elektrische Babyschaukel Test: Joie Serina 2in1

Elektrische Babyschaukeln im Test : Für sanftes Einschlafen

Update 04.08.2022

Wenn das Baby bereits ein paar Wochen alt ist, möchte es nicht nur in der Wiege schlafen. Es sucht die Nähe der Eltern und beginnt erste Entdeckungen zu machen. Babyschaukeln geben dem Säugling die Möglichkeit, am Familienleben teilzunehmen. Wir haben 21 elektrische Babyschaukeln getestet.

Update 4. August 2022

Wir haben drei neue Babyschaukeln in den Test aufgenommen. Eine neue Empfehlung ist die praktische 4Baby Rock n Relax ohne viel Schnickschnack.

Andrea Zschocher
schreibt als freie Journalistin und Bloggerin bevorzugt über Familie und mehr und testet Produkte für Babys und Kleinkinder.

Im Grunde sind elektrische Babyschaukeln nur Babywippen mit einem Motor. Während die Babywippen mittels elterlicher Hand oder durch die Bewegungen des Kindes bewegt werden, wird das bei den Elektro-Schaukeln von einem Elektromotor übernommen, der entweder mit Batterien oder per Strom aus der Steckdose versorgt wird. Für den Säugling ist das völlig ungefährlich, da der Motor nicht über genügend Stärke verfügt, um zu hohe Schwungkräfte zu entwickeln.

Besonders praktisch ist eine E-Wippe dann, wenn der Säugling nur durch sanfte Schaukelbewegungen einschläft, welche sonst Mama oder Papa übernehmen müssen – was äußerst ermüdend für die Eltern sein kann. Preislich kosten die elektrischen Kinderschaukeln auch nicht deutlich mehr als manuelle, höherpreisige Babyschaukeln.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Flexibel einsetzbarModernes DesignMit MoskitoschutzPlatzsparendOhne viel Schnickschnack
Test  elektrische Babyschaukel: Joie  Serina 2 in 1Test Schaukelwippe: Joie Serina 2 in 1: 4moms RockarooTest: Kinderkraft Flo 2 In 1Test  elektrische Babyschaukel: Ingenuity Hugs and HootsTest: 4baby Rock N RelaxTest: Kinderkraft LuxTest: Lionelo Otto BabywippeTest: Caretero BugiesTest: Kinderkraft MinkyTest  elektrische Babyschaukel: Ingenuity Babyschaukel Komfort EverstonTest  elektrische Babyschaukel: 4moms MamarooTest: Kinderkraft LuliTest: Bildschirmfoto 2021 11 05 Um 15.05.34Test: Graco Duet SwayTest: Badabulle Komfort WippeTest  elektrische Babyschaukel: Chicco  Polly Swing upTest  elektrische Babyschaukel: Babymoov Swoon Motion
Modell Joie Serina 2 in 1 4moms Rockaroo Kinderkraft Flo 2 in 1 Ingenuity Swing 'n Go 4Baby Rock n Relax Kinderkraft Lux Lionelo Otto Caretero Bugies Kinderkraft Minky Ingenuity Everston 4moms Mamaroo Kinderkraft Luli Babymoov Swoon Touch Graco Duet Sway Badabulle Komfort Chicco Polly Swing up Babymoov Swoon Motion
Pro
  • Schnell und einfach aufgebaut
  • Kann auch als normale Wippe ohne Strom genutzt werden
  • Mit Vibrierfunktion
  • Lieder und Geräusche vorhanden
  • Tolles Design
  • Über die Wippe kann Musik abgespielt werden
  • Sehr einfacher Aufbau
  • Sehr einfacher Auf- und Abbau
  • Leicht, lässt sich überall mit hinnehmen
  • Mit Fliegengitter
  • Kann mit Strom oder Batterien betrieben werden
  • Lässt sich klein zusammenfalten
  • Relativ günstig
  • Wippt leise und gut
  • Leicht aufzubauen
  • Mit Fernbedienung
  • Schwingt gut in 5 Stufen
  • Wippt sehr gut
  • Mit Fernbedienung
  • Wippt schön leise
  • Lässt sich platzsparend verstauen
  • Kann um 90 Grad gedreht werden
  • Mit Tisch und Spielzeug
  • Kann bis 12 kg benutzt werden
  • Relativ preiswert
  • Kann mit Batterie oder Strom betrieben werden
  • Mit Mobilé
  • 6 Geschwindigkeiten
  • Kann um 180 Grad gedreht werden, daher 3 Schaukelrichtungen
  • Sehr unkomplizierter Aufbau
  • 5 Bewegungsstufen in je 5 Geschwindigkeiten
  • Wippt sehr gut
  • Preislich interessant
  • Mit Fernbedienung
  • 2 Neigungsvarianten möglich
  • Mit Netzstecker oder Batteriebetrieb möglich
  • Viel unterschiedliche Musik
  • Elektische Schaukel und Wippe in einem
  • Zweistufige Vibration
  • Bezug waschbar im Schonwaschgang
  • Betrieb mit 4 AA Batterien möglich
  • Sehr leise im Betrieb
  • Für kleine Babys interessant, weil sie höher sitzen
  • Schönes Design
Contra
  • Nicht gerade günstig
  • Nicht zum mitnehmen geeignet
  • Macht Geräusche beim Wippen
  • Teuer
  • Geräusche erinnern eher an Toilettenspülung
  • Benötigt vier Batterien
  • Naturgeräusche erinnern eher an Toilettenspülung
  • Nicht ganz preiswert
  • Eher preisintensiv
  • Sound etwas blechern
  • Bei schwereren Babys bewegt sich die Schaukel kaum noch
  • Weniger Geräusche als Herstellerangabe
  • Braucht viel Platz
  • Umständlicher Aufbau
  • Wirkte mit 12 kg schwerem Baby nicht mehr sicher
  • Komplizierter Aufbau
  • Geräusche erinnern eher an Toilettenspülung
  • Braucht viel Platz
  • Sehr viele Einzelteile
  • Macht beim Schaukeln Geräusche
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kein überzeugender Klang trotz App
  • Aufbau braucht etwas Zeit & Kraft
  • Lautstärke für Melodien eher laut
  • Braucht aufgebaut viel Platz
  • Bewegt sich bei schweren Babys nur noch auf höchster Stufe
  • Braucht recht viel Platz
  • Wippgeräusche sind eher nervig
  • Wenn sich das Baby bewegt, funktioniert die Wippe nicht
  • Um Geräusche/ Melodien auszuschalten, muss erst auf die lauteste Stufe gewechselt werden
  • Netzteil für Betrieb muss beim Hersteller bestellt werden
  • 5-Punkt-Gurt lässt sich nicht gut in Schutz einbetten
  • Nur sehr begrenzt einsetzbar
  • Zu teuer für die kurze Nutzungsdauer
  • Komplizierter Aufbau
  • Musik zu laut
  • Sehr dünnes Stromkabel
  • Relativ teuer
Bester Preis

