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Milchstraße : Ein Leck am Rande unserer Milchstraße

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Eine riesige Fontäne aus Wasserstoffgas, die aus der Ebene der Milchstraße zehntausend Lichtjahre weit in den intergalaktischen Raum hineinragt, ist bei Messungen mit dem Radioteleskop in Green Bank (West Virginia) und einem optischen Teleskop auf dem Kitt Peak in Arizona entdeckt worden.

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          Eine riesige Fontäne aus Wasserstoffgas, die aus der Ebene der Milchstraße zehntausend Lichtjahre weit in den intergalaktischen Raum hineinragt, ist bei Messungen mit dem Radioteleskop in Green Bank (West Virginia) und einem optischen Teleskop auf dem Kitt Peak in Arizona entdeckt worden.

          Sie vereint so viel Masse in sich wie eine Million Sonnen und wird von so viel Energie aufrechterhalten, wie sie bei hundert Supernova-Explosionen freigesetzt wird. Im Innern der Fontäne, die möglicherweise auch schwerere Elemente aus der Milchstraße hinausbefördert, ist der Wasserstoff ionisiert, außen dagegen neutral. Die Astronomen glauben, daß das Gebilde von Supernova-Explosionen oder von Sternenwind erzeugt wurde, der von einem bislang nicht bekannten Haufen junger Sterne ausgeht. In dem Fall wäre es Modellrechnungen zufolge zehn bis dreißig Millionen Jahre alt.

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