Test: Toniebox

Musik-Player für Kinder : Kindgerecht und robust

Update 17.01.2022

Kinder lieben Musik und Hörbücher und wollen diese hören, wie und wo sie möchten. Aber sind die Abspielgeräte auch dementsprechend robust und kindgerecht? Wir haben 21 Musikplayer für Kinder getestet.

Update 17. Januar 2022

Wir haben fünf weitere Musikboxen für Kinder getestet. Der Karcher RR 5026, der Technifant von TechniSat und der Kekzhörer sind neue Empfehlungen.

20. Januar 2021

Wir haben sechs weitere Modelle getestet. Eine neue Empfehlung ist Tigerbox Touch von Tigermedia.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
Yves Boss
testet mit großer Leidenschaft Produkte aus dem Kinderbereich. Als Vater von zwei Söhnen im Alter von ein und elf Jahren interessiert er sich für Dinge, die den Alltag einer Familie erleichtern können.

»Hallo, hallo, schön, dass du da bist« oder »Alle Leut‘, alle Leut‘, geh’n jetzt nach Haus.« Wer kleine Kinder zum eigenen Haushalt zählt, kennt diese oder ähnliche Kinderlieder alle. Denn die laufen den ganzen Tag in Dauerschleife.

Kinder lieben es, zur Musik zu tanzen und zu singen. Damit die Hörfreude nicht getrübt wird und auch die Eltern nach spätestens zehn Minuten keine tauben Ohren bekommen, sollten Sie bei der Auswahl eines Kinder-Musikplayers auf ein paar Dinge achten.

Die Auswahl an Musikplayern ist groß. Leider überzeugen nur wenige Modelle bei Qualität und Klang. Ein Player für Kinder muss natürlich nicht die gleiche Klangleistung wie die Musikanlage im Wohnzimmer der Eltern haben. Nichts ist aber schlimmer, als wenn die Lieblingsmusik der Kinder mit unangenehmen Fiep- oder Knarzgeräuschen durch die Wohnung dröhnt.

Kinder lassen sich davon wenig stören, aber die elterlichen Ohren hören ja ebenfalls mit. Da schadet es nicht, die Kleinen schon früh an einen angenehmen Klang zu gewöhnen. Wir haben uns zehn Musikplayer für Kinder ausgesucht und ausführlich getestet. Ein guter Player muss nicht allzu viel Geld kosten.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Kindgerecht und niedlichMit LC-TouchscreenNachtlicht mit dabeiOriginelles KonzeptGuter KlangKaraoke-Empfehlung
Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3Test: Tigermedia Tigerbox TouchTest: Techni Sat TechnifantTest: Kekz Kekz Starterset K20 Pini RotTest  Musikplayer: Lexibook RCD102FZ MusikplayerTest: Karcher Rr 5026
Modell Boxine Toniebox Tigermedia Tigerbox Touch TechniSat Technifant Kekz Starterset Lexibook RCD102 Karcher RR 5026
Pro
  • Tolles Konzept
  • Einfache Handhabung
  • Kindgerechtes Design
  • Mit Bambus-Front
  • Farbiger LC-Touchscreen
  • Eigener kuratierter Streamingdienst
  • Mit Nachtlicht
  • Tolles Konzept
  • Kindgerechtes Design
  • Tolles Konzept
  • Einfache Bedienung
  • Kindgerechte Aufmachung
  • Sehr gut für unterwegs
  • Viele kindgerechte Designs
  • Leicht und gut tragbar
  • Einfach zu bedienen
  • Gute Klangqualität
  • Bunte Optik
  • Mit Mikrofon
  • Tragegriff
Contra
  • Teuer
  • Keine Anbindung von Streaming-Diensten
  • Keine Anbindung von externen Streaming-Diensten
  • Teuer
  • Bedienung nicht ganz so intuitiv
  • Kein Mikrofon
  • Keine Batterien dabei
  • Tasten-Symbole nicht gut zu erkennen
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Kindgerecht und niedlich: Boxine Toniebox

Kindgerecht und niedlich

Boxine Toniebox

Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3
Keine scharfen Ecken, Kanten oder Regler und eine einzigartige und kinderleichte Bedienung – das macht die Toniebox aus.

Die Boxine Toniebox erweckte bei uns auf den ersten Blick das Gefühl, anstatt eines Musikplayers ein Kuscheltier vor sich zu haben. Sie wirkt optisch ansprechend und kindgerecht.

Das Bedienungskonzept der Toniebox überzeugt durch seine simple Genialität: Statt Kassetten oder CDs wird eine kleine Figur auf die Oberseite der Box gestellt und schon geht’s los. Das haben selbst die ganz Kleinen sehr schnell raus. Wir finden: kinderfreundlicher geht es nicht.

