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Neue Raumfahrtbegeisterung : Und jetzt der Mars?

Buzz Aldrin war einer der ersten Astronauten, die wie hier am 20. Juli 1969 einen Fuß auf den Mond setzte.In den letzten Jahren ist es ruhiger geworden um die Raumfahrt, aktuell kommt jedoch wieder Begeisterung für Welttraummissionen auf. Bild: UPI/laif

Fünfzig Jahre nach der ersten Mondlandung herrscht neue Raumfahrtbegeisterung. Zuletzt ging es vor allem um Pragmatismus und Risikominimierung – das ändert sich nun dank des privaten Raumfahrtsektors.

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          Vor 50 Jahren kannte die Raumfahrteuphorie keine Grenze. „Für einen unbezahlbaren Moment in der gesamten Geschichte der Menschheit sind alle Menschen auf der Erde wirklich eins“, so beschrieb der amerikanische Präsident Richard Nixon in seinem historischen Telefonat zwischen dem Weißen Haus und der „Tranquility Base“ auf dem Mond die Leistung von Apollo 11.

          Sibylle Anderl
          Redakteurin im Feuilleton.

          Der Höhepunkt der Begeisterung für den menschlichen Vorstoß ins All fußte auf knapp 15 Jahren atemberaubender technologischer Entwicklungen. 1957 hatte die Sowjetunion die Amerikaner mit ihrem ersten Sputnik-Satelliten düpiert, dreieinhalb Jahre später war der Russe Jurij Gagarin der erste Mensch im Weltraum, rund drei Wochen später folgte Alan Shepard, wiederum drei Wochen später gab der amerikanische Präsident John F. Kennedy die Reise zum Mond als Ziel bis zum Ende des Jahrzehnts aus. Mit den bemannten amerikanischen Missionen Mercury und Gemini, den unbemannten Missionen wie den russischen Lunik- und Luna-Sonden sowie den amerikanischen Ranger-, Lunar-Orbiter- und Surveyor-Programmen folgte schnell nacheinander ein Meilenstein der Raumfahrt auf den nächsten.

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