Test: Seniorenhandy

Seniorenhandys im Test : Ein Handy für Oma und Opa

Update 22.04.2022

Auch für ältere Menschen werden Handys immer wichtiger. Um deren Bedürfnissen gerecht zu werden, sind sie besonders einfach zu bedienen und mit vielen kleinen und großen Extras ausgestattet, die sogar Leben retten können. Wir haben 24 Seniorenhandys getestet.

Update 22. April 2022

Wir haben zwei neue Seniorenhandys getestet und das Doro 8100 als bestes Senioren-Smartphone ausgezeichnet.

Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für Fachzeitschriften wie AV-Magazin, Heimkino und Digital Home.

Man darf sich vom Begriff Seniorenhandy nicht täuschen lassen, denn die Geräte sind längst nicht nur für ältere Menschen interessant, sondern auch für all jene eine Überlegung wert, die ein Handy nur zum Telefonieren brauchen und auf den Großteil der anderen mehr oder weniger smarten Funktionen gerne verzichten können. Beim Bedienkonzept eines dermaßen verschlankten Handys scheiden sich die Geister. Die einen finden es praktischer, die anderen können damit nicht sicher umgehen.

Erfreulicherweise ist der Markt für Seniorenhandys in den letzten Jahren immer größer geworden und so gibt es hier mittlerweile viele Auswahlmöglichkeiten. Selbst Hybrid-Modelle, die sowohl einen berührungsempfindlichen Bildschirm als auch Tasten besitzen, haben es in unseren Test geschafft.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Einfach durchdachtAndroid-LightUmfangreiche AusstattungMit Tasten und TouchGünstig
Test: Emporia SimplicityTest: Doro 8100Test: Doro 6040Test  Ein Handy für Oma und Opa: Beafon SL860touchTest: Olympia Mira
Modell Emporia Simplicity V27 Doro 8100 Doro 6040 Beafon SL860touch Olympia Mira
Pro
  • Einfache Bedienung
  • Umfangreiches Notfall­szenario
  • Inklusive GPS-Standort
  • Smartphone Look-and-Feel mit einfacher Bedienung
  • Sehr umfangreiches Notfall­paket
  • Einfache Bedienung
  • Sehr umfangreiches Notfall­paket
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr gute Touchscreen-Ober­fläche
  • Umfangreiches Notfall­paket
  • GPS-Standort
  • Helles Display mit großen Icons
  • Sehr gutes Tasten­layout
  • Bis zu 8 Foto­kontakte möglich
Contra
  • Keine Kamera an Bord
  • Druckpunkt der Tasten könnte präziser sein
  • Nicht mit analogen Hörgeräten kompatibel
  • Recht schlanker Akku
Bester Preis
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Einfach durchdacht: Emporia Simplicity

Einfach durchdacht

Emporia Simplicity V27

Test: Emporia Simplicity
Die Tastenbedienung im klassischen Barren-Design des Simplicity ist sehr einfach und intuitiv gehalten.

Beim Emporia Simplicity kommt die klassische Handy-Barrenform zum Einsatz. Das Display misst zwei Zoll in der Diagonalen und ist angenehm groß und hell. Direkt darunter befinden sich die Bedientasten. Deutlich gekennzeichnet und leicht zugänglich auf der linken Gehäuseseite angebracht sind der Power-Schalter sowie der Lautstärkeregler.

Erfreulich gut gelungen ist das Bedienkonzept des Simplicity. Die Display-Anzeige ist übersichtlich und leicht verständlich und das Tastenlayout tut sein Übriges, um zum Gelingen in der Kategorie Bedienung beizutragen. Oberhalb des Ziffernblocks sind die Kurzwahl-Tasten untergebracht, alle drei sind mit Aufdrucken gekennzeichnet.

Der Ausstattungs-Umfang des Simplicity ist groß, eine Ladestation sowie das dazugehörige Ladekabel gehören ebenso zum Lieferumfang wie ein Headset. Weil das Handy mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet ist, erspart man sich hier lästige Umsteck-Orgien, denn der neue USB-Anschluss passt immer, egal wie rum man ihn hält.

