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Nasa-Sonde : „InSight“ hat auf dem Mars aufgesetzt

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Auf dieser künstlerischen Darstellung nähert sich „InSight“ dem Mars. Bild: dpa

Der Anflug dauerte rund ein halbes Jahr, das Anflugmanöver war kompliziert. Nun ist die Nasa-Sonde „InSight“ auf dem Mars gelandet und soll die Struktur des roten Planeten näher erforschen.

          Der Nasa-Roboter „InSight“ ist auf dem Mars gelandet. Nach einer rund 485 Millionen Kilometer langen Reise setzte der im Mai gestartete Lander „InSight“ am Montag in der Ebene Elysium Planitia nördlich des Mars-Äquators auf dem roten Planeten auf, wie die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Ob der Roboter voll funktionsfähig ist, war noch nicht klar. Nach dem Eintritt in die Mars-Atmosphäre wurde der Roboter mithilfe von Bremsraketen und einem Fallschirm in einem äußerst komplizierten Manöver abgesenkt. Die Nasa-Mitarbeiter formten mit ihren Händen ein rechtwinkliges Zeichen, um das Aufkommen der Sonde nachzuahmen.

          Der 360 Kilogramm schwere „InSight“-Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Mit zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten soll der Roboter den Mars untersuchen und vor allem mehr über den Aufbau des Planeten und die Dynamik unter seiner Oberfläche in Erfahrung bringen. Ein in Deutschland entwickeltes Gerät, eine Art Marsmaulwurf, soll sich in den Boden bohren. Die insgesamt rund 650 Millionen Euro teure Mission ist auf zwei Jahre angelegt.

          Zuletzt hatte die Nasa 2012 den Rover „Curiosity“ erfolgreich auf den Mars gebracht. Landungen auf dem roten Planeten gelten als extrem schwierig – nur rund 40 Prozent aller bisher weltweit gestarteten Mars-Missionen waren der Nasa zufolge erfolgreich.

          So sieht der „Mars-Maulwurf“ aus Bilderstrecke

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