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Astronomie : Große "Eisschmelze" auf dem Mars

  • Aktualisiert am

Bild des „schmelzenden” Kohlendioxyds Bild: JPL

Während sich bei uns auf der Erde der Sommer allmählich verabschiedet, endet in den südlichen Regionen des Mars gerade der Frühling.

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          Während sich bei uns auf der Erde der Sommer allmählich verabschiedet, endet in den südlichen Regionen des Mars gerade der Frühling. Durch die erhöhte Sonneneinstrahlung beginnen die Eiskappen des Südpols, die zum größten Teil aus gefrorenem Kohlendioxyd bestehen, sich allmählich aufzulösen.

          Das Trockeneis schmilzt jedoch nicht, sondern verdampft beziehungsweise sublimiert in den gasförmigen Zustand. Das Gas entweicht in die Atmosphäre, die ihrerseits aus 95 Prozent Kohlendioxyd besteht. Bald wird die Eiskappe des Südpols unseres roten Nachbarplaneten vollends verschwunden sein.

          Im Winter gefriert das Kohlendioxyd wieder

          Aber keine Angst: In den Wintermonaten kehrt sich der Vorgang um. Dann nimmt die Temperatur so stark ab, daß das Kohlendioxyd der Atmosphäre wieder an der Polkappe gefriert. Durch das periodische Verdampfen und Gefrieren schwankt der Druck in der Marsatmosphäre um bis zu 25 Prozent.

          Auf der Abbildung, die die Raumsonde "Mars Global Surveyor" kürzlich zur Erde gefunkt hat, sind gewaltige Erdrutsche zur erkennen (dunkle Bereiche), die durch das Verschwinden der Eismassen (helle Bereiche) hervorgerufen wurden. Die Abbildung umfaßt eine Fläche von nur wenigen Quadratkilometern. Der Mars Global Surveyor, der den Mars seit 1997 umkreist, benötigt für einen Umlauf rund zwei Stunden.

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