Test: Flaschenwärmer

Flaschenwärmer im Test : Schnelle Nahrungszubereitung

Update 11.01.2023

Wenn das Baby hungrig ist, muss es sehr schnell gehen – der Brei oder das Fläschchen müssen dann innerhalb kürzester Zeit verzehrfertig aufgewärmt werden. Ein Babykostwärmer erledigt dies schnell und bequem. Wir haben uns 33 Modelle für Sie angesehen und gründlich getestet.

Update 11. Januar 2023

Wir haben neue Modelle getestet und möchten Ihnen neue Flaschenwärmer empfehlen: den Badabulle Easy Plus und den Tommee Tippee Perfect Prep Day & Night.

24. August 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Yves Boss
testet mit großer Leidenschaft Produkte aus dem Kinderbereich. Als Vater von zwei Söhnen im Alter von ein und elf Jahren interessiert er sich für Dinge, die den Alltag einer Familie erleichtern können.

Die Nahrung des Babys sollte nicht zu kalt und auch nicht zu heiß sein. Gerade unerfahrene Eltern sind oftmals unsicher und lernen erst nach einiger Zeit, die ideale Temperatur richtig abzuschätzen. Früher gab es Babykostwärmer natürlich nicht, aber wenn die heutige Zeit die Möglichkeit bietet, warum sollte man dann nicht auf einen Flaschenwärmer oder Babykostwärmer zurückgreifen? Man muss nicht viel Geld locker machen und hat die Sicherheit, dem Nachwuchs eine optimal temperiertes Mahl zu servieren.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
EnergiesparendIm HandgepäckSchnellFür ReisenSchnelle Formelmilch
Test: Flaschenwärmer – Testsieger beurer BY 52Test: Badabulle Easy PlusTest Flaschenwärmer: Philips Avent SCF355/00Test  Flaschenwärmer: Chicco Flaschenwärmer für unterwegsTest: Grownsi W3 6 In 1 FlaschenwärmerTest: Alecto Al Bw 500Test: Tommee Tippee Easi WarmTest: Reer FoodballTest: Babymoov Nutri SmartTest Flaschenwärmer: MAM 66938900Test  Flaschenwärmer: reer Simply Hot FlaschenwärmerTest  Flaschenwärmer: NUK Thermo ExpressTest  Flaschenwärmer: WMF Lono FlaschenwärmerSchnelle Nahrungszubereitung Test: Alecto Al Bw 500 360x360Test: Kyg 6 In 1 FlaschenwärmerTest  Flaschenwärmer: Clatronic BKW 3615Schnelle Nahrungszubereitung Test: Nuk Thermo 3 E1600435021228 360x412Test: Eccomum 6 In 1 FlaschenwärmerTest  Flaschenwärmer: Owlpow Flaschenwärmer
Modell Beurer BY 52 Badabulle Easy Plus Philips Avent SCF355/00 Chicco Flaschenwärmer für unterwegs Tommee Tippee Perfect Prep Day & Night KYG 6-in-1 Flaschenwärmer Tommee Tippee Easi-warm Reer Foodball Babymoov Nutri Smart MAM 66938900 Reer Simply Hot Flaschenwärmer NUK Thermo Express WMF Lono Flaschenwärmer Alecto AL-BW 500 Grownsy W3 6-in-1 Flaschenwärmer Clatronic BKW 3615 NUK Thermo 3 in 1 NIP Babykostwärmer Owlpow HA-06
Pro
  • Schonende und konstante Erwärmung
  • Viele Extras
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Handhabung
  • Einfache Bedienung
  • Schnellaufheizfunktion
  • Geeignet für alle gängigen Flaschengrößen
  • Mit Abschaltautomatik
  • Im Auto nutzbar
  • Mit Auftaufunktion
  • Sehr schnell
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Handhabung
  • Auch für unterwegs geeignet
  • Einfache Bedienung
  • Recht schnell
  • Einfache Bedienung
  • Genaue Ausgabe der Flüssigkeitsmenge
  • Sehr genaues Erwärmen
  • Beleuchteter Wassertank
  • Wasserfilter
  • Kann auch Sterilisieren
  • Nachtlicht
  • Sicherer Stand
  • Solide Verarbeitung
  • Gute Verarbeitung
  • Leichte Bedienung
  • Günstig
  • Gute Verarbeitung
  • KFZ-Adapter im Lieferumfang enthalten
  • Schlichtes Design
  • Verstellbare Gummifüße
  • Praktischer Korb mit langem Griff
  • Sehr günstig
  • Schöne Optik
  • Hübsches Design
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Verarbeitung
  • Leichte Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Mit Sterilisator
  • Günstig
  • Einfach zu bedienen
  • Klein und kompakt
  • Unkomplizierte Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Dezentes Design
  • Einfache Reinigung (spülmaschinentaugliche Teile)
  • Einfache Bedienung
  • Modernes Design
  • Viele Funktionen
Contra
  • Keine Kabelaufrollfunktion
  • Das Abmessen der korrekten Wassermenge erfordert etwas Übung und Fingerfertigkeit
  • Etwas teurer als unser Favorit
  • Keine weiteren Extras
  • Etwas wackelig mit Standfuß
  • Etwas wacklig
  • Knöpfe lassen sich etwas schwer drücken
  • Nur für Formelmilch
  • Temperaturen müssen um fünf Grad korrigiert werden
  • Gerät wird beim Sterilisieren sehr heiß
  • Uneindeutige Symbolik
  • Gehäuse verschmutzte im Test
  • Kochendes Wasser spritzt aus dem Behälter
  • Hält nicht immer konstant die gewünschte Temperatur
  • Kleiner Innenraum, nur für Babygläschen geeignet
  • Sehr laut
  • Hält nicht gut warm
  • Kabel ist zu kurz
  • Langsames Erwärmen dauert enorm lange
  • Recht teuer
  • Nicht standfest
  • Lange Erwärmzeiten
  • Drehregler schwammig
  • Eher langsam
  • Klickgeräusch nach Aufwärmen kaum hörbar
  • Einstellstrich für Einstellung fast nicht zu erkennen
  • Bedienknopf wirkt minimalistisch
  • Nicht für PE-Flaschen und Muttermilchbeutel geeignet
  • Kabel sehr kurz
  • Gerät wird heiß
  • Deckel und Einsatz klapprig
  • Durch die Runde Form leichtes Kippen
  • Touch funktioniert nicht immer
  • Nerviges Piepsen bei jedem Tippen
  • Deckel lassen sich nicht öffnen
  • Temperaturanzeige weicht teilweise stark ab
  • Langsam
Bester Preis