 Musikplayer Test: Musikplayer Kinder Aufmacher
Die Boxine Toniebox mit drei der niedlichen Datenträger.

Die Toniebox hat keine Rädchen und Regler oder scharfe Kanten. Dafür ist sie gut gepolstert und besitzt als Lautstärkeregler zwei »Ohren«. Kneift man in das größere Ohr wird es lauter, drückt man das kleinere wird es leiser. Eingeschaltet wird die Box auch über das Ohrenpaar – indem man mit Zeigefinger und Daumen eines der Ohren drückt. Die LEDs der Box leuchten grün auf und signalisieren, dass sie startklar ist.

Der eigentliche Höhepunkt der Box sind ihre sogenannten Tonies. Dabei handelt es sich um kleine Figuren zum Spielen, die die Kassette oder CD ersetzen. Jede Figur steht dabei für ein Musikstück oder ein Hörspiel: Die Bibi-Blocksberg-Figur spielt ein Geschichte von Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen startet eine Geschichte von Benjamin Blümchen und viele andere mehr.

Es müssen dafür nicht nur bespielte Figuren verwendet werden. Wer eine seiner Lieblingsgeschichten unter den angebotenen Tonies vermisst, kann sie mit den »Kreativ-Tonies« ungeachtet dessen trotzdem hören. Dabei handelt es sich um Figuren, die Eltern eigenständig bespielen können. Dies geht sehr leicht, indem die gewünschte Geschichte als Audio-Datei per Rechner in die sogenannte Tonie-Cloud hochgeladen wird. Es gibt zusätzlich eine Smartphone-App, mit der eigene Audiofiles aufgenommen werden können.

Die Figur wird zum Abspielen oben ein kleines rotes Feld auf der Oberseite der Toniebox positioniert. Die Box erkennt automatisch die entsprechende Figur und startet die Wiedergabe des dazugehörigen Hörspiels. Wird die Figur von der Box genommen, beendet auch die Toniebox die Wiedergabe.

Möchte das Kind ein Kapitel einfach auslassen, verpasst man der Box einen kleinen Klaps auf eine der beiden Seiten. Zum Vor- und Rückspulen wird sie nach rechts oder links gekippt. Wir finden das klasse!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ist der Tonie-Akku nach etwa sieben Stunden Wiedergabezeit leer, stellt man sie in ihre im Umfang enthaltene Ladestation. Nach drei Stunden Wartezeit ist sie voll geladen und wieder einsatzbereit.

Von der kleinen Box darf man klanglich nicht allzu viel erwarten – im Test gehörte ihr Klang allerdings zum Besten. Für das heimische Zimmer der Kinder ist er absolut ausreichend.

Das Design und das Konzept der Toniebox begeisterten uns – dafür ist sie aber auch nicht ganz so preiswert. Die Tonie-Box selbst ist mit circa 80 Euro nicht allzu teuer, die Figuren kosten aber extra und das kann mit der Zeit ins Geld gehen. Denn man jede Figur »enthält« immer genau ein Hörspiel. Möchte das Kind ein neues, spannendes Hörspiel hören, muss eine neue Tonie-Figur gekauft werden, die mit jeweils 12 bis 15 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist.

Aber da bleiben den Eltern ja noch die Kreativ-Tonie-Figuren, die nach Belieben bespielt werden können. Mit ihnen kann nicht nur eine persönliche Playlist erstellt werden, es spart zusätzlich auch noch Geld. Neuerdings kann man übrigens weitere Folgen eines Hörspiels auch online auf eine Figur laden.

Tonie-Cloud & Tonie-App

Über die Cloud können Eltern die Tonies samt Box verwalten. Hier können den Kreativ-Tonies Audio-Files zugewiesen werden und die unterschiedlichen Playlisten nach verschiedenen Kriterien sortiert werden.

Wenn die Eltern sich einen Account erstellt und mit diesem angemeldet haben, haben sie die Möglichkeit, weitere Mitglieder einzuladen und den Tonie-Haushalt zu verwalten. So kann festgelegt werden, ob nur eigens bespielte Kreativ-Tonies abgespielt werden, oder ob die Wiedergabe fremder Tonies, zum Beispiel von Freunden der Kinder, erlaubt sind. Wenn man also möchte, hat man die vollständige Handhabe über die Inhalte, die vom Nachwuchs angehört werden.

Wird ein Kreativ-Tonie ausgewählt, kann er mit Hörbüchern, Musik oder was Ihre Kinder wünschen gefüllt werden. Die Audioformate WMA, OGG, WAV, M4A und Mp3 werden unterstützt. Ein »kreativer« Tonie hat eine Kapazität von maximal 90 Minuten.

