https://www.faz.net/-gwz-9k3lh

Japanische Raumsonde : „Hayabusa2“ landet auf Ryugu

  • Aktualisiert am

Die japanische Raumsonde Hayabusa2 und ihr Zielobjekt, der Asteroid Ryugu, in einer Illustration Bild: JAXA, EPA

Großer Jubel in Japan: „Hayabusa2“ ist wohl auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Die Mission der japanischen Raumsonde soll auch Erkenntnisse bringen, wie man die Erde vor Asteroiden schützt.

          1 Min.

          Die japanische Raumsonde „Hayabusa2“ ist in rund 300 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. „Es scheint, dass die Landung erfolgreich war“, sagte eine Sprecherin der japanischen Raumfahrtagentur Jaxa am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Eine endgültige Bestätigung stehe aber noch aus. Die unbemannte Sonde habe Daten gesendet, teilte die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa am Freitagmorgen mit.Die eingehenden Daten müssten weiter ausgewertet werden.

          „Hayabusa 2“ sollte bei seiner nur sehr kurzen Landung am Freitag Proben von der Oberfläche nehmen und dann in eine Umlaufbahn um den Kometen zurückkehren. Ob das Sammeln von Proben gelang, wird sich erst in einigen Tagen mit Sicherheit sagen lassen. Ende des nächsten Jahres soll die Sonde dann zur Erde zurückkehren.

          „Hayabusa 2“ hatte im vergangenen Oktober 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt den deutsch-französische Lander „Mascot“ über dem Asteroiden abgeworfen. Der Lander sammelte daraufhin rund 17 Stunden lang Daten. Die deutsch-französisch-japanische Mission soll neue Erkenntnisse über die Entstehung unsere Sonnensystems liefern sowie über die Möglichkeit, einen Asteroiden abzuwehren, sollte eine Kollision mit der Erde drohen.

          Ihr Vorgänger-Modell hatte bereits 2010 weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Keine gute Meinung hat die Mehrheit der Deutschen von ihrer Arbeit zur Bekämpfung der Pandemie: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

          Allensbach-Umfrage : Corona lässt EU-Skepsis wachsen

          Allgemein fühlen sich die Deutschen in der EU wohl. Aber wegen der Corona-Pandemie ist die Skepsis gegenüber ihren Institutionen so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders die Impfstoffbeschaffung wird kritisiert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.