Für vergleichsweise wenig Geld bringt die Signa S4 eine sehr gute Leistung.

Was gibt es sonst noch?

Die Samsung HW-Q700A ist nur sechs Zentimeter hoch und sollte damit unter so ziemlich jedem Fernseher Platz finden. Weil die Frontpartie darüber hinaus leicht angeschrägt ist, scheint sie auf dem Fernsehtischchen zu schweben. Bis die Samsung-Soundbar betriebsbereit ist, dauert es nicht lang, das Anschließen und Aufbauen stellt auch Laien vor keine großen Herausforderungen. Der mitgelieferte Subwoofer verbindet sich selbstständig und ohne Probleme mit der Samsung-Soundbar. Praktisch: Atmos-Signale erkennt die Soundbar selbständig und stellt sich entsprechend darauf ein. Mit der übersichtlichen Fernbedienung ist es darüber hinaus möglich, die Lautsprecherkanäle (Subwoofer, Center, Front Top-Lautsprecher) genauer einzustellen, um den Klang ein Stück weit dem Hörraum anpassen zu können.

Ist sowohl die Raumgröße als auch das Budget eher klein, ist die Sony HT-G700 eine gute Alternative. Die insgesamt drei eingebauten Lautsprecher bietet einen erstaunlich guten Klang: Durch die Sony Vertical Surround Engine wird der Schall in der Bar umgeleitet und durch kleine Öffnungen nach oben abgestrahlt, sodass ein gewisser Höheneindruck entsteht. Mit Hilfe der AE-Taste auf der Fernbedienung kann die Sony HT-G700 normalen Stereosound auf bis zu 7.1.2-Surround-Qualität bringen.

Die LG DSN8YG ist dank der unkomplizierten Kopplung von Soundbar und Subwoofer schnell aufgebaut und eingerichtet. Chromecast sowie der Google Assistant wurden integriert – das Mikrofon lässt sich aber auch abschalten. Die DSN8YG verfügt über echte Lautsprecher, die nach oben abstrahlen. Verbunden mit einem Paar SKP8 ist auch für rückwärtige Effekte gesorgt. Da man leider nur einen Zuspieler anschließen kann, sollte man die Soundbar direkt mit Fernseher oder Beamer verbinden.

Die Sonos Arc ist vor allem als Ergänzung für eine bereits vorhandene Sonos-Landschaft gedacht. Des Weiteren benötigt man einen Fernseher mit eARC-unterstütztem HDMI-Anschluss. Bluetooth-Streaming oder das Abspielen von digitalen Soundmaterial über HDMI oder einen optischen Digitaleingang sind nicht möglich. Zur Einrichtung der Soundbar ist eine Smartphone-App und WLAN erforderlich, wobei die Einmessung an die Raumakustik nur auf Apple-Geräten möglich ist. Ist die Sonos Arc aber erstmal eingerichtet, bietet sie einen guten Surround-Sound.

Die Samsung HW-Q90R besteht aus einem Subwoofer und rückwärtigen Surround-Lautsprechern. So entsteht ein 5.1.4-Set-up mit einem beeindruckenden 3D-Sound. Die Installation ist trotz rudimentärer Fernbedienung und kleinem Display einfach erledigt. Im Surround- oder Atmos-Setup sorgen die Lautsprecher für eine sehr stabile Ortbarkeit.

Die Sony HT-X8500 kommt sowohl ohne Subwoofer als auch ohne nach oben abstrahlende Lautsprecher aus. Dadurch ist die Soundbar platzsparend und hat einen niedrigen Preis. Die HT-X8500 bietet zwei HDMI-Anschlüsse und unterstützt auch aktuelle Standards wie HDR und 4K. Für kleine Räume liefert die Soundbar einen beachtlichen Klang auch ohne dezidierte Atmos-Lautsprecher.