Das ist großartig, hat allerdings im Zeitalter des Streaming von Audiodateien einen Nachteil: Die Playlisten von Streaming-Diensten wie Spotify sind derzeit nur recht schwer auf einen Kreativtonie zu bekommen. Da die meisten Eltern ihre Musik inzwischen bei einem der vielen Streaming-Dienste haben, finden wir das schade.

Zwar können die eigenen Songs von beispielsweise Spotify zum Hören im Offlinemodus auf Computer oder Smartphone gespeichert werden, aber da die Dateien verschlüsselt sind, lassen sie sich so nicht auf die Kreativ-Tonies laden. Eine Möglichkeit existiert aber doch: Mittlerweile werden Apps angeboten, mit denen die Songs der Streaming-Dienste zu Mp3 konvertiert werden können. Da dabei der Kopierschutz geknackt wird, ist das aber illegal und noch dazu ziemlich mühsam.

Da bleibt nur die Hoffnung, dass Hersteller Boxine in naher Zukunft die Möglichkeit bietet, die Box als Abspielgerät für die Streaming-Anbieter zu konzipieren, sodass eine Playlist einem der Kreativ-Tonie zugewiesen werden kann. Das würde die Tonie-Box perfekt machen.

Die App für Tablets und Smartphones bietet noch eine zusätzliche Option: Ist die sogenannte Live-Funktion eingeschaltet, werden aufs Handy gesprochene Nachrichten von einem Kreativ-Tonie wiedergegeben. Wenn Papa und Mama beispielsweise unterwegs sind, können sie den Kleinen ungeachtet dessen eine Zu-Bett-Geh-Geschichte erzählen. Toll!

Bei Smartphones mit Android-Betriebssystem können neben selbst aufgenommenen Audiodateien auch vorhandene Smartphone-Audiodateien in die Tonie-App hochgeladen werden. Dafür wird die Datei einfach ausgewählt und über das Symbol »Teilen« der App geteilt.

Weil Apple den Zugriff auf das Dateisystem verweigert, funktioniert das bei iOS-Geräten leider nicht. Über Dropbox oder iCloud ist es zwar möglich, per Computer aber wesentlich einfacher.

Die Box von Tonie überzeugte im Test als der einzige Player mit einem innovativen, gut durchdachten Bedienungskonzept für das Zeitalter nach der CD. Da heutzutage nur noch Musik vom Smartphone oder Laptop abgespielt werden, sind die Tonies eine auf Kinder zugeschnittene Lösung, damit auch den Allerkleinsten ihr ganz persönliches Musikerlebnis realisiert wird. Nur die Einbettung von Streaming fehlt bisher.

Mit LC-Touchscreen: Tigermedia Tigerbox Touch

Mit LC-Touchscreen

Tigermedia Tigerbox Touch

Die Tigermedia Tigerbox Touch ist eine tolle Alternative zur Boxine Toniebox. Ohne Werbung und sicher werden Hörspiele, Hörbücher und Kinderlieder komfortabel auf den Musikplayer des Kindes gestreamt. Für eine größtmögliche Datensicherheit sorgt ein in sich geschlossenes System. Über WLAN wird die Tigerbox angebunden.

Ein Tigertones-Account ist dabei erforderlich. Maximal fünf Geräte, beispielsweise zwei Smartphones, ein Tablet sowie zwei Tigerbox Touch, dürfen in das Nutzerkonto eingebunden werden. Haben Sie ein sogenanntes Tigerticket aktiviert, so lässt dieses die Inhalte von Tigermedia auf allen accountgebundenen Geräten abspielen. Das Tigerticket läuft über einen, drei, sechs oder zwölf Monate und endet von selbst mit dem gewählten Laufzeitende. So haben die Eltern volle Kostenkontrolle.

Das im Lieferumfang der Tigerbox enthaltene Tigerticket bietet 30 Tage kostenloses Streaming, und zusätzlich Zugang zur Tigermedia-Audiothek. Nach Ablauf eines kostenlosen Testmonats erhalten Sie über einen monatlichen Festbetrag von knapp 10 Euro den Zugriff auf eine Mediathek von 6.000 Titeln mit Kinder-Podcasts, Songs, Gedichten und Hörspielen. Da die Mediathek von Experten kuratiert wurde, können sich Eltern auf sichere, kindgerechte Inhalte verlassen.

Über die Tigercards wird das Abspielen zu einem Kinderspiel: Die kleine, aber stabile Plastikkarte wird in den Kartenslot der Tigerbox eingeschoben und schon werden Hörspiele und Kinderlieder abgespielt. Nach Aktivierung der Tigercard auf der Tigerbox Touch im WLAN werden die Titel auf der Musikbox von Tigermedia abgespeichert und können dann auch ohne eine Internetverbindung wiedergegeben werden. Im Lieferumfang unseres Testexemplars war das Hörbuch »Teufelskicker-Freundschaftsspiel« enthalten.