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Energiesparend: Beurer BY 52

Energiesparend

Beurer BY 52

Voll und ganz überzeugte uns der BY 52 von Beurer. Ein ziemlicher Hingucker ist das abgerundete Design in freundlichen Farben. Die Bedienung des Gerätes ist dank des digitalen Displays einfach.

Mit einer Breite und Höhe von etwas weniger als 14 Zentimetern gehört das Gerät zu den kompakteren Modellen – ein deutlicher Vorteil, denn die meisten Eltern haben oft schon genug klobige Geräte zuhause.

Mit seinem Gewicht von knapp über 600 Gramm ist der Beurer ein Leichtgewicht. Aufgrund seiner kleinen Abmessungen und des minimalen Gewichts eignet er sich fabelhaft als Reiseflaschenwärmer.

Der Boden der Kunstoffflasche ist mit Gumminoppen versehen. Diese verhindern ein Wegrutschen und sorgen jederzeit für sicheren Stand auf allen glatten Oberflächen.

Babynahrung wird vom Beurer BY 52 in kürzester Zeit energiesparend und schonend erwähnt. Außerdem können Getränke und Nahrung dank präziser Eingabe der Temperatur stetig warmgehalten werden.

Bei der Nahrungserwärmung kann keine Temperatur eingegeben werden, sondern lediglich die Aufwärmzeit. Anfänglich müssen Eltern dementsprechend ein wenig herumexperimentieren, bis sie wissen, wieviel Wasser eingefüllt werden muss und wie lang die Aufwärmzeit eingestellt werden sollte, um die ideale Babykost-Temperatur von 37 beziehungsweise 38 Grad zuzubereiten. Wenn man weiß, wie es gemacht wird, können in unter sechs Minuten Getränke oder Nahrung sicher und schonend erwärmt werden.

Die Warmhaltezeit lässt sich separat an die Nahrung anpassen. Die Voreinstellung des Gerätes sind optimale 37 Grad. Wenn Sie es möchten, kann eine Temperatur von 35 bis 85 Grad eingestellt werden.­­­­­­

Der BY 52 funktionierte mit Trinkbehältern und Trinkflaschen für Kleinkinder sowie mit allen im Handel erhältlichen Gläsern und Flaschen. Sie sind meistens ein bisschen breiter und passen so nur in einige wenige Flaschenwärmer. Die Philips Avent-Trinklernflaschen beispielsweise sind mit circa sieben Zentimetern einen ganzen Zentimetern breiter als im Handel erhältliche Babytrinkflaschen. Ohne Probleme passen sie in den Babykostwärmer von Beurer. Das recht lange Kabel hat uns gut gefallen: Seine 100 Zentimetern sind verglichen mit den anderen getesteten Modellen sehr lang.

Außerdem verfügt der Flaschenwärmer über eine Kontrollleuchte und einen Überhitzungsschutz. Zusätzlich gibt es noch eine Abschaltautomatik: Nach Ablauf der Aufwärmzeit stellt das Gerät den Betrieb von selbst ein und schaltet sich aus.

Die Betriebslautstärke des Gerätes ist angenehm dezent. So kann er ohne Probleme auch in der Nacht im elterlichen Schlafzimmer eingesetzt werden, wenn die Nahrung möglichst leise und schnell erwärmt werden muss.

Einen Punkt müssen wir negativ bemängeln: Der Flaschenwärmer verfügt über keine Möglichkeit zum Kabelaufrollen. Das wäre nicht nur optisch beim Aufstellen des BY 52 im Küchenbereich schöner gewesen, sondern auch beim Verstauen sehr hilfreich.

Die Handhabung des Beurer funktionierte ohne Probleme: Die Flasche oder das Gläschen werden mithilfe des Kosthebers in das Gerät gestellt. Dann wird Wasser ins Gerät eingefüllt und angeschaltet. Dafür müssen zuerst die Taste für Ein-/Aus und danach die Taste für das Schnellheizen gedrückt werden.

Die Aufwärmzeit wird auf dem Digitaldisplay angezeigt. Zu Anfang ist die Zeit auf eine Viertelstunde voreingestellt, kann dann aber selbst auf drei bis achtzehn Minuten genau angepasst werden. Sechzig Sekunden vor dem Ende der programmierten Aufwärmzeit fängt die LCD-Anzeige zu blinken an.

Kostheber und Deckel lassen sich ohne Probleme reinigen und sind spülmaschinengeeignet. In einem Turnus von vier Wochen sollte das Gerät entkalkt werden.

