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Große Konjunktion : Treffen sich zwei Planeten am Abendhimmel

Saturn (mittig links) und Jupiter (mittig rechts) am Nachthimmel über Vantage im amerikanischen Bundesstaat Wahsington Bild: Picture-Alliance

Wenn dieses astronomische Schauspiel mal nichts bedeutet: Pünktlich zur Wintersonnenwende rücken die Planeten Jupiter und Saturn am Firmament so nahe zusammen wie seit fast 400 Jahren nicht mehr.

          5 Min.

          Wird nun alles gut? Nach einem leider auch im Wortsinne mörderischem Jahr keimt zaghafte Zuversicht – die Menschheit hofft auf die Impfstoffe gegen Covid-19 und Amerika auf eine endlich wieder kompetente Regierung. Und wie zum Zeichen dafür zeigt sich in diesen Tagen eine Himmelserscheinung, wie sie vor mehr als zweitausend Jahren mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für den Stern von Bethlehem verantwortlich gewesen sein könnte.

          Ulf von Rauchhaupt
          Redakteur im Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Am 21. Dezember nämlich, abends um 19:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit, werden Jupiter und Saturn, die beiden größten und mit Venus und Mars von uns aus gesehen hellsten Planeten des Sonnensystems fast auf einer Linie mit der Erde liegen. Sie stehen daher am Firmament so nahe beieinander, dass sie zwar nicht ganz zu einem Leuchtpunkt verschmelzen, unserer Wahrnehmung aber dennoch vorübergehend als ein Himmelsobjekt eigenen Rechts erscheinen. Zu einer solchen sogenannten Großen Konjunktion kommt es alle zwanzig Jahre, doch nicht immer ist sie gleich eindrucksvoll. Beim letzten Mal etwa, im Mai 2000, war sie schwierig zu beobachten, denn die beiden Planeten kamen unweit der Position der Sonne zusammen. Zudem näherten sie sich lediglich bis auf einen Abstand, der zweieinhalb Durchmessern des Vollmonds entspricht.

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