Über eine Tigertones-App kann man Inhalte auswählen, als Favoriten kennzeichnen und in der Merkliste abspeichern. Die Titel erscheinen auf dem Display der Box und können dann von dort abgespielt werden. Wird der gestreamte Titel länger als 60 Sekunden abgespielt, wird der Titel von selbst auf der Musikbox gespeichert. Die Titel können Sie aber auch einzeln herunterladen. Ein langer Fingerdruck auf das Albumcover des Touch-Displays genügt. Sollte der interne vier Gigabyte-Speicher früher oder später voll sein, können per Fingerdruck die Inhalte gelöscht werden.

Für einen guten Klang sorgt der Korpus der Box aus Bambusholz. An der Tigerbox-Rückseite befinden sich ein Kopfhöreranschluss und ein USB-C-Ladeanschluss. Ein orangefarbenes Ladekabel mitsamt Stecker mit dem Tigermedia-Logo befinden sich ebenfalls im Karton.

Eine gute Bedienbarkeit können wir dem übersichtlichen und farbigen 3,9 Zoll großen LC-Touchscreen attestieren. Mit ihm können Lautstärke, Titel und Elternmodus gesteuert werden. Bei Bedarf kann auch der Tigercard-Modus für jüngere Zuhörer eingeschaltet werden. Ist dieser aktiviert, wird das Tigermedia-Shop-Layout gleichzeitig ausgeschaltet. Damit können die Kleinen keinen der Titel über den Touchscreen anwählen oder sehen. Musik oder Hörspiele werden nun ausschließlich über Tigercards abgespielt, die in den Tigercard-Slot der Musikbox gesteckt werden. Eine Altersspanne kann außerdem über den Tigermedia-Account oder in den App-Einstellungen gewählt werden.

Falls der Bumper (Fallschutz) kaputt geht oder dem Kind farblich nicht gefällt, kann über den Shop von Tigermedia farblicher Ersatz oder Zubehör besorgt werden. Tigermedia bietet seit Ende 2020 sogenannte Wildcards an, die frei mit ausgewählten Inhalten, wie Mp3-Titeln, eigenen Aufnahmen oder Titeln aus der Mediathek bespielt werden.

Die Tigermedia Tigerbox Touch ist somit ein wirklich schöner Musikplayer. Leider hat Tigermedia keine externen Streaming-Dienste in die Musikbox eingebettet. Schade! Viel mehr gibt es aber wirklich nicht zu bemängeln.

Nachtlicht mit dabei: TechniSat Technifant

Nachtlicht mit dabei

TechniSat Technifant

Auch der TechniSat Technifant nutzt externe Medien für das Abspielen von Hörspielen und Musik, allerdings keine Figuren wie die Toniebox. Stattdessen setzt man hier dem Technifant ein sogenanntes »Hütchen« auf. Darüber hinaus kann der Musikplayer mit einem Nachtlicht aufwarten.

Die Musikbox hat eine blaue, elefanten-ähnliche Form, zum Abspielen wird das Hütchen quasi auf den Kopf gesetzt. Das Starterpack beinhaltet neben dem Musikplayer ein Hütchen mit Schlaf- und Entspannungsliedern. Darüber hinaus sind im Handel sechs weitere Hütchen für jeweils 13 Euro verfügbar. Aber auch eigene Audio-Inhalte lassen sich auf die Hütchen übertragen, Musik streamen per Bluetooth ist ebenfalls möglich.

Um den Technifant herum ist ein LED-Streifen angebracht: Dieses Nachtlicht kann in verschiedenen Helligkeiten und Farben strahlen. Fünf Bedienelemente befinden sich auf der vorderen Seite, sie sind alle mit mehreren Funktionen belegt: Über die An-/Austaste startet bzw. pausiert man darüber hinaus die Wiedergabe. Die Taste für die Lautstärke-Erhöhung ist gleichzeitig auch die für das Erhöhen der Helligkeit sowie zum Aktivieren von Bluetooth. Soll die Helligkeit oder die Lautstärke reduziert oder das Nachtlicht eingeschaltet werden, geht das über nur eine einzelne Taste. Zunächst wirkt das ein wenig verwirrend und nicht wirklich intuitiv.