Im Handgepäck: Badabulle Easy Plus

Den Badabulle Easy Plus kann man ganz flexibel und einfach auf die gewünschte Temperatur erhitzen. Ein toller Effekt ist dabei, dass der Flaschenwärmer selbst während einer Autofahrt über den beigelegten Adapter benutzt werden kann.

Im Handgepäck

Badabulle Easy Plus

Test: Badabulle Easy Plus
Gute Verarbeitung und schnelles Aufheizen. Dank einem Adapter kann Milch oder Brei auch im Auto erwärmt werden.

Rein optisch macht der Easy Plus schon einiges her. Sein Gewicht gewährleistet einen guten Stand und sowohl Verarbeitung als auch Haptik überzeugen uns. Seine Flexibilität verdankt er seiner Einknopf-Bedienung, seinem KFZ-Adapter sowie seinem praktischen Dosierbecher. Bis die Babynahrung warm ist, vergehen etwa eineinhalb bis knapp drei Minuten. Mit nur wenigen sitzenden Handgriffen wird die Bedienung zum Kinderspiel.

Timer und LC-Display bietet der Easy Plus dabei nicht auf. Für unterwegs eignet er sich ebenso gut dank des KFZ-Adapters. Mitgeliefert wird neben dem Flaschenkorb ein Adapterring, der für kleinere Flaschen bestimmt ist. Sonst eignet sich der Flaschenwärmer für so ziemlich jede Standard- und Weithalsflasche.

Zur Bedienung stellt man nur die gewählte Gläschen- bzw. Flaschengröße in den bereitgestellten Korb, misst mithilfe des zylinderförmigen eingebauten Dosierbechers (der fasst 60 bis zu 330 Milliliter) die notwendige Wassermenge ab und betätigt anschließend den roten Druckknopf. Sobald der Erwärmungsvorgang abgeschlossen ist, deaktiviert sich der Flaschenwärmer hörbar von selbst.

Die eingefüllte Wassermenge hängt davon ab, ob die Milch bei Raumtemperatur erhitzt oder das Fläschchen direkt aus dem Kühlschrank geholt wird. Sie ändert sich auch bei verschiedenen Mengen der erwärmten Babynahrung. Weiß man mal nicht weiter, kann man alles in der nützlichen und leicht verständlichen Bedienungsanleitung nachlesen. Braucht man den Dosierer gerade nicht, kann man ihn prima im Gerät unterbringen.

Bei den ersten Versuchen haben wir mit 43 bis zu 48 Grad Celsius sehr hohe Temperaturen beim Wärmen der Milch gemessen. Für unseren Geschmack zu hoch. Beim Nachlesen des Handbuchs haben wir festgestellt, dass der Hersteller dazu einen passenden Rat hat: Bei zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen sollte man die Wassermenge erhöhen bzw. verringern. Deshalb haben wir beim nächsten Anlauf 20 Milliliter, wie es der Dosierer empfiehlt, weniger verwendet.

Mit diesem Ergebnis waren wir schon eher zufrieden. 125 Milliliter Wasser wurde in rund 2 Minuten und 23 Sekunden und 220 Milliliter wiederum in drei Minuten und 15 Sekunden auf jeweils 38,2 Grad Celsius erwärmt. Für 190 Gramm Babynahrung dauerte es 2 Minuten und 51 Sekunden, bis der Erwärmprozess mit 37 Grad Celsius abgeschlossen war. Glaubt man den Herstellerangaben, so dauert das Erwärmen rund 12 Minuten während einer Autofahrt.

Das Einfüllen des Wassers in den doch recht schmalen Dosierer, der uns eher an ein Reagenzglas erinnert, gestaltet sich als Kleinarbeit. Wie das nachts oder bei Grobmotorikern funktionieren soll, wollen wir uns lieber gar nicht vorstellen. Bis das perfekte Ergebnis erreicht ist, muss man erst etwas mit dem Zylinder herumprobieren und lieber weniger Flüssigkeit verwenden als der Easy Plus angibt. Außerdem stellen wir es uns etwas müßig vor, in der Dämmerung oder gar nachts die klein geratetenen Zahlen auf dem Dosierer zu entziffern.

So sehr uns der innovative Badabulle Easy Plus auch begeistert, für seine Mängel gibt es trotzdem Punktabzug. Eine Empfehlung ist der Flaschenwärmer aber dennoch.

Schnell: Philips Avent SCF355/00

Schnell

Philips Avent SCF355/00

Test Flaschenwärmer: Philips Avent SCF355/00
Getränke mit Zimmertemperatur bringt der Philips-Flaschenwärmer innerhalb von drei Minuten auf die richtige Temperatur.

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Eines der schnellsten getesteten Geräte beim Erwärmen von Babynahrung war der Avent SCF355/00 von Philips: Milch auf Zimmertemperatur wurde in nur 180 Sekunden auf die optimale Trinktemperatur erwärmt. Außerdem besitzt er eine Funktion zum Auftauen, mit der gefrorener Brei oder Milch gleichmäßig und schonend aufgetaut werden können.

Der Avent ist schick und schlicht und besitzt eine breite Flaschenaufnahme, in die alle seriellen Gläschen- und Flaschenarten hineinpassen. Die Bedienung ist per Drehknopf unkompliziert und schnell. Allerdings ist er etwas teurer als unser Testsieger.

Über den Drehknopf wählt man das Aufwärmprogramm aus und die praktische mitgelieferte Halteklammer erweist sich bei Entnahme der noch heißen Gläser und Flaschen als nützlich.