Auf eine Kamera oder einen erweiterbaren Speicher muss man beim Simplicity zwar verzichten, die Zielgruppe dürfte das aber verschmerzen können. Dafür ist auf einem der beiden mitgelieferten Rückdeckel eine Notruf-Taste eingebaut, die, einmal gedrückt, im Vorfeld festgelegte Rufnummern anwählt und dort dann solange klingelt, bis am anderen Ende der Leitung jemand abhebt.

Wahlweise wird durch das Betätigen der Notruf-Taste auch eine SMS abgeschickt, deren Inhalt man ebenfalls zuvor festlegen kann und der wahlweise auch die aktuellen Standortdaten (GPS) enthält.

Der verbaute 1.200-mAh-Akku ist für ein solches Handy völlig ausreichend und dürfte im Standby-Betrieb locker einige Tage durchhalten. Auch stundenlange Gespräche sollten kein großes Problem für ihn darstellen. Wer die fehlende Kamera nicht vermisst, der bekommt mit dem Emporia Simplicity ein gelungenes Tasten-Handy mit der ein oder anderen cleveren Zusatzfunktion speziell für Senioren.

Android-Light: Doro 8100

Android-Light

Doro 8100

Der Look des Doro 8100 ist absichtlich dem eines Smartphones entlehnt. Deshalb überrascht es nicht, dass das Doro drei Kameras auf der Rückseite besitzt und per Gesichtserkennung sowie Fingerabdrucksensor entsperrt werden kann. Wer auf eine Ladestation und ein Case nicht verzichten möchte, darf gerne zum Doro 8100 Plus greifen.

Einige Funktionen erleichtern die Bedienung des Smartphones sehr. Äußerst auffällig dürfte die physische Notfalltaste auf der Rückseite des Handys sein.

Als Betriebssystem ist nicht vollwertiges Android, sondern Android Go am Start, welches bereits beim Start alles ganz simpel hält: Man darf angeben, wie gut man sich mit Smartphones auskennt. Zur Auswahl stehen je ein Modus für Smartphone-Anfänger, Leute mit Erfahrung und solche, die das Telefon für jemand anderen konfigurieren.

Die Apps wurden auf die wirklich wichtigen zurechtgestutzt, die Icons und die Oberfläche sind einfach ablesbar und nehmen genug Raum ein. Einstellungen und Menüs wurden mit Volltexthilfen bestückt und die Apps sinnvoll zusammengefasst. Jene Benutzeroberfläche heißt EVA (vom Schwedischen »Enkel, Vänlig och för alla«, Deutsch: »einfach, freundlich und für alle«), was Doro direkt als Patent angemeldet hat.

Die physische Taste findet man auf der Rückseite, was ein wirklicher Vorteil zu einer einfachen Integration auf dem Touchscreen ist. Gerade im Vergleich zu Modellen wie dem Gigaset GS195LS stellt das einen Vorteil dar. Den Notfallknopf betätigt man über drei Sekunden langes Drücken oder drei schnelle Betätigungen nacheinander. Darauf wird der Notruf nach fünf Sekunden abgesetzt. In diesem Zeitraum kann man den Notruf noch unterbrechen, wenn man fälschlicherweise den Knopf betätigt hat.

Im Notfall werden bis maximal fünf Nummern angerufen und optional kann nebenbei eine SMS verschickt werden, welche die GPS-Daten enthält. Medizinisch relevante Informationen sowie Kontaktdaten können aufgrund ICE (In Case of Emergency) dem Rettungspersonal direkt zur Verfügung gestellt werden.

Die App mit dem Namen Response by Doro bietet die Möglichkeit von anderen Geräten aus Einstellungen wie die Lautstärke, Helligkeit oder Textgröße aus der Ferne anzupassen. Auch der GPS-Standort oder der Akkustand können abgelesen werden. Für alle, die auch im Alter nicht auf ein Smartphone verzichten wollen, ist das Doro 8100 die richtige Wahl. Seit der Corona-Pandemie besitzen Smartphones nämlich noch einen Vorteil neben konventionellen Handys: Sowohl die Corona-Warn-App als auch ein QR-Scanner lassen sich auf dem Gerät herunterladen.

Umfangreiche Ausstattung: Doro 6040

Umfangreiche Ausstattung

Doro 6040

Test: Doro 6040
Über das 6040 vom schwedischen Spezialisten Doro lassen sich umfassende Notfall-Maßnahmen einleiten.