Auch der auf der Unterseite befindliche Moduswahlschalter erfordert etwas Einarbeitung: Er lässt sich auf Position 2, 1 oder 0 einstellen. In der Position o ist die Musikbox ausgeschaltet, der Akku wird nicht geladen. In Position 1 ist sie dagegen eingeschaltet, der Akku lädt auf. Auf der Position 2 ist darüber hinaus das Nachtlicht eingeschaltet. Möchte man den Technifant ausschalten, muss man ihn zunächst von der Ladestation nehmen und den Moduswahlschalter betätigen. Es wäre praktischer, wann der Schalter auf der Rückseite oder am Rand angebracht wäre.

Bei der richtigen Positionierung des Hütchens hilft eine kleine Einkerbung. Sitzt das Abspielmedium falsch, wird die Wiedergabe nicht gestartet. Der Klang kann überzeugen, man kann Musik über den Lautsprecher oder Kopfhörer hören. Der Technifant kann nicht nur auf der Ladestation, sondern auch im Akkubetrieb genutzt werden. Dann hält der Akku bis zu acht Stunden. Somit kann man den Technifant auch gut unterwegs nutzen.

Die Kopplung mit Bluetooth funktioniert im Test ohne Probleme. Positiv ist auch die Verpackung, die kein Plastik beinhaltet. Leider wirken die Tasten zum Vor- und Zurückschalten ein wenig klapprig und das Starterset ist mit etwa 90 Euro plus die einzelnen Hütchen für je 13 Euro nicht gerade günstig.

Insgesamt hat der Technifant von TechniSat aber einiges zu bieten: ein kindgerechtes Design, ein Nachtlicht und einen tollen Klang. Lediglich die Bedienung könnte einfacher sein.

Originelles Konzept: Kekz Starterset

Originelles Konzept

Kekz Starterset

Die Kekzhörer gibt es in blau und rot und arbeiten nach einem ganz eigenem Konzept: Hier werden Audio-Chips in die Kopfhörer selbst eingeklipst. Dadurch eignen sich die Kekzhörer besonders gut für unterwegs, da Kinder so ihre Musik und Hörspiele selbst auswählen und ungestört hören können.

Die Kekzhörer sind seit November 2021 erhältlich und wurden von einem Start-up aus München entwickelt. Das Starterset kommt mit den Kopfhörer und einem Audio-Chip, der hier »Kekz« genannt wird. Das Set kostet etwa 60 Euro, die Audio-Chips je rund 10 Euro. Der Musikplayer kommt ohne Kabel und Bildschirm aus, eine Datenübertragung via Bluetooth oder WLAN ist ebenfalls nicht notwendig.

Die Kekzhörer eignen sich für Kinder ab drei Jahren, die Bedienung ist recht einfach: Links ist die Bedientaste, rechts wird der Kekz magnetisch befestigt. Zum Herausnehmen des Audio-Chios muss nur oben leicht darauf gedrückt werden. Oberhalb des linken Kopfhörers ist der Schalter für die Lautstärke angebracht: Sie lässt sich in den drei Stufen 65, 75 und 85 dB einstellen. Leider ist der Schalter ein wenig versteckt, sodass man den Kopfhörer zum Ändern der Lautstärke stets abnehmen muss. Positiv ist, dass die Wiedergabe automatisch stoppt, sobald der Hörer abgenommen wird und auch automatisch wieder startet.

Die Bedientaste, oder Kekz-Taste, muss eine Sekunde betätigt werden, damit der Kopfhörer eingeschaltet wird. Zum nächsten Titel gelangt man durch einmaliges Drücken, zweimal Drücken führt zum vorherigen Titel. Der Akkustand wird ebenfalls über die Kekz-Taste angezeigt: Ist der Kopfhörer eingeschaltet, leuchtet sie weiß, bei grün ist der Akku voll geladen. Auf einen niedrigen Akkustand deutet rotes Licht hin. Da Akku hält bis zu 15 Stunden, geladen wird er über das mitgelieferte USB-C-Kabel.

Bügel und Hörkapseln sind weich gepolstert und sitzen so angenehm auf Kopf und Ohren. Der Bügel ist zudem größenverstellbar. Für einen Kinderkopfhörer ist die Klangqualität hervorragend. Die bebilderte, kurze Gebrauchsanleitung ist gut verständlich. Auf dem im Starterset enthaltenen Audio-Chip ist außerdem eine kurze, kindgerechte Audio-Einführung in die Bedienung vorhanden.

Die Kekzhörer überzeugen mit einem originellen Konzept, einer leichten, intuitiven Bedienung sowie einem hervorragenden Klang. So können Kinder auch unterwegs ihre Hörspiele genießen – und die Eltern müssen nicht mithören.