Für Reisen: Chicco Flaschenwärmer für unterwegs

Für Reisen

Chicco Flaschenwärmer für unterwegs

Test  Flaschenwärmer: Chicco Flaschenwärmer für unterwegs
Auch im Auto kann man dank Adapter Brei oder Milch warm machen. Es dauert allerdings eine ganze Zeit.

von 14 Lesern gekauft

Der mobile Chicco Flaschenwärmer für unterwegs kann von Ihnen natürlich auch in den heimischen vier Wänden benutzt werden. Dafür empfehlen wir, den Geräte-Untersatz mit dem integrierten Adapter zu entfernen, dann besitzt der Chicco einen sicheren Stand. Die Funktionsauswahl ist klein, lediglich zwei Programme für entweder Gläschen oder Fläschchen sind vorhanden. Gestört hat uns das nicht, denn das Erwärmen klappte prima.

Sobald man den Flaschenwärmer mit Wasser befüllt hat, wird der Halter samt Fläschchen oder Gläschen eingesetzt. Dann wird der Schalter auf den gewünschten Modus gestellt und die rote Kontrolllampe leuchtet auf. Sobald das Gerät den Aufwärmzyklus beendet hat, schaltet die Lampe auf grün um und mit einer angenehmen Lautstärke ertönen fünf Piepstöne. So hat man Zeit für andere Dinge und bleibt nicht vor dem Chicco stehen und wartet.

Über fünf Minuten vergingen, bis wir das Piepsen hörten. Von uns wurde dann ein Wärmegrad von exakt 46,1 Grad gemessen. Das ist absolut okay, denn bis der hungrige Nachwuchs beispielsweise in den Hochstuhl gesetzt wurde und alles für die Mahlzeit vorbereitet ist, wird die Temperatur vermutlich wieder gefallen sein. Wenn Sie unsicher sind, testen Sie die Nahrung selbst mit einem Löffel. Sollten Sie nicht unmittelbar füttern können, wird die Nahrung vom Gerät noch sechzig Minuten – bis zur automatischen Abschaltung – warm gehalten.

Auch wenn das Gerät unterwegs verwendet wird, gelten alle genannten Punkte. Beim Anschließen an den Auto-Zigarettenanzünder dauert das Aufwärmen mit dem Chicco hingegen länger. Hier werden nur 50 der vollen 110 Watt verwendet, deswegen sollten Sie schon beizeiten mit dem Erwärmen beginnen. Dass es die Möglichkeit gibt, während der Autofahrt Milch oder Brei aufzuwärmen, finden wir praktisch.

Schnelle Formelmilch: Tommee Tippee Perfect Prep Day & Night

Der Tommee Tippee Perfect Prep Day & Night ist nur auf Formelmilch ausgerichtet und kann prinzipiell mit einem Durchlauferhitzer gleichgesetzt werden. Die Bedienung des Geräts ist leicht und intuitiv. Es arbeitet sehr zuverlässig und es liefert ausgesprochen genaue Temperaturwerte sowie Flüssigkeitsmengen.

Schnelle Formelmilch

Tommee Tippee Perfect Prep Day & Night

Test: Grownsi W3 6 In 1 Flaschenwärmer
Bereitet Formelmilch innerhalb kürzester Zeit zu und lässt sich einfach bedienen.

Schon beim Auspacken müssen wir gleich an Kaffeemaschinen denken. Zum Lieferpaket zählt eine Babyflasche mit 120 Millilitern Füllmenge, dazu ein antibakterieller Wasserfilter sowie der Verschlussdeckel für die Milchaufbewahrung. Hinten am Gerät sitzt eine Kabelwinde, die hilft, die notwendige Netzkabellänge anzupassen.

Dank der vorbildlichen Anleitung verläuft die Inbetriebnahme ohne Komplikationen. Nach rund dreißig Minuten war der Prozess abgeschlossen. Zehn Minuten drauflegen muss man dann noch für das Befüllen des Wassertanks mit vorzugsweise kaltem Leitungswasser über den eingebauten Wasserfilter.

Drei Tasten befinden sich unter der Anzeige: Zurück, Weiter und An/Aus. Ins Einstellungsmenü gelangt man über die »Weiter«-Taste, die man etwa drei Sekunden lang gedrückt halten muss. Im Menü lässt dich die Systemsprache ändern, der Reinigungsmodus aufrufen und das Wasser, das sich im Flaschenwärmer befindet, ablassen. Außerdem bietet das Menü die Anpassung der Lautstärke der Systemtöne an, indem man zwischen vier Stufen wählen kann. Das macht eine leise Zubereitung möglich, ohne dabei die restliche Familie zu wecken.

Das für gewöhnlich blau beleuchtete Display färbt sich rot, sobald sich zu wenig Wasser im Tank befindet. Zusätzlich wird man via Text darauf hingewiesen. Selbst unter starker Sonneneinstrahlung hat man beim Ablesen keinerlei Probleme. Das integrierte Nachtlicht im Tank ermöglicht das Zubereiten des Fläschchens selbst im Dunkeln. So steht der Raubtierfütterung in der Nacht nichts im Weg.

Man stellt das Fläschchen auf den Sockel, der sich bequem in der Höhe verstellen lässt, direkt unter dem Wasserauslass und drückt den An- bzw. Ausknopf. Der Display gibt den Ton an und führt uns spielerisch durch den Zubereitungsprozess: Zuerst ist die Flasche einzustellen, dann die entsprechende Wassermenge (möglich sind 120 bis zu 330 Milliliter) bzw. Flaschengröße auszuwählen und schlussendlich das Pulver in die Babyflasche zu geben. Mit einem zusätzlichen heißen Schuss Wasser ergänzt das Gerät selbstständig und stoppt zwischendurch die Zubereitung, wenn die nächsten Schritte anstehen: Zuerst die Flasche verschließen, dann kurz schütteln und abschließend zurück damit unter den Auslauf. Ganz von selbst füllt das Gerät kaltes Wasser in das Fläschchen, bis es voll ist.