Doro ist eine Art Urgestein unter den Seniorenhandy-Herstellern. Vom damit einhergehenden Know-How profitiert auch das 6040, das im praktischen Klappdesign daherkommt.

Das Klapp-Design ist vor allem fürs Mitnehmen ideal, denn so kann das Handy gut in einer kleinen Tasche, beispielsweise im Hemd, mitgenommen werden. Auch vor den gefürchteten »Taschenanrufen« ist man mit einem Klapphandy sicher, die Tasten werden schließlich durch die Rückseite des Displays während des Transports gut geschützt. Kleine LEDs geben Auskunft darüber, ob Nachrichten oder Telefonate eingehen und auch der Ladezustand des Akkus wird mithilfe der kleinen Leuchten angezeigt.

Auch eine kleine Kamera ist im Doro verbaut. Die ist mit ihrer Auflösung von zwei Megapixeln zwar kein Arbeitsgerät für Fotografen, um den ein oder anderen Schnappschuss zu machen oder Profilfotos für die Kontakte damit anzufertigen, ist sie aber allemal ausreichend. Besonders fotofreudige Senioren haben zudem die Möglichkeit, den internen Speicher durch das Einsetzen einer Speicherkarte zu erweitern.

Eine Art Highlight des Doro ist die SOS-Funktion: Wie bei vielen anderen Seniorenhandys auch, werden durch das Betätigen der SOS-Taste fünf im Vorfeld definierte Kontakte angerufen und per SMS mit den aktuellen GPS-Koordinaten versorgt. Ferner werden dem Rettungsteam oder dem Arzt wichtige Daten per ICE zur Verfügung gestellt.

Seine durchdachten Notfall-Maßnahmen, die hochwertige Verarbeitung, sowie die umfangreiche Ausstattung machen das 6040 von Doro zu einer Seniorenhandy-Empfehlung, die obendrein noch günstig ist.

Mit Tasten und Touch: Beafon SL860touch

Mit Tasten und Touch

Beafon SL860touch

Test  Ein Handy für Oma und Opa: Beafon SL860touch
Das SL860 touch ist ein echtes Hybrid-Telefon; es lässt sich sowohl über große Touchflächen als auch über echte Tasten bedienen.

Das SL860touch von Beafon ist ein Hybrid-Gerät und vereint das Beste aus zwei Welten: Große, berührungsempfindliche Icons findet man bei diesem Handy ebenso wie die klassischen Tasten inklusive Steuerkreuz.

Mit den Ziffern-Tasten kann man nicht nur Nummern eintippen, sondern auch Textnachrichten schreiben. Letzteres erfordert allerdings die ein oder andere Übungseinheit. Für das gewisse Smartphone-Feeling sorgen die WhatsApp-Schaltfläche, der Internet-Browser, sowie die Möglichkeit E-Mails verfassen zu können.

Die Kamera auf der Rückseite des Beafon löst mit acht Megapixeln auf. Damit ist es in puncto Auflösung nicht nur allen anderen Seniorenhandys deutlich überlegen, sondern benötigt auch mehr Speicherkapazität, um die detailreichen Bilder ablegen zu können. Weil der interne Speicher mit vier Gigabyte nicht besonders üppig dimensioniert ist, kann man eine microSD-Karte kaufen und den Handy-Speicher damit erweitern.

Der verbaute 1.400-mAh-Akku ist mehr als ausreichend dimensioniert und hält im Standby-Betrieb mehrere Tage durch. Auch beim SL860touch sorgt das Betätigen einer Notruftaste dafür, dass fünf Kontakte angerufen werden und eine Textnachricht mit den GPS-Koordinaten erhalten. Auch ein akustisches Alarmsignal kann das Handy abgeben. Sämtlich SOS-Einstellungen kann man im SOS-Menü einsehen und im Bedarfsfall korrigieren.

Die Kombination aus Tasten- und Touch-Bedienung macht das SL860touch sehr einfach und komfortabel zu bedienen. Touchscreen-Neulinge haben damit die Möglichkeit, schnell auf die Tastensteuerung zu wechseln, wenn sie sich unsicher fühlen. Das und die smarten Zusatzfunktionen machen das Beafon zu einem empfehlenswerten Senioren-Smartphone.

