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Entzündungssyndrom PIMS : Wie das Impfen die Kinder vor der Intensivstation bewahrt

Ein an Covid-19 erkranktes Kind auf einer Intensivstation in Moskau Bild: picture alliance/dpa/TASS

Die Medizin macht Fortschritte im Kampf gegen das Entzündungssyndrom PIMS, das erstmals mit Covid-19 bei Minderjährigen gefunden wurde: Die teils lebensbedrohliche Eskalation der Infektion ist verhinder- und behandelbar.

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          Ob das Erkrankungsrisiko für Kinder und Jugendliche in der Omikron-Welle ähnlich wie bei Erwachsenen insgesamt geringer ist, wir aber trotzdem mit einer Zunahme von Krankheitsfällen rechnen müssen, weil sich so viel mehr Kinder anstecken, lässt sich mit den bisherigen Daten kaum zweifelsfrei sagen. Klar ist: Die Wochen-Inzidenzen bei den Minderjährigen liegen – abgesehen von den Kleinkindern – im Bundesdurchschnitt schon seit der zweiten Januarwoche über 1000 und damit an der Spitze aller Altersgruppen.

          Joachim Müller-Jung
          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Gleichzeitig wächst die Sorge bei Eltern wie bei Ärzten darüber, welche gesundheitlichen Folgen die schnelle Omikron-Durchseuchung hat, wenn immer noch weniger als die Hälfte der Kinder doppelt geimpft und weniger als ein Fünftel der Minderjährigen geboostert sind. Manche Kliniken wie die Regiomed in Coburg etwa meldeten zuletzt auffällige Häufungen der Multi-Entzündungserkrankung PIMS (Pediatric Multisystem Inflammatory Syndrome). Eine Folge der Sars-CoV-2-Infektion, die vorwiegend bei Minderjährigen zwischen zwei und sechs Wochen verzögert nach der Virus-Ansteckung und auch völlig unabhängig von Covid-19-Symptomen auftreten kann.

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