Smartwatch Test: 20191017

Smartwatches im Test : Mini-Computer am Handgelenk

Update 22.04.2022

Ein Mini-Computer am Handgelenk klingt praktisch, die Uhrzeit kann er ganz nebenbei auch anzeigen. Wir sprechen von Smartwatches. Getestet haben wir davon 38 Modelle verschiedener Preisklassen.

Update 22. April 2022

Wir haben zwei neue Smartwatches getestet und von ihnen die Huawei Watch GT Runner zu einer Empfehlung für Sportler gekürt.

17. Februar 2022

Wir haben weitere Smartwatches getestet. Empfehlenswert ist die Series 7 von Apple und die Galaxy Watch 4 von Samsung.

29. März 2021

Wir haben die Garmin Fenix 6 Pro getestet und können sie besonders Sportlern empfehlen.

8. Februar 2021

Wir haben neue Smartwatches getestet. Die Apple Watch Series 6, die Samsung Galaxy Watch 3 und die T-Rex von Amazfit sind neue Empfehlungen.

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Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Als Smartwatches vor wenigen Jahren neu auf den Markt kamen, klang das erstmal nach einem perfekten Gadget. Ganz so groß wie anfangs ist der Hype aber nicht mehr, die Uhren sind gar nicht so gefragt, wie man gedacht hätte. Dabei bieten sie ein breites Einsatzspektrum: telefonieren, Musik hören, Nachrichten lesen, den Weg gezeigt bekommen, die Fitness messen und die Herzfrequenz überwachen.

Getestet haben wir 38 aktuelle Modelle, die preislich zwischen 550 und 50 Euro lagen. Hierbei handelte es sich nur um Produkte, die für den vollen Funktionsumfang bzw. um in Betrieb genommen zu werden ein Android Smartphone oder ein iPhone brauchen.

Wir wollen aber gleich zu Beginn darauf hinweisen: Eine Smartwatch braucht keiner wirklich, sie mag aber für manche eine gute Ergänzung sein, wenn man etwa nicht andauernd auf sein Handy schauen möchte. Sie bleibt aber, was sie ist: Luxus für Technik-Fans.

Als Fitness-Tracker hat eine Smartwatch noch den größten Mehrwert, dafür gibt es aber auch etwas günstiger Fitness-Armbänder.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Für Apple-FansAndroid-AlternativeLange AkkulaufzeitFür SportbegeisterteFür Outdoor-FansFür Läufer
Test: Apple Watch Series 7Test  Mini-Computer am Handgelenk: Samsung  Galaxy Watch 4Test: Amazfit GtrTest: Garmin Fenix 6 ProTest  Mini-Computer am Handgelenk: Amazfit T-RexTest: Huawei Watch Gt Runner
Modell Apple Watch Series 7 Samsung Galaxy Watch 4 Amazfit GTR Garmin Fenix 6 Pro Amazfit T-Rex Huawei Watch GT Runner
Pro
  • Sehr gutes, jetzt noch größeres Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr einfache Bedienung
  • Flottes Arbeitstempo
  • Viele Fitness- und Gesundheits-Features
  • Sehr gutes Display
  • Einfach zu bedienen
  • EKG, Körper- und Schnarchanalyse
  • Viele Fitnessfunktionen
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Gutes Display
  • Hoher Bedienkomfort
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Extrem viele Funktionen
  • Sehr viele Messwerte
  • Präzise Messung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Karten und Navigation
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Robust für Outdoor-Aktivitäten
  • Gutes Display
  • Hoher Bedienkomfort
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Gutes Display
  • Hochwertig verarbeitet
  • Hoher Bedienkomfort
  • Viele Lauf-Funktionen
  • Gute Akkulaufzeit
Contra
  • Teuer
  • Arbeitet nur mit iPhones zusammen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Recht kurze Akkulaufzeit
  • Arbeitet nur mit Android zusammen
  • Einige Features nur mit Samsung-Smartphone nutzbar
  • Apps können nicht installiert werden
  • GPS teils etwas ungenau
  • Sehr komplexe Bedienung
  • Keine Apps installierbar
  • Teuer
  • Apps können nicht installiert werden
  • Recht teuer
  • Sehr geringes App-Angebot
Bester Preis
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Für Apple-Fans: Apple Watch Series 7

Für Apple-Fans

Apple Watch Series 7

Test: Apple Watch Series 7
Mit größerem und robusterem Display ist die Apple Watch Series 7 jetzt noch ein bisschen besser. Ausstattung und Bedienkomfort bleiben top!

Ausgereifter als die Series 7 von Apple ist derzeit keine andere Smartwatch. Einmal ums Handgelenk geschnallt, kommt man auf Anhieb gut mit ihr zurecht und auch die technische Ausstattung, vom Display bis hin zu den zahlreichen Sensoren, gehört zum besten, was der Smartwatch-Markt aktuell hergibt. Allerdings funktioniert die Uhr, will man sie denn sinnvoll nutzen, nur in Verbindung mit dem entsprechenden Apple-Smartphone.