Guter Klang: Lexibook RCD102

Guter Klang

Lexibook RCD102

Test  Musikplayer: Lexibook RCD102FZ Musikplayer
Überraschend gut klingt der Player von Lexibook. Außerdem können Kinder aus vielen schönen Designs wählen.

von 18 Lesern gekauft

Der Lexibook-Player ist ebenfalls ein gutes Gerät, weil er vergleichsweise gut klingt, sich kinderfreundlich bedienen lässt – und dabei nicht allzu viel kostet. Ausgesprochen gut gefallen hat uns die ballähnliche, abgerundete Aufmachung. Am Lexibook finden sich keine spitzen oder scharfen Kanten. So können ihn bereits die Allerkleinsten verwenden.

Sehr kinderfreundlich ist die Menge an Design-Varianten für das Lexibook. Wir testeten das Modell mit der Eiskönigin. Es gibt zusätzlich noch viele andere Designs für Kinder wie Barbie, Minnie Mouse, Minions, Frozen Olaf, Cars, Spiderman … und mehr. Damit sollte jeder kindliche Geschmack getroffen werden.

Vom Klang gefiel uns der Lexibook-Player gut. Er hat ein angenehmes Klangbild und klingt für seine Lautsprechergröße außergewöhnlich satt.

Der Lexibook kann mit dem im Umfang enthaltenen Netzteil als Standgerät oder als mobiles Gerät unter Verwendung von Batterien genutzt werden. Er benötigt sechs LR14 Batterien. Diese müssen separat erworben werden, da sie nicht mitgeliefert werden. Das Fach für die Batterien sitzt an der Geräte-Rückseite und wird über zwei Klickschalter geöffnet. Die Anzahl der Schalter ist übersichtlich, sodass die Handhabung des Players kindgerecht und sehr einfach ist. Über das Rädchen lässt sich die Lautstärke gut regeln. Ein Mikrofon ist beim Lexibook nicht vorhanden.

Karaoke-Empfehlung: Karcher RR 5026

Karaoke-Empfehlung

Karcher RR 5026

Ein weiterer tragbarer CD-Player ist der Karcher RR 5026. Zusätzlich gibt es eine Radiofunktion, eine USB-Buchse sowie ein Mikrofon zum Mitsingen der Lieblingssongs. Der Musikplayer hat ein rot-gelb-blaues Design und kann im Netz- und Batteriebetrieb genutzt werden. Die erforderlichen Batterien werden allerdings nicht mitgeliefert. Ein Kopfhöreranschluss ist ebenfalls vorhanden.

Vorderseitig ist ein LCD-Display vorhanden, darunter befinden sich die beiden Tasten für die Einstellung der Lautstärke. Zusätzlich gibt es acht weitere Bedientasten, vier davon haben seitlich eine Beschriftung, die anderen sind mit kleinen Symbolen versehen. Dieses hebt sich farblich aber leider nicht von der blauen Taste ab, sodass die Symbole recht schwierig zu erkennen sind.

Daneben gibt es vorne noch einen USB-Anschluss, sodass auch MP3-Dateien eines USB-Sticks abgespielt werden können. Das CD-Fach auf der Oberseite öffnet sich auf Knopfdruck. Rückseitig befindet sich dann die Teleskopantenne für den Radioempfang, sowie die Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrofon und Netzstecker.

Mit den Tasten kann die Wiedergabe gestartet, pausiert und gestoppt werden, Titel lassen sich vor- oder zurückschalten. Mit dem Anschalter kann man auch auswählen, ob man Musik von Radio, CD oder USB-Stick abspielen möchte. Eine Zufallswiedergabe ist ebenfalls möglich. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und die Steuerung der Wiedergabe über die Haupttasten ist auch für Kinder recht intuitiv.

Das Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung stellt die Symbole und Zahlen in schwarzer, großer Schrift gut ablesbar dar. Es lassen sich bis zu 30 Lieblingsradiosender abspeichern und der Klang kann ebenfalls überzeugen.

Der Karcher RR 5026 ist ein guter, tragbarer CD-Player, der neben einem guten Klang auch ein Mikrofon zu bieten hat.

Was gibt es sonst noch?

Der JR Pop von JBL ist kein selbständiger Musikplayer, sondern eine kleine Bluetooth-Lautsprecherbox. Damit er Musik abspielt, muss er noch mit einem Mp3-Player oder einem Smartphone gekoppelt werden. Damit eignet er sich für ein wenig ältere Kinder. Der JBL klang in unserem Test bedeutend besser als die Toniebox. Dabei ist der Durchmesser des Lautsprechers mit 7,5 Zentimetern grade mal so groß wie die Handfläche einer Hand. Der Lautsprecher ist sehr stabil und überstand auch schon mal einen zwei Meter Sturz auf unseren Parkettboden. Das kleine Klangwunder ist außerdem wasserdicht nach Standart IPX7 und hält laut Angabe des Herstellers den Aufenthalt in einer Wassertiefe von einem Meter 30 Minuten lang aus.