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Flexibel einsetzbar: Joie Serina 2 in 1

Flexibel einsetzbar

Joie Serina 2 in 1

Test  elektrische Babyschaukel: Joie  Serina 2 in 1
Die Joie Serina ist sehr flexibel einsetzbar und hat allerhand Extras zu bieten. Es kann gewippt oder vibriert werden – wie das Baby es am liebsten hat.

Sehr überzeugt sind wir von der Joie Serina 2 in 1. Der Aufbau gelingt schnell und ist kinderleicht. Für Eltern mit kleinen Babys, die häufig weinen, ist das ein wichtiger Punkt und ein deutlicher Pluspunkt in unserer Bewertung.

Ein weiterer positiver Punkt: Die Serina kann als Babyschaukel auch ohne die elektronische Schaukelfunktion genutzt werden. Diesen Komfort bot keine andere Babyschaukel in unserem Test. Sie kann außerdem problemlos mit in den Urlaub mitgenommen werden. Das ist sehr praktisch, da das Kind im Urlaub oder bei Besuchen etwas Vertrautes dabei haben sollte. Wichtig: Die Babyschaukel ist nicht als Auto-Kindersitz zu benutzen!

Neben der Schaukelfunktion kann die Serina auch vibrieren. Per Knopfdruck kann zwischen den zwei Funktionen gewählt werden. Die Vibrationsfunktion ist in erster Linie bei Babys interessant, die keine Schaukelbewegungen mögen.

 elektrische Babyschaukel Test: Joie Serina 2 In 1 Testsieger
Die Joie Serina 2in1.