Die Smartwatch gibt es mit Cellular, dann ist sie quasi autark und viele Funktionen stehen auch dann zur Verfügung, wenn gerade keine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone herrscht. Neben der Cellular-Ausstattung, hat man auch bei der Design-Frage die Qual der Wahl. Das Gehäuse gibt es in den verschiedensten Materialien, es sind beispielsweise Aluminium, Titan oder Edelstahl möglich. Bei den Farben-Varianten stehen unter anderem Rot, Blau, Grün, Polarstern und Mitternacht zur Auswahl.

Auch bei den Armbändern gibt es – wie man das schon von den Vorgängern der Series 7 kennt – eine überbordende Auswahl. Selbiges gilt auch für die Preisspanne, denn während die Preise bei vergleichsweise günstigen 430 Euro beginnen, kann man je nach Design und Material auch mehr als das Dreifache für die Apple Watch der siebten Generation ausgeben.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Farben
Auch die Series 7 ist in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich.

Die Uhr gibt es in zwei unterschiedlichen Größen. Schmale Handgelenke schmückt die 41-Millimeter-Variante am besten, den Rest die 44-Millimeter-Variante. Unterm Strich sind die beiden Varianten im Vergleich zur Series 6 je einen Millimeter gewachsen. Auch bei der Höhe hat die Series 7 ein klein wenig zugelegt. Erfreulicherweise ist auch die Displayauflösung entsprechend mitgewachsen. Das maximal 1.000 Nits helle Display löst enorm fein auf, die Blickwinkelstabilität ist hoch und auch dunkle Farben werden satt dargestellt.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Maps
Die Navigationsfunktion macht eine gute Figur.

Die Ausstattungsliste der Series 7 ist gewohnt lang. Höhenmesser, Kompass, GPS, optischer und elektrischer Herzsensor, SOS-Funktion, Umgebungslichtsensor, Bluetooth, WLAN und vieles mehr ist mit an Bord. Auch einen internen Speicher gibt es, der mit 32 Gigabyte ausreichend groß dimensioniert ist.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Displays
Auch bei der Evolution der Apple-Watch kann man feststellen, dass das Display immer größer wird, während der Displayrand gleichzeitig immer dünner wird.

Um dem auch von Smartwatch-Besitzern gefürchteten Sprung im Display vorzubeugen, ist das Display der Series 7 deutlich dicker geworden: um 50% hat es zugelegt. Damit soll die Uhr nun noch einmal deutlich robuster geworden sein. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tastatur, denn damit man in den Genuss der neuen QWERTZ-Tastatur kommt, muss man auf die englische Sprache umstellen, wobei sich das aber bald ändern sollte.

Mit Fitness+ gibt es nun auch einen Fitnessservice, der Meditationen und Workouts im Studiostil bietet. Das virtuelle Fitnessstudio kann über iPad, iPhone und AppleTV betreten werden. Ebenso neu dabei ist eine Achtsamkeits-App, die mit Pilates-Übungen und Schlafatmungs-Berechnungen das Wohlbefinden steigern sollen.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Fitness
Mit Fitness+ lassen sich Trainingsdaten auf iPhone und Co. übertragen.

Die Uhr sammelt aber nicht nur Trainingsdaten für sich selbst. Mithilfe von Fitness+ lassen sich die individuellen Trainingsdaten an andere Geräte von Apple schicken und auch beim Training selbst greift die Uhr ihrem Nutzer unter die Arme, indem Messwerte animiert dargestellt werden. Hat man das Training erfolgreich abgeschlossen, erscheint ein Feuerwerk auf dem Screen.

Insgesamt gibt es elf vordefinierte Trainingsarten, als Nutzer hat man hier die Wahl zwischen Radfahren, Tanzen, Laufband, Pilates und vielem mehr. Gut gefallen hat uns, dass bei besonders anstrengenden Intervallen ein Countdown startet, der für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgt.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Herz
Immer im Blick: die Herzfrequenz.

Wie schon die Vorgängergeneration, kann auch die Neuauflage der Apple Watch den Blutsauerstoffgehalt messen. Damit das zuverlässig gelingt, ist die Uhr mit einem Blutsauerstoff-Sensor mit jeweils vier Photodioden und LED-Clustern ausgestattet. Durch einen Algorithmus können anhand der reflektierten Strahlen Rückschlüsse auf die Blutfarbe und folglich auch auf die Sauerstoffsättigung des Blutes gezogen werden. Im Praxistest haben wir mit der Funktion Werte von 95-100 Prozent gemessen, was durchaus der Realität entsprechen kann, denn hier sind Werte zwischen 93 und 99 Prozent der Normalfall.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Ekg
Um sich von der Uhr ein EKG erstellen zu lassen, genügt es, die Krone mit dem Finger zu berühren.

