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Der amerikanische Astronaut Thomas Stafford, Kommandant der Apollo-Kapsel (links), und der Kosmonaut Alexej Leonow, Kommandant der sowjetischen Sojus-Raumschiffes, aufgenommen in der Sojus-Kapsel nach dem erfolgreichen Apollo-Sojus-Kopplungsmanöver Mitte Juli 1975.

Thomas Stafford wird 90 : Nur auf dem Mond landen durfte er nicht

Zurück zum Mond? Das ist für Thomas Stafford keine Frage. Als Pilot von Apollo 10 kam er unserem Trabanten selbst schon einmal recht nahe. Heute feiert der Weltraumveteran, der den Weg für die erste Mondlandung ebnete, seinen neunzigsten Geburtstag.
Neu entdeckt im Jahr 2018: unser roter Nachbarplanet

Verschwörungstheorien : Check, Check – und Dreifach-Check!

Skeptiker liegen im Trend – und schrecken kaum davor zurück, die offensichtlichsten Dinge anzuzweifeln. Immerhin gibt es Himmelstatsachen, auf die wir uns verlassen können. Eine Glosse.
Außerirdischer geht es kaum noch: Antennen der Murchison Widefield Array in Westaustralien. Am Himmel ist das Zentrum der Milchstraße zu sehen.

Suche nach Ausserirdischen : Wir sind dann wohl doch allein

Seit sechzig Jahren sucht man nach Funksignalen außerirdischer Zivilisationen. Jetzt haben australische Forscher zehn Millionen Sterne im UKW-Bereich abgehört. Dafür, dass auch dies erfolglos blieb, gibt es Gründe.
Künstlerische Darstellung der Kollision zweier Schwarzer Löcher

Gravitationswellen : Ein Schwarzes Loch der gesuchten Art

Die Ligo- und Virgo-Observatorien haben eine Gravitationswelle aufgezeichnet, die gleich in zweifacher Hinsicht neue Erkenntnisse zur Entwicklung Schwarzer Löcher liefert.
Der F.A.Z. Wissen Podcast mit Joachim Müller-Jung und Sibylle Anderl 25:48

F.A.Z. Wissen – der Podcast : Astronomen als Klimaschützer

Auch das Studium des Kosmos leistet einen nicht unerheblichen Beitrag zum irdischen Klimawandel. Astronomen beginnen nun, sich ihrer Verantwortung zu stellen, und fragen: Wie wird die Astronomie klimafreundlicher?

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  • Mondlandung 1969 : Von Hessen hinaus ins Weltall

    In wenigen Tagen jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal. Bis heute gilt die Mission als Meilenstein der Ingenieurskunst. Zum Bordgepäck der Astronauten zählte damals auch der Werkstoff eines Unternehmens aus Hessen.
  • Zwei Schwarze Löcher, die die Raumzeit kräuseln - künstlerische Illustration

    Gravitationswellen : Botschaften des bebenden Raumes

    Gravitationswellen gehören heute zu den spannendsten astronomischen Informationsträgern. Ihre lange Geschichte mündet in die Entwicklung einer neuen Beobachtungsdisziplin.
  • Selfie vom Nasa-Marsrover „Curiosity“

    Rätselhafter Gasausstoß : Wieder Methan auf dem Mars

    Der Marsrover „Curiosity“ hat wieder Methangas auf dem Roten Planeten gemessen. Diesmal war die Gasmenge besonders groß. Doch woher stammt der Kohlenwasserstoff, der auf der Erde vorwiegend aus biologischen Quellen stammt?
  • Verraten hat sich der Exokomet lediglich in Lichtkurven – Für eine solche dreidimensionale Darstellung braucht es daher künstlerische Phantasie.

