Die heftigen Reaktionen von einigen mit AstraZeneca Geimpften könnten mit Verunreinigungen zusammenhängen. Forscher des Universitätsklinikums Ulm haben den Hersteller mit ihrer Beobachtung konfrontiert.
Miroslav Klose hat zwei Thrombosen im Bein und muss eine Auszeit einlegen. Als Fußballtrainer steht er deswegen vorerst nicht zur Verfügung. Er habe allen Interessenten abgesagt.
Die Frage, warum manche Covid-19-Impfstoffe Blutgerinnsel auslösen, führt auch zu einem Rätsel der körpereigenen Abwehrkräfte. Forscher haben den Mechanismus nun entschlüsselt.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Von Ende April an können Arztpraxen wohl auswählen, welchen Impfstoff sie an ihre Patienten verimpfen wollen. Zur Auswahl sollen Astra-Zeneca und Biontech stehen. Amerika rechnet mit einer schnellen Wiederzulassung des Impfstoffs von Johnson & Johnson.
Die genauen Mechanismen, die zur Entstehung der Thrombosen führten, müssten aber noch untersucht werden, sagte der Ema-Impffachmann einer italienischen Zeitung. Italien prüft derzeit seine positive Haltung zum Astra-Zeneca-Impfstoff.
Dass es eine Verbindung zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Präparat und dem Auftreten von gefährlichen Blutgerinnseln bei manchen Geimpften gibt – diese Schlussfolgerung ist nun auch von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zu hören.
Nach neuen Berichten über Thrombosen empfiehlt die Stiko das Vakzin von Astra-Zeneca nur noch für Über-60-Jährige. Mehrere Bundesländer hatten die Impfungen für Jüngere mit dem Corona-Impfstoff schon ausgesetzt.
Greifswalder Forscher haben eine Ursache für Hirnthrombosen nach einer Astra-Zeneca-Impfung gefunden und vor allem entsprechende Behandlungsmöglichkeiten. Diese Informationen können vielleicht auch Bedenkenträger vom Impfstoff überzeugen.
Forscher der Universitätsmedizin in Greifswald wollen entdeckt haben, warum die Impfung mit Astra-Zeneca bei einigen zu Thrombosen führt – und wie sich die Komplikation gezielt behandeln lässt.
Das Vakzin von Astra-Zeneca gilt als sicher und darf in Deutschland wieder verimpft werden, der Missbrauchsskandal erschüttert das Erzbistum Köln und Joachim Löw hat die Qual der Wahl. Der Newsletter für Deutschland.
Die europäische Arzneimittelbehörde Ema hat sich für die weitere Nutzung des Impfstoffs von Astra-Zeneca ausgesprochen. Es werde aber eine Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln in Hirnvenen bei den möglichen Nebenwirkungen aufgenommen.
Seit der Astra-Zeneca-Impfstoff im Verdacht steht, Blutgerinnsel in den Venen zu verursachen, wird der Vergleich zur Antibabypille gezogen. Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen?
In der deutschen Impf- und Testpolitik hatte die größtmögliche Sicherheit immer Vorrang vor pragmatischem Handeln. Am Ende steht eine übermäßige Vorsicht, die – man muss es so klar sagen – wahrscheinlich Menschenleben kostet.
„Wir werden kurz nach Ostern eine Situation haben wie um Weihnachten herum“, sagte der Virologe Christian Drosten. Wegen der sich ausbreitenden Mutante werde sich die Situation dann „drastisch erschweren“.
Geht von dem Astra-Zeneca-Impfstoff wirklich eine ungewöhnliche Gefahr aus? Die Suche nach den medizinischen Ursachen wird schwierig. Experten sagen: Das Problem hätte auch ohne Impfung auftreten können.
Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt worden. Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung halte das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig.
Schwere Corona-Fälle gehen oft mit einer Neigung zu Blutgerinnseln und Thrombosen einher. Frankfurter Forscher haben nun etwas entdeckt, das einen schweren Verlauf von Covid-19 womöglich frühzeitig anzeigen kann.
