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Erkrankungen : Wie sich die Grippe von einer Erkältung unterscheidet

  • -Aktualisiert am

Stärker als grippekranke Erwachsene treiben Kinder die Ausbreitung der Krankheit voran: Sie geben die Viren länger und in höheren Konzentrationen ab. Bild: dpa

Ärzte warnen vor Grippeerkrankungen. Doch weil sich zahlreiche Mythen über die Erkrankung halten, lassen sich viele Menschen nicht impfen. Forscher suchen nach dauerhaftem Schutz.

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          Jetzt, wo die jährliche Grippesaison angefangen hat, kursieren wieder die Mythen, und sie sind ansteckend wie die Grippe selbst. Die eine glaubt, es sei besser, dem Immunsystem etwas zu tun zu geben. Deshalb hat sie sich nicht impfen lassen. Der andere meint, durch die Impfung werde man krank. Die Dritte kennt jemanden, der trotz Impfung Grippe bekam. Warum sollte sie sich dann also impfen lassen? Außerdem sei Grippe ja eh nur eine schlimme Erkältung. Obwohl Behörden, Apotheken und Ärzte gebetsmühlenartig jedes Jahr aufs Neue aufklären, halten sich die Mythen so hartnäckig wie kaum bei einer anderen Krankheit.

          Wer einmal eine echte Grippe, Influenza sagen die Ärzte dazu, gehabt hat, weiß, dass das mit einer normalen Erkältung nichts zu tun hat: plötzliche, heftigste Kopfschmerzen, hohes Fieber und Schüttelfrost, Schmerzen in Muskeln und Gelenken. Man fühlt sich richtig krank, und einem ist so übel, dass man selbst Wasser sofort wieder ausspuckt. Die Influenza kann schwere Komplikationen verursachen, etwa Entzündung von Lunge, Herzmuskel oder Gehirn.

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