    Fremde Sonnensysteme : Im Schatten des Kometenschweifs

    Exoplaneten kennt man inzwischen Tausende, aber „Exokometen“? Gleich drei davon fanden Astronomen nun mit einem neuen Weltraumteleskop. Die Auswertung der Daten ist schwierig, macht aber Hoffnung auf weitere Funde.
  • Arbeit an der ISS : Klempner im All

    Auf der Internationalen Raumstation wird die kosmische Strahlung mit einer besonderen Teilchenkamera erforscht. Damit sie weiter funktioniert, ist Hilfe aus Aachen nötig.
  • Apollo 10 : Die Generalprobe zur Mondlandung

    Die historische Landung blieb ihnen verwehrt, doch ohne sie wäre Apollo 11 unmöglich gewesen: Vor 50 Jahren flogen die Astronauten von Apollo 10 bis fast auf den Mond.
  • Blick von der Landefähre „Snoopy“ auf das Mutterschiff der Apollo-10-Mission, genannt „Charlie Brown“

    Mission von Apollo 10 : Der Mond, zum Greifen nah

    Vor 50 Jahren flog Apollo 10 zum Mond. Die Mission war die erfolgreiche Generalprobe für die erste bemannte Mondlandung – und machte unter anderem durch Flüche und einen Weltrekord von sich reden.
  • Roboterfahrzeug „Jadehase 2“ rollt kurz nach der Ladung der chinesischen Mondsonde „Chang’e 4“ auf der Rückseite der Mondoberfläche.

    Chinesische Mondmission : Der Jadehase blickt ins Innere des Mondes

    Der Mondrover der chinesischen Mission Chang’e 4 hat erste Ergebnisse geliefert. Das von ihm untersuchte Material im Südpol-Aitken-Becken auf der Rückseite des Mondes unterscheidet sich von bisherigen Proben der Vorderseite.
  • Überschiebungen auf dem Mond (gekennzeichnet durch Pfeile) scheinen Mondbeben auszulösen, wie nun eine Studie auf der Grundlage von Daten der Apollo- und Lunar-Reconnaissance-Orbiter-Mission ergab.

    Lunare Beben : Überraschende Bewegungen auf dem Mond

    Dass es auf dem Mond Beben gibt, ist seit den Apollo-Missionen bekannt. Dass die Ursache offenbar tektonische Bewegungen der Mondkruste sind, hat erst jetzt eine Neuauswertung der Messdaten ergeben.
  • Der Photodetektor des Xenon1t-Experiments.

    Suche nach Dunkler Materie : Eine halbe Ewigkeit

    Oft haben Physiker eine ganz bestimmte Vorstellung von dem, was sie suchen. Doch selbst wenn der erwartete Erfolg ausbleibt, kann es interessante Entdeckungen geben – wie jüngst beim Xenon1t-Experiment.
  • Marssonde „Insight“ : Hat der Mars tatsächlich gebebt?

    Vier Mal hat das Seismometer der Marssonde „InSight“ Erschütterungen des Boden des Planeten registriert. Doch es gibt Zweifel, ob es sich dabei tatsächlich um seismische Aktivität gehandelt hat.
  • Marsmission „Insight“ : Der Rote Planet bebt

    Die Robotersonde „InSight“ der Nasa hat zum ersten Mal Geräusche eines Bebens aus dem Inneren des Mars eingefangen. Das könnte ein erster Hinweis sein, dass der Planet noch seismisch aktiv ist.
  • Heliumhydrid-Ion aufgespürt : Der Anfang der Chemie

    Lange haben Astronomen nach dem ersten Molekül gesucht, das nach dem Urknall entstanden ist. Mit dem fliegenden Observatorium „Sofia“ ist es jetzt gelungen, die seltene Verbindung in dem planetarischen Nebel NGC 7027 aufzuspüren.
  • Paletten mit Organismen für das Experiment „Biomex“ auf der Außenplattform der Weltraumstation ISS

    Experiment „Biomex“ : Das Leben im Weltall scheint möglich

    Organismen können auch außerhalb der Erde ohne Schutz bestehen. Das haben jetzt Experimente auf der Weltraumstation ISS gezeigt. Die Debatte um die Entstehung des Lebens geht in die nächste Runde.