Aus heiterem Himmel ein Schlaganfall, Blutgerinnsel, tödliche Thrombosen ohne bekannte Vorerkrankungen: Wie zerstörerisch Sars-CoV-2 bei Menschen ist, erschließt sich Ärzten und Wissenschaftlern erst jetzt. Der ganze Körper kommt ans Limit.
Der kleine Darmstädter Arzneientwickler Zedira feiert einen ersten Erfolg mit einem neuen Wirkstoff gegen Zöliakie, die Gluten-Unverträglichkeit. Er sieht sich als „Wegbereiter der Pharmaindustrie“.
Dass die neunziger Jahre eine düstere Doping-Epoche waren, ist bekannt. Diese theoretische Erkenntnis wird nun mit praktischen Gesichtern verbunden. Bestraft wird aber keiner. Und Hoffnung auf einen sauberen Profiradsport gibt es auch nicht.
Eine gesunde Frau lässt sich wegen einer geschwollenen Vene am Po operieren. Der Arzt macht Fehler. Eine Komplikation jagt die nächste. Sie wird zum Pflegefall. Zur Rechenschaft zieht den Mediziner niemand.
Die Antibabypille ist wegen des Risikos von Thrombosen wieder ins Visier der Behörden geraten: Welches Präparat ist das sicherste? Momentan sind Pillen aus den sechziger Jahren der Favorit.
Der Pharmakonzern Bayer hat die EU-Zulassung für den Gerinnungshemmer Rivaroxaban zur Schlaganfall-Prävention bei Patienten mit Vorhofflimmern beantragt. Das Medikament gilt als einer der größten Hoffnungsträger des Konzerns: Ihm werden Umsätze von mehr als 2 Milliarden Euro im Jahr zugetraut.
Nach der Krise wird es in der Economyclass noch enger. Auch Geschäftsreisende müssen sparen. Da hilft nur noch eins: Gymnastik. Die soll die Thrombosegefahr verringern und vielleicht auch über zu enge Sitzreihen hinwegtäuschen.
Statine senken das Risiko von Herzinfarkten und unterdrücken die Blutgerinnselbildung. Eine neue Untersuchung zeigt, dass sie offenkundig auch der Bildung von Thrombosen im Venensystem entgegenwirken.
Künstliche Gefäßstützen sollen Herzinfarkten vorbeugen, verursachen aber oft Thrombosen. Metallische Stützen, die sich selbst auflösen, sollen Abhilfe schaffen. Wie jetzt herausgefunden wurde, sind diese zwar gut verträglich, aber wenig wirksam.
Männer scheinen anfälliger für wiederkehrende Thromboseerkrankungen zu sein als Frauen. Das ergab zumindest eine australisch-kanadische Studie. Die Ursachen dafür sind noch völlig unklar.
Bei Patienten mit Krebs besteht eine erhöhte Neigung zu Thrombosen. Spontane, ohne ersichtlichen Grund auftretende Gefäßverschlüsse sind oftmals sogar der erste Hinweis auf ein bösartiges Tumorleiden.
Die Ursachen von Venenthrombose sind auch von Luftdruck und Sauerstoffgehalt abhängig. Niederländische Forscher an der Universität Leiden führten an 71 Probanden Messungen durch.
Laut Frankfurter Oberlandesgericht müssen Fluggesellschaften ihre Passagiere nicht vor Thromboserisiken warnen. Noch sei nicht ausreichend belegt, dass Langstreckenflüge Thrombosen verursachen.
Wenn eine Thrombose nach einem Flug als Unfall gilt, müssen Fluggesellschaften Schadenersatz zahlen. Richter in London entschieden mit nein, in Australien mit ja.
Entscheidend für die Entstehung von Flugthrombosen sind Risikofaktoren wie Alter über 45 Jahre, Übergewicht oder erbliche Vorbelastung.
Gesundheitsgefahr auch im Auto: Das Risiko, eine gefährliche Beinvenenthrombose zu bekommen, besteht keineswegs nur im Flieger.
Jährlich sterben Fluggäste am so genannten Touristenklassen-Syndrom. Wasser trinken und Bewegung an Bord hilft zur Prävention.