https://www.faz.net/-gwz-9p1fs

Pläne der Raumfahrt : Die Welt will zurück zum Mond

Chinas Raumsonde Chang’e-4 hat auf dem Mond ein kleines Auto zur Erforschung des Bodens abgesetzt. Die Nation ist mit ihren Raumfahrt-Bemühungen nicht alleine: Auch Indien, Russland, Amerika und Europa haben Pläne. Bild: AFP

Willkommen zum neuen Wettrennen im All: Amerika, China, Russland und Indien haben große Pläne für den Erdtrabanten. Besonders spannend wird es aber für Europa.

          4 Min.

          Als Neil Armstrong in den frühen Morgenstunden des 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, war das Rennen gelaufen: Die Vereinigten Staaten hatten das Space Race gewonnen, die Sowjets waren geschlagen. Amerika drehte noch ein paar Ehrenrunden und schickte in den folgenden dreieinhalb Jahren weitere fünf Missionen auf den Erdtrabanten. Doch nach dem ersten großen Schritt kam kein zweiter. Seitdem war kein Mensch mehr dort oben.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das soll sich nun ändern. Amerika, Europa, China, Inder und auch Russland arbeiten an einer Rückkehr auf den Erdtrabanten. Mit großen Worten und politischen Bekundungen, mit milliardenschweren Budgets und Heerscharen von Technikern. Regierungen und Firmen wollen Menschen schon im Laufe des kommenden Jahrzehnts wieder auf den Mond bringen – nicht, um ihn nur zu besuchen, sondern, um auf ihm zu bleiben. Sie wollen auf dem Mond Stationen aufbauen, sein Inneres erkunden, sein Äußeres erschließen und ihn als Startrampe für die geplanten Flüge zum Mars nutzen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Wie sensibel darf es sein? Der Philosoph Richard David Precht während der phil.Cologne im September 2021

          Precht und Flaßpöhler : Sie nennen es Freiheit

          Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.
          Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).

          Dramatik nicht erkannt : Sachsen an der Corona-Spitze

          Der Freistaat verzeichnet die meisten Neuinfektionen und die wenigsten Geimpften. Das liegt an den Sachsen – aber auch an ihrer Regierung.