Nicht alle Kinder mögen das gleichmäßige Hin- und Hergeschaukel. Das macht die Babyschaukel ebenfalls für sensiblere Kinder interessant. Unserer Kind schlief auf jeden Fall sofort ein.

Die Schaukel kann am Stromnetz oder mit Batterien betrieben werden. Das unterscheidet sie von fast allen anderen Babyschaukeln im Test. Im Lieferumgang befinden sich Stecker mit verschiedenen Anschlüssen, sodass für jede Steckdose mit Sicherheit der passende Netzstecker dabei ist. Außerdem kann die Wippe im Notfall mit Batterien betrieben werden. So sind Papa und Mama für jede eventuelle Situation gerüstet, egal ob die Batterien ausverkauft sind oder ein Stromausfall vorliegt.

Beide Varianten bieten leise Schaukelbewegungen, gleich ob die Joie mit Batterien oder Netzstrom betrieben wird. Die Lautstärke ist ein nicht zu unterschätzendes Thema. Mit der Zeit kann das Geräusch des Motors den Eltern nämlich gewaltige Kopfschmerzen bereiten. Für Baby dagegen sind diese Geräusche meist beruhigend und fördern das Einschlafen.

 elektrische Babyschaukel Test: Joie Serina 2in1
Endlich eingeschlafen.

Die Stärke der Schaukelbewegungen ist bei der Serina 2in1 steuerbar, von kräftig bis sanft. Wird es den Babys zu viel, werden die Kleinen das signalisieren. Die meisten Kinder können aber von einer starken Intensität gar nicht genug bekommen.

Manche Babys bevorzugen »White Noise« – ein stetiges Rauschen – als Einschlafhilfe, andere eher Lieder zum Einschlafen. Für erstere gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Apps mit Waschmaschinen-, Staubsauger- oder Föhngeräuschen.

Da die Joie neben Musikstücken auch Geräusche abspielen kann, können Sie sich diese Apps mit der Schaukel sparen. Die Palette ist allerdings ziemlich eingeschränkt: Fünf verschiedene Geräusche und fünf Lieder. Die Geräusche klangen relativ realistisch. Ebenfalls eine gute Nachricht: Die Babyschaukel kann auch ohne eine Geräuschkulisse schaukeln, da der Ton ausgeschaltet werden kann.

Die Babyschaukel verfügt außerdem über ein Nachtlicht, welches vier unterschiedlichen Helligkeitsstufen bietet. Da in unserem Test auf der hellsten Stufe Kind und Mutter geblendet wurden, kommt bei uns die Frage auf, was das Baby eigentlich davon haben soll.

Bei vielen der getesteten Babyschaukeln mussten wir leider die Gurte beanstanden, mit denen der Nachwuchs gesichert wird. Oft sind diese Gurte nur für neugeborene Kinder konzipiert. Bei der Serina 2 in 1 können allerdings auch kräftigere und ältere Kinder gesichert werden. Die Ausstattung mit der Sitzverkleinerung für Säuglinge lässt unseren Testsieger also ein Stück mit dem Kind mitwachsen. Ab einem Gewicht von neun Kilo ist allerdings Schluss. Dann sollten Sie die Babyschaukel nicht mehr verwenden.

Derartig vielseitig einsetzbar wie das Modell von Joie ist aktuell keine zweite elektrische Babyschaukel. Sie ist allerdings nicht gerade günstig, und auch beim Design haben wir einen etwas anderen Geschmack.

Modernes Design: 4Moms Rockaroo

Modernes Design

4moms Rockaroo

Test Schaukelwippe: Joie Serina 2 in 1: 4moms Rockaroo
Sieht schick aus, ist aber nicht so flexibel und macht beim Wippen Geräusche.

Wer ein futuristisches Design mag und sich mit der Optik der Serina nicht anfreunden kann, für den ist die 4moms Rockaroo vielleicht etwas.

Die Babyschaukel gefällt mit einem tollen Design. Die ausgeformte Liegefläche und der sehr einfache Aufbau des Gestells haben uns ebenfalls überzeugt. Die Rockaroo muss nur noch aus dem Karton genommen werden und ist dann sofort einsatzbereit.

Die Rockaroo wird per Stromkabel mit Strom versorgt. Über ein Kabel können Musikplayer oder Smartphone angeschlossen werden. Die Musik wird über die integrierten Lautsprecher der Babyschaukel mit einem überraschend gutem Klang abgespielt.

