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Zweiradmesse Eicma : Die Losung lautet: Attacke

  • -Aktualisiert am

Italien wird auf die Knie sinken: Ducati 1199 Panigale mit dem erotischsten Rot und dem stärksten Serien-V2 aller Zeiten Bild: Hersteller

Breit angelegter Angriff auf das BMW-Erfolgsmodell Modell R 1200 GS, kämpferischer Aufbruch in eine neue Motorroller-Epoche und erste ernsthafte Ansätze für Elektro-Motorräder - viele Neuheiten auf der Zweiradmesse Eicma in Mailand.

          Wo sich der Nabel der Zweiradwelt befindet, ist für die Organisatoren der 69. Eicma im herbstlichen Mailänder Dunst sonnenklar: auf dem Messegelände der lombardischen Metropole. Die Zahl von einer halben Million Besucher auf der Eicma 2010 lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Kölner Intermot (macht dieses Jahr turnusgemäß Pause) weniger zu melden hat und die Zweirad-Show in Paris Ende November gar nichts mehr.

          Herausragende Themen: Dem BMW-Goldesel R 1200 GS erwächst im Segment der großen Reiseenduros Konkurrenz durch Honda, Kawasaki und Triumph. Dafür versuchen die Bayern, die Motorrollerwelt aufzumischen. Die Eicma-Queen 2011 kommt von Ducati. Und mit KTM hebt erstmals ein bekannter Motorradhersteller an der Elektrofront den Finger.

          Aprilia und BMW

          Am Anfang dieses alphabetisch geordneten Überblicks steht die zur Piaggio-Gruppe gehörende Marke Aprilia. Deren neuer Maxi-Scooter SVX 850 war einige Jahre mit wenig Erfolg als Gilera GP 800 unterwegs und soll jetzt, aggressiver eingekleidet, als Aprilia-Modell für Furore sorgen.

          BMW hat sich die Eroberung neuer Zweiradsegmente auf die Fahnen geschrieben. Jetzt haben die Münchener auf dem Markt der hubraum- und leistungsstarken Motorroller zum Doppelschlag ausgeholt. Während der 249 Kilogramm wiegende C 600 Sport Richtung Yamaha T-Max zielt, bisher der Topmaxiscooter, soll der C 650 GT (261 Kilogramm) dem momentanen Komfort-König Suzuki Burgman 650 Kontra geben. Angetrieben werden beide vom gleichen 647-Kubik-Reihenzweizylinder. Mit 44 kW (60 PS) ist es der stärkste Antrieb im Segment bis 700 Kubik, eine BMW-Eigenentwicklung, die bei Kymco in Taiwan gebaut wird. Beide Roller weisen eine Reihe von Besonderheiten auf, darunter: Upside-down-Telegabel, Einarmschwinge, automatische Feststellbremse sowie ein vergrößerbares Staufach unter dem Sitz des kompakt geschnittenen C 600 Sport.

          BMW blieb auch sonst nicht untätig: Das Superbike S 1000 RR wurde technisch und im Design dezent weiterentwickelt, das Erfolgsmodell F 800 R bekam ein (rein äußerliches) Facelift, zudem bereichern vier Sondermodelle (R 1200 GS Rallye, K 1300 S im HP-Trimm, K 1300 R und G 650 GS Sertão) das Programm.

          Ducati

          Ducati verbreitet Glanz in Mailand. Als wegweisend im Segment der Supersportmotorräder bezeichnet der Hersteller aus Bologna die 1199 Panigale. So ziemlich alles daran ist neu, teilweise sogar radikal neu, auch wenn das V2-Motorenkonzept und die desmodromische Ventilsteuerung nicht angetastet wurden. Die Zylinderbohrung fällt mit 112 Millimeter riesengroß aus, der Hub mit 60,8 Millimeter äußerst gering. Beides hilft, die noch nie zuvor bei Serien-V2-Motoren erreichte Leistung von 143 kW (195 PS) zu generieren. Statt eines Gitterrohrrahmens hat die 1199 ein Alu-Monocoque, der Motor hat mittragende Funktion. Ähnlich der BMW S 1000 RR ist die Panigale vollgestopft mit Elektronik: Traktionskontrolle, diverse Motor-Mappings, elektronische Fahrwerkseinstellung, multifunktionales ABS und vieles mehr sind an Bord. Das Gewicht inklusive ABS gibt Ducati mit nur 190,5 Kilogramm an - eine Sensation. Kein anderes Superbike unterschreitet die 200-Kilo-Marke.

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