Günstig: Olympia Mira

Günstig

Olympia Mira

Trotz seines günstigen Preises spielt das Mira von Olympia in der Riege der Seniorenhandys ganz oben mit. Das liegt nicht nur seinem Klapp-Design, sondern auch an der robusten Verarbeitung und der umfangreichen Ausstattung des Mobiltelefons.

Im Akkufach finden eine Speicher- und eine SIM-Karte Platz. Der Akku selbst ist zwar kein Kapazitäts-Wunder, für Dauergespräche und einen längeren Standby-Betrieb ist er aber dennoch ausreichend.

Eine Ladeschale gehört ebenso zum Lieferumfang des Mira wie ein Netzteil und das entsprechende USB-Kabel. Lob gibt es für das angenehm helle Display. Darauf kann man die einzelnen Menüpunkte hervorragend erkennen und auch die dunklen Tasten sind gelungen, weil sie sich optisch gut vom hellen Hintergrund abheben.

Beim Betätigen der Notruftaste ertönt ein lauter Alarm. Im Notfall wird damit auch die Umgebung auf den drohenden Notfall aufmerksam und kann entsprechend eingreifen. Natürlich ruft auch das Mira fünf Kontakte an und schickt ihnen vorab verfasste Nachrichten, allerdings ohne den aktuellen Standort mitzuteilen.

Was gibt es sonst noch?

Das Gigaset GS195LS ist die Life-Series-Version des GS195, wobei die Android-Oberfläche vereinfacht dargestellt wird. Der obligatorische Notfallknopf ist neben normalen Smartphone-Features wie Fingerabdrucksensor, zwei Kameras auf der Rückseite oder Gesichtserkennung zum Entsperren auch dabei. Die Bedienung über bis zu acht Kacheln ist auf dem Bildschirm sehr einfach gestaltet. Wer möchte, kann die Ladebuchse mit einem Magneten versehen und das Kabel so kinderleicht verbinden.

Die Bildschirmdiagonale des Beafon M6s beträgt stattliche sechs Zoll. Beim Betriebssystem kommt eine angepasste Android-10-Version zum Einsatz, die mit seiner einfachen Bedienung und der großen Darstellung von Symbolen und Zahlen gefällt. Weil die Software des Handys zudem das Einrichten einer Sicherheitszone erlaubt, über deren Betreten und Verlassen eine hinterlegte Nummer entsprechend informiert wird, ist das M6s auch für Kinder geeignet.

Beim GL590 von Gigaset handelt es sich um ein Tasten-Handy im Klapp-Design. Der Druckpunkt der Tasten ist allerdings nicht klar definiert und auch ihre farbliche Trennung ist in unseren Augen nicht besonders gut gelungen. Optisch deutlich besser gelöst ist die orangefarbene SOS-Taste. Im Bedarfsfall werden die hinterlegten Kontakte angerufen und per Textnachricht informiert. Eine GPS-Funktion gibt es leider nicht.

Das Doro 8080 ist eine Art Luxus-Senioren-Smartphone und lässt nahezu keine Ausstattungs-Wünsche offen. Die rückseitig verbaute Kamera löst mit 16 Megapixeln auf und auch der Speicher ist mit seinen 32 Gigabyte recht üppig dimensioniert. Lediglich bei der Akkukapazität muss man Abstriche machen.

Wissenswertes über Seniorenhandys

Im Gegensatz zu normalen Smartphones steht bei der Senioren-Variante das Telefonieren und eine einfache Bedienung im Vordergrund. Daher ist es wichtig, dass die Bedienfelder eindeutig gekennzeichnet, besonders groß und kontrastreich sind. Sonderfunktionen, wie beispielsweise die Notruf-Funktion oder die Taschenlampe, sind oft direkt über eine entsprechende Taste anwählbar.

Seniorenhandy Test: Sos Taste
Die Notruftaste ist meist rückseitig angebracht. Die Alarmketten der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich nicht groß.

Im Notfall

Der Notruf lässt sich bei den meisten Senioren-Handys über eine eigens dafür vorgesehene Taste absetzen, die meist auf der Smartphone-Rückseite zu finden ist. Betätigt man diese für mehrere Sekunden, werden im Vorfeld definierte Kontakte automatisch angerufen, beziehungsweise ihnen eine Nachricht mit den aktuellen Standortinformationen geschickt.

