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Boeing-Raumschiff : „Starliner“ landet nach missglücktem Start

  • Aktualisiert am

Eigentlich war die Rückkehr des „Starliner“ erst für den 28. Dezember geplant – doch nach Komplkationen landete das Raumschiff sechs Tage früher. Bild: dpa

Ein Raumschiff von Boeing soll künftig Astronauten zur ISS bringen. Im ersten unbemannten Testgang schaffte es der „Starliner“ nicht in den Orbit. Jetzt landete die Kapsel früher als geplant wieder auf der Erde.

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          Nach einer Panne zum Start ist das Raumschiff „Starliner“ am Sonntag früher als geplant im amerikanischen Bundesstaat New Mexico gelandet. Es setzte rund eine Woche vor der ursprünglich vorgesehenen Rückkehr auf dem White Sands Space Harbor Runway auf, einem Testgelände zwischen Albuquerque und El Paso. Die Weltraumbehörde Nasa und Projektpartner Boeing übertrugen die Landung live im Internet.

          Mit dem – gemeinsam von Boeing und der Nasa entwickelten – „Starliner“ sollen künftig Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht werden. Ursprünglich hatte auch der unbemannte Testflug am Samstag dort andocken sollen. Nach dem Start einer Atlas-V-Rakete mit der Raumkapsel an Bord von dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral war es am Freitag aber zu einem Problem bei der automatischen Zündung der Antriebe gekommen. In der Folge hatte das Raumschiff so viel Treibstoff verbraucht, dass es nicht mehr in den geplanten Orbit und zur ISS gelangen konnte. Die Rückkehr auf die Erde war ursprünglich für den 28. Dezember geplant gewesen.

          Die beiden Projektpartner hatten am Samstag erklärt, dass vermutlich eine Uhr an Bord des „Starliners“ nicht richtig eingestellt war, so dass zu früh mehr Treibstoff genutzt wurde. Damit seien wohl die automatischen Systeme an Bord zum Problem geworden. Eine menschliche Besatzung hätte möglicherweise mehr Optionen für einen regulär ablaufenden Flug erarbeiten können, hieß es am Samstag in einer telefonischen Pressekonferenz. Boeing und Nasa betonten, dass trotz der Probleme wichtige Erkenntnisse gewonnen würden. Viele Messungen seinen trotzdem möglich gewesen, die Daten sollen nach der Landung wie geplant geborgen werden.

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