Dafür ist die Babyschaukel nur schlecht transportabel. Und ohne Versorgung mit Strom aus der Dose wippt sie auch nicht.

Das größte Manko sind die lauten Bewegungsgeräusche der Rockaroo-Babyschaukel. Andere Berichte von Kunden sagen ähnliches, es scheint sich also um keinen Einzelfall zu handeln.

Mit Moskitoschutz: Kinderkraft Flo

Mit Moskitoschutz

Kinderkraft Flo 2 in 1

Test: Kinderkraft Flo 2 In 1
Relativ preiswerte Babyschaukel, die schnell auf- und abgebaut ist.

Die Flo von Kinderkraft überzeugt im unteren Preissegment als ein günstiges und gutes Modell. Sie bietet eine Menge für eine kleinen Kaufpreis. Da die Babyschaukel mit Batterien als auch am Stromnetz betrieben wird, kann sie flexibel eingesetzt werden und die Suche nach den Blockbatterien entfällt. Der Ab- und Aufbau des Gestells klappt innerhalb von Sekunden: Es werden einfach nur Stäbe ineinander geschoben und schon ist die Babyschaukel einsatzbereit. Besonders praktisch bei Familienbesuchen oder im Urlaub. So hat der Nachwuchs immer etwas Vertrautes dabei.

Als positiv bewerten wir die einstellbare Rückenlehne. Die erzielte Auswirkung ist nicht allzu groß, aber völlig ausreichend bei Babys. Das abmontierbare Kopfteil der Kinderschaukel gefiel uns ebenfalls gut. Die Kleinen wachsen ja äußerst rasch, da ist es von Vorteil, wenn das Kissen später abgenommen werden kann. Im Lieferumfang ist ein Mobilebogen enthalten, der ausgiebig bespielt wurde. Allerdings verbog der sich gefährlich, wenn das kleine Baby mit Nachdruck daran zog.

In drei Stufen kann die Geschwindigkeit der Kinderkraft Flo unterteilt werden. Allerdings sind die Stufen alle ähnlich schnell. Das Baby fand die Geschwindigkeit sehr gut, ungeachtet dessen welche Stufe wir wählten. Die acht Naturgeräusche und Melodien, die die Kinderschaukel abspielt, wurden allerdings nicht so begeistert angehört. Der Sound hat eine schlechte Qualität und klang krachig und blechern. Trotz Anpassung der Lautstärke konnten die Tester das Baby nicht so richtig damit überzeugen. Da die Babyschaukel aber auch ohne Musik wunderbar funktioniert und der Säugling sich sichtlich wohlfühlte, geben wir ihnen den Rat, einfach auf diese Funktion zu verzichten.

Platzsparend: Ingenuity Swing ’n Go

Platzsparend

Ingenuity Swing 'n Go

Test  elektrische Babyschaukel: Ingenuity Hugs and Hoots
Eine solide Wahl für alle, die eine günstige Wippe mit guter Schaukelleistung suchen.

Die Ingenuity Swing ’n Go ist für ein Babygewicht von drei bis neun Kilogramm ausgelegt. Da das Testbaby gewichtstechnisch eher am oberen Ende liegt, konnten wir in unserem Test überprüfen, ob die Swing ’n Go das etwas höhere Gewicht bewältigen kann. Denn diese Babyschaukel ist vergleichsweise eher klein.

Alles klappte problemlos. Natürlich erst, nachdem wir die vier Blockbatterien Mono D / LR 20 gekauft hatten, die wahrscheinlich keiner einfach so zu Hause herumliegen hat. Wir waren ziemlich erstaunt, dass die Block-Batterien zusätzlich mit noch einmal knapp zehn Euro zu den Kosten hinzukamen.

Eine Hersteller-Versprechung lautet, dass durch eine spezielle Technik die Batterien eine dreimal so lange Wirkungsdauer haben. Im Test konnten wir das leider nicht weiter überprüfen, weil die Tester die Schaukel keinem ununterbrochenen Dauertest unterzogen haben. Ein wichtiger Herstellerhinweis: Vermeiden Sie das Schlafen des Babys für eine längere Zeit in der Ingenuity!

