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Markt für die Zukunft : Müllabfuhr im All

Eine Computersimulation von den Überresten ausgedienter oder kollidierter Satelliten, die um die Erde kreisen. Bild: dpa

Weltraumschrott wird zur Gefahr für die Raumfahrt. Ingenieure machen sich daran, die alten Teile loszuwerden – mit Fangnetzen, Lasern und Harpunen.

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          Es war ein Unfall mit Ansage und weitreichenden Wirkungen: Am 10. Februar 2009 um genau 16.56 Uhr koordinierter Weltzeit geschah das, wovor Fachleute bereits Jahrzehnte zuvor gewarnt hatten: In rund 780 Kilometer Höhe über dem Norden Sibiriens stießen zwei Weltraumsatelliten zusammen. Die Kollision geschah mit der gigantischen Geschwindigkeit von 11,7 Kilometern je Sekunde oder, anders ausgedrückt, mit 42.120 Kilometern je Stunde.

          Sibylle Anderl

          Redakteurin im Feuilleton.

          Der gewaltige Zusammenstoß des russischen Militärsatelliten Kosmos 2251 mit dem kommerziellen amerikanischen Kommunikationssatelliten Iridium-33 zerriss beide Flugkörper und erzeugte Tausende größere und kleinere Fragmente. Später sprach man von sogenannten Trümmerwolken, die weitgehend den alten Umlaufbahnen der Satelliten folgten. Sie breiteten sich schließlich als sogenannter Weltraumschrott rasch in höhere und niedrigere Orbits aus.

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