Ach mit dieser Generation der Apple Watch ist eine Pulsmessung sowie das Erstellen eines Elektrokardiogramms möglich, wofür die Uhr 30 Sekunden benötigt. Bewegt sich das von der Uhr ermittelte Ergebnis außerhalb des vom Träger definierten Bereichs, weist sie ihn darauf hin. Die Qualität des EKGs ist so hoch, dass Apple dafür eine medizinische Zulassung in Europa erhalten hat.

 Test: Smartwatch Test Oktober2020 Apple Watch6 Screenshot2
Per App lässt sich der Sinusrhythmus ermitteln und das Ergebnis als PDF exportieren.

Unter der Haube werkelt ein Zweikern-Prozessor mit 64 Bit, der beim Bedienen der Uhr dafür sorgt, dass alles stabil und flüssig läuft. Wartezeiten beim Starten von Apps gibt es damit praktisch nicht. Dafür ist die Auswahl an zur Verfügung stehenden Apps sehr üppig. Selbiges lässt sich über die verschiedenen Ziffernblatt-Designs sagen, hier sollte für jeden Geschmack etwas passendes dabei sein.

 Test: Smartwatches Dezember2021 Apple Watch Series 7 Zifferblätter
Die Auswahl an Uhr-Designs ist gigantisch.

Davon abgesehen, sind es die vielen Kleinigkeiten, die bei der Apple Watch einfach Spaß machen. Dazu zählt die Möglichkeit, die Uhr als Audio-Schaltzentrale nutzen zu können, die Navigationsfunktion sowie das präzise Ermitteln zahlreicher Fitness-Werte. Erfreulich ist, dass die Uhr bei moderater Nutzung rund 18 Stunden durchhält  – auch wenn man an dieser Stelle festhalten muss, dass das im Vergleich zur Vorgängergeneration keine Verbesserung darstellt. Deutlicher Verbesserungen verzeichnet man hingegen beim Aufladen. Das klappt mit der aktuellen Version etwa 30 Prozent flotter, den Akku einmal vollzuladen dauert so etwa eine Stunde.

Android-Alternative: Samsung Galaxy Watch 4

Android-Alternative

Samsung Galaxy Watch 4

Test  Mini-Computer am Handgelenk: Samsung  Galaxy Watch 4
Die Samsung Galaxy Watch 4 hat mit Körper- und Schnarchanalyse ihren ohnehin großen Funktionsumfang noch einmal ausgebaut und ist die Nummer eins für Android-Nutzer.

Wie die Konkurrenz aus Kalifornien, sperrt nun auch Samsung alle aus, die nicht das konzerneigene Betriebssystem, in diesem Fall ist es Android, verwenden. Das macht die Galaxy Watch 4 für Apple-User zwar uninteressant, Android-User genießen jedoch im Umkehrschluss einen erstaunlich hohen Bedienkomfort.

Die Samsung-Uhr gibt es in zwei verschiedenen Größen, nämlich 44 und 40 Millimeter. Wer sich für die Classic-Linie entscheidet, hat die Wahl zwischen 46 und 42 Millimeter Durchmesser. Aber nicht nur der Durchmesser ist bei der Classic-Version ein anderer, auch die Lünette ist eine andere, hier kommt nämlich kein digitales, sondern eine mechanische Umrandung zum Einsatz.

Mini-Computer am Handgelenk Test: Smartwatches Dezember2021 Samsun
Die Samsung-Smartwatch in freier Wildbahn.

Die Uhr ist nach IP68 gegen Spritzwasser und Staub geschützt, Sprüngen im Display soll mithilfe des verwendeten Gorilla-Glases vorgebeugt werden. Apropos Display: hierbei handelt es sich um ein AMOLED-Display, das je nach gewählter Uhrengröße zwischen 1,2 und 1,4 Zoll misst und mit bis zu 450 x 450 Bildpunkten auflöst. Gut gefallen hat uns auch die Helligkeit des Displays, die im Praxiseinsatz völlig ausreichend ist.

Beim verbauten Prozessor handelt es sich um einen Exynos 920 mit einer Taktung von 1,18 Ghz, was unterm Strich für einen Leistungszuwachs von 20 Prozent im Vergleich zur Vorgängergeneration sorgen soll. Um Musik und Apps zu speichern, stehen rund acht Gigabyte Speicherkapazität zur Verfügung.

Auf der übrigen Ausstattungs-Liste gibt es keine großen Überraschungen: vom Beschleunigungssensor über den Lagesensor, bis hin zum Barometer ist hier alles mit an Bord, was das Smartwatch-Träger-Herz begehrt. Auch EKGs lassen sich mithilfe der Uhr anfertigen und für besonders Interessierte gibt es nun auch noch die Möglichkeit, die Körperzusammensetzung zu bestimmen, ganz ähnlich, wie man es von Analysewaagen kennt.