Der Erwärmungsvorgang läuft bloß zwei Minuten und die Wassermenge, die durchgelaufen ist, stimmt ganz genau mit unserer Voreinstellung überein. Mittels eines Präzisionsthermometers messen wir die Temperatur des Wassers noch einmal nach und kommen genau auf 37,3 Grad Celsius. Die intelligente Speicherfunktion ermöglicht es uns, die zuletzt eingegebenen Einstellungen ganz bequem abzurufen.

Alle vier Wochen sollte das Gerät laut Hersteller sorgfältig gereinigt werden. Die Dauer des Entkalkens mit Weißweinessig beträgt rund 30 Minuten. Das Austauschen des Wasserfilters hängt von der Größe und Gebrauchshäufigkeit der Flasche ab, doch im Durchschnitt sollte er nach je drei Minuten ausgetauscht werden. Ersatzfilter bestellt man entweder online oder man erwirbt sie im Fachhandel.

Etwas auszusetzen haben wir nur an der eher unzulänglichen Standfestigkeit des Flaschenwärmers sowie seinen eher schwergängig Tasten. Zudem dürfen die Hände nicht in die Nähe des Auslaufs, da sonst Verbrühungen oder Verbrennungen entstehen könnten.

Nur zwei Minuten dauert es, um mit dem Tommee Tippee Perfect Prep Day & Night effektiv und schnell Babynahrung in der Flasche zuzubereiten.

Was gibt es sonst noch?

MAM 66938900

Dank der verschiedenen Stufen lässt sich der MAM separat anpassen. Für einen sicheren und festen Stand sorgen seine Gummifüße. Der Innenraum macht hier ebenfalls keinerlei Probleme und ermöglicht von Trinkbechern bis Fläschchen alles. Durch Aufrollen des Kabels kann er ordentlich und sicher verstaut werden. Die sehr leichte Bedienung und der Preis überzeugten uns. Der Korb mit seinem langen Griff ist außerdem praktisch. Mit ihm geht die Entnahme von Flaschen und Gläschen problemlos und schnell.

Omorc 3 in 1 Flaschenwärmer

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Schnelle Nahrungszubereitung Test: Omorc 3 In 1 Flaschenwärmer E1600435080876 360x373

Das 860 Gramm schwere Gewicht des kleinen, BPA-freien Omorc 3 in 1 mit Hilfsring und Flaschenkorb fiel uns sofort negativ auf. Das Gerät steht dank seiner Gummifüße aber zu jedem Zeitpunkt stabil und sicher. Im Karton finden sich neben einem Messbecher mit 120 Millilitern Fassungsvermögen auch eine Schnullerbürste. Über die angenehm weichen Tasten sind die zwei Modi »Wärme-Isolation« und »Heizen« leicht bedienbar und das Weißziffer-LCD lässt sich in jeder Situation gut ablesen. Die für Babynahrung ideale Temperatur von 37-38 Grad wurde mit im Test gemessenen 32 Grad leider nicht erreicht.

Simbr 6 in 1 Flaschenwärmer

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Test: Omorc 3 In 1 Flaschenwärmer

Der Simbr 6-in-1 Flaschenwärmer verfügt über viel Zubehör: Ein Babyflaschenhalter, eine Stroh- und eine Schnullerbürste sowie ein sogenanntes Dampfgitter für insgesamt zwei Babyflaschen. Die weißen großen Ziffern des LC-Display sind auf der dunkelroten Schalttafel sehr gut zu erkennen. Das Gerätehandbuch ist leicht verständlich, detailliert und mit Abbildungen illustriert. Neben den verschiedenen Modi »Sterilisieren«, »Auftauen«, »schnelles Aufheizen«, »Essen erhitzen« und »Milch wärmen« bietet das Gerät außerdem einen Aufwärmmodus für Formula-Milch. Wir finden es toll, dass der Hersteller auch an Folge- oder Pre-Milch gedacht hat. Eine Wasser- und eine Milchflasche, die nebeneinander auf dem Dampfgitter Platz finden, können so zur selben Zeit erwärmt werden.

Ebenso gefällt uns die Möglichkeit Eier zu kochen sowie die Verwendung von Beuteln mit Muttermilch. Die Temperatur des Wassers kann zu jeder Zeit bequem auf dem digitalen Display des Gerätes abgelesen werden. Recht lang dauerte das Aufwärmen von Babymilch mit Zimmertemperatur auf verzehrfertige 41 Grad. Nach 16 Minuten kam das erlösende Piepsen. Nach 12-minütiger Erwärmzeit wurde die Nahrung auf mundfertige 43 Grad erhitzt.

Sehr gut gefallen hat uns der Sterilisationsmodus. Die drei verschiedenen Modi für Silikon-Plastik- und Glasflaschen – mit den an das jeweilige Material angepassten Sterilisationszeiten, arbeiteten allesamt sehr zuverlässig. Die viel zu lauten akustischen Signale haben uns nicht gefallen. Jede Bestätigung, Einstellung oder Auswahl wird von einem lauten nervigen Piepsen begleitet.

