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: Reise zum Gehirn

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Wer mit der Hirnforschung nicht jeden Tag zu tun hat, kann sich mit Begriffen wie Synapse, Spiegelneurone oder Summation durchaus schwertun. Zum Verständnis der Vorgänge im Gehirn sind sie aber eigentlich elementar. Dutzende mehr solcher neurobiologischer Vokabeln gibt es, die es erlauben, wenn sie ...

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          Wer mit der Hirnforschung nicht jeden Tag zu tun hat, kann sich mit Begriffen wie Synapse, Spiegelneurone oder Summation durchaus schwertun. Zum Verständnis der Vorgänge im Gehirn sind sie aber eigentlich elementar. Dutzende mehr solcher neurobiologischer Vokabeln gibt es, die es erlauben, wenn sie erst einmal richtig erfasst sind, den faszinierenden, aber auch ungemein komplexen Kosmos im Kopf zu entdecken. Michael Madeja, Hirnforscher an der Uniklinik in Frankfurt und Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, hat mit seinem "Kleinen Buch vom Gehirn" eine solche Einführung geschrieben. Sorgfältig, ja geradezu geduldig und diszipliniert im Umgang mit der Sprache, bringt er die moderne Hirnforschung auf den Punkt. Fremdwörter tauchen quasi erst im Anhang auf - im Glossar, das allein seiner Verständlichkeit wegen die Lektüre wert ist.

          jom

          Michael Madeja: "Das kleine Buch vom Gehirn". Verlag C. H. Beck, München 2010. 223 S., 17,95 [Euro].

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