Mini-Computer am Handgelenk Test: Smartwatches Dezember2021 Samsun
Die »Samsung-Health«-App erfasst die zurückgelegte Strecke und andere Parameter, die für Fitness und Gesundheit wichtig sind.

So bleibt auf der Liste an Negativ-Punkten lediglich der mit 247 mAh recht klein dimensionierte Akku (bei den beiden größeren Modellen sind es rund 100 mAh mehr) und die Beschränkung auf den Android-Kosmos. Wer in dem sowieso unterwegs ist, macht mit der vierten Auflage der Galaxy Watch sicher nichts verkehrt.

Lange Akkulaufzeit: Amazfit GTR

Lange Akkulaufzeit

Amazfit GTR

Test: Amazfit Gtr
Die Amazfit GTR hat zahlreiche nützliche Sensoren verbaut und hält mit einer Akkuladung bis zu 25 Tage durch. Unterm Strich ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Amazfit GTR bietet noch mehr Akkulaufzeit. Wir hatten sie andauernd via Bluetooth mit unserem Smartphone gekoppelt und trotzdem hatten wir nach drei Tagen noch 95 Prozent Restkapazität, 25 Tage hat sie insgesamt durchgehalten. Das passt auch zu den Angaben des Herstellers. Von dem werden 24 Tage Nutzungsdauer versprochen, bei aktivierter Pulsmessung, 150 Push-Benachrichtigungen und 30 Minuten aktives GPS beim Sport dreimal in der Woche. Ohne Pulsmessung und Bluetooth, nur im Standard-Uhrenmodus kommt man sogar auf 34 Tage, nutzt man GPS aber andauernd, ist es weniger als ein Tag.

Mini-Computer am Handgelenk Test: Smartwatch Amazfit Gtr
Nettes Accessoire: rot lackierter Knopf rechts oben.

Man kann die Uhr in den Größen 47 und 42 Millimeter kaufen, wir hatten das größere Modell. Bei dem kann man wählen zwischen Edelstahl- bzw. Aluminiumlegierung samt braunem Lederband oder Fluorkautschukband mit Titan-Version der Uhr. Hoher Tragekomfort dank innen gummierter Lederarmbänder und exzellent verarbeitetem Gehäuse. Es wirkt eindeutig teurer als die 150 Euro Kaufpreis.

Es gibt ein AMOLED-Display, das mit 454 x 454 Pixeln auflöst und auf Touch- und Wischbewegungen zuverlässig reagiert, auch wenn man sich im direkten Sonnenlicht befindet, ist es noch gut ablesbar. Bis 50 Meter ist diese Uhr außerdem wasserdicht. Sie kann leicht bedient werden über zwei Druckknöpfe seitlich, auch die Menüs erscheinen schnell. An Bord sind zwei Zifferblätter, es gibt insgesamt aber 40 Motive, dafür muss man dann aber zum Smartphone greifen. Speicher wurde nicht wirklich verbaut, man kann eigene Musiktitel also nicht abspeichern, über die Uhr kann aber die Musikwiedergabe am Handy gesteuert werden.

Zusätzliche Apps lassen sich auch nicht installieren, ansonsten ist aber die Ausstattung üppig für den Preis. Schlafüberwachung, Schrittzähler, Pulsmessung, App-, Anruf und SMS-Benachrichtigung und Wecker sind dabei, außerdem Kompass, Wettervorhersage und Stoppuhr. Es gibt außerdem noch zwölf Sportmodi wie Rad fahren, Laufen, Skifahren, Schwimmen oder Klettern, die müssen vor Beginn aktiviert werden. Man kann dann etwa die Jogging-Tour dank GPS im Anschluss bei Google-Maps nachschauen, das funktioniert aber weniger exakt als bei der Konkurrenz. Das merkt man auch daran, dass abhängig von der Streckenlänge mehrere hundert Meter Diskrepanz zwischen zurückgelegter und tatsächlicher Strecke sind.

Davon abgesehen ist die Amazfit GTR aber auf jeden Fall empfehlenswert, hochwertige Optik, die wesentlichen Funktionen sind vorhanden und der Preis ist auch fair. Vor allem aber überzeugt die lange Akkulaufzeit.

Für Sportbegeisterte: Garmin Fenix 6 Pro

Für Sportbegeisterte

Garmin Fenix 6 Pro

Test: Garmin Fenix 6 Pro
Geht nicht, gibt's nicht: Die Garmin Fenix 6 Pro bietet exakt den Funktionsumfang, den Sportler und Outdoor-Abenteurer brauchen. Neben den vielen Spezial-Features bietet sie auch eine lange Akkulaufzeit.