Links und rechts am unteren Teil sitzen die Deckel-Handgriffe. Beim Abnehmen des Deckels mit einer Hand und dem Kind auf dem anderen Arm tropfte nach dem Sterilisieren sehr heißes Kondenswasser auf unsere Finger. Das direkte Anfassen und Abnehmen mit den Händen erwies sich ebenfalls als schmerzhaft beziehungsweise unangenehm. Warum kein praktischer Griff wie bei vergleichbaren Modellen verbaut wurde, ist uns ein Rätsel. Das Dampfgitter des Gerätes erwies sich von Zeit zu Zeit etwas instabil und kippelte. Das kann an der Funktions- und der damit verbundenen Bauweise liegen: Wird das Gitter umgedreht, verwandeln sich die Standfüße in zwei Aufnahmepunkte für umgedrehte Babyflaschen, die dann bequem desinfiziert werden können.

NUK Thermo 3 in 1

Das entfernt an einen Plastikbecher erinnernde Aussehen des NUK Thermo 3 in 1 wirkt mit dem simplen Stellrad ziemlich minimalistisch. Die gummierten Füße verleihen dem leichten NUK zu jeder Zeit einen festen Stand. Es ist keinerlei Anzeige für Zeit oder Temperatur verbaut worden, dafür zeigt ein blau beleuchteter Ring um das Einstellrad den Betrieb des Gerätes an. Wenn die Temperatur erreicht ist erlischt dieser. Das ziemlich kurze Kabel fiel uns negativ auf. Zum Erwärmen werden die Gläschen oder Babyflaschen in den Gerätekorb eingesetzt. Am Stellrad können drei verschieden Modi ausgewählt werden: Babynahrung wärmen, Milchflasche wärmen und Auftauen.

Muttermilchbeutel und Polyethylenflaschen können im Gerät nicht erwärmt werden. Laut Hersteller müssen die Gläser und Flaschen ohne den Verschluss oder Deckel erwärmt werden. Flaschenmilch wurde innerhalb von sieben Minuten auf 42 Grad und Nahrung im Glas in 14 Minuten auf 52 Grad erhitzt. Ziemlich heiß wurde der NUK-Flaschenwärmer im Betrieb. Das Handbuch, welches fast ausschließlich nur technischen Daten und Sicherheitshinweisen besteht, sollte ausführlicher sein. Das Verhältnis von Leistung und Preis ist absolut zufriedenstellend.

Bimirth Flaschenwärmer

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Flaschenwärmer Test: Bimirth Flaschenwärmer

Über viel Zubehör verfügt der Bimirth. Im Umfang enthalten sind eine Zitruspresse, ein Messbecher, zwei kleine Schälchen für geringere Mengen und Reinigungswerkzeuge. Ob das ganze Zubehör auch wirklich Verwendung findet? Unsere 250 Milliliter Test-Milch wurde innerhalb von sechseinhalb Minuten erwärmt. Obwohl der Flaschenwärmer an sich ein gutes Gerät ist, besitzt er doch ein großes Defizit: Seine schlecht verarbeiteten Knöpfe lassen sich nur äußerst schwer drücken. Das komplette Gerät muss mit äußerster Kraft festgehalten werden, damit der Druck auf den Knopf gelingt. Sollte man noch einen Säugling im Arm halten, ist das äußerst ungünstig.

Eccomum 6-in-1 Flaschenwärmer

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Schnelle Nahrungszubereitung Test: Eccomum 6 In 1 Flaschenwärmer E1600434990343 240x377

Der etwas schiefe Griff oben am Deckel des ansehnlichen Eccomum 6 in 1 fiel uns beim Auspacken sofort auf. Die qualitative Verarbeitung des Doppelflaschenwärmers ist okay. Eine Schnullerbürste sowie ein Messbecher gehören ebenfalls mit zum Lieferumfang. Das Eccomum-Display kann dank weißer LC-Ziffern gut abgelesen werden. Die Bedienknöpfe sind dagegen aber klein ausgefallen. Gerade der Knopf für Ein/Aus ist buchstäblich winzig. Für Väter mit größer dimensionierten Fingern oder in der Alltagshektik sind diese schwer zu treffen und zu bedienen. Das Handbuch ist, von grammatikalischen Fehlern mal abgesehen, gut verständlich. Drei Modi bringt der Eccomum mit: »Sterilisieren«, »Warmhalten« und »Schnelles Aufheizen«.

Heizt das Gerät, so wechselt die Kontrolllampe von der blauen Farbe auf ein sattes Rot. Akustische Signale in angenehmer Lautstärke unterstützen den Benutzer bei der Bedienung: Befindet sich nicht eine ausreichende Menge Wasser im Flaschenwärmer, gibt der Eccomum eine Warnmeldung. Lobenswert ist die automatische Abschaltung des Warmhaltemodus nach einer Stunde. Flexibel und auf das Grad genau kann die Temperatur am Eccomum eingestellt werden. In unserem Test blieb die tatsächliche Temperatur durchgehend sechs bis sieben Grad Celsius unter dem voreingestellten Wert: Trotz eingestellter 38 Grad wurde die Milch auf lediglich 32 Grad erhitzt. Ausgleichen lässt sich das aber durch eine höhere Anpassung der Erwärmtemperatur.