Unserer Testbaby mochte das Geschaukel, das in fünf unterschiedlichen Geschwindigkeiten von langsam bis flott gewählt werden kann. Es gluckste zufrieden, wurde ruhig und bespielte den mit Tieren aus Plüsch bestückten, mitgelieferten Spielebogen. Man sollte allerdings gut darauf achten, dass er richtig eingeklickt ist, sonst können kräftigere Babys sich den Aufbau leicht auf den kleinen Kopf ziehen.

Verfügbar sind acht verschiedene Melodien sowie drei Naturgeräusche. Wir können zu den Melodien raten, wenn Sie der Meinung sind, dass ihr Nachwuchs diese Art der Beschallung mag. Die elektronischen Naturgeräusche erinnerten uns einfach zu sehr an die Geräusche einer Toilettenspülung.

Die Babyschaukel lässt sich simpel aufbauen und zusammenklappen. Aufgrund des guten Verhältnisses von Preis und Qualität ist die Ingenuity für uns eine Empfehlung zum Kauf.

Ohne viel Schnickschnack: 4Baby Rock n Relax

Ohne viel Schnickschnack

4Baby Rock n Relax

Test: 4baby Rock N Relax
Die Babyschaukel ist schnell aufgebaut und kann mit Fernbedienung bedient werden.

Die 4Baby Rock n Relax ist für diejenigen geeignet, die eine Babyschaukel in der mittleren Preiskategorie suchen. Mit ihrer puristischen Optik wird die Babyschaukel in keinem Zuhause zu sehr ins Auge springen. Weil sie einfach aufzubauen ist, ist sie sogar fürs Reisegepäck geeignet – vorausgesetzt, man hat genug Platz dafür, denn die Rock n Relax ist recht sperrig.

Beim Aufbau muss beim Zusammenstecken der Komponenten immer ein Klickgeräusch zu hören sein. Das war’s aber auch schon, danach ist die Babyschaukel einsatzbereit. Ein 5-Punkt-Gurt sichert dabei Ihren Nachwuchs an seinem Platz. Für die Stromversorgung gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen ist im Lieferumfang ein Netzteil enthalten. Ebenso können aber auch vier AAA Batterien verwendet werden. Einstellbar ist das Schaukelvergnügen in fünf Stufen – von ganz sanft bis kräftig. Die Babyschaukel schaukelt dabei seitlich. Für Babys bis zu neun Kilo ist die Rock n Relax geeignet.

In der Babyschaukel sind bereits zwölf verschiedene Melodien vorinstalliert, die denen anderer Hersteller in ihrer Art ähneln. Mithilfe eines USB-Sticks kann aber auch eigene Musik mit der Rock n Relax gespielt werden. Die ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung macht das Einstellen der Lautstärke bequem. Mit der Fernbedienung kann übrigens auch der Timer für die Schaukel eingestellt werden. Entweder 8, 15 oder 30 Minuten können ausgewählt werden.

Ein praktisches Extra: Bei der Rock n Relax ist, anders als bei den meisten anderen Babyschaukeln, ein Sonnensegel dabei, das an Sommertagen Abhilfe schafft. Wenn es gerade nicht gebraucht wird, lässt es sich aber auch leicht abbauen.

Die Rock n Relax hat es wegen des simplen Aufbaus, der angenehmen Schaukelbewegung und der praktischen Fernbedienung in unsere Empfehlungen geschafft. Wer eine Babyschaukel ohne viele Extras drumrum sucht, wird bei der 4Baby Rock n Relax fündig.

Was gibt es sonst noch?

Die Chicco Polly Swing up ist eher für zarte und kleine Babys geeignet. Mit seinen Gewicht von siebeneinhalb Kilogramm war unser Baby bereits zu schwer für die Chicco, die sich aufgrund des Gewichts nur mit Mühe und Not schaukeln ließ. Für Eltern und Neugeborene ist die Babyschaukel aber auch wegen des höheren Sitzes des Babys interessant. Beim Rausholen und Hineinsetzen des Babys wird so der Rücken geschont. Ein weiteres Plus ist die Fernsteuerung, mit der blecherne Geräusche und Musik ausgewählt werden können. Der eigentlich niedrige Preis ist für die relativ geringe Nutzungsdauer unserer Meinung nach aber immer noch zu hoch.

Die Mamaroo von 4moms begeisterte uns durch ihren äußerst simplen Zusammenbau. Sie hat deutlich mehr Funktionen als ihr Vorgängermodell, die Rockaroo. Preislich schlägt sie allerdings mit mehr als 100 Euro aufs Haushaltskonto. Diese preisliche Differenz ist auch der Grund, weshalb wir die Mamaroo nicht empfehlen können.