Wenn Musik abgespielt wird, leuchtet der Lautsprecher in psychedelischen Farben, das kann auf Wunsch aber auch abgeschaltet werden.  Ansonsten finden sich am Lautsprecher die Tasten für Ein/Aus, die Kopplung mit Bluetooth und die Lautstärke. Personalisiert werden kann der JR Pop mit beiliegenden Stickern. Über ein Micro-USB-Kabel wird der Lautsprecher geladen. Eine Anzeige für den Ladestand ist leider nicht vorhanden. Das Herumschlagen mit einem zeitlich überholten Medium (wie zum Beispiel der CD) entfällt und das bei einem äußerst günstigen Preis von 30 Euro.

Die zwei integrierten Mikrofone des X4-Tech Bobby Joey mit CD sorgen bei den Kindern für eine Menge Spaß und Abwechslung, denn mit ihnen können Freunde oder Geschwister gemeinsam ihr Lieblingslieder mitsingen. Der Bobby Joey wird mit einer Auswahl an verschiedenen Aufklebern geliefert, mit denen sich das Kind sein individuelles Hörspielgerät selbst designen kann.

Der X4-Tech ist einfach bedienbar, handlich und gut zu tragen. Die Tasten besitzen unterschiedliche geometrische Formen, die den Kindern die Handhabung erleichtern sollen. In unserem Test gehörte der Bobby Joey zu den klanglich besseren Playern. Die Tasten sind gespiegelt auf beiden Seiten angebracht worden. Das hat wohl ästhetische Gründe. Das wurde in einigen Tests als negativ bemängelt, weil es bei den Kindern für Verwirrung sorgen kann. Wir fanden dieses Detail allerdings nicht störend.

Der Hörbert ist ein Audioplayer für Kinder, der Naturliebhaber aufhorchen lassen wird, denn er ist fast komplett aus Holz gefertigt. Das Musikabspielgerät besitzt ein kindgerechtes und schlichtes Design und ist einfach zu handhaben. Hörbert hat im Lieferumfang eine Speicherkarte, auf der Sie mit einer simplen Software die Musik des Kindes speichern können.

Besonders schön sind die farbenfrohen Tasten, über die der Nachwuchs zwischen den unterschiedlichen Hörspielen und Liedern hin- und her wechseln kann. Anhand der Farben kann er sich schnell merken, wo die Stücke abgespeichert wurden. Auch bei der Sicherheit überzeugte uns der Player, denn er hat keinerlei bewegliche Kleinteile. So ist er robuster als andere portable Player. Zudem sieht das Gerät sieht gut aus und ist leicht. Der Hörbert ist leider auch ziemlich kostspielig: Für einen Musikplayer sind über 200 Euro eine ganze Menge Geld.

Wie der Name vermuten lässt, kommt der X4-Tech Bobby Joey DogBox im Hunde-Design daher. Zum Ein- und Ausschalten des Lautsprechers wird vorne auf die Nase gedrückt, über die Ohren rechts und links kann die Lautstärke leiser und lauter gestellt werden. Beim Einschalten signalisiert ein kurzes Bellen, das die DogBox einsatzbereit ist. Auf der Oberseite gibt es fünf bunte Bedientasten und einen robust wirkenden Tragegriff. Musik lässt sich über Bluetooth, USB, Aux-In und SD-Karte abspielen. Insgesamt ist die Handhabung leicht und intuitiv.

Der Lautsprecher steht leider ein wenig wacklig. Rückseitig soll eigentlich ein LED-Kreis im Takt der Musik reagieren, das war im Test aber nicht der Fall. Die Verbindung mit Bluetooth wurde dagegen ohne Probleme hergestellt, der Klang kann ebenfalls überzeugen.

Für den Nachwuchs ab drei Jahren ist der V-Story 80-608074 von VTech konzipiert. 75 Gutenachtgeschichten, Lieder, Märchen und Gedichte mit 350 Minuten reiner Spielzeit sind bereits auf der kleinen Box gespeichert. Mit Lichtprojektionen können die Inhalte der V-Story untermalt werden. Über den Download-Manager von Vtech können Sie gratis weitere Pakete mit Geschichten (à circa 150 Minuten) herunterladen. Falls Sie ihren Nachwuchs mehrsprachig erziehen sollten, bietet der Hersteller auch fremdsprachige Titel in seinem Programm an. Mit einer zehnminütigen Aufnahmefunktion können eigene Nachrichten oder Lieder aufgenommen werden. Über einen Timer schaltet sich das Gerät nach einer eingestellten Zahl von Geschichten von selbst ab. Ein Nachtlicht im Fuß des Gerätes hilft beim Einschlafen. 