NIP Babykostwärmer

Bescheiden kommt der dezente, runde und kleine NIP Babykostwärmer daher. Wir hatten öfters den Eindruck, dem Flaschenwärmer fehle ein sicherer Stand. Im Test kippte der NIP dann auch ziemlich leicht bei Berührung um. Über den Drehknopf können die drei Modi »Sterilisieren«, »Nahrung erwärmen« und »Milchflaschen erwärmen« gewählt werden. Ein Thermostat sorgt für die selbstständige Abschaltung des Gerätes und Überhitzungsschutz. Der klapprige Deckel, der ohne Verschluss oder Sicherung auf den Geräteeinsatz gelegt wird, fiel ziemlich leicht vom NIP herunter. Babynahrung und Milch wurden vom Gerät auf gute 43 Grad erwärmt. Das Aufwärmen von zimmerwarmer Milch (23 Grad) auf verzehrfertige 38 Grad benötigte eine Viertelstunde.

Das schnelle Erwärmen gefiel uns gut: Milch auf Raumtemperatur wurde in knapp sechs Minuten auf mundgerechte 38 erwärmt. Das Babynahrung im Einsatz des NIP erwärmt und als Gefäß benutzt werden kann, fanden wir gut. Bei der Sterilisation eines Saugers im Einsatz fiel uns auf, dass die benötigte Hitze zu niedrig ist. Der Deckel, der nur auf das Gerät gelegt wird, sorgte leider nicht für den nötigen Deckel-Abschluss, um die erforderliche Temperatur zu erreichen. Die neun Minuten Sterilisationszeit sind in Ordnung. Bei jedem Einsatz und in allen Modi blieb die Temperatur des Gerätes kühl. Deckel und Einsatz des Flaschenwärmers können im Geschirrspüler gereinigt werden.

Ist ein Babykostwärmer wirklich nötig?

Wer seinem Kleinkind oder Baby ideal temperierte und behutsam erwärmten Brei, Getränke oder Milch geben möchte, für den empfiehlt sich der Kauf eines Flaschenwärmers.

Kritiker werden jetzt bestimmt anmerken: »Kann man doch auch im Topf mit Wasser erwärmen« oder »Gab es früher auch nicht«. Und sie haben recht. Wirklich zwingend wird ein Babykostwärmer nicht benötigt. Hat man aber mal ein Modell benutzt, möchte man ein solches Gerät nicht mehr missen, denn es spart Energie, ist unkompliziert und praktisch.

Die ideale Temperatur der Babymilch sollte verzehrfertige 37 bis 38 Grad betragen. Ein Flaschenwärmer erreicht diese Temperatur genau und sehr schnell. Wird die Milchflasche in einem Wasserbad erwärmt, ist die Temperatur der Babymilch häufig zu heiß und sollte erst ein kurze Zeit abkühlen, bis die mundgerechte Temperatur erreicht ist. Und Eltern wissen, dass selbst wenige Minuten mit hungrigen, schreienden Kind sich endlos anfühlen.

 Test: Flaschenwaermer
Vor dem Verzehr sollte die Trinktemperatur zusätzlich am Handgelenk überprüft werden.

Bei Babykost- oder Flaschenwärmern verhält es sich wie mit einer Spülmaschine: Ist keiner im Haushalt vorhanden, weiß man mit Sicherheit, dass keiner gebraucht wird. Hat man schon mal einen benutzt, möchte man auf keinen Fall mehr auf so ein Gerät verzichten.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung, denn eine lange Zeit habe ich keinen Flaschenwärmer im Haushalt benutzt. Die Fläschchen wurden im Wasserbad und danach der Brei in einer Mikrowelle erwärmt, allerdings nur sehr ungern und nur eine kurze Zeit. Als ich dann den ersten –  noch recht simplen – Babykostwärmer gekauft hatte, war ich prompt entzückt und konnte mir mein tägliches Leben ohne das Gerät nicht mehr länger vorstellen.

Die heutige Auswahl an Babykost- oder Flaschenwärmern ist riesig. Mit Autoadapter, mit Licht- oder Wasser, mit Warmhaltefunktion, mit Auftaufunktion, digital oder analog und vielen Funktionen mehr. Für jede Lebenssituation und wirklich jeden Geschmack gibt es das passende Gerät.

Aufgrund ihrer kleinen Größe und Kompaktheit können die Babykostwärmer überall angeschlossen und genutzt werden. Dabei muss es nicht immer zwingend die Küche sein. Wer sich in der Nacht den Gang in selbige sparen möchte, kann die Babyflasche auch abends zuvor zubereiten. Im Bade- oder Schlafzimmer kann die Nahrung dann in kürzester Zeit innerhalb von wenigen Minuten aufgewärmt werden. Da viele der Geräte sehr leise arbeiten, wird der Rest der Familie auch nicht gestört.

Die Funktionsweise der Geräte

Zuerst einmal vorneweg: Den Flaschenwärmer auf die benötigten 37 Grad voreinstellen und ruckzuck erwärmt das Gerät Milch oder Brei genau auf die gewünschte Temperatur – das funktionierte mit keinem der Modelle. Denn kein einziges der Geräte kann die Temperatur der Milch oder des Breis direkt messen. Bei einem zähflüssigen Brei würde das auch nicht sonderlich viel ausmachen, denn ohne das Umrühren des Breis ist dieser am Rand wärmer als in der Mitte.

Die Babykostwärmer erwärmen die Nahrung fast immer im Wasserbad: Das Wasser wird in das Gerät eingefüllt, Gläschen oder Fläschchen werden in das Gerät gestellt und dann wird er gestartet. Die Mehrzahl der Fläschchenwärmer heizen dann so lange weiter, bis die eingestellte Zeit zu Ende ist. Andere Geräte schalten sich nach Erreichen einer vorher eingestellten Temperatur ab.