Die Fenix 6 Pro von Garmin richtet sich an all jene, die eine Smartwatch vor allem für den Sport nutzen wollen, bereit sind etwas tiefer in die Tasche zu greifen und auch mit einer weniger intuitiven Bedienung gut zurechtkommen.

Das Display der Garmin misst, bei einer Auflösung von 260 mal 260 Bildpunkten, 1,3 Zoll und ist auch bei heller Umgebung und direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar. Während das Gehäuse des Handcomputers aus schlagfestem Kunststoff und Edelstahl besteht, ist das Armband aus weichem Silikon gefertigt, was für einen hohen Tragekomfort sorgt.

Bedient wird die Fenix 6 Pro über die fünf seitlich angebrachten Tasten, einen berührungsempfindlichen Bildschirm gibt es nicht. Zwar bietet die Uhr extrem viele Features, die meisten davon machen aber ein intensives Studium der Bedienungsanleitung im Vorfeld nötig, von intuitiver Bedienung kann bei der Garmin keine Rede sein.

Mini-Computer am Handgelenk Test: Smartwatches Februar2021 Garmin
Die Uhr bietet viele Funktionen, wenn man sie denn findet.

Es gibt wohl kaum einen Sensor, den man bei der Garmin vermisst. Neben drei unterschiedlichen Sensoren für die Standortbestimmung (Falileo, Glonass, GPS) gibt es einen barometrischen Höhenmesser, einen Messsensor für die Herzfrequenz und einen Schrittzähler. Ebenso mit an Bord ist ein Kompass, ein Gyroskop, ein Beschleunigungssensor, ein Pulsoximeter, ein Thermometer, WLAN und Bluetooth.

Mit diesem Arsenal an Sensoren und sonstiger Ausstattung kann die Uhr von der Flüssigkeitsaufnahme über die Blut-Sauerstoffsättigung bis hin zum Stresslevel alles vermessen. Natürlich geizt die Smartwatch für den Sportler auch nicht bei den entsprechenden Programmen für ihre sportaffine Zielgruppe. Auch hier ist für Golfer, Wanderer, Radfahrer und Co. bestens gesorgt.

Ist man gerade nicht mit Sport beschäftigt, kann man sich von der Garmin auch Nachrichten (Whatsapp, E-Mail) anzeigen lassen. Der interne Speicher kann nicht nur für Kartenmaterial verwendet werden, sondern auch mit der eigenen Musiksammlung befüllt werden.

Mini-Computer am Handgelenk Test: Smartwatches Februar2021 Garmin
Mit der »Connect«-App ist Garmin eine gleichermaßen ansprechende wir informative Software gelungen.

Die wasserdichte Uhr kommt mit einer Akkuladung 14 Tage aus, wobei im Energiesparmodus auch deutlich mehr möglich ist (48 Tage). Die Fenix 6 Pro von Garmin ist alles andere als ein einfach zu bedienendes Lifestyle-Accessoire. Wer allerdings ein waschechtes Arbeitstier fürs Handgelenk sucht, der liegt hier goldrichtig.

Für Outdoor-Fans: Amazfit T-Rex

Für Outdoor-Fans

Amazfit T-Rex

Test  Mini-Computer am Handgelenk: Amazfit T-Rex
Im rauen Gelände fühlt sich die Amazfit T-Rex pudelwohl. Ihr machen Hitze, Kälte und Nässe nichts aus, der Akku hält lange durch und die GPS-Genauigkeit ist hervorragend.

Wer viel im Freien unterwegs ist, dem kommt es bei einer Smartwatch vor allem darauf an, dass sie funktional und robust ist. Die Amazfit T-Rex vereint diese beiden Eigenschaften hervorragend und ist deshalb die Smartwatch der Wahl für alle Outdoor-Sportler.

Die Widerstandsfähigkeit der Uhr bestätigen nicht weniger als zwölf Zertifizierungen. So ist sie beispielsweise zwischen 70 und -40 Grad zu gebrauchen, weißt eine Feuchtigkeitsbeständigkeit von 240 Stunden auf und und und.

Wie es sich für einen echten Outdoor-Experten gehört, wurde bei der Konstruktion der Uhr auf Zweckmäßigkeit Wert gelegt. Dazu zählt beispielsweise, dass das Uhrenband aus Silikon und der Touchscreen aus Corning Gorilla Glass 3 besteht. Dass die Uhr darüber hinaus bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht ist, erscheint in diesem Zusammenhang schon fast überflüssig zu erwähnen.

 Smartwatch Test: Smartwatch August2020 Amazfit T Rex
Das Display der Amazfit kann man gut ablesen.

Die Uhr wird mithilfe des Touchscreens beziehungsweise der vier an der Seite angebrachten Metalltasten bedient. Die Ziffernblätter kann man natürlich individuell anpassen, manche Designs sind zudem mit allerlei Zusatzinformationen, wie etwa einem Fenster, das die zurückgelegten Schritten oder die Herzfrequenz anzeigt, ausgestattet.