Die Mamaroo bietet fünf unterschiedliche Schaukelrichtungen und fünf unterschiedlichen Geschwindigkeiten: Autofahren, Känguru, Wellen, Wiegen und Schaukeln. Unser Testbaby blieb davon relativ unbeeindruckt. Das Geschaukel wurde zwar gemocht, es war aber für uns nicht erkennbar, dass die Modi dazu beitrugen, den Säugling merklich zu beruhigen.

Laut Hersteller eignet sich die Babyschaukel für ein Gewicht bis zu elf Kilogramm beziehungsweise bis das Baby selbstständig sitzen kann. Im praktischen Test erkannten wir aber schnell: Mit den 7,5 Kilogramm Babygewicht hatte die Wippe aber schon erheblich zu kämpfen. Die Wippenbewegungen waren recht laut, in leerem Zustand aber leiser.

Über den in der Babyschaukel integrierten Player lässt sich eigene Musik abspielen oder aus vier Klänge aus der Natur wählen. Nutzen Sie dafür besser die kostenfreie App: Das im Umfang enthaltenen Kabel ist sehr kurz geraten, sodass das Smartphone neben der Wippe liegen muss. Die Mamaroo wird über ein Netzkabel betrieben. Der Netzstecker ist allerdings arg groß geraten.

Uns hat die Babyschaukel gut gefallen. Da Sie für deutlich weniger Geld aber die Rockaroo bekommen können, lohnt sich wohl eher ein Blick auf diese Modell. Sollte der Kaufpreis bei Ihnen eher eine untergeordnete Rolle spielen, sollten Sie auch mit der Mamaroo zufrieden sein.

Für Eltern, denen Langlebigkeit wichtig ist, könnte vielleicht die Caretero Bugies etwas sein. Sie ist auf ein Körpergewicht von bis zwölf Kilogramm zugelassen. Wir glauben, dass die Mehrheit der Kids mit diesem Gewicht meist schon von allein sitzen kann, aber sollten sie sich einen »Puffer beim Gewicht« wünschen, weil Sie ja beim Kauf nicht wissen können, wann der eigene Nachwuchs sitzen wird, dann könnte die Caretero eine Option für sie sein. Im Test schaffte sie es aber nicht, die elf Kilogramm des Kleinkindes in Schwingung zu versetzen. Wir hatten starke Zweifel dabei, das Kind in die Babyschaukel zu setzen, weil das Modell nicht so wirkte, als würde sie das Gewicht gut bewältigen können.

Die 7,5 Kilogramm des Testbabys waren aber kein Problem. Hier schaukelte sie in fünf unterschiedlichen Schnelligkeiten (die sich in der Abstufung der Geschwindigkeit nicht so deutlich sehr unterschieden) leicht vor sich hin. Ebenfalls mochten wir den im Lieferumfang enthaltene Tischeinsatz, mit dem das Baby zusätzlich in der Wippe liegend gefüttert werden. Das ebenfalls im Umfang enthaltene Mobile kann sich drehen und beleuchtet werden, was unserer Baby sehr mochte.

Bei den Naturgeräuschen und Melodien war viel Lärm dabei, in diesem Bereich überzeugten aber die wenigsten Wippen. Im Zweifelsfall nutzen Sie dieses Gimmick nicht.

Die Caretero Bugies wird in sechs verschiedenen Farbtönen und mit sechs verschiedenen Käfervarianten angeboten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Darüber hinaus gibt es einen integrierten Timer, der die Schaukel für acht, 15 oder 30 Minuten bewegt. Sollten sie eine Menge Platz haben und beim Maximalgewicht einen Puffer wünschen, ist die Babyschaukel keine schlechte Wahl. Der Sitz kann um einen Winkel von 90 Grad gedreht werden. Ein nützliches Feature, wenn Sie beginnen Babykost beizufüttern.

Eine elektrische Schaukel aus dem unteren Preissegment ist die Minky von Kinderkraft. Der Zusammenbau ist etwas umständlich, daher empfehlen wir, sie nicht andauernd auf- oder abzubauen. Sie bietet drei unterschiedliche Geschwindigkeiten, auch wenn sich diese nur minimal voneinander unterscheiden. Die von Kinderkraft als beruhigend beworbenen Naturklänge und Melodien waren laut und erinnerten an die Geräusche eines Wasserklosetts. Die Schaukel kann mit Strom aus der Steckdose und Batterien betrieben werden. Ein großer Pluspunkt, wenn im Haushalt keine passenden Batterien zu finden sind.