Wer den Knopf nur aus Versehen gedrückt hat, kann den Notruf im Nachhinein auch noch abbrechen. Der Notruf geht erst dann raus, wenn dieses kleine Korrektur-Zeitfenster verstrichen ist.

Um dem Rettungsdienst oder dem Arzt im Notfall schnell die wichtigsten medizinischen Informationen zukommen zu lassen, sind manche Senioren-Handys mit einer sogenannten ICE-Funktion ausgestattet. Die Abkürzung steht für In Case of Emergency und soll Leben retten, indem sie eine maßgeschneiderte medizinische Versorgung sicherstellt.

Lautstärke

Wer im Alltag auf ein Hörgerät angewiesen ist, für den spielt natürlich auch die Lautstärke des Smartphones eine wichtige Rolle. Es hilft aber recht wenig, einfach nur die Telefonlautstärke anzuheben. Deutlich wichtiger ist nämlich eine klare und deutliche Aussprache. Senioren-Smartphones bieten deshalb in der Regel nicht nur ein kleines Lautstärke-Plus, sondern auch eine erhöhte Sprachverständlichkeit, indem sie Stimmen möglichst unverzerrt wiedergeben.

Viele unserer Testmodelle sind mit Hörgeräten kompatibel. Durch diese Hörgeräte-Kompatibilität (HAC) ist sichergestellt, dass es bei der Handynutzung zu keinen störenden Geräuschen, wie einem Rauschen oder Brummen, kommt.

Touchscreen oder Tasten?

Am Markt tummeln sich zunehmend auch Smartphones für Senioren, deren Bedienoberfläche reduziert und damit an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst wurde. Es gibt weniger Einstellmöglichkeiten und die Icons sind größer. Die Notruftaste ist bei vielen Modellen dennoch als haptisches Element auf der Rückseite zu finden.

Seniorenhandy Test: Uebersicht
Links ist ein klassisches Seniorenhandy im Barren-Design zu sehen, daneben befindet sich ein Handy zum Klappen. Rechts davon ist ein Modell zu sehen, das beides bietet: Einen Touchscreen und »normale« Bedientasten. Ganz rechts schließlich ist das immer beliebter werdende Senioren-Smartphone.

Ob mit dem Touchscreen die Bedienung eines Handys einfacher wird, ist vom Handynutzer selbst abhängig und von Typ zu Typ unterschiedlich. Ein guter Mittelweg ist hier ein Hybrid-Modell, das man sowohl mit einer Tastatur, als auch über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedienen kann.

So haben wir getestet

Im Test haben wir ein breites Spektrum an Bedien- und Design-Konzepten unter die Lupe genommen. Vom klassischen Barren-Design bis zum Senioren-Smartphone mit Touchscreen-Bedienung war alles dabei. Besonderes Augenmerk haben wir natürlich auf die einfache Handhabung der Testgeräte gelegt. Dabei hat uns besonders der Umfang der Notruf-Funktionen interessiert, da es sich hier im Zweifel um eine lebenswichtige Funktion handelt.

Auch das Display spielte im Test eine wichtige Rolle: Inhalte sollen darauf groß wiedergegeben werden und es muss selbstverständlich hell genug leuchten. Zudem haben wir darauf geachtet, dass man das Handy einfach und ohne fummelige Stecker-Suche aufladen kann.

Seniorenhandy Test: 20 Seniorenhandys
20 Seniorenhandys verschiedener Hersteller. Von Beafon über Emporia bis hin zu Gigaset waren viele bekannte Hersteller vertreten.

Neben einer einfachen Menüstruktur, die auch das erstmalige Einrichten des Handys erleichtert und beispielsweise dafür sorgt, dass wichtige Kontakte per Kurzwahltaste angerufen werden können, haben wir im Test auch die Akkulaufzeit im Auge gehabt. Während wir den Smartphones mit einem Test-Video den Akku aussaugen konnten, waren wir bei den Tasten-Handys auf die Herstellerangaben angewiesen, denn eine Videowiedergabe war mit den Geräten nicht möglich.

Seniorenhandy Test: Panasonic Beafon2
Das KX-TU 155 und das M6s wurden uns gewissermaßen frisch ab Werk zum Testen geschickt.

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