Wissenswertes über Soundbars und Sounddecks

Die ursprüngliche Idee hinter den Soundbars war, sie unter dem an der Wand hängenden Fernseher anzubringen. Viele Menschen stellen ihre Fernseher aber lieber auf ein Sideboard oder etwas Ähnliches. Wenn man die Soundbar dann trotzdem direkt unter den Bildschirm stellen möchte, darf sie natürlich nicht besonders hoch sein, um nichts zu verdecken. Das wiederum erschwert es den Herstellern, besonders im Tieftonbereich guten Klang zu erzeugen, denn dafür braucht es eben vor allem Volumen.

Dieses Problem wäre gelöst, wenn man den Bildschirm einfach auf die Soundbar stellen könnte – und so war die Idee der Sounddecks geboren. Mit mehr Volumen und dementsprechend größeren Lautsprecherchassis klingen sie doch deutlich kräftiger als Soundbars.

Ob man letztendlich eher Soundbar oder Sounddeck kaufen sollte, hängt daher davon ab wo sich der Fernseher befindet. Ist er an der Wand, so passt eigentlich nur eine Soundbar. Falls einem dann der Klang noch nicht stark genug ist, kann man immer noch mit einem zusätzlichen Subwoofer aufrüsten. Der braucht natürlich Platz, liefert dafür aber erheblich sattere Bässe.

Ein Sounddeck bietet sich dagegen an, wenn der Fernseher nicht an der Wand hängt. Dann spielt das Sounddeck sein Volumen aus und sorgt damit für Sound, der meist keinen Subwoofer mehr braucht.

Soundbars und Sounddecks Test: Soundbar Wohnzimmer

Lautsprecher-Alternative fürs Wohnzimmer?

Dank der reichlichen Ausstattung mit Bluetooth, intelligentem Sound-Prozessor und digitalen Anschlüssen können Soundbars und -decks bei vielen Leuten schon eine Stereoanlage ersetzen. Dabei kommt es aber auch auf die Ansprüche an, die man an die Klangqualität hat. Ein wirklich gutes Paar Stereoboxen wird immer noch jede Soundbar ausstechen, selbst Sounddecks haben es da schwer.

Eine perfekte Lösung sucht man also weiterhin vergeblich. Surround-Anlagen liefern zwar beeindruckenden Sound, nehmen aber viel Platz weg. Soundbars und -decks sind für Fernsehton absolut ausreichend, offenbaren aber bei Musik Schwächen gegenüber Stereoboxen. Bei denen wiederum hapert es an der Sprachverständlichkeit. Da muss jeder schließlich seine eigenen Prioritäten setzen.

Bluetooth, HDMI und Co. – komfortable Multitalente?

Als Ton-Schaltzentrale im Wohnzimmer verfügen die meisten Soundbars über vielfältige Anschlussmöglichkeiten wie WLAN, Bluetooth und HDMI. Grundsätzlich ist Flexibilität natürlich schön, sie verursacht aber hin und wieder auch Komplikationen. Wie schalte ich zwischen den einzelnen Eingängen um, beziehungsweise muss ich das überhaupt? Wie reagiert der Fernseher, wenn ich vom Smartphone via Bluetooth nur auf die Soundbar streamen möchte?

Das sind nur einige der Fragen auf die es keine grundsätzliche Antwort gibt, da jedes Modell anders programmiert ist. Letztendlich heißt es da: Probieren geht über Studieren.

So haben wir getestet

Nach mehreren Testrunden haben wir mittlerweile 17 Soundbars mit Dolby Atmos getestet.

Der Kern unseres Tests ist natürlich der Hörtest. Dabei müssen die Soundbars und -decks ihr Können bei verschiedenen Filmton-Formaten und Musik unter Beweis stellen. Außerdem überprüfen wir die Anschlussmöglichkeiten und sehen uns die Qualität der Verarbeitung an. Gerade beim Anschluss ist es wichtig, dass das jeweilige Gerät schnell und unkompliziert seinen Platz im Wohnzimmer findet. Setzt man zusätzlich noch Rear-Lautsprecher ein, so muss man möglicherweise etwas mit deren Standort experimentieren, um idealen Klang zu bekommen, manche Geräte haben sogar eine Einmessfunktion, mit der die Lautsprecher an die Raumakustik angepasst werden.

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