Im Lieferumfang finden sich ein Mobile, welches das Baby gern mochte und ein Mückenschutz. Die Rückenlehne ist leider nicht verstellbar. Eigentlich kein Problem, da nur die ganz Kleinen in der Wippe liegen und sowie keinen Ausblick brauchen. Sollten Sie aber später mit der Beikostfütterung beginnen, ist eine Verstellung der Sitzposition äußerst praktisch.

Keine Empfehlung bekommt die Swoon Motion von Babymoov. Einerseits ist der Aufbau sehr kompliziert, andererseits ist das Stromkabel sehr fein, bei dem Defekte mit Sicherheit vorprogrammiert sind. Ein weiteres Manko: Die Musik, mit der das Baby beschallt wird, kann nicht verändert werden und ist ausgesprochen laut. Die 7,5 Kilogramm unseres Testbabys wippte das Gerät eher schwerfällig hin und her. Für diesen ziemlich happigen Preis bekommen sie bessere Babyschaukeln.

Wissenswertes über elektrische Babyschaukeln

Manche Babyschaukeln wippen nur mit Netzstrom, andere brauchen Batterien. Optimal sind Schaukeln, die sowohl mit Batterien als auch mit Netzanschluss betrieben werden können. Gerade dann sehr praktisch, wenn im eigenen Haushalt gerade keine Blockbatterien vorhanden sind, der Säugling aber trotzdem geschaukelt werden soll.

Die Funktionsbandbreite von Wippen ist sehr groß. Einige Modelle wippen lediglich vor- und zurück, manche von hinten nach vorn, wieder andere von rechts nach links. Einige Modelle vibrieren zusätzlich. In allen Fällen lässt sich die Stärke der Schaukel- oder Wippbewegungen regulieren, von ganz sanft bis ziemlich kräftig.

Die meisten Modelle können auch Geräusche oder Musik abspielen. Die Güte des Klangs kann sich stark unterscheiden, manche klingen wie Toilettenspülungen, andere wiederum wie eine kleine Spieldose. Bei der Mamaroo und 4moms Rockaroo können sogar Musikplayer gekoppelt werden. So kann immer die Lieblingsmusik des Babys abgespielt werden. Die Mamaroo-Wippe kann außerdem mit der 4moms Global-App gekoppelt werden, sodass die Wippe mittels Smartphone gesteuert werden kann.

Nur begrenzte Nutzbarkeit

Alle Babyschaukeln besitzen eine Gewichtsgrenze. Wird diese überschritten, schwingt die Babywippe gar nicht oder nur langsam. Die Grenzen unterscheiden sich etwas, doch bei einem Gewicht von circa neun Kilogramm ist im Schnitt die Obergrenze erreicht.

 elektrische Babyschaukel Test: Babyschaukel
Das Baby entdeckt in der Schaukel seine Umwelt.

Elektrische Babyschaukeln sollten Sie nicht mehr benutzen, wenn das Baby von allein sitzt. Das sollte in einem Alter von sechs bis acht Monaten der Fall sein.

Die Babywippen haben also keine lange Langlebigkeit, vor allem vor der Grundlage, dass sie preislich in einem Spielraum von 50 bis 250 Euro liegen, wobei die Mehrheit eher bei 100 bis 150 Euro angesiedelt ist.

Bedenken sie bitte auch: Nicht jedes Baby mag es, geschaukelt zu werden. Einige mögen lieber Vibration oder haben es gern ruhiger. Manche Babys mögen den Klang von Musik, andere Babys fühlen sich  schon von kleinsten Geräuschen gestört. Viele Babys möchten gern geschaukelt werden – besonders, wenn sie ausgeschlafen sind. Wenn Hunger aufkommt, oder der Mittagsschlaf ansteht, können die Bewegungen der Schaukel das Baby irritieren und frustrieren. Jedes Baby ist aber anders und damit unberechenbar. Da kann man einfach nur ausprobieren.