Der GPS-Chip aus dem Hause Sony hat im Test zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Egal ob Joggen, Radfahren, oder Laufen: die Strecke und wenn nötig auch die Schrittzahl wurde präzise erfasst. Ebenso verhält es sich beim Puls. Wie bei den meisten anderen Modellen auch kann die T-Rex beim Schlafen getragen werden. Dann kann man beim Aufstehen am nächsten Tag gemütlich seinen Morgenkaffee schlürfen und die Analyse des Schlafverhaltens in Augenschein nehmen.

Damit das so übersichtlich wie möglich geschieht, gibt es die Amazfit-App. Weil die aber keine andere Smartwatch-App neben sich duldet, ist der Funktionsumfang bei der Amazfit ein wenig limitiert. Ein großer Pluspunkt hingegen ist die lange Akkulaufzeit. Im klassischen Mischbetrieb hält sie volle 20 Tage lang durch. Mit eingeschaltetem GPS schmilzt der gute Wert allerdings auf 20 Stunden zusammen. Insgesamt handelt es sich bei der T-Rex um einen robusten Outdoor-Begleiter, der viele sinnvolle Sportfunktionen bietet.

Für Läufer: Huawei Watch GT Runner

Für Läufer

Huawei Watch GT Runner

Test: Huawei Watch Gt Runner
Die Huawei Watch GT Runner ist eine tolle Smartwatch für Läufer – sie erstellt individuelle Trainingspläne und punktet durch Verarbeitung und Tragekomfort.

Die 52 Gramm schwere Huawei-Smartwatch sieht nicht nur gut aus, sondern wurde auch hochwertig verarbeitet. Das setzt sich in den verbauten Materialien nieder: Titan, Keramik und Polymerfaser findet man an der Uhr. Die Huawei ist in Schwarz und in Grau erhältlich. Das Silikonarmband fühlt sich angenehm an und ist weich. Wegen der gelben Löcher sieht die Huawei auch ziemlich cool aus.

Der 1,43 Zoll große Bildschirm der Huawei hat uns direkt überzeugt. Mit 466 x 466 Pixeln wird alles scharf dargestellt und das OLED sorgt für einen satten Farbton. Das Ziffernblatt kann nach Belieben angepasst werden. Die Helligkeit lässt sich auch einstellen, alternativ kann sie automatisch an das Umgebungslicht anpasst werden. Maximal fünf Minuten kann der Bildschirm dauerhaft aktiviert werden.

Smartwatch Test: Smartwatches Februar2022 Huawei Watch Gt Runner
Die Huawei bietet vieles: Ein überragendes Display, ein stylisches Gehäuse und hervorragenden Tragekomfort.

Die Bedienung funktioniert intuitiv und flüssig über Wisch- und Touchgesten sowie über das Drehen der Krone, über die untere rechte Taste kommt man direkt zu verschiedenen Sportarten. Auch das Betriebssystem funktioniert schnell.

Das Setup der Huawei hat bei uns allerdings nicht gut funktioniert. Wir konnten uns mit unserer Huawei-ID nicht anmelden, was jedoch für die Verbindung mit dem Smartphone notwendig ist. Die Lösung bestand darin, den »HMS Core« der »Huawei App Gallery« zu aktualisieren. Nach dem Update schafften wir das Setup ohne Probleme.

Mit der Watch GT Runner kann man jede Menge Daten einsehen: Neben der Blutsauerstoffsättigung, dem Schlaf oder dem Stresslevel wird auch die Herzfrequenz ganz genau untersucht. Auf dem Ziffernblatt werden allerlei Informationen aufgelistet: Sonnenauf- und Untergangszeit, Datum, Temperatur, Trainingsbelastung, der Running Ability Index (RAI) und sogar die Uhrzeit werden angezeigt. Der RAI wertet die Daten der bisherigen Ausdauer und Lauffähigkeiten aus und stellt daraus Prognosen für zukünftige Laufeinheiten auf.

Die Uhr ist für Sportler ausgerichtet, das merkt man sogar an den Menüs. Nach der Trainingsbelastung und den Trainingsplänen stößt man auf die Running Ability, einer Darstellung über den Pulsverlauf der letzten 24 Stunden sowie einer Grafik über die Herzfrequenz der letzten Woche. Die Darstellung aller Menüpunkte ist gelungen.

Aus Daten wie Gewicht, Größe, Fitnesslevel, Trainingsumfang und Pace kleistert die Huawei sich einen individuellen Trainingsplan zusammen. Mit dem GPS-Tracker lassen sich Trainingseinheiten aufzeichnen und auf der Uhr oder am Smartphone in der »Health«-App begutachten. Das GPS-Signal wird im Freien zuverlässig empfangen, was auch daran liegt, dass die Antenne bei der GT Runner im Steg verbaut ist.

