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: Immer mehr Allergien

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Allergische Krankheiten gab es wohl schon immer. Alten Berichten zufolge dürfen beispielsweise Pharao Menes (2640 v.Chr.), Kaiser Augustus und Richard III. von England mit gewisser Berechtigung als Allergiker bezeichnet werden. Aber erst in jüngerer Zeit haben diese Krankheiten vor allem in den Industrieländern lawinenartig zugenommen, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.

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          Allergische Krankheiten gab es wohl schon immer. Alten Berichten zufolge dürfen beispielsweise Pharao Menes (2640 v.Chr.), Kaiser Augustus und Richard III. von England mit gewisser Berechtigung als Allergiker bezeichnet werden. Aber erst in jüngerer Zeit haben diese Krankheiten vor allem in den Industrieländern lawinenartig zugenommen, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Das zeigen die epidemiologischen Daten, die im neuen "Weißbuch Allergie in Deutschland" vorgestellt werden. Warum Allergien derart um sich greifen, ist erst unzulänglich erforscht. Der westliche Lebensstil gehört sicherlich zu den besonders verdächtigen Faktoren. So weisen zahlreiche Beobachtungen darauf hin, daß bei Kindern das Immunsystem infolge der immer besseren hygienischen Verhältnisse zu wenig angeregt wird. Das Aufwachsen auf einem Bauernhof geht jedenfalls mit einer verringerten Neigung zu Allergien einher. In dem Weißbuch werden die einzelnen Krankheitsbilder und die Besonderheiten von Allergien im Kindesalter dargestellt. Ausführlich - und kritisch - beschrieben wird auch die Versorgung der Patienten. (Das von drei allergologischen Fachverbänden herausgegebene "Weißbuch Allergie in Deutschland" ist in zweiter Auflage im Verlag Urban & Vogel, München 2004, erschienen. Es hat 336 Seiten und kostet 34,95 Euro.)

          F.A.Z.

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