Gemeint ist der Wärmegrad der integrierten Heizplatte oder im besten Falle des Wasserbads, in dem sich die Flasche befindet, aber nicht des Babybreis oder der Babymilch! Welche Temperatur die Flaschennahrung nach dem Ende der Aufwärmzeit hat, ist von ihrer Konsistenz und der Temperatur vor Beginn der Heizperiode abhängig: Gekühlte Nahrung benötigt selbstverständlich eine längere Zeit zum Aufwärmen als Nahrung mit Zimmertemperatur, Brei erwärmt sich beispielsweise langsamer als Wasser.

Außerdem kann fast jedes Modell die zuvor erwärmte Babynahrung warm halten. Viele Geräte ermöglichen die gradgenaue Einstellung, auf der die Nahrung warmgehalten wird. Die Warmhaltefunktion wird von vielen Eltern dafür genutzt, um Wasser für eine Babyflasche auf der optimalen Temperatur warmzuhalten. Dann wird im Bedarfsfall nur noch das Milchpulver hinzugegeben, geschüttelt und schon ist die Babyflasche mit der optimalen Temperatur bereit. Daran nachteilig: Das Erreichen der richtigen Temperatur benötigt sehr lange.Mit jedem Modell muss also anfangs etwas herumprobiert werden. Das klingt wesentlich aufwendiger als es im Endeffekt ist. Nach ein paar Versuchen hat man im Normalfall raus, welche Einstellung für die korrekte Temperatur eines Gläschen oder einer Milchflasche benötigt wird.

Wasserlose Flaschenwärmer

Noch relativ neu sind Babykost- oder Flaschenwärmer, die mithilfe von speziellen Licht-Technologien die Gläschen und Flaschen erwärmen: Durch Infarot-Strahlen wird die Babynahrung schonend erwärmt. Diese Geräte lassen sich leicht reinigen und sind sehr hygienisch, da sich keinerlei Rückstände von Kalk im Gerät absetzen können. Das Erwärmen der Nahrung dauert allerdings bei ihnen oft länger als bei den Modellen mit der Wasserbad-Erwärmung.

Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, warum Hersteller NUK das einzige von uns getestete Licht-Modell, das mit diesem Prinzip arbeitet, inzwischen vom Absatzmarkt genommen hat.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Unsere getesteten Flaschenwärmer besitzen fast alle eine ähnliche Grundausstattung. Einige Modelle bieten noch Extras wie einen zusätzlichen Auto-Adapter für die Nutzung während der Fahrt oder eine Auftaufunktion.

Die Aufnahmebreite für Flaschen ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf. Denn Flaschenwärmer sind für Kleinkinder ebenfalls noch gut zu gebrauchen – um beispielsweise eine Tasse Kakao, Mich oder Tee zuzubereiten. Kleinkinder-Trinklernflaschen unterscheiden sich besonders in Breite und Größe sehr – und passen eventuell nicht in jedes Modell.

So haben wir getestet

Insgesamt wurden 33 Fläschchenwärmer von uns getestet. Davon sind fünf Modelle nicht mehr verfügbar. Außerdem wurde von uns zusätzlich ein nicht-elektrisches Modell für das Reisen getestet.

Sämtliche Flaschenwärmer wurden dreimal von uns getestet. Im ersten Durchgang erwärmten die Tester Milch in einer 250 Milliliter Flasche aus Kunststoff des Herstellers Skip Hop. In unserem zweiten Testlauf benutzten wir eine normale 150 Milliliter Drogeriemarkt-Kunststoffflasche. Außerdem wurde im letzten Durchgang die Erhitzung eines halbvollen Brei-Gläschens getestet.

Erwärmt haben alle Geräte, allerdings gab es deutliche Unterschiede bei Bedienung, Handhabung und Preis.

Fläschchenwärmer im Test: Die Testflaschen
Die verschiedenen im Test verwendeten Kunststoffflaschen.

Was ist ein Flaschenwärmer?

Wie der Name schon vermuten lässt, erwärmen Flaschenwärmer Fläschchen oder Gläschen für Babys. Die meisten Flaschenwärmer funktionieren quasi als Wasserbad, in dem die Nahrung (z.B. Milch) sanft und langsam auf die entsprechende Temperatur erwärmt wird. So bleiben wichtige Vitamine und Nährstoffe erhalten.

Wie lange kann eine Flasche im Flaschenwärmer bleiben?

Milch sollte maximal zwei Stunden im Flaschenwärmer warmgehalten werden, danach ist die Gefahr zu groß, dass sich Keime bilden. Grundsätzlich sollte man Säuglingsmilch frisch zubereiten. Bereits zubereitete Babynahrung sollte dann maximal 30 Minuten stehen bleiben und nicht erneut aufgewärmt werden.

Welche Temperatur sollte Muttermilch haben?

Am besten ist die normale Körpertemperatur. Wärmer sollte die Milch nicht werden, da sonst Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Übrigens: Während für uns Erwachsene der Unterschied zwischen 37 und z.B. 40 Grad quasi nicht spürbar ist, sind Babys hier deutlich sensibler. Zu kalte Milch kann im schlimmsten Fall Koliken auslösen, zu hohe Temperaturen führen schnell zu Verbrühungen.

Worauf kommt es bei einem Flaschenwärmer an?

Zuerst sollte ein Flaschenwärmer leicht bedienbar und intuitiv in der Handhabung sein. Ein digitales Display ist hier zum Beispiel hilfreich. Für die Einstellung der Temperatur macht sich ein Rädchen gut. Zur weiteren Ausstattung sollten eine Warmhaltefunktion und eine automatische Abschaltfunktion gehören. Vor dem Kauf sollte man sich natürlich vergewissern, dass die eigenen Flaschen in den ausgesuchten Flaschenwärmer passen.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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