Zahlreiche Sportarten, unter anderem Snowboarden, Skifahren, Langlauf, Wandern, Schwimmen und Radfahren, sind der Runner ein Begriff. Trainingseinheiten werden nicht automatisch erkannt, diese müssen manuell gestartet werden, was auch mit englischen Sprachbefehlen wie »Start the workout« klappt. Die Huawei ist wasserdicht und darf zum Schwimmen getragen werden.

Zwar können Nachrichten auf der Huawei angezeigt werden, antworten kann man aber nur am Smartphone. Wer Android hat, kann Musik auf die GT Runner streamen. Speziell für die Smartwatch gibt es einige Apps, die sich in der »AppGallery« herunterladen lassen. Zum Testzeitpunkt im Februar 2022 zählten wir leider lediglich 35 Apps, die sowohl quantitativ als auch qualitativ enttäuschten.

Die ermittelten Daten der Huawei lassen sich in der »Health«-App einsehen, die sowohl für iOS-Geräte als auch Android-Smartphones erhältlich ist. In der App können die Daten zu Stress, Schlaf, Puls, Sauerstoffsättigung, bewältigten Routen und Trainings und weiterem eingesehen werden. Die App funktioniert gut und vermittelt weitere Hinweise für optimale Trainingseinheiten.

Mit einer Akkuladung kommt man problemlos durch eine ganze Woche, bei sparsamen Einstellungen reicht der Akku sogar 14 Tag, wie es Huawei verspricht. Für einen stolzen Preis von über 250 Euro bietet die Huawei Watch GT Runner aber nicht viele Smart-Funktionen. Bei der Genauigkeit der Messwerte, den Sport-Funktionen, dem Display und der Verarbeitung überzeugt uns die Uhr aber. Des Weiteren fallen die personalisierten Trainingspläne positiv auf, womit man die idealen Ziele für sich selber erreichen kann.

Was gibt es sonst noch?

Sportuhr oder Smartwatch, manchmal sind sie kaum zu unterscheiden. Den fließenden Übergang merkt man vor allem bei der Huawei Watch GT 2. Es gibt hier einige klassische Fitness- bzw. Sport-Features. Wir haben die Version mit einem braunen Lederarmband getestet, für den Sport wäre uns das eigentlich zu schade. Hier eignen sich eher die Fluorelastomer-Armbänder, die es ebenfalls zu kaufen gibt. Optional gibt es auch ein titangraues Metallarmband, jedenfalls für die Version mit 46 Millimetern. Mit 42 Millimetern gibt es die Uhr auch. Wenn man auf die Möglichkeit weitere Apps nachladen zu können, verzichten kann, ist die Huawei Watch GT 2 eine gute Uhr, die kaum Schwächen hat. Vor allem die Sport-Funktionen zeichnen sie aus.

Bei der Garmin Quatix 6 gibt es eine lange Ausstattungsliste, dafür kostet sie aber auch 600 Euro und die Zielgruppe, etwa Segler, dürfte überschaubar sein. Hier braucht es definitiv Einarbeitung in die vielen Funktionen, nur in die Hand nehmen und ausprobieren reicht da nicht, wir können daher auch nicht auf alle Features näher eingehen. Der Korpus ist stabil und aus faserverstärktem Polymer mit einem Metallgehäuse gefertigt. Das Display mit 1,3 Zoll hat kratzfestes Corning Gorilla Glass DX und eine Auflösung von 260 x 260 Pixeln. Je heller die Umgebung ist und je stärker die Sonne scheint, desto besser ablesbar das transflektive Display.

Es kann über einen oben links befindlichen Knopf beleuchtet werden. Auch der Tragekomfort ist gut, dank Silikonarmband schmiegt es sich angenehm an die Haut. Je nachdem, wie intensiv die Uhr beansprucht wird, variiert auch die Akkulaufzeit. Bis 36 Stunden sind drin mit GPS-Modus, wenn man dazu auch noch Musik hört, reicht es nur für zehn Stunden. Eine klassische Smartwatch ist sie nicht, eher ein Hightech-Instrument, das genaue Werte liefern kann und für Outdoor-Spezialisten konzipiert ist, die anspruchsvoll sind und perfekte Navigation wollen und, etwa auf dem Golfplatz oder auf hoher See, wichtige Zusatzinformationen bekommen möchten. Dementsprechend komplex ist auch das Handling, man sollte sich vor der Inbetriebnahme unbedingt mit dem Handbuch, das 60 Seiten umfasst, auseinandersetzen.

Wir hatten die The Carlyle HR 5. Generation mit dunkelbraunem Leder beim Armband im Test, es gibt ansonsten noch schwarzes Silikon oder grauen Edelstahl. Das OLED-Display ist scharf, der Durchmesser beträgt 44 Millimeter, man kann aus verschiedenen Zifferblättern wählen und als Betriebssystem gibt es Wear OS. Jedoch füllen die Zifferblätter leider nicht die gesamte Uhr aus, es gibt einen Rand von zwei bis drei Millimetern. Wir verstehen definitiv nicht, weshalb man das nicht anders hätte lösen können.

