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: Wie der Eingang ins Reich der Elfen

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Majestätische Sintervorhänge, die bis zu 15 Meter weit herabhängen, verleihen der hier abgebildeten Bezerra-Höhle im Nationalpark Terra Ronca in Brasilien ein märchenhaftes Gepräge. Sie lassen erahnen, warum viele Höhlen die Besucher in ihren Bann ziehen. Es sind nicht nur die Tropfsteinhöhlen mit ...

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          Majestätische Sintervorhänge, die bis zu 15 Meter weit herabhängen, verleihen der hier abgebildeten Bezerra-Höhle im Nationalpark Terra Ronca in Brasilien ein märchenhaftes Gepräge. Sie lassen erahnen, warum viele Höhlen die Besucher in ihren Bann ziehen. Es sind nicht nur die Tropfsteinhöhlen mit all ihren Stalagmiten und Stalaktiten, sondern auch Kristallhöhlen oder Bilderhöhlen wie jene in Nordspanien und Südfrankreich, deren Wände der frühe moderne Mensch wahrscheinlich für rituelle Zwecke mit Tierdarstellungen "geschmückt" hat. Höhlen finden sich in Karstregionen auf allen Kontinenten. Als Karst bezeichnet man Landschaften aus Gestein, das in mit Kohlendioxid angereichertem Regenwasser löslich ist - meist aus Kalkstein, aber auch Dolomit, Gips und manchen Sandsteinen. In dem von Rémy Wenger herausgegebenen Buch "Höhlen - Welt ohne Licht" werden diese natürlichen Grotten unter den verschiedensten Aspekten vorgestellt. Der reich bebilderte Band handelt von der Entstehung und der Erforschung dieser Wunderwerke, von unterirdischen Flüssen und von Tierarten, die nur in Höhlen leben. Im Wesentlichen sind es Amphibien und Fische, darunter der Grottenolm, der Texanische Brunnenmolch und der Mammuthöhlen-Blindfisch. Auch vom Menschen sind zeitweise Höhleneingänge und Felsüberhänge als Wohnstätten genutzt worden. (G.P.)

          Rémy Wenger (Hrsg.): "Höhlen - Welt ohne Licht". BLV Buchverlag, München 2007. 240 S., geb., 39,90 Euro.

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