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Zukunft der Schule : „Wir sind total festgefahren“

  • -Aktualisiert am

„Es geht immer nur darum: Kann jemand die Vokabeln, ja oder nein?“ Für Dario Schramm muss sich in den deutschen Klassenräumen in Zukunft einiges ändern. Bild: Lucas Bäuml

Dario Schramm ist die Stimme der Schüler in Deutschland. Ein Gespräch darüber, wo es an deutschen Schulen hakt und warum soziale Kompetenzen im Unterricht wieder mehr im Vordergrund stehen sollten.

          5 Min.

          Dario Schramm, 20 Jahre alt, ist Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, ein überparteiliches Gremium, dass sich für die Belange der Schüler in Deutschland einsetzt. Er selbst ist Mitglied in der SPD. Im Juni 2021 hat er sein Abitur gemacht, seinen Posten hat er noch bis November inne. Ein Treffen an seiner früherer Schule, der Integrierten Gesamtschule Paffrath in Bergisch Gladbach.

          Kim Maurus
          Volontärin.

          Herr Schramm, bevor wir über die Zukunft sprechen, lassen Sie uns zunächst in die Vergangenheit schauen: Vor sechseinhalb Jahren hat eine Schülerin getwittert, sie könne eine Gedichtanalyse in vier Sprachen schreiben, aber habe keine Ahnung von Steuern, Mieten und Versicherungen. Hat sich seither etwas verändert?

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