Auch nicht so toll: Zwischen Gehäuse und Display gibt es eine kleine Rille, nur nach wenigen Minuten hatten sich hier schon erste Schmutzpartikel festgesetzt. Es gibt eine umfangreiche Auswahl an Apps, jedoch fast schon ein K.-o.-Kriterium ist der Akku. Nach einer Komplettaufladung haben wir die Uhr kaum benutzt, dennoch waren es nach drei Stunden nur noch 54 Prozent Restkapazität. Hier sollte das Always-On-Display deaktiviert werden, die Uhrzeit kann man so auch noch ablesen, indem man das Handgelenk neigt. Empfehlen wollen wir eine Smartwatch mit so kurzer Akkulaufzeit auf jeden Fall nicht.

Wissenswertes über Smartwatches

Ein Leben ohne Smartphone? Für die meisten mittlerweile undenkbar. Vor allem überzeugend: sie funktionieren und arbeiten komplett autark. Sieht man sich dagegen eine Smartwatch an, so sind diese bislang noch nicht Massenmarkt-tauglich und hängen noch immer in der Technik-Freak-Nische fest.

Smarte Uhren sind für alle geeignet, die immer wissen wollen, was auf dem Handy gerade passiert, wer anruft oder schreibt und welche Termine aktuell anstehen. Zudem sind sie eine Art verlängerter Arm und einige Apps lassen sich auch direkt über die Uhr starten, etwa Infos übers Wetter, Musik abspielen oder Börsenkurse aufrufen. Ist der Speicher der Uhr groß genug, kann die Musik auch direkt auf der Uhr gespeichert werden.

Smartwatch Test: Testsieger ist die Apple Watch Series 3.
Oft eignen sie sich auch als Fitness-Tracker.

Außerdem übernimmt eine Smartwatch auch oft Funktionen, die etwa Fitness-Tracker bieten. So werden Strecken, die man beim Joggen oder Rad fahren zurücklegt, aufgezeichnet, verbrauchte Kalorien angezeigt, Herzschlag und maximal Geschwindigkeit angezeigt, als Navi kann man sie auch nutzen. Mittlerweile gibt es bei fast allen Smartwatches einen GPS-Sensor, zumindest für den Spart kann das Smartphone also zuhause bleiben und dennoch werden die Fitnessdaten getrackt.

Unterschieden kann man außerdem noch zwischen Smartwatch ohne oder mit SIM-Karte. Modelle mit SIM-Karte kann man autonom als tatsächlichen Smartphone-Ersatz tragen, Internet und Telefonieren funktionieren auch ohne WLAN oder Smartphone, aber abhängig vom Anbieter braucht es dafür einen eigenen Mobilfunkvertrag bzw. eine Multi-SIM-Option, das kostet meist auch monatlich Geld.

Ohne eine SIM-Karte muss zum Smartphone eine Bluetooth-Verbindung aufgebaut werden, nur so kann man den maximalen Funktionsumfang und Bedienkomfort nutzen.

Die konkurrierenden Betriebssysteme

Eine Smartwatch ist wie ein Desktop-PC, Tablet oder Smartphone – je nach Hersteller gibt es verschiedene Betriebssysteme. Bei Apple gibt es die Uhren inzwischen mit watchOS 6, mit Windows oder Android Smartphones passen sie daher wie üblich nicht zusammen.

Tizen gibt es bei Samsung, das ist zumindest teilweise mit aktuelleren iPhones kompatibel.

Am verbreitetsten ist momentan Wear OS, das findet sich etwa bei Fossil, Huawei, Tag Heurer oder Casio, nur mit Einschränkungen funktioniert es auch mit iPhones. Beim aktuellen Wear OS gibt es den Google Play Store auf der Smartwatch, Apps können direkt daraus installiert werden. Auch Google Assistant ist dabei.

Fitbit OS gibt es auch noch, das ist Android Smartphones gegenüber offen, ebenso gegenüber neueren Windows Phones oder iPhones, vorwiegend ist es aber noch für Fitness-Fans geeignet.

Smartwatch Test: 20200306
Zifferblatt permanent an? Dann hält der Akku nicht so lange.

So haben wir getestet

Wir haben im Test vor allem auf Alltagsnähe geachtet – ist die Uhr im täglichen Umgang gut? Was für Funktionen gibt es und wie ist die Bedienung?

Zudem war ein wichtiges Kriterium für uns, wann und wie oft die Uhr aufgeladen werden muss. Der Fokus lag darauf, mit welchen Smartphones sie zusammenarbeiten bzw. mit welchen Betriebssystemen.

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