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Raumfahrt : „Discovery“ startet nächste Woche

  • -Aktualisiert am

Wayne Hale, stellvertretender Leiter des Shuttle-Programms Bild: AP

Frühestens am kommenden Dienstag könnte die Nasa einen neuen Versuch unternehmen, die Raumfähre "Discovery" zu einem Flug zur Internationalen Raumstation zu starten. ISS-Astronauten haben derweil bei einem Außeneinsatz die „Sojus“ umgehängt.

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          Frühestens am kommenden Dienstag können die Ingenieure der Nasa einen neuen Versuch unternehmen, die Raumfähre „Discovery“ zu einem Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) zu starten.

          Dieser Termin sei aber nur dann einzuhalten, hieß es bei der Nasa, wenn spätestens bis zum kommenden Montag der Fehler in jenem Regelkreis gefunden wird, der das Abschalten der Triebwerke bei niedrigem Treibstoffstand steuert.

          Ein bisher unbekannter Defekt in dieser Steuerung hatte am vergangenen Mittwoch zum Abbruch des Countdown für den Start der „Discovery“ geführt. Wenn es der Nasa nicht gelingt, die Raumfähre bis zum 31. Juli ins All zu schicken, ist die Umlaufbahn der ISS erst wieder bei einem Start Anfang September zu erreichen. Unterdessen unternahmen am Dienstag die beiden Raumfahrer an Bord der ISS einen kleinen Ausflug in den Weltraum.

          Verlegung der „Sojus“-Kapsel

          In einem knapp vierzig Minuten dauernden Manöver verlegten der russische Kosmonaut Sergej Krikaljow und sein amerikanischer Kollege John Phillips die „Sojus“-Kapsel, in der sie vor drei Monaten zur Station geflogen sind, an eine andere Anlegestation. Dieser kurze Flug war nötig, damit die beiden im August einen Weltraumspaziergang unternehmen können.

          Dabei werden sie nämlich die Druckschleuse an dem Dock benutzen, das bisher von der „Sojus“-Kapsel blockiert wurde. Die Raumstation verfügt über insgesamt vier Anlegepunkte. Neben den beiden Docks für die Sojus-Kapseln gibt es je eine Anlegestation für die unbemannten russischen Versorgungschiffe vom Typ „Progress“ sowie für die amerikanischen Raumfähren.

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