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Raumfahrt : Amerikaner wollen bis 2024 wieder auf dem Mond landen

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Mike Pence (l), Vizepräsident der Vereinigten Staaten, und Jim Bridenstine, der neue NASA-Administrator, wollen bis 2024 wieder amerikanische Astronauten auf den Mond bringen. Bild: dpa

Laut Vizepräsident Pence befinden sich die Vereinigten Staaten in einem Wettlauf: In den nächsten fünf Jahren müssten amerikanische Astronauten auf dem Mond eine dauerhafte Präsenz etablieren und sich darauf vorbereiten, auf den Mars zu fliegen.

          Die amerikanische Regierung drückt bei der bemannten Mondfahrt aufs Tempo. Bis 2024 sollen Amerikaner wieder auf dem Erdtrabanten wandeln, forderte Vizepräsident Mike Pence am Dienstag in Huntsville, Alabama. Bislang hatte die Nasa die nächste Mondlandung für 2028 angepeilt. Zuletzt waren 1972 Astronauten auf dem Mond. Das Vorhaben dürfte mehrere Milliarden Dollar kosten.

          Die Vereinigten Staaten befänden sich im Weltraum in einem Wettlauf, genau wie in den 1960er Jahren, sagte Pence. „Der nächste große Schritt ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre amerikanische Astronauten mit allen erforderlichen Mitteln zurück zum Mond zu schicken und eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond zu etablieren und sich darauf vorzubereiten, amerikanische Astronauten auf den Mars zu bringen.“

          Damit dies erreicht werden könne, müsse die Nasa schlanker und agiler werden. Die Raumfahrtbehörde bestätigte, dass Pence tatsächlich eine Landung auf dem Mond meinte, und nicht etwa nur eine Rückkehr in den Mondorbit. Auf Twitter schrieb sie: „Herausforderung angenommen. Jetzt lasst uns an die Arbeit gehen.“

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