Die elektrischen Schaukeln rentieren sich in erster Linie für Babys und Kleinkinder, die gern geschaukelt und gehalten werden möchten und unruhig sind.  Nach der Entbindung sollten Eltern das relativ schnell merken. Wenn die Eltern das Baby in monotonen Bewegungen wiegen und dabei summen und das Baby dann ruhiger wird, können die elektrischen Wippen eine echte Erleichterung und Hilfe sein.

Wenn das Baby dann eingenickt ist, muss es in das Babybett umziehen, denn wie auch bei den Wippen ohne Schaukelfunktion sollten die Babys lediglich einen eingeschränkten Zeitraum darin verbringen. Manche Hersteller sprechen auch direkte Warnungen aus, die Kinder über einen langen Zeitraum in einer Wippe zu lassen.

So haben wir getestet

Nach langer Recherche haben wir letztendlich 21 Elektro-Babywippen-Modelle ausgewählt. Wir achteten darauf eine möglichst große Vielfalt im Test dabei zu haben. Die preislichen Unterschiede bei den elektrischen Wippen sind hoch: Günstige Modelle kosten etwa 50 Euro, die hochpreisigsten Wippen mehr als 250 Euro. Dabei geht der Geldwert nicht immer im Verhältnis mit der Leistung einher.

Unter stellenweise lautem Fluchen wurden alle Wippen aufgebaut. Viele Einzelteile mussten geschraubt und ineinandergesteckt werden. Nervig war auch das Batterieproblem. Herkömmliche AA- oder AAA-Batterien haben die meisten wohl zu Hause. Block-Batterien allerdings, die keiner der Wippen beilagen, mussten erst umständlich besorgt werden.

 elektrische Babyschaukel Test: Elektrische Babyschaukel Gruppenfoto
Die neuen Modelle aus dem neuen Update 2020. Minky von Kinderkraft, Bugies von Caretero und die Kinderkraft Flo. (v.l.n.r.)

Keine einzige der Wippen ließ sich intuitiv, also ohne Anleitung, aufbauen. Auch Schraubenzieher und ein Schraubenschlüssel sollten im Haushalt vorhanden sein.

Unser Testbaby mit einem Alter von sechs Monaten und einem Gewicht von 7,5 Kilogramm war noch nicht in der Lage zu sitzen. Jede der elektrischen Babyschaukeln wurde mit diesem Baby getestet. Nicht jede der Wippen schaffte dieses Gewicht. Das überraschte uns, obwohl alle Modelle für eine Spanne von drei bis neun Kilogramm konstruiert sind. Babywippen, die auf ein höheres Gewicht ausgelegt waren, testeten wir mit einem Kleinkind mit elf Kilogramm Gewicht, welches schon von allein sitzen konnte. Wir überprüften den sicheren Stand und ob die Schaukelwippen überhaupt noch in Schwingung gerieten.

Manche der Wippen beruhigten unser Baby so, dass es direkt einschlief – ein toller Beweis, dass die Wippe dem Baby gut gefiel.

Gibt es auch elektrische Babyschaukeln für draußen?

Bei manchen Babyschaukeln ist neben dem Netzbetrieb auch die Stromversorgung mit Batterien möglich. Dann lässt sich die Schaukel an jedem beliebigen Ort aufbauen. Wir raten allerdings dazu, die Schaukel wirklich nur für die Zeit des Gebrauchs druaßen zu lassen. Explizit Outdoor-geeignet ist nämlich keine der von uns getesteten Schaukeln.

Ab welchem Alter eignet sich eine Babyschaukel?

Die meisten Babyschaukeln sind schon ab der Geburt geeignet. Viele Hersteller geben anstatt eines Alters ein Mindestgewicht von drei Kilogramm an. Es kann deswegen hilfreich sein, die Hinweise des Herstellers zu lesen.

Bis zu welchem Gewicht darf ein Baby in die Babyschaukel?

In den meisten Modellen dürfen Babys bis zu neun Kilogramm schaukeln. Das sagen auch die Herstellerangaben. Einige bestimmte Modelle sind jedoch auch für etwas schwerere Babys geeignet.

Wie viel muss man für eine wirklich gute Babyschaukel ausgeben?

Unserer Erfahrung nach muss eine gute Babyschaukel nicht unbedingt teuer sein. Unsere günstigeren Empfehlungen erhalten Sie schon für gut 70 Euro – nach oben hin sind den Preisen aber natürlich keine Grenzen gesetzt.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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