Eine Wiedergabe von Mp3s ist nicht möglich. Die Option, eigene Audio-Inhalte auf den V-Story zu transportieren, fehlt ebenfalls. Auf längeren Reisen sorgen Batterien für einen Betrieb ohne Stromnetz. Die Hundefigur, die auf dem Musikplayer sitzt, spricht und singt zu den Geschichten. Möchte man ein anderes Lied hören, muss etwas umständlich per Knopfdruck zum entsprechenden Titel gesprungen werden.

Wissenswertes über Musikplayer

Beim Spielen im Kinderzimmer kann es schon ziemlich wild zugehen. Es fallen Dinge zu Boden und es wird gehüpft, gerannt, gespielt und getobt. Kinderprodukte sollte also eine Menge aushalten. Was bringt es, wenn zwar ein Top-Musikplayer für den Nachwuchs im Kinderzimmer steht, der aber bereits nach dem ersten Sturz die Lieblings-CD nicht mehr abspielt, weil er nichts aushält?

Die Geräte müssen also gut verarbeitet und robust sein. Gefährliche Kleinteile sowie Regler oder defekte Gehäuse haben an Musikplayern nichts zu suchen.

Da Kinder mit den Augen entscheiden, spielt die Optik eine sehr große Rolle. Was sie visuell anspricht, gewinnt bei ihnen. Da können die Eltern noch so intensiv auf den Spross einreden und die besonderen Vorzüge des optisch schlichteren Musikplayers hervorheben. Haben sich die Kleinen in einen leuchtend pinken Player oder den mit Spiderman-Design verguckt hat, ist die Entscheidung endgültig gefallen.

Unserer Meinung nach gehört an einen guten Musikplayer für die Kleinen auch ein Tragegriff. Damit er auch von einem Kleinkind problemlos durch die Gegend getragen kann, muss er dazu noch leicht sein.

Die Bedienung eines Musikplayers muss kindgerecht und einfach sein. Viele Schalter sind da genauso unpraktisch wie kaum fühl- und sichtbare Schalter. Das nimmt den Kleinen die Freude am Player und verwirrt sie unnötig.

Der Musikplayer wird in die Kuschelhöhle genommen, von einem Raum zum nächsten transportiert oder neben dem Frühstückstisch aufgebaut. Kinder haben jeden Tag neue Ideen und mögen Abwechslung. Ein guter Musikplayer spielt da mit.

Kinder wollen alles selbst machen. Deshalb sind auch in Zeiten von Musik-Streaming der Mp3s CD-Player immer noch eine gute Idee. Der Nachwuchs möchte seine Musik selbst starten und aussuchen können. Das geht mit einer CD viel besser als mit einer Mp3-Playlist. Ständig um Hilfe zu bitten nervt den Nachwuchs – und die Eltern auch. Deswegen lautet das Motto: Weniger ist immer mehr. Playlisten und MP3s können bis zum ersten eigenen Smartphone warten.

Muss ein Mikrofon dabei sein?

Mikrofone sind bei vielen Eltern ein eher unbeliebtes Accessoire. Zum Einen, weil die Mikrofonschnur besonders für unter dreijährige Kinder eine Gefahrenquelle darstellt, und zum Anderen, weil die Kinderstimmen weit über die normale Zimmerlautstärke durch die Wohnung schallen.

Die Tonqualität der meisten Player mit Mikrofonen ist sehr schlecht, denn sobald das Mikrofon angeschaltet wird, ertönen oft auch nervende Summgeräusche und ein Rauschen. Das nimmt schnell den Spaß an der Musik. Auch durch das von Mikrofonen ausgelöste Echo und die damit verbundenen Rückkopplungen können extrem nervig sein. Kinder haben mit Mikrofonen allerdings jede Menge Spaß, denn mit ihnen können die Lieblingslieder schön mitgeträllert werden. Und für Kinder ist es ziemlich witzig, laut die eigene Stimme zu hören.

So haben wir getestet

Insgesamt wurden von uns zehn Musikplayer getestet. Wir hatten Testmodelle mit CD-Player, mit CD- und Kassetten-Player und MP3-Player. Mit der Toniebox von Boxine ist auch ein völlig neuartiges Audiosystem für Kinder dabei.

Getestet wurden alle Geräte mit zwei Kleinkindern, knapp fünf Jahre alt und 15 Monate – und das nicht nur einmalig, sondern über den Zeitraum von drei Wochen. In diesem Zeitraum wurden alle Musikplayer mehrfach abgespielt, die Klappen geöffnet und geschlossen, die Geräte umher getragen und ein- und ausgeschaltet. So konnte von uns ein guter Eindruck gewonnen werden, welches der Geräte für den Nachwuchs taugt und welches nicht.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.