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Psychiaterin zu Neuinfektionen : „Mit jungen Leuten klar und konsistent kommunizieren“

Junge Leute im Partymodus, in Pandemiezeiten ein schwieriges Unterfangen. Bild: dpa

Bis zu 35-Jährige sind die Treiber der Neuinfektionen. Wie kann man sie zur Einhaltung der Corona-Regeln bringen? Die Freiburger Psychiaterin Katharina Domschke ist Leopoldina-Expertin und schildert hier, wie man die Jungen überzeugen könnte.

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          In der neuen Leopodina-Stellungnahme wird die Politik auch in ihrer Funktion als Motivator für konsequenteren Corona-Schutz in die Pflicht genommen. Mehr aufklären, erklären, auch drohen - vor allem, wenn es um junge Leute geht, die gegenwärtig als Treiber der Virenausbreitung  gelten. Wie aber erreicht man die, für die Kontakte und Partys wichtiger als soziale Distanz sind?  Professorin Katharina Domschke ist Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Freiburg und Mitglied der Leopoldina-Arbeitsgruppe, die sich mit solchen Fragen befasst hat.

          Joachim Müller-Jung
          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          In dem Leopoldina-Papier wird die Motivation und adressatenspezifische Ansprache für „verantwortungsvolles Verhalten“ betont. Eine entscheidende Gruppe, die hierzulande und in anderen Ländern zuletzt die Infektionszahlen nach oben getrieben hat, sind die jungen Menschen, insbesondere die mobilen 25- bis 35-Jährigen. Glauben Sie, diese Gruppe ist motivationsbereit, mehr gegen die Ausbreitung des Virus zu tun?

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